| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. KTM 390 Duke – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Charaktere haben wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die KTM 390 Duke, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: eine große, reiseorientierte Adventure-Maschine mit Fokus auf Komfort und Langstrecke – und ein kompaktes Naked Bike, das in der Stadt und auf kurzen Strecken vor allem durch Agilität und direktes Handling überzeugt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Grenzen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Naked-Bike
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Adventure-Bike klar auf längere Touren ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Die KTM 390 Duke dagegen ist ein Naked Bike, das auf Spontanität setzt. Die Maschine wirkt leichter, reagiert unmittelbarer und fühlt sich besonders dann richtig an, wenn es schnell gehen soll – etwa im Stadtverkehr oder auf kurvigen Feierabendrouten.
Motor und Fahrgefühl: Kraftentfaltung vs. Direktheit
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Pan America 1250 Special ist auf souveräne Leistung und Durchzug ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: gleichmäßiges Tempo, entspanntes Fahren auf längeren Strecken und ein Gefühl von Reserven, wenn es bergauf geht oder wenn Überholmanöver zügig erledigt werden sollen.
Die KTM 390 Duke setzt dagegen auf ein lebendiges, agiles Ansprechverhalten. Gerade im unteren bis mittleren Drehzahlbereich wirkt sie oft spritziger, weil sie das Tempo schneller „aufbaut“. Das macht sie besonders attraktiv für kurze Strecken, für dynamische Fahrten und für alle, die das Motorrad gerne aktiv bewegen.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Pan America 1250 Special: Stärken liegen im ruhigen, souveränen Vorankommen und im entspannten Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass sie für sehr enge Stadtmanöver oder häufiges Stop-and-go weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein kompaktes Naked Bike.
- KTM 390 Duke: Stärken liegen in der Wendigkeit, der direkten Gasannahme und dem unkomplizierten Handling. Schwäche kann sein, dass bei langen Autobahn- oder Reiseetappen der Fokus stärker auf Agilität als auf maximalem Komfort liegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder deutlich. Die Pan America 1250 Special ist so abgestimmt, dass sie auch mit Gepäck und auf wechselndem Untergrund kontrolliert bleibt. Das sorgt für ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. In Kurven fährt sie stabil und berechenbar, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss.
Die KTM 390 Duke ist dagegen auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad lässt sich leichter in die Linie bringen, fühlt sich in engen Kurven oft spontaner an und macht Spaß, wenn das Tempo variiert wird. Wer gerne zügig beschleunigt, bremst und wieder in die Kurve geht, findet hier ein sehr direktes Fahrgefühl.
Kurvenverhalten im Vergleich
In der Praxis bedeutet das: Die Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken aus, wenn die Fahrt fließt und wenn man auch bei längeren Abschnitten konstant unterwegs ist. Die KTM 390 Duke ist besonders stark, wenn Kurven „kurz nacheinander“ kommen und das Motorrad schnell reagieren soll. Beide können sportlich bewegt werden – aber auf unterschiedliche Art.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. Stadt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Pan America 1250 Special bietet eine auf Reise ausgelegte Ergonomie: Der Körper wird so unterstützt, dass längere Fahrten weniger anstrengend wirken. Das ist vor allem dann spürbar, wenn man nicht nur 30 Minuten unterwegs ist, sondern mehrere Stunden.
Die KTM 390 Duke setzt auf eine aufrechte, kompakte Haltung. Das erleichtert das Manövrieren im Alltag und sorgt dafür, dass das Motorrad schnell „greifbar“ bleibt. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken wechselt, profitiert von dieser unkomplizierten Position.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Thema Bremsen geht es weniger um einzelne Zahlen und mehr um das Gesamtgefühl: Dosierbarkeit, Standfestigkeit und wie gut sich das Motorrad aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten kontrollieren lässt. Die Pan America 1250 Special vermittelt dabei häufig das Gefühl, auch bei höheren Reisegeschwindigkeiten stabil zu bleiben. Die KTM 390 Duke wirkt im Vergleich oft „handlicher“ in der Bremsdosierung, besonders wenn es darum geht, zügig zu verzögern und direkt wieder in die nächste Bewegung zu gehen.
Beide Motorräder sind auf moderne Sicherheitsstandards ausgelegt. Der Unterschied liegt eher darin, wie sich die Charaktere ergänzen: Die Pan America zielt auf souveräne Kontrolle über längere Zeit, die Duke auf präzise Reaktionen im dynamischen Stadt- und Landstraßenbetrieb.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Hintergrund
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 Special wirkt oft wie ein Motorrad, das Komfort und Sicherheit „mitdenkt“, damit sich die Fahrt auf das Wesentliche konzentriert. Die KTM 390 Duke bringt ebenfalls moderne Assistenzfunktionen mit, die vor allem dann helfen, wenn man das Motorrad sportlich bewegt oder wenn die Bedingungen wechselhaft sind.
Wichtig ist: Beide Systeme sollen nicht das Fahren ersetzen, sondern es leichter machen. Je nach Fahrstil kann das eine Motorrad mehr „entspannen“, das andere mehr „ermöglichen“.
Ausstattung und Alltag: Gepäck, Schutz und Nutzung
Die Pan America 1250 Special ist klar auf Touren ausgelegt. Das zeigt sich in der Gesamtkonzeption: Schutz vor Wind, eine Reiseorientierung und die Fähigkeit, auch längere Strecken angenehm zu gestalten. Wer plant, regelmäßig zu verreisen oder auch mal abseits der klassischen Route unterwegs zu sein, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 390 Duke ist dagegen die Maschine für den Alltag mit Fokus auf Flexibilität. Sie passt gut in den urbanen Rhythmus, lässt sich leichter im Alltag nutzen und macht Lust auf spontane Fahrten. Wer selten Gepäck mitnimmt und eher kurze bis mittlere Strecken fährt, wird die Duke oft als „immer passend“ empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Pan America 1250 Special: Stärken bei Reisekomfort, Stabilität und dem Gefühl, für längere Touren gemacht zu sein. Schwäche: weniger ideal, wenn häufig enge Parklücken, sehr langsame Manöver oder „kurz mal schnell“ im Vordergrund stehen.
- KTM 390 Duke: Stärken bei Wendigkeit, direktem Fahrgefühl und Spaßfaktor im Alltag. Schwäche: für sehr lange Strecken kann der Reise-Komfortfokus nicht ganz so stark wirken wie bei der Adventure-Maschine.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Tourenplanung, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Menschen, die gerne länger unterwegs sind, die Strecke genießen und auch bei wechselnden Bedingungen ein sicheres Gefühl möchten.
Die KTM 390 Duke ist dagegen ideal, wenn der Alltag dynamisch ist: kurze Wege, häufiges Beschleunigen und Verzögern, enge Kurven und der Wunsch nach einem Motorrad, das schnell reagiert und leicht zu bewegen ist. Wer gerne „aktiv fährt“ und das Motorrad als täglichen Begleiter sieht, findet in der Duke eine sehr passende Basis.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist für alle die beste Wahl, die vor allem Reisekomfort, Stabilität und ein souveränes Fahrgefühl über längere Strecken suchen. Wer Touren plant, auch mal weitere Strecken am Stück fährt und dabei Wert auf ein entspanntes Gesamtpaket legt, wird mit der Adventure-Philosophie deutlich glücklicher.
Die KTM 390 Duke empfiehlt sich dagegen, wenn im Fokus Agilität, direktes Handling und viel Fahrspaß im Alltag stehen. Für Stadtfahrten, Feierabendrunden und kurvige Strecken mit häufigen Richtungswechseln wirkt die Duke oft passender, weil sie schneller „in Bewegung“ ist und sich unkompliziert fahren lässt.
Kurz gesagt: Pan America für die Tour, Duke für den Alltag – beide mit klaren Stärken, aber eben für unterschiedliche Ansprüche.