| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Moto Guzzi V7 III – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für große Abenteuer, lange Strecken und einen klaren Reise-Fokus. Die Moto Guzzi V7 III dagegen verkörpert den klassischen Charakter: kompakter, nah am Fahrgefühl und mit dem typischen Guzzi-Flair. Beide Modelle können viel – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die aufgeführten Werte, wie wirkt sich das auf das Fahrverhalten aus und für wen lohnt sich welches Motorrad?
Grundcharakter: Adventure-Reise vs. klassisches Fahrgefühl
Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht. Das zeigt sich bereits im Gesamtpaket: Der Fokus liegt auf Stabilität bei Tempo, Komfort über längere Distanzen und einer Ausstattung, die für Touren gemacht ist. Die V7 III ist hingegen ein Motorrad, das eher auf Leichtigkeit und Alltagstauglichkeit setzt. Der Charakter ist weniger „Expedition“, mehr „Genussfahrt“ – mit einem Look, der sofort nach Motorradtradition aussieht.
Wie die Werte den Unterschied im Alltag erklären
Bei den Leistungs- und Drehmomentwerten zeigt sich ein typischer Kontrast: Die Pan America ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt, während die V7 III ihren Reiz aus einem eher „harmonischen“ Antrieb und dem passenden Drehzahlbereich zieht. In der Praxis bedeutet das: Die Pan America wirkt besonders dann souverän, wenn Strecke und Tempo eine Rolle spielen. Die V7 III spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man entspannt fährt, Kurven genießt und das Motorrad nicht permanent „ausfahren“ muss.
Motor und Fahrgefühl: Kraftentfaltung vs. Charakter
Die Pan America 1250 Special bringt durch ihre Auslegung ein deutlich anderes Leistungsbild mit. Die aufgeführten Werte sprechen für ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt und auf langen Etappen nicht „ermüdet“. Das Fahrgefühl ist entsprechend: mehr Gelassenheit bei höheren Geschwindigkeiten, mehr Reserven beim Überholen und ein insgesamt tourentauglicher Charakter.
Die Moto Guzzi V7 III setzt dagegen auf ein unmittelbares, klassisches Erlebnis. Die aufgeführten Werte deuten auf einen Motor hin, der eher auf gleichmäßige Nutzung ausgelegt ist. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern anders: Wer das Motorrad als Begleiter für Stadt, Landstraße und Feierabendrunde sieht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtgefühl. Wer dagegen häufig lange Autobahnabschnitte oder sehr hohe Dauergeschwindigkeiten plant, wird die Pan America als entspannter empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Touring-Komfort vs. kompakte Haltung
Auch bei den Ergonomie-Werten und der generellen Sitzphilosophie unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die Pan America ist auf längere Fahrten ausgelegt: Die Sitzposition wirkt auf den ersten Blick „touring-orientiert“, und das unterstützt das Gefühl, dass man auch nach mehreren Stunden noch frisch ankommt. Zudem ist die Bauart so gewählt, dass man auf Reisen nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die V7 III ist dagegen kompakter gedacht. Die aufgeführten Maße und die typische Bauweise sorgen für eine Haltung, die sich im Alltag oft leichter anfühlt – besonders bei Rangieren, im dichten Verkehr oder auf kurzen Strecken. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren gedacht ist, sondern auch für spontane Fahrten.
Stärken und Schwächen in der Praxis
Pan America 1250 Special – Stärke: Komfort und Ruhe auf längeren Strecken, unterstützt durch die Reiseauslegung. Schwäche: Wer ein sehr leicht zu manövrierendes, „kleines“ Gefühl sucht, wird das größere Adventure-Paket als weniger agil wahrnehmen.
V7 III – Stärke: Alltagstauglichkeit und ein direkteres Fahrgefühl. Schwäche: Für sehr lange, zügige Reisen kann die Reiseorientierung der Pan America im Komfort und in der souveränen Gangart überlegen sein.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und den daraus resultierenden Fahreigenschaften zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle. Die Pan America ist so konzipiert, dass sie auf wechselndem Untergrund und bei längeren Strecken stabil bleibt. Die aufgeführten Werte deuten auf eine Geometrie hin, die Vertrauen gibt – besonders, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Die V7 III wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern „spürt“. Die aufgeführten Werte und die typische Charakteristik sprechen für ein Handling, das sich eher leicht anfühlt und das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bringt. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Landstraße, Kurven und einem entspannten Rhythmus liegt.
Kurven und Tempo: Wo die Unterschiede sichtbar werden
Bei zügigem Fahren und langen Autobahnabschnitten spielt die Pan America ihre Reserven aus. Bei kurvigen Strecken und kürzeren Touren kann die V7 III durch ihr unmittelbares Feedback überzeugen. Beide können Spaß machen – aber die Art des Spaßes ist unterschiedlich: einmal „groß und souverän“, einmal „klassisch und lebendig“.
Ausstattung und Touring-Potenzial
Die Pan America 1250 Special ist in der Regel stärker auf Touren vorbereitet. Die aufgeführten Ausstattungsdetails und die Reiseausrichtung passen zu Fahrern, die gern planen, packen und mehrere Tage unterwegs sind. Auch wenn nicht jedes Detail für jeden Fahrer gleich wichtig ist, ergibt sich aus dem Gesamtpaket ein klares Bild: Das Motorrad ist dafür gemacht, Kilometer zu sammeln.
Die V7 III punktet eher mit dem „Wesentlichen“. Die Ausstattung ist typischerweise so gewählt, dass das Motorrad nicht überladen wirkt, sondern den Charakter in den Vordergrund stellt. Für viele Fahrer ist das genau richtig: weniger Technikballast, mehr Fahrspaß und ein stimmiges Gesamtgefühl.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Welche Werte zählen wirklich?
Bei Themen wie Verbrauch und Alltagstauglichkeit entscheidet am Ende nicht nur ein einzelner Wert. Die Pan America ist durch ihre Reiseauslegung oft dann besonders passend, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Komfort und Reserven schätzt. Die V7 III kann im Alltag überzeugen, weil sie sich leichter in den Tagesablauf einfügt: kurze Wege, spontane Ausfahrten und ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“.
Wer häufig pendelt oder oft in der Stadt unterwegs ist, wird die V7 III häufig als angenehmer empfinden. Wer dagegen regelmäßig größere Touren plant, profitiert eher von der Pan America.
Vergleich der Stärken und Schwächen im Überblick
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Stärken: Reiseorientierter Charakter, souveränes Fahrgefühl bei Tempo und auf langen Etappen, insgesamt tourentaugliche Auslegung.
- Schwächen: Größerer Motorradtyp – wer maximale Wendigkeit und „leichtes Handling“ sucht, muss sich daran gewöhnen.
Moto Guzzi V7 III
- Stärken: Klassischer Fahrspaß, kompakteres Auftreten, ideal für Stadt, Landstraße und entspannte Touren.
- Schwächen: Für sehr lange, zügige Reisen ist die Reiseorientierung der Pan America meist im Vorteil.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisen, Komfort über lange Strecken und souveränem Tempo liegt. Wer häufig weitere Strecken fährt, gern Reserven nutzt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, wird mit der Pan America deutlich zufriedener sein. Die Ausrichtung zeigt sich in den aufgeführten Werten und im Gesamtgefühl: groß, stabil und tourenorientiert.
Die Moto Guzzi V7 III passt dagegen besonders gut, wenn klassischer Charakter, Alltagstauglichkeit und ein unmittelbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für kurze bis mittlere Strecken, Landstraßenfahrten und entspannte Touren wirkt die V7 III oft genau richtig: kompakt, stimmig und mit viel Motorrad-Feeling. Wer ein Motorrad sucht, das man gern spontan nutzt und das nicht nach „großer Reise“ verlangt, trifft mit der V7 III eine sehr passende Entscheidung.