UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2017
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Drehmoment satt
  • King of the road Feeling inklusive
  • Sound zum Niederknien
  • Chrom ohne Ende
Kontra:
  • schwer
  • Windschutz 1b
  • kein Kurvenräuber

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht302kg
Radstand1.630mm
Länge2.355mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680-690 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum1.745ccm
Hub111mm
Bohrung98mm
KühlungLuft
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung77 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment145 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartDoppelschleife
Reifen vorneBW
Reifen hintenBW

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit - was bleibt hängen

Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: seit 1970
  • Farben: Vivid Black, Velocity Red Sunglow, Billet Silver, Bonneville Blue

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs Dyna Low Rider FXDL – welcher Charakter passt?

Wenn zwei Harley-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Abenteuer, weite Strecken und einen modernen, reisefokussierten Ansatz. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Charakter: tief, kompakt, direkt – mit dem Gefühl, dass jede Fahrt ein Stück „Show“ ist. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen.

Grundcharakter: Adventure vs. Cruiser

Die Pan America 1250 Special ist als Adventure-Motorrad gebaut, um auch außerhalb des reinen Asphalt-Comfort-Zonen zu funktionieren. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Bike, das für längere Touren, wechselnde Straßenverhältnisse und entspanntes Tempo ausgelegt ist. Die Dyna Low Rider FXDL ist hingegen ein Cruiser, der seine Stärken vor allem in der Stadt, auf Landstraßen und bei Fahrten ausspielt, bei denen der Sound und das Fahrgefühl im Vordergrund stehen.

Im Vergleich zeigt sich: Während die Pan America eher „funktioniert“ und dabei souverän bleibt, setzt die Dyna stärker auf Emotionalität und eine sehr direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Das ist keine Wertung im Sinne von „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage nach dem gewünschten Stil.

Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beide Modelle sind Harley-typisch kernig, aber sie liefern den Charakter unterschiedlich. Die Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen gleichmäßig zu ziehen und dabei Reserven für Überholmanöver zu bieten. Gerade wenn die Strecke länger wird oder das Tempo variiert, spielt die gleichmäßige Kraftentfaltung ihre Vorteile aus.

Die Dyna Low Rider FXDL wirkt dagegen oft „unmittelbarer“. Der Antrieb steht spürbar im Fokus, und das Fahrgefühl ist stärker auf das klassische Cruiser-Erlebnis getrimmt. Wer gerne mit Gefühl fährt, Drehzahlbereiche nutzt, in denen der Motor besonders präsent ist, und das Motorrad als Teil des eigenen Rhythmus versteht, wird mit der Dyna sehr glücklich.

Stärken und Schwächen im Antriebskontext

  • Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der tourentauglichen Kraftentfaltung und der Fähigkeit, lange Strecken entspannt zu meistern. Schwäche kann sein, dass der „Cruiser-Fokus“ auf unmittelbare Direktheit weniger im Vordergrund steht.
  • Dyna Low Rider FXDL: Stärken liegen im emotionalen Fahrgefühl und der typischen Cruiser-Charakteristik. Schwäche kann sein, dass sie für sehr lange, anspruchsvolle Strecken weniger „Allround“ wirkt als die Pan America.

Fahrwerk & Straßenlage: Stabilität vs. Cruiser-Komfort

Bei der Pan America 1250 Special ist das Fahrwerk auf Kontrolle ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt über längere Zeit konstant bleibt. Die Maschine vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade bei wechselnden Untergründen ist das ein echter Vorteil.

Die Dyna Low Rider FXDL setzt stärker auf das Cruiser-Gefühl: stabil, aber mit einer anderen Art von Federungs- und Dämpfungscharakter. Das Motorrad wirkt oft wie gemacht für ruhige bis zügige Fahrten, bei denen man die Optik und das Fahrgefühl genießt. Wer allerdings sehr sportlich oder auf unruhigen Strecken unterwegs ist, merkt schneller, dass die Pan America als Adventure-Bike im Setup näher an „Allround“ ist.

Was der Vergleich bei der Straßenlage zeigt

  • Pan America 1250 Special: Vorteil bei wechselnden Bedingungen und bei längeren Touren, bei denen Stabilität und Kontrolle wichtiger werden. Nachteil: weniger „Low-Cruiser“-Direktheit im Gefühl.
  • Dyna Low Rider FXDL: Vorteil bei Cruiser-typischer Harmonie und dem besonderen Look-and-Feel. Nachteil: weniger universell, wenn es deutlich über den klassischen Straßenrahmen hinausgeht.

Sitzposition & Ergonomie: Wie bequem ist der Alltag?

Die Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die für längere Fahrten ausgelegt ist. Das bedeutet: mehr „Touring-Logik“ im Körpergefühl. Arme und Rücken wirken so abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig unterwegs ist, wird diese Ausrichtung schnell zu schätzen wissen.

Die Dyna Low Rider FXDL setzt auf die klassische Cruiser-Position: tief, entspannt und mit einem klaren Schwerpunkt auf dem Fahrgefühl. Das ist ideal, wenn kurze Wege, Landstraßenfahrten und das „Genießen“ im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann die Ergonomie bei sehr langen Etappen je nach Fahrstil und Körperbau weniger ideal sein als bei der Pan America.

Bremsen & Handling: Vertrauen im Moment

Im Vergleich der Bremsen und des Handlings zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Pan America wirkt wie ein Motorrad, das für kontrollierte Situationen gebaut ist – also für Situationen, in denen man zügig reagieren muss, etwa beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei wechselnden Geschwindigkeiten auf Tour. Die Dyna ist ebenfalls gutmütig, aber stärker auf Cruiser-typische Dynamik ausgelegt.

Beim Handling entscheidet am Ende nicht nur die Technik, sondern auch das Gefühl: Die Pan America vermittelt oft mehr „Lenkpräzision“ im Sinne von Stabilität bei Tempo und bei längeren Kurvenserien. Die Dyna ist dagegen besonders dann stark, wenn man bewusst fährt und das Motorrad nicht als „Werkzeug“ für maximale Effizienz betrachtet, sondern als Erlebnis.

Stärken & Schwächen beim Handling

  • Pan America 1250 Special: Stärken bei kontrollierter Führung und souveränem Tempo. Schwäche: weniger „leichtfüßig“ im reinen Cruiser-Feeling.
  • Dyna Low Rider FXDL: Stärken bei direktem Cruiser-Handling und dem besonderen Fahrgefühl. Schwäche: weniger auf lange, anspruchsvolle Strecken optimiert.

Alltagstauglichkeit & Reichweite: Wofür wird das Motorrad wirklich genutzt?

Die Pan America 1250 Special ist prädestiniert für Fahrten, bei denen der Plan erst unterwegs entsteht. Gerade wenn Tankstopps, Streckenwechsel und unterschiedliche Straßenverhältnisse dazugehören, spielt die Adventure-Ausrichtung ihre Vorteile aus. Das Motorrad wirkt wie ein Begleiter, der nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ wird, sondern eher mit der Strecke besser wird.

Die Dyna Low Rider FXDL ist im Alltag oft dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Fahrten genutzt wird, bei denen Stil und Charakter zählen. In der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken wirkt sie besonders stimmig. Für lange Touren kann sie funktionieren, aber die Pan America ist dafür im Gesamtkonzept meist die passendere Basis.

Design & Individualität: Harley-typische Identität

Beide Motorräder sind Harley – und damit auch Teil einer Identität. Die Pan America 1250 Special wirkt modern und abenteuerlich, mit einer Optik, die nach „weiter Welt“ aussieht. Die Dyna Low Rider FXDL ist dagegen ein Statement: tief, markant, mit dem klassischen Cruiser-Charme, der sofort auffällt.

Wer gerne Zubehör plant, Umbauten im Stil der eigenen Vorstellung macht oder das Motorrad als langfristiges Projekt sieht, findet bei beiden Modellen eine gute Grundlage. Der Unterschied liegt eher darin, welche Richtung man bevorzugt: Adventure-Travel oder Custom-Cruiser.

Für wen ist welches Bike besser?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders geeignet, wenn häufig längere Strecken gefahren werden, wenn Touren auch mal abseits des reinen Asphalt-Layouts stattfinden oder wenn ein Motorrad gesucht wird, das über viele Kilometer hinweg konstant souverän bleibt. Wer Wert auf Touring-Komfort, Kontrolle bei wechselnden Bedingungen und eine „Allround“-Mentalität legt, trifft mit der Pan America eine sehr stimmige Wahl.

Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt am besten, wenn Cruiser-Feeling, Sound und ein direktes, emotionales Fahrverhalten im Vordergrund stehen. Wer gerne bewusst fährt, das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht und vor allem Stadt- und Landstraßenfahrten genießt, wird die Dyna als besonders passend empfinden. Für sehr lange, vielseitige Touren ist sie nicht die schlechteste Option – aber die Pan America ist in diesem Bereich klar konzeptionell stärker.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für lange Touren, wechselnde Straßenverhältnisse und einen alltagstauglichen Reisecharakter suchen. Sie punktet mit tourentauglicher Ergonomie, kontrollierter Straßenlage und einem Antrieb, der auch bei wechselndem Tempo gleichmäßig mitzieht. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL hingegen ist ideal für Fahrer, die den klassischen Cruiser-Stil leben: tief, markant und mit einem sehr direkten, emotionalen Fahrgefühl. Sie eignet sich besonders für kürzere bis mittlere Strecken, bei denen Stil und Fahrspaß im Vordergrund stehen. Wer „Adventure“ im Kopf hat, greift zur Pan America. Wer „Cruiser“ sucht und das Motorrad vor allem als Erlebnis betrachtet, findet in der Dyna die passendere Antwort.

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