| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Honda CB 1100 EX – Motorradvergleich
Wer nach einem Motorrad sucht, das nicht nur irgendwie fährt, sondern zum eigenen Stil passt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Welten: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Adventure-Charakter, lange Strecken und souveräne Kontrolle – während die Honda CB 1100 EX mit klassischem Look, ruhigerem Temperament und dem Charme eines modernen Retro-Motorrads überzeugt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Beide Modelle können viel, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Grundidee und Charakter: Adventure vs. Retro
Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht: Sie wirkt gebaut für wechselnde Strecken, für Landstraßen, Autobahnabschnitte und auch für Schotter- oder Waldwege, wenn die Route es hergibt. Der Fokus liegt auf Stabilität, Fahrkomfort und einem Motor, der auch bei längeren Etappen entspannt mitarbeitet.
Die Honda CB 1100 EX dagegen setzt auf den klassischen Stil einer CB – mit einer modernen Interpretation. Der Charakter ist weniger „Expedition“, mehr „Genussfahrt“. Das Motorrad wirkt bewusst unkompliziert: Man sitzt entspannt, fährt flüssig und genießt das Gefühl, dass das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern einfach mitgeht.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Pan America 1250 Special zielt auf Durchzug und Alltagstauglichkeit über viele Drehzahlbereiche. Gerade im Vergleich zur CB 1100 EX wirkt sie „breiter“ nutzbar: Sie ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Geschwindigkeiten und Lastzuständen souverän zu reagieren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig längere Strecken oder unterschiedliche Fahrprofile anstehen.
Die Honda CB 1100 EX spielt ihre Stärken eher im gleichmäßigen, ruhigen Vortrieb aus. Im direkten Vergleich fühlt sich das Motorrad oft weniger wie ein „Werkzeug für jede Lage“ an, sondern mehr wie ein Motorrad für klare Linien: zügig fahren, ohne hektisch zu werden, und das Fahrgefühl genießen. Wer eher auf entspannte Dynamik steht, wird die CB 1100 EX als stimmig empfinden.
Ergonomie und Sitzgefühl: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?
Ergonomie ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt – aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Pan America 1250 Special ist so ausgelegt, dass sie auch auf längeren Etappen angenehm bleibt. Im Vergleich zur CB 1100 EX wirkt die Sitzposition tendenziell „reisefreundlicher“: Man kann länger fahren, ohne dass man das Gefühl hat, ständig gegen die Haltung arbeiten zu müssen. Dazu kommt, dass die Pan America im Alltag oft als stabil und kontrolliert wahrgenommen wird, was gerade bei wechselndem Tempo hilft.
Die Honda CB 1100 EX bietet eine klassische, eher entspannte Sitzhaltung. Im direkten Vergleich wirkt sie weniger „tourig“ im Sinne von Offroad- oder Reiseenduro-Handling, dafür aber sehr stimmig für Stadt, Landstraße und gemütliche Ausfahrten. Wer kurze Wege, regelmäßige Fahrten am Wochenende oder eine Motorrad-Atmosphäre sucht, die an klassische Zeiten erinnert, findet in der CB 1100 EX schnell den richtigen Ton.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Auslegung besonders deutlich. Die Pan America 1250 Special ist auf Kontrolle bei verschiedenen Untergründen und auf ruhiges Geradeausfahren ausgelegt. Im Vergleich zur CB 1100 EX fühlt sie sich oft „aufgeräumter“ an, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das kann auf längeren Fahrten den Unterschied machen: weniger Stress, mehr Gelassenheit.
Die Honda CB 1100 EX wirkt im Vergleich eher agil im Sinne von „einfach zu bewegen“. Sie ist nicht als Offroad-Maschine gedacht, sondern als Motorrad, das sich auf Asphalt besonders stimmig anfühlt. Wer häufig in Kurven fährt, gerne flüssig unterwegs ist und dabei den klassischen Stil im Vordergrund sieht, wird die CB 1100 EX als angenehm handlich erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder bringen Bremsleistung mit, die im Alltag überzeugt. Im direkten Vergleich liegt der Unterschied weniger in der reinen Verzögerung, sondern im Gesamtgefühl: Die Pan America 1250 Special vermittelt durch ihre Adventure-Ausrichtung häufig mehr „Sicherheitsreserve“, besonders wenn es schneller wird oder die Strecke unruhiger ist. Die Honda CB 1100 EX punktet dagegen mit einem gut dosierbaren Bremsgefühl, das zu ihrem ruhigen Charakter passt.
Unterm Strich gilt: Wer häufig längere Strecken fährt und dabei auch mal andere Bedingungen erwartet, wird die Pan America als besonders passend empfinden. Wer dagegen überwiegend auf Asphalt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich natürlich anfühlt, findet in der CB 1100 EX eine stimmige Wahl.
Ausstattung und Komfort: Was bringt der Alltag mit?
Bei der Ausstattung zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Philosophie. Die Pan America 1250 Special ist stärker auf Reise-Komfort ausgelegt: Dazu gehören typische Adventure-Elemente, die das Motorrad für längere Touren attraktiver machen. Im Vergleich zur CB 1100 EX wirkt sie dadurch „kompletter“ für den Einsatz über viele Stunden hinweg – vor allem, wenn Gepäck, Wind und wechselnde Strecken eine Rolle spielen.
Die Honda CB 1100 EX setzt auf einen klaren, klassischen Look und eine Ausstattung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Im Vergleich zur Pan America ist sie weniger „Tourpaket“, dafür oft genau richtig, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll und nicht als Projekt für jede Reise verstanden wird. Für viele ist das ein Vorteil: weniger Ballast, mehr Motorradgefühl.
Wartung, Alltag und Kostenfaktoren: Worauf beim Kauf achten?
Auch wenn konkrete Kosten je nach Nutzung und Zustand variieren, lassen sich typische Kaufaspekte vergleichen. Die Honda CB 1100 EX wird häufig mit dem Ruf nach Alltagstauglichkeit und guter Verfügbarkeit von Ersatzteilen in Verbindung gebracht. Das kann beim Gebrauchtkauf oder bei der langfristigen Planung beruhigend sein.
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist dagegen eher die Wahl für Fahrer, die ihren Stil bewusst leben und ein Motorrad möchten, das sich deutlich von der Masse abhebt. Beim Thema Service und Ersatzteile gilt auch hier: Regionale Verfügbarkeit und Händlernetz spielen eine Rolle. Wer das Motorrad regelmäßig nutzen will, sollte vor dem Kauf prüfen, wie gut der Service in der Nähe erreichbar ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken
- Reise- und Adventure-Fokus: wirkt besonders passend für lange Strecken und wechselnde Bedingungen.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: vermittelt Stabilität und Souveränität im Alltag.
- Komfortorientierung: unterstützt entspannte Touren, auch wenn es länger wird.
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Schwächen
- Stil und Einsatzprofil: weniger „klassisch“ im Retro-Sinn, eher Adventure-getrieben.
- Anspruch an den Fahrer: wer nur kurze, urbane Fahrten plant, könnte den Reisecharakter als „zu viel“ empfinden.
Honda CB 1100 EX – Stärken
- Retro-Charme und Fahrkultur: macht besonders Spaß bei entspannten Ausfahrten.
- Alltagsgefühl: wirkt im Vergleich oft unkompliziert und angenehm dosierbar.
- Asphalt-Fokus: passt hervorragend für Landstraße und Stadt.
Honda CB 1100 EX – Schwächen
- Weniger Adventure-Anspruch: wer auch abseits von Asphalt plant, wird die Pan America eher bevorzugen.
- Charakter: wer maximale „Tour-Universität“ sucht, könnte die CB als weniger breit empfunden.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage „Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund?“ entscheiden. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders stark, wenn längere Touren, wechselnde Strecken und ein Motorrad gesucht werden, das auch bei höheren Ansprüchen ruhig bleibt. Sie ist die Wahl für Fahrer, die gerne planen, packen und losfahren – und dabei Wert auf Komfort und Kontrolle legen.
Die Honda CB 1100 EX ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem für Genussfahrten gedacht ist: Stadt, Landstraße, klassische Ausfahrten und das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das nicht ständig nach „Adventure“ ruft. Wer das Retro-Design liebt und eine entspannte, stimmige Fahrkultur sucht, wird mit der CB 1100 EX sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Komfort und souveräner Kontrolle bei unterschiedlichen Bedingungen liegt. Im direkten Vergleich wirkt sie wie das Motorrad für längere Pläne: mehr Reisegedanke, mehr Stabilität und ein Fahrgefühl, das auch auf anspruchsvolleren Strecken gelassen bleibt. Wer oft unterwegs ist, gerne weiter fährt und dabei ein Adventure-Setup schätzt, bekommt hier die passendere Basis.
Die Honda CB 1100 EX gewinnt dagegen dort, wo Asphalt, Stil und entspannte Fahrkultur zählen. Sie passt besonders gut für regelmäßige Ausfahrten, für Stadt und Landstraße und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich natürlich anfühlt und nicht nach „Spezialeinsatz“ verlangt. Kurz gesagt: Pan America für Reise und Vielseitigkeit, CB 1100 EX für klassisches Motorradgefühl und unkomplizierten Fahrspaß.