UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 6.445 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Was kann das 2025er Naked-Bike aus Japan?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • sehr leichtes Bike
  • agiles Fahrverhalten
  • drehwilliger Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • superleichte Kupplung
  • für jederfrau geeignet
Kontra:
  • Hebel könnte schöner und einstellbar sein
  • schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht168kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.050mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit

Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.345 €
  • Gebraucht (2,5 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2024-heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Kawasaki Z 500 SE – Vergleich im Alltag und auf Tour

Wer zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Kawasaki Z 500 SE schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft ein großes, tourorientiertes Adventure auf ein agiles, urban geprägtes Naked-Bike. Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle im Fahralltag bemerkbar machen: beim Handling, beim Komfort, bei der Art der Kraftentfaltung und bei der Frage, wofür das jeweilige Bike am besten passt.

Grundcharakter: Adventure-Reise vs. Naked-Alltag

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Adventure-Bike konzipiert und wirkt entsprechend: Sie zielt auf längere Strecken, wechselnde Untergründe und eine souveräne, entspannte Fahrweise. Die Kawasaki Z 500 SE dagegen ist ein Naked-Bike, das vor allem im Alltag punktet. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, unkomplizierter Handhabung und einem Fahrgefühl, das sich schnell und wendig anfühlt.

Schon hier zeigt sich der erste große Unterschied: Während die Pan America eher „Reise“ im Kopf hat, ist die Z 500 SE eher „Alltag“ – und zwar ohne großes Drumherum.

Motor und Fahrgefühl: Kraftentfaltung im Vergleich

Bei der Pan America 1250 Special sorgt die größere Motorisierung für einen Charakter, der auf gleichmäßiges Tempo und souveräne Reserven ausgelegt ist. Das macht sich besonders dann bemerkbar, wenn die Strecke länger wird oder wenn es zügiger über Landstraßen geht. Die Kraft wirkt dabei weniger wie ein „kurzer Schub“, sondern eher wie ein stetiger Antrieb, der das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert bewegen lässt.

Die Kawasaki Z 500 SE setzt dagegen auf ein kompakteres, agileres Konzept. Das spürt man vor allem beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und beim schnellen Wechsel zwischen Tempo und Drehzahl. Die Z 500 SE wirkt dadurch oft leichter zu dosieren – gerade, wenn man häufig anfahren, bremsen und wieder beschleunigen muss.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Pan America 1250 Special: Stärke ist die souveräne Durchzugskraft und das entspannte Fahren über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass das große Konzept im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt als ein kleineres Naked-Bike.
  • Z 500 SE: Stärke ist das agile, direkte Ansprechen und die unkomplizierte Handhabung im Alltag. Schwäche ist, dass bei sehr langen Touren oder bei hohem Tempo die Reserven natürlicherweise anders wirken als bei einem größeren Adventure.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad „anfühlt“. Die Pan America 1250 Special ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Ruhe, und genau das ist auf Reisen ein echter Vorteil: Man bleibt eher entspannt, weil das Bike die Situation „mitträgt“.

Die Kawasaki Z 500 SE spielt ihre Stärken im schnellen Richtungswechsel und im flüssigen Vorankommen im Stadt- und Landstraßenverkehr aus. Das Handling wirkt oft leichter, wodurch sich das Motorrad gut in den Alltag integrieren lässt. Gerade in Situationen mit viel Verkehr oder häufigen Abbiegevorgängen ist das ein Plus.

Wie sich das im Vergleich zeigt

  • Pan America 1250 Special: Vorteil bei Stabilität und Fahrruhe, besonders auf längeren Strecken. Nachteil: Durch das größere, adventuretypische Setup kann das Handling im engen Umfeld weniger „leichtfüßig“ wirken.
  • Z 500 SE: Vorteil bei Wendigkeit und Alltagstauglichkeit. Nachteil: Auf sehr langen Touren oder bei anspruchsvollen Bedingungen kann der Komfortanspruch anders ausfallen als bei einem reiseorientierten Adventure.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechen. Die Pan America 1250 Special ist als Reise- und Tourenmaschine darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar zu bleiben. Das hilft, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch längere Abschnitte mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Untergründen.

Die Z 500 SE bringt ebenfalls ein modernes Sicherheitsgefühl mit, das vor allem im Stadtverkehr überzeugt: kurze Bremswege, gutes Feedback und ein Handling, das sich auch bei häufigem Stop-and-go nicht „schwer“ anfühlt.

Elektronik und Ausstattung: Praxisnutzen statt Marketing

Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrerlebnisses. Bei der Pan America 1250 Special steht häufig der Nutzen im Vordergrund, der auf Touren hilft: mehr Kontrolle, bessere Unterstützung in dynamischen Situationen und ein Setup, das sich auch bei längeren Fahrten angenehm anfühlt. Gerade wer regelmäßig unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur „läuft“, sondern auch mitdenkt.

Bei der Kawasaki Z 500 SE ist die Elektronik eher auf den Alltag zugeschnitten: Sie unterstützt dort, wo man sie im täglichen Fahrbetrieb wirklich braucht – ohne dass sich das Motorrad wie ein „Technikpaket“ anfühlt. Das macht die Z 500 SE besonders attraktiv für Fahrer, die ein unkompliziertes, modernes Bike suchen.

Stärken und Schwächen in der Ausstattung

  • Pan America 1250 Special: Stärke ist die tourorientierte Unterstützung und das Gefühl von Kontrolle auf längeren Strecken. Schwäche: Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt nicht automatisch das volle Potenzial des Adventure-Setups.
  • Z 500 SE: Stärke ist die alltagstaugliche, leicht zugängliche Ausstattung. Schwäche: Wer sehr ambitionierte Touren plant, wird beim Komfort- und Reiseprofil eher Unterschiede spüren.

Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Pan America 1250 Special ist auf längere Fahrten ausgelegt: Die Ergonomie unterstützt eine Haltung, die nicht nach kurzer Zeit „ermüdet“. Das ist besonders relevant, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.

Die Kawasaki Z 500 SE bietet eine sportlich-nackte Position, die im Alltag oft angenehm ist – vor allem, wenn man häufig stoppt, anfährt und die Umgebung schnell wechselt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das sehr passend. Bei sehr langen Touren kann sich jedoch zeigen, dass ein reiseorientiertes Konzept ergonomisch anders „arbeitet“.

Reisetauglichkeit vs. Stadtkomfort

Hier liegt der Kern des Vergleichs: Die Pan America 1250 Special ist klar auf Reisetauglichkeit ausgelegt. Das betrifft nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch das Gesamtpaket aus Stabilität, Komfort und dem Adventure-Ansatz. Wer regelmäßig Touren plant – auch mit wechselnden Straßenverhältnissen – bekommt mit der Pan America ein Motorrad, das sich dafür „richtig“ anfühlt.

Die Z 500 SE ist dagegen ein Bike, das im Stadtverkehr und auf der Landstraße besonders gut funktioniert. Sie ist schnell im Handling, wirkt unkompliziert und lässt sich gut in den Alltag integrieren. Wer vor allem pendelt oder Wochenendfahrten in überschaubaren Distanzen macht, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtbild.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wofür es genutzt wird. Die Pan America 1250 Special passt besonders gut zu Fahrern, die ein großes, tourorientiertes Motorrad suchen und bereit sind, das adventuretypische Konzept auch im Alltag zu tragen. Die Kawasaki Z 500 SE passt besonders gut zu Fahrern, die ein agiles Naked-Bike wollen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf kurzen bis mittleren Strecken viel Fahrspaß bietet.

Typische Einsatzprofile im Vergleich

  • Pan America 1250 Special: ideal für lange Touren, entspannte Reiseetappen und Fahrer, die Stabilität und Kontrolle über viele Kilometer schätzen.
  • Z 500 SE: ideal für Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und Fahrer, die ein leichtes, direktes Motorrad bevorzugen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Fahrkomfort und Reise-Feeling liegt. Das Motorrad wirkt auf langen Strecken souverän und vermittelt Vertrauen, besonders wenn die Bedingungen variieren. Wer regelmäßig unterwegs ist und ein Adventure-Bike sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch auf Distanz überzeugt, wird mit der Pan America glücklich.

Die Kawasaki Z 500 SE spielt ihre Stärken dort aus, wo viele Fahrten stattfinden: im Alltag, in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken. Das Handling wirkt agil, das Fahrgefühl direkt und die Maschine lässt sich unkompliziert bewegen. Wer ein modernes Naked-Bike möchte, das schnell Spaß macht und den Alltag erleichtert, trifft mit der Z 500 SE eine sehr passende Entscheidung.

Kurz gesagt: Reise und Stabilität sprechen eher für die Pan America, Agilität und Alltagstauglichkeit eher für die Z 500 SE.

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