UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 12.490 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Braucht man da überhaupt noch die 1390 Super Duke R?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Motor mit Kraft ohne Ende
  • schön brabbeliger Sound
  • präzises Fahrwerk
  • logisch aufgebautes Bedienkonzept
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • ambitionierter Preis
  • Bremse benötigt etwas Kraft

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht190kg
Radstand1.476mm
Länge2.090mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.128mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung123 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite315km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit zur neuen Duke 990

Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.490 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. KTM 990 Duke – Vergleich im Alltag und auf der Strecke

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die KTM 990 Duke, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein großes Adventure-Bike mit Reiseambitionen, dort ein kompromissloses Naked Bike, das vor allem auf Dynamik und Agilität setzt. Beide Modelle können viel – aber auf sehr verschiedene Art. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Konzepte in der Praxis unterscheiden: beim Fahrgefühl, bei der Handhabung, bei der Art, wie Leistung nutzbar wird, und auch dabei, wie gut sich das jeweilige Motorrad für Alltag, Landstraße oder längere Touren eignet.

Grundidee der beiden Motorräder: Reiseenduro vs. Naked Performance

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Adventure-Maschine gedacht, die nicht nur auf Asphalt funktioniert, sondern auch dort Spaß macht, wo die Straße weniger perfekt ist. Das merkt man schon am Gesamtkonzept: Die Sitzposition, die Auslegung für längere Strecken und der Fokus auf Komfort und Kontrolle passen zu Fahrten, bei denen man Zeit und Strecke mitnimmt.

Die KTM 990 Duke dagegen ist ein Naked Bike, das seine Stärken aus dem Stand heraus ausspielt. Der Charakter ist sportlich, das Handling direkt, und das Motorrad wirkt wie gemacht für Kurven, kurze Ausfahrten und zügiges Vorankommen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt und auf Impulse reagiert, landet bei der Duke schnell im richtigen Bereich.

Motor und Leistungsentfaltung: Wie sich die Kraft anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung vermittelt wird. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zielt auf eine gleichmäßige, souveräne Kraftentfaltung ab. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man entspannt beschleunigt, konstant unterwegs ist und auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe im Antrieb möchte. Die Kraft wirkt dabei eher „tragend“ als „aggressiv“.

Die KTM 990 Duke setzt dagegen stärker auf ein spürbar sportliches Ansprechverhalten. Die Leistungsentfaltung wirkt direkter und dynamischer, wodurch sich das Motorrad besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken schnell „leicht“ anfühlt. Wer gerne zügig beschleunigt, häufig die Gänge wechselt oder das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr passendes Gesamtpaket.

Stärken und Schwächen im Antriebskonzept

Stärken der Pan America 1250 Special: souveränes Vorankommen, angenehme Kontrolle bei längeren Strecken, ein Antrieb, der auch bei weniger „sportlicher“ Fahrweise zuverlässig funktioniert.

Schwächen im Vergleich: Wer vor allem maximale Agilität und ein sehr direktes „Anreißen“ sucht, wird die Duke als spritziger empfinden.

Stärken der KTM 990 Duke: dynamisches Ansprechverhalten, sportliche Fahrbarkeit, viel Gefühl für Gas und Linie in Kurven.

Schwächen im Vergleich: Für lange Touren mit Fokus auf Komfort und entspannter Reise kann die Duke weniger „tourig“ wirken als die Pan America.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist so ausgelegt, dass sie auch bei wechselndem Untergrund kontrolliert bleibt. Das bedeutet: mehr Fokus auf Stabilität, Traktion und ein Fahrgefühl, das Vertrauen gibt – gerade dann, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.

Die KTM 990 Duke spielt ihre Stärken vor allem in der Agilität aus. Das Handling wirkt präzise, das Motorrad lässt sich zügig in die Kurve bringen und bleibt dabei handlich. Auf der Landstraße und in der Stadt ist das ein echter Vorteil, weil man das Motorrad schnell „lesen“ und entsprechend fahren kann.

Wie sich das im Alltag bemerkbar macht

Die Pan America punktet, wenn der Weg das Ziel ist: längere Strecken, wechselnde Straßenqualität und das Bedürfnis nach souveräner Kontrolle. Die Duke punktet, wenn es um schnelle Richtungswechsel, dynamisches Fahren und ein direktes Feedback geht. Beide können Spaß machen – aber die Art des Spaßes ist unterschiedlich.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Ergonomie ist bei diesen beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die eher auf längeres Fahren ausgelegt ist. Das hilft, wenn man nicht nur 30 Minuten unterwegs ist, sondern auch mehrere Stunden am Stück. Dazu kommt: Die Körperhaltung unterstützt das ruhige, kontrollierte Fahren.

Die KTM 990 Duke wirkt dagegen sportlicher und „näher am Fahrer“. Das ist ideal, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und gerne mit dem Körper arbeitet. Für kurze bis mittlere Fahrten fühlt sich das oft sehr direkt an. Wer jedoch häufig lange Strecken fährt, achtet eher darauf, wie komfortabel sich die Haltung über Zeit anfühlt.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten

Auch bei Bremsen und Stabilität zeigen sich die Konzepte. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, in unterschiedlichen Situationen sicher zu verzögern und dabei stabil zu bleiben. Das ist besonders relevant, wenn man auf Reisen unterwegs ist und die Bedingungen nicht immer gleich sind.

Die KTM 990 Duke setzt auf sportliche Bremsperformance und ein Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt. In zügigen Situationen und beim sportlichen Fahren ist das ein Vorteil, weil das Motorrad schnell wieder in die gewünschte Linie zurückfindet.

Stärken und Schwächen bei der Brems-Praxis

Pan America 1250 Special: eher „tourensicher“ und auf Kontrolle ausgelegt, besonders wenn die Strecke unruhig ist.

KTM 990 Duke: eher „sportlich“ und direkt, besonders wenn man häufig hart verzögert und zügig weiterfährt.

Ausstattung und Fahrmodi: Was hilft wirklich?

Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 Special spielt die Ausstattung eine große Rolle, weil sie das Adventure-Konzept unterstützt. Gerade auf längeren Touren sind Features wichtig, die das Fahren entspannter machen: bessere Übersicht, sinnvolle Helfer und eine Gesamtanmutung, die nach „Reise“ aussieht.

Die KTM 990 Duke setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber mit stärkerem Fokus auf sportliche Fahrbarkeit. Fahrmodi und elektronische Helfer sind hier vor allem dafür da, das dynamische Potenzial nutzbar zu machen und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der KTM 990 Duke ist weniger eine Frage nach „besser“ und mehr nach „passender“. Beide Motorräder haben ihre Berechtigung – abhängig davon, wie gefahren wird.

Pan America 1250 Special – ideal, wenn…

  • lange Touren und Reisepläne im Vordergrund stehen
  • ein souveränes, kontrolliertes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Sportlichkeit
  • unterschiedliche Straßenqualitäten zur Normalität gehören
  • Komfort und Ergonomie über Stunden zählen

KTM 990 Duke – ideal, wenn…

  • kurvige Strecken, Stadtfahrten und zügiges Vorankommen im Fokus stehen
  • ein direktes Ansprechverhalten und Agilität besonders wichtig sind
  • das Motorrad aktiv bewegt werden soll
  • sportliches Fahrgefühl und schnelle Rückmeldung gefragt sind

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reise- und Adventure-Bike genutzt wird: Sie wirkt auf längeren Strecken souverän, unterstützt ein komfortables Fahrgefühl und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar. Wer gerne plant, Kilometer sammelt und dabei nicht nur auf perfekten Asphalt angewiesen ist, findet in der Pan America die stimmigere Basis.

Die KTM 990 Duke passt dagegen besser, wenn der Alltag aus kurzen Ausfahrten, Kurven und sportlicher Fahrweise besteht. Sie fühlt sich direkter an, reagiert schnell auf Gas und Lenkimpulse und macht genau dann Spaß, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und Dynamik im Vordergrund steht.

Kurz gesagt: Pan America für Touren und Kontrolle, Duke für Agilität und sportliche Direktheit.

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