| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs Harley-Davidson Nightster – Vergleich
Wenn zwei Harley-Davidson Modelle so unterschiedlich auftreten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Abenteuer, lange Strecken und souveräne Kontrolle – während die Harley-Davidson Nightster mit ihrem kompakteren Auftritt, dem urbanen Charakter und dem typischen Harley-Feeling eher auf Alltag, kurze Wege und dynamisches Fahren zielt. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick: Nicht nur auf die technischen Daten, sondern vor allem darauf, wie sich die Werte im Fahralltag bemerkbar machen.
Grundcharakter: Reiseenduro gegen urbanen Stil
Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht. Das merkt man bereits am Gesamtpaket: Die Auslegung zielt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, auf komfortables Handling über längere Zeit und auf Reserven, wenn die Strecke nicht ganz planbar bleibt. Die Nightster hingegen wirkt wie ein Motorrad, das bewusst näher an der Straße bleibt. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, einer handlichen Silhouette und einem Fahrgefühl, das sich schnell „zur Hand“ anfühlt.
Wie sich die Motor- und Leistungswerte im Alltag auswirken
Beim Vergleich der Motor- und Leistungsdaten zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Pan America 1250 Special ist auf Durchzug und gleichmäßige Leistungsentfaltung ausgelegt – passend für lange Etappen, Autobahnabschnitte und entspanntes Tempo. Die Nightster liefert dagegen ein spürbar anderes Gefühl: Die Leistungsentfaltung wirkt oft unmittelbarer und „präsenter“, was besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken Spaß macht.
Wichtig ist dabei: Es geht nicht nur um Spitzenwerte, sondern um das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Getriebegefühl und dem, was man daraus im Alltag macht. Wer häufig Strecken fährt, bei denen man konstant zügig unterwegs ist oder auch mal länger am Stück unterwegs bleibt, profitiert eher von der Ausrichtung der Pan America. Wer dagegen kurze Wege, Ampelphasen und spontane Touren bevorzugt, wird die Nightster als deutlich unkomplizierter erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs Agilität
Beim Thema Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Pan America 1250 Special bringt durch ihre Adventure-Ausrichtung eine gewisse „Souveränität“ mit: Die Abstimmung zielt auf Kontrolle bei wechselnden Bedingungen. Das wirkt sich besonders dann aus, wenn die Straße schlechter wird, wenn es unruhiger ist oder wenn man einfach länger fährt und das Motorrad dabei ruhig bleiben soll.
Die Nightster ist dagegen stärker auf Agilität ausgelegt. Die Werte, die in diesem Segment typischerweise für ein leichtes, direktes Ansprechverhalten stehen, unterstützen das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln. Das ist im Stadtverkehr ein echter Vorteil und macht auch Landstraßenabschnitte oft lebendiger.
Wendigkeit im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Nightster wirkt im Alltag wendiger und leichter zu manövrieren. Die Pan America kann das ebenfalls, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad „arbeiten“ lassen kann. Wer häufig enge Straßen, Parklücken und häufiges Rangieren erlebt, wird die Nightster als entspannter wahrnehmen. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, profitiert von der stabilen Auslegung der Pan America.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aufbauen
Auch bei den Bremswerten und dem Bremsgefühl lohnt sich der Blick auf den praktischen Nutzen. Die Pan America 1250 Special ist auf kontrolliertes Verzögern ausgelegt, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Das passt zu ihrem Reisecharakter: Man möchte sich auf die Bremsen verlassen können, egal ob es zügig in den Verkehr geht oder ob man nach einer längeren Strecke wieder häufiger abbremsen muss.
Die Nightster setzt ebenfalls auf solide Bremsleistung, wirkt aber in der Wahrnehmung oft „direkter“ und leichter zu dosieren. Das ist besonders angenehm, wenn man im Alltag häufiger in kurzen Abständen bremst oder wenn man in Kurven präzise reagieren möchte.
Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs Alltag
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Faktor, weil sie den Unterschied zwischen „angenehm fahren“ und „lange durchhalten“ ausmacht. Die Pan America 1250 Special ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit komfortabel bleibt. Die Werte zur Sitzhöhe und zur generellen Geometrie zielen darauf ab, dass man nicht nach kurzer Zeit verkrampft, sondern entspannt bleibt – besonders auf Touren.
Die Nightster bietet dagegen eine eher kompakte, straßennähere Haltung. Das kann sich im Alltag sehr angenehm anfühlen, weil man schnell in die gewünschte Fahrposition kommt. Gleichzeitig ist das Motorrad oft dann besonders stark, wenn die Fahrt nicht zu lang wird oder wenn man bewusst sportlicher unterwegs ist.
Ergonomie im Vergleich: Wer profitiert wovon?
Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird die Pan America 1250 Special als deutlich „tourentauglicher“ erleben. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und sich leicht bewegen lässt, findet in der Nightster meist die passendere Basis.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Bei der Ausstattung zeigen sich die Unterschiede zwischen den Modellwelten. Die Pan America 1250 Special ist typischerweise stärker auf Touren ausgelegt: Dazu passen die Werte und Ausstattungsdetails, die man mit Reiseenduro verbindet – etwa der Fokus auf Komfort und auf ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten nicht „ermüdet“. Gerade wenn man regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder öfter unterschiedliche Strecken fährt, spielt das eine große Rolle.
Die Nightster wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne „einfach so“ nutzt. Die Ausstattung ist auf den Alltag zugeschnitten: weniger Komplexität, mehr unmittelbares Fahrgefühl. Das macht sie attraktiv für Menschen, die nicht jedes Mal planen wollen, sondern spontan fahren möchten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Stärke ist die Reiseorientierung. Die Kombination aus Fahrwerksauslegung, komfortorientierter Ergonomie und dem Charakter der Leistungsentfaltung passt besonders gut zu langen Touren und zu wechselnden Bedingungen. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem kurze Wege fährt und viel in engen Situationen manövriert, kann die Adventure-Ausrichtung als weniger „leichtfüßig“ empfinden als bei einem kompakteren Modell.
Harley-Davidson Nightster: Stärke ist die unmittelbare, straßennahe Art. Die Werte, die auf Agilität und ein direktes Fahrgefühl hindeuten, machen sie im Alltag besonders attraktiv. Schwäche im Vergleich: Für sehr lange Strecken oder für Fahrten, bei denen man bewusst auch mal mehr „Adventure“ erwartet, wirkt die Ausrichtung weniger passend als bei der Pan America.
Welche Harley passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich wird am Ende klar, wenn man den eigenen Alltag ehrlich betrachtet. Die Pan America 1250 Special ist dann die bessere Wahl, wenn Fahrten häufig länger dauern, wenn man gern zügig unterwegs ist und wenn man ein Motorrad möchte, das auch bei nicht ganz perfekten Straßen souverän bleibt. Die Nightster ist dann die bessere Wahl, wenn die meisten Fahrten in der Stadt beginnen, wenn kurvige Strecken eher spontan entstehen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich schnell und unkompliziert anfühlt.
Beide Modelle haben ihren eigenen Reiz – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Pan America ist die „Tour-Maschine“, die Nightster die „Alltags- und Spaßmaschine“.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist für alle die richtige Wahl, die vor allem lange Strecken fahren, Wert auf stabile Kontrolle und eine komfortorientierte Ergonomie legen und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Ihre Stärken liegen im Reisecharakter: Die Kombination aus Leistungsentfaltung, Fahrwerksauslegung und dem insgesamt tourentauglichen Setup macht sie besonders überzeugend, wenn der Fokus auf Durchhaltevermögen und Gelassenheit liegt.
Die Harley-Davidson Nightster passt dagegen am besten zu Fahrern, die häufig im Alltag unterwegs sind, kurze bis mittlere Strecken bevorzugen und ein Motorrad möchten, das agil wirkt und sich schnell in den Fahrfluss einfügt. Ihre Stärke ist das direkte, straßennahe Fahrgefühl – ideal für Stadtverkehr, spontane Touren und kurvige Abschnitte, bei denen man das Motorrad „mitnehmen“ will.
Kurz gesagt: Pan America für Touren und Souveränität, Nightster für Alltag, Agilität und unmittelbaren Fahrspaß.