| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Honda CB 1300 SA – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großem Auftritt“ aussehen, wird die Entscheidung schnell spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Adventure-Feeling mit markantem Charakter, während die Honda CB 1300 SA eher die Rolle der souveränen Allround-Maschine übernimmt. Beide Modelle sind für längere Strecken gedacht, beide bringen viel Technik mit und beide wollen im Alltag genauso überzeugen wie auf Touren. Doch die Art, wie sie das tun, unterscheidet sich deutlich.
Grundidee und Einsatzprofil
Die Pan America 1250 Special ist klar als Reise-Adventure positioniert. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch abseits der klassischen Route Spaß machen soll. Die CB 1300 SA ist dagegen stärker auf die Straße und auf ein komfortables, ruhiges Handling ausgelegt. Wer vor allem zügig durch den Alltag fährt, lange Autobahnabschnitte plant oder einfach ein Motorrad für „jeden Tag“ sucht, findet hier eine andere Philosophie.
Stärken und Schwächen im Profil
Die Pan America punktet mit ihrem Adventure-Anspruch: Sie fühlt sich wie ein Werkzeug für große Touren an, bei denen auch mal unwegsameres Terrain vorkommen kann. Gleichzeitig kann genau diese Ausrichtung im reinen Stadtverkehr oder auf sehr engen Strecken weniger „spielerisch“ wirken als eine stärker straßenorientierte Maschine.
Die CB 1300 SA wirkt im Gegenzug wie ein Motorrad, das auf der Straße sehr viel Ruhe und Stabilität ausstrahlt. Das ist ein Vorteil, wenn der Fokus auf Komfort, Übersicht und entspannter Fahrweise liegt. Die Schwäche liegt eher dort, wo ein Adventure-Motorrad seine Stärken ausspielt: Wenn es deutlich abseits der Straße geht, fehlt der Pan America oft die „Passform“ im Kopf und im Fahrgefühl.
Motor und Fahrcharakter
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um die Art, wie Leistung verfügbar wird. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bringt ihren Antrieb mit einem Charakter, der sich nach „Drehmoment und Durchzug“ anfühlt. Sie wirkt besonders dann stimmig, wenn man gleichmäßig beschleunigt und lange Strecken in einem Rhythmus fährt. Die Honda CB 1300 SA setzt dagegen auf ein sehr souveränes, kontrolliertes Ansprechverhalten. Das macht sie angenehm, wenn man häufig zwischen entspanntem Cruisen und zügigem Vorankommen wechselt.
Vergleich der Leistungsentfaltung
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America spielt ihre Stärken eher in einem „Tourenmodus“ aus, in dem man viel Kraft spürt, ohne ständig am Gas zu arbeiten. Die CB 1300 SA wirkt dagegen wie ein Motor, der besonders gut „glättet“: Man bekommt gleichmäßige Leistung, die sich leicht dosieren lässt. Das ist ein Plus für Alltag und für Fahrer, die ein sehr berechenbares Setup bevorzugen.
Fahrwerk, Handling und Fahrkomfort
Beide Motorräder sind für lange Strecken gedacht, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die Pan America 1250 Special ist auf Fahrbarkeit in unterschiedlichen Situationen ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt das Gefühl, dass Unebenheiten und wechselnde Untergründe nicht das Hauptproblem sind. Gleichzeitig kann die Adventure-Ausrichtung dazu führen, dass sich das Motorrad auf glatten, engen Strecken etwas weniger „leichtfüßig“ anfühlt als eine rein straßenorientierte Maschine.
Die Honda CB 1300 SA setzt stärker auf Stabilität und Komfort. Das Handling wirkt oft sehr direkt und kontrolliert, besonders bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Wer viel Autobahn oder Landstraße fährt, spürt schnell, dass die CB 1300 SA auf „entspannt ankommen“ optimiert ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Pan America ist im Vorteil, wenn die Route nicht ganz vorhersehbar ist und man gern auch mal abseits der typischen Fahrspuren unterwegs ist. Die Schwäche zeigt sich eher, wenn man häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder sehr enge Kurvenradien bevorzugt, weil das Gesamtpaket dann weniger agil wirkt.
Die CB 1300 SA ist im Vorteil, wenn der Alltag zählt: leicht zu kontrollieren, angenehm zu fahren und mit einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Als Schwäche bleibt, dass der Adventure-Anspruch nicht so konsequent „mitgeliefert“ wird wie bei der Pan America.
Bremsen und Sicherheit
Bei beiden Modellen steht Sicherheit im Fokus. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Honda CB 1300 SA sind so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrt und bei wechselnden Bedingungen verlässlich verzögern. Im Vergleich zeigt sich: Die CB 1300 SA wirkt häufig sehr fein dosierbar, was im Stadtverkehr und bei häufigen Geschwindigkeitswechseln hilft. Die Pan America punktet dagegen mit dem Gefühl, dass sie auch bei „nicht ganz perfekten“ Bedingungen stabil bleibt.
Elektronik und Assistenz
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, die das Fahren erleichtert. Die Pan America setzt dabei stärker auf ein Paket, das zum Adventure-Profil passt: Traktions- und Fahrmodi unterstützen dabei, die Kraft situationsabhängig zu nutzen. Die CB 1300 SA bietet ebenfalls Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die vor allem auf kontrolliertes, straßentaugliches Fahren abzielen. Wer viel auf unterschiedlichen Untergründen fährt, wird die Adventure-orientierte Abstimmung der Pan America besonders schätzen. Wer dagegen vor allem Straße fährt, profitiert von der sehr „glatten“ Abstimmung der Honda.
Ergonomie, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie nach fünf. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet eine aufrechte, tourentaugliche Haltung, die sich für längere Strecken gut anfühlt. Gleichzeitig kann die Adventure-Geometrie je nach Körpergröße und Fahrstil dazu führen, dass man beim Rangieren etwas mehr „Arbeit“ hat als bei einer rein straßenorientierten Maschine.
Die Honda CB 1300 SA wirkt ergonomisch sehr alltagstauglich. Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, und das Motorrad lässt sich im Alltag oft leichter in den Flow bringen. Wer häufig kurze Strecken fährt oder regelmäßig zwischen Stadt und Landstraße pendelt, wird das schnell merken.
Windschutz und Langstrecke
Auf langen Strecken zählt, wie gut das Motorrad den Fahrer vor Wind und Ermüdung schützt. Beide Modelle sind für Touren ausgelegt, aber die Art der Auslegung unterscheidet sich. Die Pan America fühlt sich wie ein Motorrad an, das für „alles“ bereit ist, während die CB 1300 SA stärker auf ruhige, gleichmäßige Fahrt optimiert ist. Das macht die Honda besonders attraktiv, wenn die Touren häufig auf Autobahn und Landstraße stattfinden.
Ausstattung und Technik im Vergleich
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um Bedienbarkeit. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Paket aus Adventure-Technik und Reise-Features, die das Motorrad für längere Einsätze rüsten. Die CB 1300 SA bietet ebenfalls eine moderne Basis und setzt den Schwerpunkt auf ein stimmiges Gesamtgefühl aus Bedienbarkeit, Fahrmodi und straßenorientierter Technik.
Bedienlogik und Praxis
Im Alltag zählt, wie schnell man Einstellungen findet und wie intuitiv sich das Motorrad bedienen lässt. Die Honda wirkt hier oft sehr „straight“, während die Harley durch ihren Adventure-Fokus mehr „Optionen“ im Kopf hat. Wer gern mit Fahrmodi und Einstellungen spielt, wird an der Pan America Freude haben. Wer dagegen möglichst unkompliziert losfahren möchte, findet in der CB 1300 SA oft den schnelleren Zugang.
Welches Motorrad hat welche Stärken?
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken
- Adventure-orientiertes Fahrgefühl für abwechslungsreiche Strecken
- Tourenfokus mit starkem Durchzugscharakter
- Elektronik und Fahrmodi, die zum „Route-Planen und Improvisieren“ passen
- Komfort für längere Fahrten, ohne den Charakter zu verlieren
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Schwächen
- Im reinen Stadtverkehr kann das Gesamtpaket weniger agil wirken
- Wenn die Route fast ausschließlich Straße ist, wirkt die Adventure-Ausrichtung manchmal „zu viel des Guten“
Honda CB 1300 SA – Stärken
- Sehr kontrolliertes, straßenorientiertes Fahrgefühl
- Angenehme Dosierbarkeit und souveräne Stabilität
- Alltagstauglichkeit für Pendeln und längere Landstraßenabschnitte
- Elektronik, die das Fahren unkompliziert macht
Honda CB 1300 SA – Schwächen
- Adventure-Anspruch ist nicht so konsequent wie bei der Pan America
- Wer ausdrücklich „Offroad-Feeling“ sucht, wird eher woanders fündig
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn Touren abwechslungsreich sind: wenn die Route auch mal unvorhersehbar wird, wenn ein Adventure-Charakter im Vordergrund steht und wenn das Motorrad nicht nur für die Straße, sondern auch für „mehr“ gemacht sein soll. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern mit Fahrmodi arbeiten, lange Strecken genießen und dabei ein Motorrad möchten, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt.
Die Honda CB 1300 SA ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Straße, Komfort und souveräner Kontrolle liegt. Sie eignet sich hervorragend für Alltag, für lange Landstraßenabschnitte und für Fahrer, die ein sehr berechenbares, leicht zu dosierendes Fahrgefühl suchen. Wer häufig pendelt oder Touren plant, bei denen Autobahn und Landstraße dominieren, bekommt mit der Honda oft die rundere „Allround“-Antwort.
Kurz gesagt: Adventure-Abenteuer eher mit der Pan America, straßenorientierte Souveränität eher mit der CB 1300 SA.