| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs Honda CRF 300 L – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird ein Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für große Abenteuer, lange Strecken und souveräne Performance – während die Honda CRF 300 L als leichtes, agiles Enduro-Konzept für unkomplizierten Fahrspaß und den Einstieg ins Gelände bekannt ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie schlagen sich die beiden Modelle bei den typischen Anforderungen – von der Straße bis zum Offroad-Abschnitt – und wo liegen die Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?
Grundidee: großes Adventure vs. leichtes Enduro
Die Pan America 1250 Special ist als Reise- und Adventure-Maschine gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine Tour, sondern für eine ganze Saison plant: mit Fokus auf Komfort, Reichweite und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Die CRF 300 L verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist auf Wendigkeit, einfache Handhabung und Offroad-Nähe ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Wege ins Gelände, spontane Ausflüge oder das Lernen im Gelände im Vordergrund stehen.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Alltag
Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special liefert ein deutlich anderes Leistungs- und Drehmomentgefühl: Sie ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und unter Last souverän zu bleiben. Das spürt man vor allem dann, wenn die Strecke mehr verlangt als nur „mal eben“ fahren – etwa bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten, bei Gegenwind oder wenn Gepäck mit an Bord ist.
Die Honda CRF 300 L spielt dagegen ihre Stärken im Bereich „leicht und direkt“. Der Motor wirkt lebendig und lässt sich im Gelände gut dosieren. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten, in engen Passagen oder auf unruhigem Untergrund ist das ein Vorteil: Die Maschine reagiert schnell auf Gasbefehle und unterstützt ein kontrolliertes Fahrtempo. Wer häufig im Offroad-Bereich unterwegs ist oder das Motorrad als Werkzeug zum Üben und Verbessern nutzt, bekommt hier ein sehr zugängliches Fahrgefühl.
Handling und Fahrwerk: Wie sich die Maschinen im Gelände und auf der Straße verhalten
Pan America 1250 Special: Stabilität und Komfort
Die Pan America 1250 Special punktet vor allem mit einem ruhigen, stabilen Gesamteindruck. Das Fahrwerk ist auf längere Strecken und wechselnde Untergründe ausgelegt. Auf der Straße fühlt sich das Motorrad dadurch berechenbar an, während es im Offroad-Einsatz eher als „Reiseenduro“ interpretiert werden kann: nicht als kompromissloses Trial- oder Hardcore-Enduro, sondern als Maschine, die auch auf Schotter, Feldwegen und längeren Gravel-Abschnitten Spaß macht.
Ein möglicher Nachteil im Vergleich: Durch die größere Dimension und das höhere Gewicht ist die Pan America 1250 Special im engen Gelände weniger „spielerisch“. Wer häufig sehr langsame Manöver, steile Passagen oder häufiges Rangieren im Offroad-Bereich hat, merkt den Unterschied zur leichteren Enduro.
CRF 300 L: Agilität und Lernfreundlichkeit
Die Honda CRF 300 L ist beim Handling klar im Vorteil, wenn es um Agilität geht. Das Motorrad lässt sich leichter bewegen, schneller in die gewünschte Linie bringen und wirkt im Gelände insgesamt „unaufgeregt“. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die gezielt Offroad-Fähigkeiten aufbauen möchten, ist das ein Pluspunkt: Fehler verzeiht die Maschine oft leichter, weil das Handling weniger Kraft und weniger „Rangieraufwand“ erfordert.
Im Gegenzug gilt: Auf langen, zügigen Strecken oder wenn die Anforderungen an Komfort und Durchhaltevermögen steigen, zeigt sich das Konzept der CRF 300 L stärker als „leichtes Werkzeug“ statt als „großes Reisemotorrad“. Wer häufig weite Distanzen auf Asphalt fährt oder regelmäßig mit viel Gepäck unterwegs ist, wird die Grenzen eher spüren.
Komfort und Sitzposition: Unterschiedliche Zielgruppen
Bei der Pan America 1250 Special steht Komfort im Vordergrund. Die Sitzposition und die Gesamtanmutung sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen Straße und Offroad gemischt sind und man nicht ständig „nur kurz“ fährt.
Die CRF 300 L ist dagegen stärker auf das Enduro-Feeling ausgelegt. Das bedeutet: Sie ist oft dann am besten, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird – im Gelände, bei wechselndem Untergrund und bei Fahrten, bei denen man nicht primär Komfort über alles stellt. Für kurze bis mittlere Strecken und für Offroad-Fokus ist das sehr passend.
Ausstattung und Elektronik: Was im Vergleich auffällt
Im Bereich Ausstattung und Elektronik unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Pan America 1250 Special ist als modernes Adventure-Motorrad gedacht und bringt typischerweise mehr „Reise- und Sicherheitskomfort“ mit. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Situationen umgeht – etwa bei wechselnden Untergründen oder wenn man längere Strecken am Stück fährt.
Die Honda CRF 300 L setzt eher auf das Wesentliche. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, denn gerade im Offroad-Bereich kann eine reduzierte, intuitive Bedienung helfen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht „zu viel“ ist, sondern sich auf das Fahren konzentriert, findet hier einen klaren Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken
- Reise- und Langstreckenfokus: geeignet für Touren, bei denen man viel Strecke macht.
- Stabilität auf der Straße und auf gemischten Untergründen.
- Komfort für längere Fahrten und entspannteres Handling im Alltag.
- Adventure-Ansatz: Schotter, Feldwege und längere Offroad-Abschnitte sind die Stärke.
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im sehr engen oder technisch anspruchsvollen Gelände.
- Mehr Motorrad im Handling, wenn häufig rangiert oder langsam gefahren wird.
Honda CRF 300 L – Stärken
- Agilität und leichtes Handling im Gelände.
- Einsteigerfreundlich: gut zum Lernen und für Offroad-Fahrspaß.
- Direktes Fahrgefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten.
- Unkompliziert für kürzere Ausfahrten und spontane Gelände-Touren.
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Begrenzter Komfort- und Reiseanspruch bei sehr langen Strecken.
- Weniger „Allround-Reiseenduro“, wenn häufig zügig und mit Gepäck gefahren wird.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 Special und Honda CRF 300 L ist am Ende weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern von Fahrprofil. Wer vor allem lange Touren plant, gemischte Strecken fährt und dabei Wert auf Komfort, Stabilität und ein souveränes Gesamtpaket legt, wird mit der Pan America deutlich glücklicher. Wer dagegen das Motorrad als leichtes Enduro versteht – für Gelände, kurze Ausflüge, Training und ein agiles Handling – trifft mit der CRF 300 L eine sehr passende Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist das bessere Motorrad für alle, die ein echtes Adventure-Gefühl suchen: längere Strecken, entspanntes Reisen und ein stabiler Auftritt auf Straße und Schotter. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort und Durchhaltevermögen wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im engen Gelände. Die Honda CRF 300 L ist dagegen die Wahl für Offroad-Fans, die Agilität, Lernfreundlichkeit und unkomplizierten Fahrspaß priorisieren. Sie eignet sich besonders, wenn häufig im Gelände gefahren wird, wenn das Motorrad leicht zu bewegen sein soll und wenn das Training im Vordergrund steht. Kurz gesagt: Pan America für große Touren und souveränen Allround-Adventure-Einsatz, CRF 300 L für leichtes Enduro-Handling, Gelände-Fokus und spontane Ausfahrten.