| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2016 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Extrem wendig
- Sportlicher Motor
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Autobahntauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | Pirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | Pirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - gelingt der Kompromiss?
Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt.
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.
Danke. Würde mir sehr helfen.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Ducati Hyperstrada 939 – Motorradvergleich
Wenn es um den passenden Allrounder geht, stehen viele Fahrerinnen und Fahrer irgendwann vor einer spannenden Frage: Soll es eher die große, komfortorientierte Adventure-Maschine sein – oder doch ein leichteres, straßenbetontes Bike mit sportlicher Handschrift? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Ducati Hyperstrada 939 an. Beide Modelle tragen den Gedanken „für mehr als nur die Hausrunde“ im Namen – aber sie übersetzen ihn auf sehr unterschiedliche Weise.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrgefühl, Ergonomie, Handling, Bremsen, Elektronik und die Frage, wie gut sich die jeweiligen Stärken in Alltag und auf längeren Strecken ausspielen lassen. Dabei geht es nicht darum, das eine Bike pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, welches Motorrad zu welchem Fahrstil und zu welchen Prioritäten passt.
Grundcharakter: Adventure mit Reise-Fokus vs. straßennahe Agilität
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist klar als großes Adventure-Bike gedacht. Das merkt man bereits am Gesamtkonzept: Komfort, Stabilität und ein souveränes Auftreten stehen im Vordergrund. Die Maschine wirkt wie gemacht für längere Etappen, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern entspannt vorankommt.
Die Ducati Hyperstrada 939 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist zwar ebenfalls im Adventure-Umfeld zuhause, fühlt sich aber auf der Straße deutlich lebendiger und direkter an. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und dabei ein agiles Handling schätzt, findet hier eine sportlichere Interpretation des Adventure-Gedankens.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Pan America 1250 Special setzt auf einen deutlich stärkeren, großvolumigeren Antrieb. Das wirkt sich vor allem auf die Art aus, wie Geschwindigkeit aufgebaut wird. In der Praxis bedeutet das: mehr Reserven für Überholmanöver, entspannteres Fahren bei höheren Lasten und ein souveräner Charakter bei konstantem Tempo.
Die Hyperstrada 939 bringt dagegen einen Motor mit, der sich stärker nach „Dynamik“ anfühlt. Auch wenn die absoluten Werte nicht in derselben Liga liegen, ist das Ansprechverhalten oft unmittelbarer. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen Vorteile bringen, weil das Bike schneller „bereit“ ist, wenn es zügig werden soll.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
- Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Stärken liegen in Durchzug und Reserven. Schwäche kann sein, dass das große Konzept weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es sehr eng und hektisch wird.
- Ducati Hyperstrada 939: Stärken liegen in Agilität und dem sportlichen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnabschnitten oder hoher Beladung die großen Reserven fehlen, die das größere Bike bietet.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrverhalten spielen die Unterschiede im Gewicht, in der Geometrie und im Setup eine große Rolle. Die Pan America 1250 Special ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten, bei wechselnden Untergründen oder wenn es „einfach weitergehen soll“, wirkt sie ruhiger und berechenbarer. Das ist besonders auf langen Strecken ein echter Pluspunkt.
Die Hyperstrada 939 ist dagegen oft die Wahl, wenn es um Wendigkeit geht. Das Bike lässt sich leichter in die Linie bringen, reagiert schneller auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten häufig zu einem aktiven Erlebnis. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird hier mehr Spaß empfinden.
Kurven und Alltag
Im Vergleich der Handling-Eigenschaften zeigt sich: Die Pan America 1250 Special ist eher die „ruhige“ Option, die Vertrauen aufbaut. Die Hyperstrada 939 ist eher die „direkte“ Option, die Tempo und Fahrgefühl stärker belohnt. Beide können sportlich bewegt werden – aber auf unterschiedliche Art.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Pan America 1250 Special ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht, daher ist die Bremsanlage darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten konstant zu funktionieren. Das Thema ist weniger „maximale Härte“, sondern eher gleichmäßige Wirkung und gute Dosierbarkeit.
Die Hyperstrada 939 wirkt im Vergleich oft etwas „sportlicher“ in der Anmutung. Das kann bedeuten, dass sich die Bremsen schneller anfühlen, wenn man zügig in Kurven geht. Für Fahrerinnen und Fahrer, die gern dynamisch fahren, ist das ein Vorteil.
Elektronik und Fahrmodi: Komfort-Tools vs. sportliche Unterstützung
Bei der Elektronik zeigt sich ein weiterer Konzeptunterschied. Die Pan America 1250 Special setzt stärker auf den Reisegedanken: Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen. Das hilft besonders, wenn Wetter, Beladung oder Untergrund variieren.
Die Hyperstrada 939 bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber in der Abstimmung häufig näher am sportlichen Fahrstil. Das kann bedeuten, dass die Elektronik eher „mitfährt“, statt den Charakter komplett zu glätten.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Pan America 1250 Special: Stärken in der Reise-Absicherung und in der Anpassbarkeit. Schwäche: Wer maximal „pur“ fahren möchte, empfindet die Unterstützung manchmal als zu präsent.
- Hyperstrada 939: Stärken in der direkten Fahrdynamik. Schwäche: Für sehr lange, wechselhafte Touren kann der Komfort- und Absicherungsfokus der Pan America im Vorteil sein.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Pan America 1250 Special ist auf Komfort ausgelegt. Das zeigt sich in der Sitzposition und im Gesamteindruck: Man sitzt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt fahren kann. Gerade wenn die Touren nicht nur aus „ein paar Kurven“ bestehen, sondern aus echten Tagesetappen, ist das ein starkes Argument.
Die Hyperstrada 939 bietet eine sportlichere Sitzhaltung. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil das Bike dadurch aktiver wirkt. Wer jedoch viel im Sitzen „durchfährt“, merkt möglicherweise schneller, dass der Komfort nicht ganz so stark im Vordergrund steht wie bei der großen Harley.
Reisetauglichkeit: Was die Bikes auf langen Strecken wirklich unterscheidet
Wenn man die Reisetauglichkeit betrachtet, geht es nicht nur um einzelne Werte, sondern um das Gesamtpaket. Die Pan America 1250 Special spielt hier ihre Stärken aus: mehr Reserven, ein ruhigeres Fahrgefühl und ein Konzept, das für Touren gemacht ist. Dazu kommt, dass sie sich typischerweise gut anfühlt, wenn man länger unterwegs ist und das Motorrad „einfach machen lässt“.
Die Hyperstrada 939 ist ebenfalls tourentauglich, aber eher als „schnelle“ Alternative. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die unterwegs gern zügig fahren, regelmäßig anhalten, die Strecke genießen und dabei nicht zwingend das Maximum an Langstreckenkomfort suchen.
Beladung und Alltag
Im Alltag kann die Pan America 1250 Special durch ihr großes Konzept manchmal weniger handlich wirken, vor allem bei engen Manövern. Die Hyperstrada 939 ist in solchen Situationen oft leichter zu bewegen und wirkt im Stadtverkehr agiler. Genau das macht den Unterschied zwischen „Tourenmaschine“ und „sportlicher Allrounder“ aus.
Fazit: Welches Bike passt zu wem?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Langstrecke, Komfort und souveränem Durchzug liegt. Wer gern entspannt fährt, Reserven für Überholmanöver möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und berechenbar bleibt, wird mit der Pan America sehr glücklich. Sie punktet vor allem als Reise-Adventure, bei dem das Gesamtpaket zählt.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist ideal, wenn Agilität, sportliches Ansprechverhalten und direktes Handling wichtiger sind als maximale Reserven. Wer Kurven aktiv fährt, im Alltag wendig unterwegs sein möchte und ein Motorrad bevorzugt, das sich lebendig anfühlt, findet in der Hyperstrada den passenden Charakter.
Kurz gesagt: Für ausgedehnte Touren und entspanntes Reisen ist die Pan America 1250 Special die stimmigere Entscheidung. Für dynamische Landstraßen, agiles Handling und einen sportlicheren Adventure-Ansatz ist die Hyperstrada 939 die bessere Wahl.