| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Honda VFR 800 – Vergleich für Touring, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Reiseenduro-Feeling: robust, tourentauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der ausgetretenen Pfade Spaß zu machen. Die Honda VFR 800 dagegen ist ein klassischer Sporttourer – bekannt für ausgewogenes Handling, sportliche Dynamik und eine Ausstattung, die auf längere Strecken ausgelegt ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie wirken sich Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Ergonomie und Ausstattung im Alltag aus? Und welche Stärken zeigen sich dort, wo man wirklich fährt?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Sporttourer
Pan America 1250 Special: Abenteuer mit Tour-Fokus
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht, die auch längere Touren souverän abspulen soll. Der Gesamteindruck ist dabei klar: mehr „Abenteuer“ im Kopf, mehr Reserven für wechselnde Strecken. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für Tagesetappen ebenso gemacht wie für mehrtägige Fahrten, bei denen Gepäck, Wetter und Straßenqualität variieren.
VFR 800: Sportliche Balance für die Straße
Die Honda VFR 800 spielt ihre Stärken auf der Straße aus. Sie ist nicht darauf ausgerichtet, „irgendwohin“ zu fahren, sondern dorthin, wo die Kurve wartet – und zwar mit einem Fahrgefühl, das sportlich bleibt, ohne den Komfort komplett zu opfern. Gerade auf Landstraßen und bei zügigen Touren zeigt sich die typische Sporttourer-Logik: dynamisch, stabil und gut kontrollierbar.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahralltag anfühlt
Beide Modelle sind leistungsstark, aber sie liefern den Antrieb auf unterschiedliche Weise. Die Pan America 1250 Special wirkt im Alltag oft „breiter“: Sie vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig nachlegen muss, um zügig voranzukommen. Das passt besonders gut zu Touren, bei denen man häufig gleichmäßig fährt oder auch mal aus dem Drehzahlkeller heraus beschleunigt.
Die Honda VFR 800 setzt dagegen stärker auf sportliche Reaktion. Das Motorrad fühlt sich dann besonders stimmig an, wenn die Fahrt etwas lebendiger wird: beim Herausbeschleunigen aus Kurven, beim zügigen Überholen oder wenn die Strecke mehr Tempo verlangt. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das die Beschleunigung „direkter“ in Fahrspaß übersetzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Kurvengefühl
Pan America 1250 Special: souverän auf wechselndem Untergrund
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, mit Unebenheiten und wechselndem Grip umzugehen. In der Praxis bedeutet das: mehr Gelassenheit, wenn die Straße plötzlich schlechter wird oder wenn man sich auf Schotter- oder Feldweg-Abschnitte einlässt. Gleichzeitig bleibt das Handling so, dass man auch auf Asphalt nicht das Gefühl hat, ein „reines“ Offroad-Motorrad zu fahren.
VFR 800: präzise auf der Straße
Die Honda VFR 800 überzeugt vor allem durch ihr straßenorientiertes Fahrverhalten. In Kurven wirkt sie berechenbar und vermittelt ein klares Gefühl für Linie und Grip. Wer häufig Landstraße fährt oder Kurvenfahrten liebt, spürt schnell: Dieses Motorrad ist auf Dynamik und Stabilität bei zügigem Tempo ausgelegt. Gleichzeitig bleibt es so alltagstauglich, dass man nicht nur „für die perfekte Runde“ unterwegs sein muss.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad auf langen Strecken?
Bei der Ergonomie trennen sich die Wege deutlich. Die Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die eher nach „Tour“ aussieht: aufrechter, mit dem Gefühl, den Oberkörper entspannt zu halten. Das hilft besonders auf längeren Strecken, wenn man nicht ständig in eine sportliche Haltung gedrückt werden möchte. Auch für wechselnde Fahrmanöver – etwa wenn man mal etwas aktiver arbeitet – wirkt die Position flexibel.
Die Honda VFR 800 ist sporttourer-typisch: Sie bleibt komfortabel, aber die Haltung ist spürbar straßenorientiert. Wer gerne zügig fährt, findet hier eine Position, die das Motorrad in den Fahrfluss bringt. Für sehr lange, entspannte Autobahnfahrten kann das je nach Fahrstil und Körpergröße unterschiedlich wirken – insgesamt aber ist die VFR 800 klar auf „Tour mit Anspruch“ ausgelegt.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Pan America 1250 Special: Reise-Setup für längere Touren
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das man für längere Reisen „fertig“ denkt. Dazu passt der Gesamteindruck aus Touring-Charakter und der Bereitschaft, auch mal mehr zu transportieren oder mit wechselnden Bedingungen umzugehen. Gerade wenn die Tour nicht nur aus einer perfekten Asphaltstrecke besteht, spielt die Reiseenduro-Philosophie ihre Vorteile aus.
VFR 800: straßenorientierte Technik und Fahrspaß
Die Honda VFR 800 punktet im Alltag vor allem über ihr straßenorientiertes Konzept. Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das man schnell „zur Hand“ hat: für den Feierabend, für die Wochenendrunde und für längere Touren, bei denen man lieber Kurven als Schotter sucht. Die Ausstattung und der Charakter zielen darauf, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern sich auch gut anfühlt, wenn man zügig unterwegs ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Tempo
Beide Motorräder bieten Bremsleistung, die zum jeweiligen Konzept passt. Die Pan America 1250 Special vermittelt dabei eher das Gefühl von Kontrolle in wechselnden Situationen – also wenn die Straße nicht konstant ist oder man mit unterschiedlichen Bedingungen rechnet. Die Honda VFR 800 wirkt dagegen besonders stark, wenn es um sportliches Fahren auf der Straße geht: Bremsen und Fahrstabilität greifen dann besonders harmonisch zusammen, sodass man sich beim Einlenken und Verzögern sicher fühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Pan America 1250 Special
- Reiseenduro-Charakter: Mehr Gelassenheit auf wechselndem Untergrund.
- Touring-Fokus: Ergonomie und Gesamtkonzept wirken auf längere Strecken ausgelegt.
- Vielseitigkeit: Passt eher zu Fahrten, bei denen die Route unterwegs „umgedacht“ wird.
Schwächen bzw. Grenzen der Pan America 1250 Special
- Konzept-Fokus: Wer ausschließlich sportlich auf Asphalt unterwegs ist, könnte den „Adventure“-Charakter als weniger direkt empfinden.
- Gewichts- und Größenwirkung: Je nach Fahrstil kann das Handling bei sehr engen Manövern oder in engen Stadtbereichen weniger agil wirken.
Stärken der VFR 800
- Straßen-Dynamik: Sehr stimmiges Fahrgefühl bei Kurvenfahrten und zügigem Tempo.
- Ausgewogene Balance: Sportlich, aber nicht kompromisslos hart.
- Alltagstauglichkeit: Wirkt wie ein Motorrad, das man schnell und unkompliziert bewegt.
Schwächen bzw. Grenzen der VFR 800
- Reiseenduro-Anspruch: Für Offroad- oder stark wechselnde Untergründe ist das Konzept weniger „von Natur aus“ darauf ausgelegt.
- Touring-Feeling: Wer maximale Abenteuer-Vielseitigkeit sucht, wird eher bei der Pan America fündig.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Touren im Vordergrund steht. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders interessant, wenn die Route nicht immer vorher feststeht, wenn Wetter und Straßenqualität variieren und wenn das Motorrad auch mal abseits der klassischen Asphaltstrecke Spaß machen soll. Sie ist die Wahl für Menschen, die Reisen als Erlebnis sehen – mit mehr Freiheit in der Streckenplanung.
Die Honda VFR 800 ist dagegen ideal, wenn der Schwerpunkt klar auf der Straße liegt: Kurven, zügige Etappen, ein Fahrgefühl, das sportlich bleibt und gleichzeitig für längere Fahrten taugt. Wer gerne dynamisch fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich präzise und kontrolliert anfühlt, bekommt hier eine sehr stimmige Basis.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Reiseenduro-Feeling im Vordergrund stehen: wechselnde Strecken, längere Touren und das gute Gefühl, auch mal eine andere Route zu nehmen. Sie punktet mit einem tourorientierten Gesamtkonzept und einem Fahrstil, der auch auf weniger perfekten Straßen souverän bleibt. Die Honda VFR 800 ist dagegen die passendere Option, wenn die Straße der Hauptspielplatz ist: Kurvenfahrten, sportliche Dynamik und ein präzises, straßenorientiertes Handling. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig zügig unterwegs sind und dabei Komfort für längere Strecken nicht missen möchten. Kurz gesagt: Wer Abenteuer und Flexibilität sucht, findet in der Pan America den stärkeren Partner; wer sporttourer-typischen Fahrspaß auf Asphalt priorisiert, liegt mit der VFR 800 näher am eigenen Anspruch.