| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Honda XL 700 V Transalp – Motorradvergleich
Wenn es um Reiseenduros und Adventure-Bikes geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für souveräne Kraft, moderne Technik und einen großen Anspruch an Komfort auf langen Strecken. Die Honda XL 700 V Transalp dagegen ist ein Klassiker, der für Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und einen bewährten Charakter bekannt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern vor allem, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen.
Grundcharakter: Big Adventure vs. bewährte Vielseitigkeit
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – modern, kräftig, reisefokussiert
Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das für große Touren gebaut wurde. Der Fokus liegt auf einem starken, durchzugsorientierten Motorverhalten und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen Ruhe ausstrahlt. Gerade auf der Straße zeigt sich die Stärke: Das Bike nimmt Tempo zügig auf, bleibt dabei kontrollierbar und vermittelt das Gefühl, dass es auch mit Gepäck und wechselnden Streckenprofilen gut klarkommt.
Honda XL 700 V Transalp – leichtfüßig, alltagstauglich, unkompliziert
Die Transalp ist die Art Motorrad, die man gern „einfach nimmt“. Sie steht für eine entspannte Sitzposition, gutmütige Fahreigenschaften und eine Motorcharakteristik, die eher auf gleichmäßiges Fahren als auf sportliches Spitzen-Tempo ausgelegt ist. Im Vergleich zur Pan America wirkt sie insgesamt weniger „groß“ im Auftritt, was beim Rangieren, bei engen Passagen oder bei unübersichtlichen Streckenverläufen ein echter Vorteil sein kann.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. entspannter Durchzug
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem im Charakter: Die Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken mit mehr Reserven und einem deutlich kräftigeren Antritt aus. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten und beim Überholen auf Landstraßen. Die XL 700 V Transalp ist dagegen eher die Wahl für gleichmäßige Fahrt: Sie liefert einen soliden, gut dosierbaren Vortrieb und macht das Fahren dadurch sehr stressfrei.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegeneinander abwägen: Die Harley wirkt überlegen, wenn es um „mehr Power auf Abruf“ geht. Die Honda punktet, weil sie sich oft leichter anfühlt und dadurch in vielen Alltagssituationen weniger Konzentration erfordert – besonders, wenn die Strecke nicht planbar ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität bei der Harley, Agilität bei der Honda
Pan America 1250 Special: souverän auf Strecke
Die Pan America 1250 Special ist spürbar auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Auf längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten bleibt das Fahrgefühl ruhig. Auch wenn die Straße wellig ist oder der Belag wechselt, wirkt das Motorrad insgesamt „aufgeräumt“: Es lässt sich sauber führen und vermittelt Sicherheit. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man nicht nur kurze Ausfahrten plant, sondern mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
XL 700 V Transalp: leicht zu bewegen
Die Transalp ist im Vergleich oft agiler im Handling. Das zeigt sich vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Wechsel zwischen engen Kurven oder beim Rangieren. Wer gern spontan fährt, abseits der perfekten Linie unterwegs ist oder sich auf wechselnde Untergründe einstellt, profitiert von dieser unkomplizierten Art. Gleichzeitig gilt: Die Harley bringt mehr „Biss“ und Reserven, während die Honda eher durch ihr gutmütiges, leichtgängiges Fahrverhalten überzeugt.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf Langstrecke vs. entspannter Alltagsfokus
Bei der Pan America 1250 Special ist die Sitz- und Fahrposition klar auf Touren ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es darauf vorbereitet, auch nach vielen Kilometern noch angenehm zu bleiben. Die XL 700 V Transalp bietet ebenfalls eine entspannte Haltung, wirkt aber insgesamt „zugänglicher“: Sie passt vielen Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht zu dominant wirkt und sich schnell vertraut anfühlt.
Im Vergleich wird deutlich: Die Harley ist die bessere Wahl, wenn Komfort und Ruhe auf langen Strecken Priorität haben. Die Honda ist oft die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das im Alltag flexibel bleibt und sich auch bei kürzeren Touren angenehm fährt.
Elektronik und Fahrassistenz: moderne Ausstattung vs. klassischer Ansatz
Die Pan America 1250 Special ist in der Regel stärker auf moderne Features ausgerichtet. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Fahrmodi, Assistenz- und Komfortfunktionen (je nach Ausstattung) unterstützen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das kann besonders auf wechselhaftem Untergrund helfen, weil das Bike dadurch leichter „zu kontrollieren“ wirkt.
Die Transalp setzt dagegen stärker auf den klassischen Motorrad-Ansatz: weniger „Regie“, mehr direktes Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch schlechter – im Gegenteil. Wer die Bedienung bewusst simpel halten möchte und sich auf die Kernqualitäten des Motorrads konzentriert, findet in der Honda oft genau die richtige Balance.
Alltagstauglichkeit: Gewicht, Wendigkeit und Nutzung im echten Leben
Im Alltag entscheidet häufig nicht nur der Motor, sondern auch Dinge wie Wendigkeit, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl beim Rangieren. Hier zeigt sich im Vergleich: Die Honda XL 700 V Transalp wirkt insgesamt leichter zu manövrieren und dadurch besonders praktisch, wenn die Strecke nicht „planbar“ ist – etwa in der Stadt, auf engen Parkplätzen oder bei unübersichtlichen Ein- und Ausfahrten.
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist dagegen eher ein Motorrad, das seine Stärken auf größeren Strecken ausspielt. Wer häufig lange Distanzen fährt oder Touren mit Gepäck plant, wird die Reserven und die Stabilität zu schätzen wissen. Wer dagegen vor allem kurze Strecken, häufiges Anhalten und viele enge Situationen hat, könnte die Honda als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken
- Kräftiger, souveräner Vortrieb für zügiges Fahren und Überholen
- Ruhiges, stabiles Fahrgefühl auf langen Strecken
- Moderne Ausrichtung mit Komfort- und Anpassungsmöglichkeiten
- Tourenfokus: geeignet für längere Einsätze und wechselnde Bedingungen
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Schwächen
- Im Alltag kann das größere Motorradgefühl bei engen Situationen mehr Aufwand bedeuten
- Wer ein sehr leichtgängiges, klassisches Handling sucht, könnte die Honda als „einfacher“ empfinden
Honda XL 700 V Transalp – Stärken
- Unkompliziertes Handling und gute Agilität im Alltag
- Entspannter Fahrcharakter für Touren ohne Stress
- Bewährtes Konzept: leicht zu fahren, schnell vertraut
- Praktisch für wechselnde Strecken und spontane Ausflüge
Honda XL 700 V Transalp – Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr sportlichem Tempo oder häufigem Vollgas
- Bei langen Autobahnabschnitten kann der Fokus stärker auf „angenehm“ statt „maximal“ liegen
Welche Reiseenduro passt besser?
Der Vergleich zeigt: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen, bei denen man viel Strecke macht, zügig fahren möchte und ein Motorrad sucht, das auch mit wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer gern moderne Technik nutzt, Komfort schätzt und das Gefühl mag, dass das Bike jederzeit Reserven hat, wird mit der Harley sehr glücklich.
Die Honda XL 700 V Transalp passt dagegen hervorragend, wenn ein vielseitiges Motorrad für Alltag und abwechslungsreiche Touren gesucht wird. Sie ist ideal für Fahrer, die ein leicht zu handhabendes Bike bevorzugen, das sich schnell „richtig“ anfühlt und auch bei kleineren Ausfahrten Spaß macht. Wer nicht ständig das Maximum aus dem Motor holen muss, sondern lieber entspannt unterwegs ist, findet in der Transalp eine sehr stimmige Lösung.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für lange Touren, kräftigen Durchzug und ein stabiles, modernes Reisegefühl. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Tempo, Komfort und Reserven gefragt sind – besonders auf Strecken, auf denen man zügig vorankommen möchte. Die Honda XL 700 V Transalp gewinnt dagegen oft dort, wo Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und Agilität wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für abwechslungsreiche Ausflüge, spontane Strecken und Fahrer, die ein bewährtes, leicht zu bewegendes Motorrad suchen. Wer vor allem große Distanzen plant und gern mit mehr Power unterwegs ist, greift zur Harley. Wer ein vielseitiges, entspanntes Bike für viele Situationen möchte, ist mit der Transalp meist besser beraten.