| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 18.300 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Motor, durchzugstark und drehwillig
- Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
- Fahrwerk
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Preis (vor allem für Extras)
- Wiederverkaufswert (als Käufer)
- Sitzhöhe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. BMW R 1250 GS: Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für einen markanten Auftritt, einen kräftigen V-Twin-Charakter und ein modernes Adventure-Konzept. Die BMW R 1250 GS ist dagegen seit Jahren ein Maßstab für Vielseitigkeit, Alltagstauglichkeit und ausgereifte Technik. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – und wo jeweils Stärken und Schwächen liegen.
Grundidee: Charakter und Einsatzprofil
Beide Motorräder sind für lange Strecken gemacht, aber sie fühlen sich nicht gleich an. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Adventure-Bike mit klarer Harley-Identität: kraftvoll, direkt und mit einem Motor, der sich nicht versteckt. Die BMW R 1250 GS ist eher die „Allround-Lösung“: Sie ist darauf ausgelegt, verschiedenste Situationen souverän zu meistern – vom Pendeln bis zur großen Tour.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Antrieb zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special nutzt einen V-Twin, der seine Stärke besonders im mittleren Drehzahlbereich ausspielt. Das sorgt für ein spürbares, „fettes“ Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das viele Harley-Fans lieben: nicht nur schnell, sondern auch emotional.
Die BMW R 1250 GS setzt auf den typischen Boxer-Ansatz. Dadurch entsteht ein anderes Schwingungs- und Kraftbild. In der Praxis bedeutet das: Die BMW wirkt oft ruhiger und sehr kontrolliert, besonders bei gleichmäßigem Tempo oder längeren Autobahnabschnitten. Gleichzeitig bleibt sie flexibel, wenn es aus dem Fluss heraus beschleunigen soll.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Pan America 1250 Special: Stärke ist der markante V-Twin-Drive und das direkte Gefühl beim Gasgeben. Schwäche kann sein, dass der Charakter nicht jedem liegt, der eher „smooth“ und gleichmäßig fahren möchte.
BMW R 1250 GS: Stärke ist die souveräne, kontrollierte Kraftentfaltung und das sehr stimmige Gesamtpaket aus Motor und Fahrwerk. Schwäche: Wer explizit den Harley-typischen „Punch“ sucht, empfindet den Boxer-Charakter manchmal als weniger emotional direkt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Alltag entscheidet das Fahrwerk darüber, ob ein Motorrad „leicht“ wirkt oder eher schwer zu bewegen ist. Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro ausgelegt, bringt aber durch ihre Bauart und den Adventure-Fokus ein Handling mit, das sich vor allem dann besonders gut anfühlt, wenn man aktiv fährt. Auf kurvigen Strecken kann sie mit einem klaren Rückmeldungssystem punkten: Man spürt, was das Motorrad macht.
Die BMW R 1250 GS ist ebenfalls auf Komfort und Kontrolle getrimmt. Gerade bei langen Strecken und wechselnden Untergründen zeigt sich die Stärke: Sie bleibt stabil, lässt sich aber dennoch sinnvoll dosieren. Viele Fahrer erleben die GS als „einfach zu fahren“, weil das Zusammenspiel aus Geometrie, Dämpfung und Elektronik sehr harmonisch wirkt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Pan America 1250 Special: Stärke ist das aktive Fahrgefühl und die Bereitschaft, dynamisch mitzugehen. Schwäche kann sein, dass sie für manche Fahrer im Komfort-Setup weniger „mühelos“ wirkt als die GS, wenn man sehr entspannt und konstant unterwegs ist.
BMW R 1250 GS: Stärke ist die hohe Stabilität und das entspannte Langstrecken-Handling. Schwäche: Wer maximale „Sportlichkeit“ im Sinne von leichtem, schnellem Einlenken erwartet, kann je nach Fahrstil feststellen, dass die GS eher auf souveräne Kontrolle als auf reines Agilitätsgefühl ausgelegt ist.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Ergonomie ist bei Reiseenduros entscheidend, weil man oft lange im Sattel verbringt. Die Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die das Motorrad als Adventure-Bike erkennbar macht: man sitzt nicht zu „sportlich“, aber auch nicht komplett entspannt wie bei klassischen Tourern. Das kann ein Vorteil sein, wenn man häufig zwischen Landstraße, Autobahn und gelegentlichem Schotter wechselt.
Die BMW R 1250 GS ist bekannt dafür, dass sie sich an unterschiedliche Fahrer anpassen lässt. In der Praxis wirkt die Sitzposition oft sehr alltagstauglich: Man findet leichter eine Position, die über Stunden funktioniert. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus langen Etappen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Pan America 1250 Special: Stärke ist die adventuretypische Haltung, die das Motorrad „fahrbereit“ macht. Schwäche kann sein, dass nicht jede Körpergröße sofort die perfekte Wohlfühlposition findet, ohne Anpassungen vorzunehmen.
BMW R 1250 GS: Stärke ist die hohe Alltagstauglichkeit und die gute Basis für lange Fahrten. Schwäche: Wer eine sehr individuelle Ergonomie sucht, muss auch hier mit Einstellungen und Zubehör planen.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber der Schwerpunkt wirkt unterschiedlich. Die Pan America 1250 Special bringt ein zeitgemäßes Paket mit, das Fahrmodi und Traktionsunterstützung in den Vordergrund stellt. Das hilft besonders, wenn die Strecke wechselt oder wenn man auf weniger griffigem Untergrund unterwegs ist.
Die BMW R 1250 GS ist in der Regel sehr stark in der Gesamtabstimmung der Assistenzsysteme. Das merkt man vor allem daran, dass die Elektronik nicht nur „da ist“, sondern sich in das Fahrgefühl integriert. Dadurch wirkt die GS oft wie ein Motorrad, das auch in schwierigen Situationen ruhig bleibt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Pan America 1250 Special: Stärke ist die moderne Unterstützung für wechselnde Bedingungen und ein klares Setup für Adventure-Fahrten. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung je nach Fahrstil stärker „spürbar“ ist, wenn man sehr feinfühlig und ohne viele Eingriffe unterwegs sein möchte.
BMW R 1250 GS: Stärke ist die sehr stimmige Elektronik-Integration und die hohe Sicherheit im Alltag. Schwäche: Wer möglichst wenig Technik spüren will, könnte sich an die „All-in-one“-Philosophie erst gewöhnen müssen.
Reisetauglichkeit: Alltag, Gepäck und lange Etappen
Bei Reiseenduros zählt nicht nur der Motor, sondern das Gesamtpaket: Windschutz, Gepäcklogik, Reichweite und die Frage, wie entspannt man ankommt. Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht und wirkt besonders dann stimmig, wenn man gern mit Gepäck unterwegs ist und dabei einen klaren Adventure-Look bevorzugt. Die Maschine macht Lust auf Touren, bei denen man auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist.
Die BMW R 1250 GS ist in Sachen Reisetauglichkeit ein „Dauerbrenner“. Sie ist so konzipiert, dass sie auf langen Strecken konstant bleibt und das Handling auch mit Gepäck nicht aus dem Konzept bringt. Dazu kommt die große Community und eine breite Zubehörlandschaft, die das Planen und Ausrüsten für die nächste Tour oft leichter macht.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Pan America 1250 Special: Stärke ist die Adventure-Ausrichtung und das Gefühl, dass die Maschine für Touren mit Abwechslung gemacht ist. Schwäche kann sein, dass die perfekte Reise-Konfiguration stärker vom individuellen Setup abhängt.
BMW R 1250 GS: Stärke ist die bewährte Langstrecken-Logik und die hohe Alltagstauglichkeit. Schwäche: Wer vor allem „einfach draufsetzen und los“ ohne viel Zubehör-Planung erwartet, muss dennoch prüfen, welche Ausstattung wirklich zu den eigenen Touren passt.
Design & Markengefühl: Nicht nur Technik
Auch wenn es beim Kauf vor allem um Fahrgefühl und Alltag geht: Das Design und das Markenimage spielen bei Harley-Davidson und BMW eine große Rolle. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Statement – modern, aber mit klarer Harley-Signatur. Die BMW R 1250 GS ist dagegen ikonisch und „klassisch“ im Adventure-Sinne, ohne dabei altmodisch zu wirken.
Das kann die Entscheidung beeinflussen, denn wer sein Motorrad täglich sieht, fährt oft auch mit dem Kopf mit. Und genau das macht bei beiden Modellen einen Teil des Reizes aus.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Wer vor allem emotionalen Antrieb, einen klaren V-Twin-Charakter und ein Adventure-Bike sucht, das sich aktiv fahren lässt, findet in der Harley-Davidson Pan America 1250 Special eine sehr passende Option. Sie ist besonders interessant für Touren, bei denen nicht nur die Strecke zählt, sondern auch das Gefühl beim Fahren.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das in sehr vielen Situationen souverän bleibt, lange Etappen entspannt macht und bei Elektronik und Gesamtpaket auf bewährte Stärke setzt, liegt mit der BMW R 1250 GS oft richtig. Sie ist ideal, wenn das Motorrad als verlässlicher Reisebegleiter dienen soll – egal ob Alltag, Langstrecke oder wechselnde Bedingungen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die Wahl für alle, die ein Reiseenduro mit markantem V-Twin-Charakter suchen und gern ein Motorrad fahren, das sich nicht versteckt, sondern aktiv mitgeht. Sie punktet vor allem dort, wo Fahrgefühl und Adventure-Anspruch zusammenkommen – besonders auf Touren mit Abwechslung und einem Hang zu dynamischerem Fahren. Wer dagegen eher „ruhig, kontrolliert und mühelos“ unterwegs sein möchte, könnte die BMW als entspannter erleben.
Die BMW R 1250 GS ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein extrem vielseitiges Gesamtpaket wollen: souveränes Handling, sehr stimmige Elektronik und eine Langstrecken-Logik, die über Stunden funktioniert. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad der verlässliche Begleiter für viele unterschiedliche Einsätze sein soll und man von einem bewährten Adventure-Standard profitieren möchte.
Kurz gesagt: Pan America für Charakter und aktives Fahren, GS für Allround-Komfort, Kontrolle und bewährte Reise-Effizienz.