UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2010
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
Weiter zum Testbericht
Wenn der Weg das Ziel ist
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Komfort
  • Durchzug
  • Langstreckentauglichkeit
  • Qualität
Kontra:
  • wenig handlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht252kg
Radstand1.480mm
Länge2.155mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.220mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub56mm
Bohrung75mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung98 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment96 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.228km/h
Tankinhalt19Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartBackbone

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit - die fährt weiter

Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.

Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Gebraucht: ab 2.500€
  • Baujahre: 2006-2011
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: blau, silber, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Honda CBF 1000 – Vergleich für Tour, Alltag und echte Alltagstauglichkeit

Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, merkt schnell: Es geht nicht nur um Motoren und Datenblätter. Es geht um das Fahrgefühl, um den Alltag, um die Frage, wie entspannt sich lange Strecken anfühlen und wie gut ein Motorrad mit wechselnden Anforderungen klarkommt. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Honda CBF 1000. Beide sind stark, aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.

Grundidee: Adventure-Charakter trifft auf komfortorientierten Allround-Touring-Fokus

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Adventure-Motorrad gedacht: Sie soll auf langen Touren souverän wirken, aber auch dort Spaß machen, wo die Straße nicht perfekt ist. Das merkt man am Gesamtkonzept: Die Maschine ist auf Vielseitigkeit ausgelegt, mit einer Position, die eher nach „Reise“ als nach „nur Stadt“ aussieht, und mit einem Setup, das sich für wechselnde Untergründe anbietet.

Die Honda CBF 1000 dagegen steht für einen anderen Ansatz: Sie ist ein klassischer Touring-Allrounder, der vor allem durch Komfort, Alltagstauglichkeit und eine entspannte Art zu fahren überzeugt. Wer viel unterwegs ist, aber nicht ständig „Adventure“ im Kopf hat, findet in der CBF 1000 häufig genau die richtige Mischung aus Ruhe, Stabilität und gutem Handling.

Motor und Antrieb: Charakter statt reiner Zahlenvergleich

Beim Vergleich der Motoren fällt auf: Beide Modelle liefern genug Leistung für zügiges Fahren, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Pan America 1250 Special wirkt in der Praxis oft „breiter“ im Einsatz, weil sie als Adventure-Maschine auf Durchzug und Kontrolle ausgelegt ist. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke nicht planbar ist – etwa bei wechselndem Tempo, Ausfahrten aus Kurven oder wenn der Untergrund unruhiger wird.

Die Honda CBF 1000 ist dagegen häufig die Maschine, die man „einfach laufen lässt“. Der Antrieb unterstützt ein gleichmäßiges Fahrtempo, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Das macht sie besonders attraktiv für lange Autobahnabschnitte und für Touren, bei denen Komfort und entspannte Drehzahlen im Vordergrund stehen.

Stärken und Schwächen im Antriebskontext

  • Pan America 1250 Special: Stärken liegen im vielseitigen Einsatz und im souveränen Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Schwäche kann sein, dass der Adventure-Fokus nicht jedem liegt, der eher „klassisch touring“ sucht.
  • CBF 1000: Stärken liegen in der ruhigen, tourentauglichen Art und im entspannten Fahrprofil. Schwäche kann sein, dass der Adventure-Gedanke weniger im Vordergrund steht, wenn es wirklich ins „Offroad-Feeling“ gehen soll.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Vielseitigkeit

Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, mit Unebenheiten und wechselnden Untergründen umzugehen. Das bedeutet in der Praxis: Sie wirkt kontrolliert, wenn die Straße nicht perfekt ist, und sie bleibt dabei insgesamt gut beherrschbar. Gerade auf längeren Strecken, auf denen sich der Belag ständig ändert, ist das ein echter Pluspunkt.

Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken vor allem auf glatten Strecken aus. Sie vermittelt ein sehr stabiles Gefühl, das Vertrauen schafft – besonders bei gleichmäßiger Fahrt. Das Handling ist auf „Touring“ optimiert: nicht hektisch, sondern berechenbar. Wer häufig Landstraße und Autobahn fährt, wird das schnell zu schätzen wissen.

Kurvengefühl und Alltag

In engen Passagen oder bei häufigem Richtungswechsel zeigt sich: Die Pan America 1250 Special kann durch ihren Adventure-Ansatz sehr agil wirken, aber sie verlangt auch ein bewusstes Handling, weil das Gesamtkonzept auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Die CBF 1000 ist in vielen Situationen „einfach da“ – sie macht Kurvenwechsel oft ohne große Überraschungen und bleibt dabei komfortabel.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit

Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um „wie gut dosierbar“. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in typischen Alltagssituationen zuverlässig funktionieren. Die Pan America 1250 Special profitiert dabei von ihrem Adventure-Setup: Sie soll auch dann souverän bleiben, wenn die Haftung nicht immer gleich ist. Die Honda CBF 1000 punktet häufig mit einem sehr gutmütigen Bremsgefühl im Touring-Alltag – also dort, wo man häufig vorausschauend bremst und das Motorrad stabil im Fahrfluss bleibt.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Langstrecke

Gerade auf langen Touren entscheidet Komfort darüber, ob die Fahrt „entspannt“ bleibt oder ob man nach einigen Stunden merkt, dass der Körper arbeitet. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die eher nach „aufrecht und aktiv“ wirkt. Das ist angenehm, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch mal dynamischer unterwegs ist oder längere Etappen mit Pausen kombiniert.

Die Honda CBF 1000 ist stark im Bereich „Langstreckenruhe“. Die Ergonomie ist häufig so abgestimmt, dass man auch bei längeren Fahrten nicht ständig gegen die Sitzhaltung arbeitet. Dazu kommt der Touring-Fokus: Windschutz und Gesamtpaket sind darauf ausgelegt, dass man sich auf der Fahrt auf den Weg konzentriert – nicht auf das ständige Nachregeln von Haltung und Komfort.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der aktiven Reisehaltung und der Vielseitigkeit. Schwäche kann sein, dass der Komfortstil nicht so „klassisch touring“ wirkt wie bei der CBF 1000.
  • CBF 1000: Stärken liegen in der entspannten Langstrecken-Ergonomie. Schwäche kann sein, dass der Adventure-Anspruch weniger stark bedient wird, wenn man bewusst unbefestigte Strecken sucht.

Elektronik und Ausstattung: Reise-Feeling durch Praxisfeatures

Bei modernen Motorrädern ist Ausstattung mehr als „nice to have“. Sie beeinflusst, wie stressfrei sich eine Tour anfühlt. Die Pan America 1250 Special ist als Special-Version typischerweise auf ein umfassendes Reiseerlebnis ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Sie soll sich für längere Strecken und unterschiedliche Situationen gut anfühlen, inklusive der typischen Assistenz- und Komfortideen, die man bei Adventure-Touren erwartet.

Die Honda CBF 1000 setzt dagegen auf einen bewährten Touring-Ansatz: Sie ist oft die Maschine, die man als „funktioniert einfach“ wahrnimmt. Das ist besonders dann attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht ständig „neu erklärt“ werden muss, sondern zuverlässig seinen Job macht.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Tourenmix

Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Stop-and-Go wirkt, wie leicht es sich im Handling anfühlt und wie entspannt man es im Alltag nutzt. Die Pan America 1250 Special ist zwar groß und reisetauglich, aber durch ihr Adventure-Setup kann sie im gemischten Betrieb überzeugen – vor allem dann, wenn der Weg zur Tour nicht nur aus Autobahn besteht. Wer jedoch sehr häufig in engen Stadtbereichen unterwegs ist, wird die CBF 1000 oft als „komfortableren“ Alltagsbegleiter wahrnehmen, weil sie stärker auf Touring-Ruhe und gleichmäßiges Fahren ausgelegt ist.

Für Pendler oder Vielfahrer, die regelmäßig kurze und mittlere Strecken fahren, kann die CBF 1000 besonders passend sein. Für Fahrer, die gern planen, aber auch spontan abbiegen und dabei nicht auf „perfekte Straßen“ angewiesen sein wollen, ist die Pan America 1250 Special häufig die spannendere Wahl.

Wartung, Zuverlässigkeit und Kostengefühl: Praxis zählt

Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch die langfristigen Aspekte eine Rolle. Beide Marken stehen grundsätzlich für solide Technik und eine breite Servicebasis. In der Praxis ist es oft so: Wer ein Motorrad regelmäßig pflegt und Wartungsintervalle einhält, fährt langfristig entspannt. Die CBF 1000 wird dabei häufig als „bewährt“ wahrgenommen, weil sie als Touring-Allrounder über Jahre einen klaren Platz im Markt hatte. Die Pan America 1250 Special ist dagegen ein moderneres Adventure-Konzept, das sich besonders für Fahrer lohnt, die Technik und Reisefeatures bewusst nutzen möchten.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrt im Alltag wirklich stattfindet.

Harley-Davidson Pan America 1250 Special

Die Pan America 1250 Special ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Touren nicht nur auf Asphalt „abspult“, sondern auch dann Spaß macht, wenn die Route sich ändert. Wer gern längere Strecken fährt, dabei aber nicht auf Abenteuer verzichten will, findet hier eine starke Basis. Auch dann, wenn Komfort und Kontrolle bei wechselnden Bedingungen wichtig sind, wirkt die Pan America als stimmiges Gesamtpaket.

Honda CBF 1000

Die Honda CBF 1000 ist ideal für alle, die vor allem komfortables Touring wollen: entspannte Ergonomie, ruhiges Fahrgefühl und ein Motorrad, das auf langen Strecken einfach mitmacht. Wer häufig Autobahn und Landstraße fährt, dabei aber nicht ständig „Adventure“ im Fokus hat, bekommt mit der CBF 1000 ein sehr stimmiges Motorrad für den Alltagstourenmix.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Adventure-Motorrad suchen: Sie punktet mit einem Konzept, das auf wechselnde Bedingungen ausgelegt ist, und mit einem Fahrgefühl, das auch abseits des perfekten Asphalts Sicherheit und Kontrolle vermittelt. Wer Touren plant, aber gern spontan entscheidet, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht auf eine einzige Fahrart festlegen lässt.

Die Honda CBF 1000 ist die passendere Option für alle, die vor allem komfortorientiertes Touring möchten: ruhigeres, berechenbares Handling und eine Ergonomie, die lange Strecken angenehm macht. Wer häufig Autobahn und Landstraße fährt und ein Motorrad sucht, das im Alltagstourenmix unkompliziert bleibt, wird mit der CBF 1000 sehr zufrieden sein.

Kurz gesagt: Pan America für Abenteuer-Vielseitigkeit, CBF 1000 für entspanntes Touring und Alltagstauglichkeit.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙