UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 8.429 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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A2 Adventure-Bike mit Allrounder-Qualitäten
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • superleichtes Handling
  • sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
  • funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
  • einfachste Bedienung
  • gut gemachtes Allrounder-Bike
Kontra:
  • Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
  • zahmer Sound
  • Kupplungshebel nicht einstellbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht196kg
Radstand1.445mm
Länge2.165mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.415mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite491km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
Federung vorneShowa 41 mm USD-Gabel
Federung hintenZentralfederbein
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 20 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit

Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.500€ (ohne ÜF)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€ (CB500X)
  • Verfügbarkeit: NX 500 seit 2024
  • Farben: rot, weiß, schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs Honda NX 500: Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für große Abenteuer, souveräne Langstrecken-Performance und einen klaren Premium-Anspruch. Die Honda NX 500 dagegen wirkt wie der pragmatische Einstieg in die Welt der vielseitigen Motorräder – leicht zu handeln, alltagstauglich und mit einem Fokus auf unkompliziertes Fahren. Wer sich zwischen beiden entscheidet, schaut am besten nicht nur auf einzelne Daten, sondern darauf, wie sich die Konzepte im Alltag und auf Touren anfühlen.

Grundidee der Motorräder: Premium-Reiseenduro vs. vielseitiger Allrounder

Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht, die lange Strecken ebenso mag wie wechselndes Terrain. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, mit Ruhe und Kraft zu arbeiten: Beschleunigen, Tempo halten, entspannt durchrollen – und dabei auch auf unbefestigten Wegen nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Die NX 500 verfolgt hingegen einen anderen Ansatz: Sie ist kompakter, leichter im Handling und damit besonders attraktiv, wenn das Motorrad im Alltag häufig genutzt wird und Touren eher „mitnehmen“ als „durchplanen“ bedeutet.

Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Vergleich

Im direkten Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Motoranspruch. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special setzt auf mehr Reserven und ein souveränes Leistungsbild, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen angenehm entlastet. Das merkt man besonders dann, wenn nicht ständig nachgedreht werden soll, sondern das Motorrad die Arbeit übernimmt.

Die Honda NX 500 ist dagegen eher auf kontrollierte Dynamik ausgelegt. Sie fühlt sich lebendig an, lässt sich leicht dosieren und passt gut zu Fahrstilen, bei denen man nicht permanent „maximal“ fahren will. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen wirkt das Konzept oft besonders stimmig: Gas geben, sauber beschleunigen, zügig durchziehen – ohne dass das Motorrad dabei schwerfällig wirkt.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

  • Pan America 1250 Special: Pluspunkte bei Durchzug und Reserven; Schwäche kann sein, dass das größere Konzept mehr „Motorrad“ im Handling bedeutet, besonders in engen Situationen.
  • NX 500: Pluspunkte bei Leichtigkeit und unkomplizierter Dosierbarkeit; Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen mit hohem Tempo die großen Reserven der Pan America fehlen.

Handling und Ergonomie: Wie leicht sich die Motorräder bewegen lassen

Beim Thema Gewicht, Sitzposition und Manövrierbarkeit unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Pan America 1250 Special ist als großes Adventure-Motorrad spürbar präsent. Das kann auf der Strecke ein Vorteil sein, weil Stabilität und Ruhe entstehen. In der Praxis zeigt sich das besonders bei gleichmäßigem Fahren, beim Überrollen von Unebenheiten und wenn das Motorrad „getragen“ wird.

Die NX 500 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es häufig eng wird: beim Rangieren, beim langsamen Vorankommen, bei Stop-and-go oder wenn man öfter mal spontan die Route ändert. Die kompaktere Auslegung macht das Motorrad oft intuitiver, gerade für Fahrer, die nicht jedes Mal mit einem großen Reisegerät kämpfen möchten.

Stärken und Schwächen beim Handling

  • Pan America 1250 Special: Stabil und souverän auf Strecke; weniger ideal, wenn häufig sehr langsame Manöver oder enge Parklücken anstehen.
  • NX 500: Wendiger und alltagstauglich; weniger „massig“ für Fahrer, die maximale Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten suchen.

Fahrwerk und Bremsen: Komfort vs. Agilität

Auch bei Fahrwerk und Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, Komfort und Kontrolle über lange Zeit zu liefern. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten nicht dominieren, sondern „weggearbeitet“ werden. In Kombination mit der Motorleistung entsteht ein Gesamtpaket, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt.

Die NX 500 setzt stärker auf Agilität und ein direktes Fahrverhalten. Das kann auf kurvigen Strecken und bei wechselnden Untergründen besonders Spaß machen. Gleichzeitig ist sie eher dort im Element, wo man nicht ständig mit schweren Lasten oder sehr hohen Geschwindigkeiten rechnet.

Stärken und Schwächen bei Fahrwerk und Bremsen

  • Pan America 1250 Special: Komfort und Kontrolle für lange Touren; Schwäche kann sein, dass das Motorrad im „sportlich engen“ Alltag weniger leicht wirkt.
  • NX 500: Wendigkeit und spritziges Gefühl; Schwäche kann sein, dass bei sehr anspruchsvollen Touren mit viel Tempo und Gepäck die große Reiseenduro-Philosophie der Pan America im Vorteil ist.

Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle ebenfalls spürbar. Die Pan America 1250 Special zielt auf ein Premium-Erlebnis: Elektronik und Komfortfunktionen sind darauf ausgelegt, das Fahren über lange Strecken angenehmer zu machen und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten. Gerade auf Reisen, wenn Wetter und Straßenverhältnisse wechseln, spielt das seine Stärken aus.

Die NX 500 ist eher der Typ „einfach losfahren“. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Fokus liegt stärker auf dem Kern: leichtes Handling, gute Alltagstauglichkeit und ein Fahrgefühl, das nicht überladen wirkt. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil, weil man sich schnell auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung

  • Pan America 1250 Special: Mehr Komfort- und Elektronikfokus; Schwäche kann sein, dass man für den Alltag nicht jede Funktion wirklich nutzt.
  • NX 500: Unkompliziert und fokussiert; Schwäche kann sein, dass Premium-Komfort bei sehr langen Touren nicht im gleichen Maß geboten wird.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und spontane Touren

Im Alltag entscheidet oft nicht die maximale Leistung, sondern die Summe aus Handlichkeit, Komfort und Alltagstempo. Die Honda NX 500 punktet hier häufig besonders: Sie lässt sich leichter bewegen, wirkt im Stadtverkehr weniger „groß“ und eignet sich gut für Pendelstrecken oder kurze Ausfahrten, bei denen man nicht erst alles planen muss.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist im Alltag ebenfalls möglich, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrt länger wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal eine Reiseenduro-Route mit wechselnden Straßenbedingungen plant, wird die Pan America als sehr passend empfinden.

Reise und Offroad-light: Wo die Konzepte zusammenpassen

Beide Motorräder sind im weiteren Sinn „Adventure“-tauglich, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Pan America 1250 Special ist klar als Reiseenduro gedacht: Sie bietet das Gefühl, auch mit wechselndem Untergrund souverän umzugehen und dabei nicht sofort an Komfort einzubüßen. Das ist besonders attraktiv, wenn die Tour nicht nur aus Asphalt besteht.

Die NX 500 passt eher zu dem, was viele als „Offroad-light“ erleben: Feldwege, Schotterabschnitte, weniger anspruchsvolle Strecken. Sie ist dafür oft die entspanntere Wahl, weil sie leichter zu kontrollieren ist und das Motorrad nicht so stark nach „großer Reise“ verlangt.

Stärken und Schwächen im Gelände-Umfeld

  • Pan America 1250 Special: Mehr Reserven und Reise-Confidence; Schwäche kann sein, dass das größere Motorrad auf sehr engen oder technischen Passagen mehr Aufmerksamkeit verlangt.
  • NX 500: Leicht zu handeln auf einfachen Wegen; Schwäche kann sein, dass bei anspruchsvolleren Bedingungen oder sehr langen Etappen die große Reiseenduro-Performance fehlt.

Für wen welches Motorrad: Entscheidungshilfe ohne Umwege

Wer vor allem lange Touren plant, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auf der Strecke Ruhe ausstrahlt, landet schnell bei der Harley-Davidson Pan America 1250 Special. Sie ist besonders dann im Vorteil, wenn Komfort, Reserven und ein hochwertiges Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im Alltag.

Die Honda NX 500 ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad viel im Alltag genutzt wird, häufig kurze Strecken anstehen und das Handling im Vordergrund steht. Sie eignet sich außerdem sehr gut für Fahrer, die ein Adventure-Feeling möchten, ohne direkt ein großes Reisegerät zu fahren.

Typische Auswahlmuster

  • Pan America 1250 Special: ideal für Reise-Fans, die Komfort und Reserven priorisieren.
  • NX 500: ideal für Allrounder, die leichtes Handling und unkomplizierte Touren bevorzugen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die richtige Wahl, wenn der Fokus klar auf Langstrecke, Komfort und souveräner Performance liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn Straßenverhältnisse wechseln, die Fahrt länger dauert und man ein Motorrad möchte, das auch bei höherem Tempo und mit Reiseanspruch entspannt bleibt. Das größere Konzept bringt jedoch auch mehr „Motorrad-Gewicht“ im Alltag mit sich, vor allem bei engen Manövern.

Die Honda NX 500 überzeugt vor allem durch Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und unkompliziertes Handling. Sie passt ideal, wenn das Motorrad häufig für Pendeln, kurze Ausfahrten und spontane Touren genutzt wird und wenn ein leichteres, direktes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Reserven für lange Hochgeschwindigkeitsetappen. Wer Abenteuer möchte, ohne sich ständig mit einem großen Reisegerät auseinanderzusetzen, trifft mit der NX 500 meist genau den richtigen Ton.

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