| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Kawasaki ER-6n – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Kawasaki ER-6n, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein klar auf Reisen und Abenteuer ausgelegtes Konzept auf ein leichtes, straßennahes Bike, das vor allem im Alltag und auf der Landstraße seine Stärken ausspielt. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Anforderungen passt.
Grundcharakter: Adventure-Reise vs. straßennahes Alltagsbike
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für ein großes, souveränes Gesamtpaket. Der Fokus liegt auf einem Motorrad, das lange Strecken entspannt abspult, dabei stabil bleibt und auch abseits der typischen Asphalt-Route nicht sofort die Flucht ergreift. Das merkt man schon am Gesamtauftritt: Die Pan America wirkt wie ein „mit allem“ Motorrad – für Touren, für wechselnde Strecken und für Fahrer, die gern mehrere Tage am Stück unterwegs sind.
Die Kawasaki ER-6n dagegen ist ein klassisches Streetbike mit dem Anspruch, unkompliziert zu bleiben. Sie ist darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen, schnell Vertrauen aufzubauen und Fahrten zwischen Stadtverkehr, Feierabendrunde und Wochenendtour angenehm zu machen. Der Charakter ist weniger „großes Abenteuer“, mehr „direkt und handlich“.
Motor & Fahrgefühl: souveränes Drehmoment vs. agiles Ansprechverhalten
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist leistungsmäßig und vom Drehmoment-Charakter her auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: gleichmäßiges Beschleunigen, entspanntes Mitziehen bei höheren Geschwindigkeiten und ein Gefühl von „es geht immer noch mehr“, ohne dass man ständig am Gas arbeiten muss.
Die Kawasaki ER-6n setzt dagegen stärker auf ein leichtes, lebendiges Ansprechverhalten. In den typischen Drehzahlbereichen, die man im Alltag nutzt, fühlt sich das Motorrad oft besonders direkt an. Das ist ein Vorteil, wenn kurze Wege, häufiges Anfahren und wechselnde Verkehrssituationen den Ton angeben. Wer gern zügig beschleunigt, ohne gleich eine große Maschine „auszufahren“, findet hier ein sehr passendes Konzept.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Pan America 1250 Special: Stärke ist der souveräne Vortrieb und die entspannte Art, auch längere Strecken ohne Daueranspannung zu fahren. Schwäche kann sein, dass das größere, schwerere Motorrad im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt.
- ER-6n: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das agile Gefühl. Schwäche ist, dass bei sehr langen, zügigen Autobahnabschnitten oder bei hohem Zuladungs-/Reiseanspruch die Reserven im Vergleich zur großen Adventure-Maschine schneller „aufgebraucht“ wirken können.
Ergonomie & Sitzposition: Tourenhaltung vs. straßentaugliche Alltagsposition
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sein können, unterscheiden sich die ergonomischen Schwerpunkte. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf Komfort für längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu passt das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Wind-/Verkleidungswirkung und dem Gefühl, dass das Motorrad „stabil trägt“.
Die Kawasaki ER-6n setzt auf eine eher straßenorientierte Haltung. Das ist oft angenehm, weil man schnell in eine natürliche Fahrposition kommt und das Motorrad im Alltag nicht „zu groß“ wirkt. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Landstraßenabschnitten wechselt, profitiert von dieser unkomplizierten Auslegung.
Was das für den Alltag bedeutet
Die Pan America ist besonders dann im Element, wenn der Tag nach „mehr Strecke“ aussieht: längere Touren, wechselnde Untergründe, gelegentlich auch mal abseits der Standardroute. Die ER-6n ist besonders dann stark, wenn der Alltag die Musik macht: kurze Wege, häufiges Rangieren, spontane Ausfahrten und ein Motorrad, das sich schnell „zur Hand“ anfühlt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität bei Tempo vs. Wendigkeit im Alltag
Beim Vergleich der Fahrwerksauslegung und des Gesamtgewichts zeigt sich ein typischer Klassenunterschied. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zielt auf Stabilität und Ruhe. Das Motorrad liegt bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken oft souverän, und Unebenheiten werden eher „weggetragen“ als dass sie stark durchgereicht werden. Das ist ein echter Vorteil, wenn man nicht nur die Kurve sucht, sondern auch die Strecke dazwischen.
Die Kawasaki ER-6n wirkt dagegen leichter in der Hand. Das Handling ist oft der Grund, warum man mit ihr gern fährt: Sie lässt sich in der Stadt zügig bewegen, reagiert direkt auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten auf der Landstraße häufig zu einem unkomplizierten Vergnügen. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, statt sich vom Motorrad tragen zu lassen, fühlt sich hier schnell zuhause.
Bremsen & Sicherheit im Vergleich
Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls ein Unterschied im Anspruch: Die Pan America ist als Reise- und Adventure-Maschine darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten zuverlässig zu funktionieren. Die ER-6n ist auf straßentypische Situationen ausgelegt und bremst in ihrem Einsatzbereich sehr stimmig. Entscheidend ist weniger, ob eine Bremse „besser“ ist, sondern ob sie zum jeweiligen Fahrprofil passt: Reise-Tempo und lange Strecken verlangen ein anderes Sicherheitsgefühl als häufiges Stop-and-go.
Ausstattung & Praxis: Reise-Setup vs. Reduktion auf das Wesentliche
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bringt durch ihr Adventure-Konzept mehr „Praxis-Optionen“ mit. Dazu gehören typischerweise Komponenten und Details, die für Tourenfahrten sinnvoll sind: mehr Fokus auf Langstreckenkomfort, ein Motorrad, das mit wechselnden Bedingungen klarkommt, und ein Gesamtpaket, das auch dann noch stimmig bleibt, wenn die Route nicht perfekt geplant war.
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen eher auf das konzentriert, was man im Alltag wirklich braucht. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht zu komplex wirkt und sich schnell anfühlt wie „einfach losfahren“. Gerade für Fahrer, die erst einmal ein Motorrad wollen, das unkompliziert bleibt, ist das ein Pluspunkt.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Pan America 1250 Special: Stärke ist der Tourenfokus – besonders bei langen Strecken, wechselndem Terrain und dem Wunsch nach Reserven. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag mehr „Motorrad“ ist als man manchmal braucht, etwa beim häufigen Rangieren oder bei sehr engen Parklücken.
- ER-6n: Stärke ist die einfache Bedienbarkeit und das leichte Handling. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Reiseplänen (lange Autobahnphasen, hohe Zuladung, dauerhaft hohes Tempo) die große Adventure-Maschine im Vergleich entspannter wirkt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der wichtigste Punkt in diesem Vergleich ist das Einsatzprofil. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: mehrere Stunden am Stück, längere Strecken, vielleicht auch mal unvorhergesehene Umwege und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Wer gern mit Reserven fährt und Stabilität bei Tempo schätzt, wird mit der Pan America sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Kawasaki ER-6n ist besonders dann passend, wenn der Alltag dominiert: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, spontane Ausfahrten und ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer ein leicht zu handhabendes Bike sucht, das auf der Landstraße Spaß macht, ohne dass man ständig „große“ Dimensionen im Kopf haben muss, findet in der ER-6n einen sehr stimmigen Begleiter.
Entscheidungshilfe: worauf kommt es an?
- Geht es vor allem um lange Touren und Komfort bei Tempo? Dann spricht vieles für die Pan America 1250 Special.
- Geht es vor allem um Alltag, Wendigkeit und unkompliziertes Handling? Dann ist die ER-6n oft die passendere Wahl.
- Wer zwischen beiden Welten schwankt, sollte ehrlich prüfen, wie oft wirklich lange Strecken anstehen und wie oft das Motorrad im Alltag bewegt werden muss.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für echte Touren suchen: mit souveränem Vortrieb, tourentauglicher Ergonomie und einem Gesamtgefühl von Stabilität und Reserven. Sie passt besonders gut, wenn längere Strecken, wechselnde Bedingungen und ein entspanntes Fahrtempo im Vordergrund stehen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag leicht zu bewegen ist, schnell anspricht und auf der Landstraße unkomplizierten Fahrspaß liefert, findet in der Kawasaki ER-6n einen sehr stimmigen Begleiter. Sie wirkt dort besonders stark, wo häufiges Anfahren, Wendigkeit und ein direkter Umgang mit dem Motorrad zählen. Kurz gesagt: Pan America für Reise und Abenteuer, ER-6n für Alltag und straßennahen Spaß.