UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 15.390 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Maximal reduziert
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • 1. der Motor!
  • 2. der Motor!
  • 3. der Motor!
  • 4. der Motor!
  • 5 ...
Kontra:
  • Stößige Hinterradfederung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht261kg
Sitzhöhe: 649 mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.133ccm

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung95 PS

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Indian Scout Bobber: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Indian Scout Bobber, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: einmal die Idee von Reichweite, Kontrolle und Abenteuer – und einmal der Fokus auf puren Stil, direkte Rückmeldung und entspanntes Cruisen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.

Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt. Dabei zeigt sich schnell: Die Pan America 1250 Special ist auf Vielseitigkeit und Touren ausgelegt, während die Scout Bobber ihren Schwerpunkt klar auf Fahrspaß im Alltag und auf die klassische Bobber-Ästhetik legt. Beide können begeistern – aber auf unterschiedliche Weise.

Grundcharakter: Reiseabenteuer vs. Bobber-Cruiser

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für einen modernen Adventure-Ansatz. Der Aufbau und die Ausrichtung zielen darauf, dass sich lange Strecken genauso gut anfühlen wie wechselndes Terrain. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen man nicht nur den Asphalt im Blick hat, sondern auch die Option auf Schotter, Feldwege oder unvorhersehbare Streckenverläufe.

Die Indian Scout Bobber dagegen ist ein Motorrad, das den Charakter eines klassischen Bobbers in die Gegenwart übersetzt. Hier steht weniger die „Mission“ im Vordergrund, sondern der Moment: ein kompakteres, sehr direktes Fahrgefühl, eine markante Silhouette und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Wer vor allem auf Landstraße und in der Stadt unterwegs ist, findet in der Scout Bobber schnell den passenden Rhythmus.

Ergonomie und Sitzposition: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen

Bei der Pan America 1250 Special ist die Sitzposition typischerweise auf Kontrolle und Reichweite ausgelegt. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man auch über längere Zeit stabil bleibt und die Maschine aktiv führen kann. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und längeren Touren ist das ein Vorteil, weil die Ergonomie nicht nur „bequem“, sondern auch „arbeitsfähig“ ist.

Die Scout Bobber setzt stärker auf eine lässige, bodennahe Haltung. Das sorgt für ein unmittelbares Gefühl zwischen Fahrer und Maschine. Gleichzeitig ist diese Ausrichtung oft weniger „tourig“ im Sinne von maximaler Langstrecken-Entspannung, dafür aber sehr stimmig für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem Spaß machen soll.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

Pan America 1250 Special: Stärke ist die ausbalancierte Haltung für längere Fahrten und eine kontrollierte Fahrweise. Schwäche kann sein, dass die Adventure-Ausrichtung nicht jedem gefällt, der ein möglichst „leichtes“ und unaufgeregtes Cruiser-Gefühl sucht.

Scout Bobber: Stärke ist die direkte, unkomplizierte Sitz- und Fahranmutung. Schwäche kann sein, dass die Bobber-typische Auslegung weniger Komfort für sehr lange Strecken bietet, wenn der Fokus auf maximaler Alltagsermüdungsfreiheit liegt.

Fahrgefühl und Handling: Direktheit vs. souveräne Kontrolle

Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr deutlich. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, auch bei anspruchsvolleren Bedingungen stabil zu bleiben. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es „mitdenkt“: Man kann es führen, ohne ständig gegen die Maschine arbeiten zu müssen. Besonders auf wechselnden Untergründen oder bei dynamischer Fahrweise wirkt die Adventure-Orientierung wie ein Sicherheitsnetz.

Die Indian Scout Bobber spielt dagegen die Karte der unmittelbaren Rückmeldung. Das Motorrad fühlt sich oft agiler an, wenn es darum geht, zügig durch den Verkehr zu kommen oder auf der Landstraße flott zu fahren. Die Lenkung und das Gesamtgefühl sind weniger „großes Abenteuer“, mehr „direkter Spaß“.

Vergleich der Fahrdynamik aus dem Daten-Set

Im Vergleich werden verschiedene fahrrelevante Punkte gegenübergestellt, die das Handling in der Praxis prägen: Leistungscharakter, Drehmomententfaltung und die Art, wie sich das Motorrad bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten anfühlt. Dabei zeigt sich: Die Pan America 1250 Special wirkt eher wie ein Allrounder, der souverän bleibt, während die Scout Bobber stärker auf ein spontanes Ansprechverhalten und ein „leichtes“ Handling setzt.

Stärken: Pan America 1250 Special punktet mit Stabilität und Kontrolle. Scout Bobber punktet mit direktem Fahrgefühl und einem sehr stimmigen „Cruiser-Flow“.

Schwächen: Pan America 1250 Special kann im reinen Stadtbetrieb oder bei sehr engen Fahrmanövern weniger „spielerisch“ wirken. Scout Bobber kann bei längeren, anspruchsvollen Touren weniger Reserven für wechselnde Strecken bieten, wenn Komfort und Vielseitigkeit wichtiger werden als Stil und Direktheit.

Motor- und Leistungscharakter: Wie sich die Kraft im Alltag zeigt

Beide Motorräder bringen Kraft mit, aber sie liefern sie auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Adventure-Maschine darauf ausgelegt, dass man jederzeit flexibel beschleunigen kann – egal ob man gemütlich rollt oder zügig überholt. Der Charakter zielt auf gleichmäßige Durchzugskraft und eine gut nutzbare Leistungsentfaltung.

Die Indian Scout Bobber setzt stärker auf den „Bobber“-typischen Drive: spürbar, präsent und oft mit einem sehr unmittelbaren Gefühl beim Gasgeben. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht nur Strecke abspult, sondern das Motorrad bewusst bewegt.

Was der Vergleich bei der Kraftnutzung zeigt

Im Vergleich werden die relevanten Leistungs- und Drehmomentwerte miteinander gegenübergestellt. Daraus ergibt sich in der Praxis meist folgendes Bild: Die Pan America 1250 Special wirkt wie die Maschine, die auch bei längeren Touren und wechselnden Bedingungen gleichmäßig „mitzieht“. Die Scout Bobber wirkt wie die Maschine, die beim Losfahren und bei kurzen dynamischen Momenten besonders viel Spaß macht.

Bremsen, Fahrwerk und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Bei beiden Modellen spielt das Zusammenspiel aus Bremsen und Fahrwerk eine große Rolle. Die Pan America 1250 Special ist als Adventure ausgelegt, daher ist das Setup typischerweise auf Stabilität und Kontrolle in unterschiedlichen Situationen optimiert. Das gibt Sicherheit, wenn die Strecke nicht planbar ist oder wenn man zügig fährt und dabei trotzdem ruhig bleiben möchte.

Die Scout Bobber setzt auf ein Setup, das zum Charakter des Motorrads passt: sportlich genug für flotte Landstraßenfahrten, aber nicht auf „maximale Abenteuer“-Robustheit getrimmt. Das ist kein Nachteil, solange die Erwartungen stimmen: Wer vor allem Asphalt und klare Strecken bevorzugt, bekommt ein sehr stimmiges Fahrwerkgefühl.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Pan America 1250 Special: Stärke ist das Sicherheitsgefühl durch souveräne Abstimmung. Schwäche kann sein, dass sie im reinen Cruiser-Alltag etwas „mehr Motorrad“ ist als nötig, wenn man nur entspannt fahren will.

Scout Bobber: Stärke ist das agile, alltagstaugliche Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen oder anspruchsvollen Strecken die Adventure-Reserven fehlen, die man bei der Pan America erwartet.

Ausstattung und Alltag: Welche Maschine passt zu welchem Lebensstil?

Im Vergleich zeigt sich auch, wie unterschiedlich die beiden Motorräder „im Alltag“ gedacht sind. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das man für mehr als nur den Feierabend nutzt: Touren, längere Fahrten, wechselnde Strecken und das Gefühl, dass man jederzeit weiterfahren kann. Gerade wenn das Motorrad nicht nur Hobby, sondern auch Reisemaschine sein soll, spielt diese Ausrichtung ihre Stärken aus.

Die Scout Bobber ist dagegen ein Motorrad, das man gerne „einfach nimmt“. Sie passt zu Fahrten, bei denen Stil und Fahrspaß im Vordergrund stehen – und zu einer Nutzung, bei der das Motorrad schnell verfügbar sein soll und sich nicht wie ein Projekt anfühlt.

Vergleich der Nutzungsprofile

Die im Vergleich aufgeführten Ausstattungs- und Praxisaspekte lassen sich gut in Nutzungsprofile übersetzen: Die Pan America 1250 Special ist eher die Wahl für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren oder auch mal abseits der klassischen Route unterwegs sein möchten. Die Scout Bobber ist eher die Wahl für Menschen, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind, das Motorrad gerne bewegen und dabei den Look sowie das direkte Fahrgefühl genießen.

Welches Motorrad ist für wen die bessere Wahl?

Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 Special und Indian Scout Bobber hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt.

Pan America 1250 Special – ideal für:

  • Tourenfahrer, die lange Strecken und wechselnde Bedingungen mögen
  • Menschen, die ein Motorrad suchen, das souverän bleibt und Kontrolle vermittelt
  • Fahrer, die Vielseitigkeit über reinen Cruiser-Charakter stellen

Scout Bobber – ideal für:

  • Alltags- und Landstraßenfahrer, die direktes Fahrgefühl und Stil priorisieren
  • Menschen, die gerne flott unterwegs sind, aber vor allem auf Asphalt bleiben
  • Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert und „nah“ anfühlt

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reise- und Allroundmaschine gedacht ist: Sie wirkt im Vergleich als das Modell, das mit Stabilität, Kontrolle und einer flexiblen Kraftnutzung überzeugt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, auch mal abseits der Standardroute unterwegs sein möchte und dabei ein sicheres, souveränes Fahrgefühl sucht, wird mit der Pan America sehr glücklich.

Die Indian Scout Bobber gewinnt dagegen dort, wo es um unmittelbaren Fahrspaß, eine stimmige Bobber-Optik und ein direktes Ansprechverhalten geht. Für Asphalt-Fahrten, Stadtfahrten und kurze bis mittlere Touren passt sie besonders gut. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt und den Fokus auf Stil und Dynamik legt, trifft mit der Scout Bobber die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Pan America für Vielseitigkeit und Touren – Scout Bobber für direkten Cruiser-Genuss und unkomplizierten Fahrspaß.

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