UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 8.990 €
Baujahr von 2017 bis 2021
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Suzukis Dauerbrenner
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Sehr handlich
  • Stabiles Fahrgefühl
  • Günstig
  • Bedienung
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Motor im Vergleich zur Konkurrenz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht213kg
Radstand1.455mm
Länge2.125mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum749ccm
Hub46mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung114 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment81 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartBrücken
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 138)mm
Aufhängung hintenTrapezschwinge Stahl
Reifen vorne17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Suzuki GSX-S 750 – Vergleich

Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, merkt schnell: Es geht nicht nur um Datenblätter, sondern vor allem um den Charakter. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für eine Reiseenduro-Philosophie mit Fokus auf Komfort, Stabilität und souveränes Tempo – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt asphaltiert ist. Die Suzuki GSX-S 750 dagegen ist eine sportliche Naked Bike-Interpretation: direkt, leichtfüßig und darauf ausgelegt, Kurven und Beschleunigung im Alltag besonders lebendig wirken zu lassen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – mit Blick darauf, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis anfühlen. So wird klar, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportliche Naked-Performance

Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Tourenorientiert und gelassen

Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken gebaut ist. Das zeigt sich bereits in der Ausrichtung: Reiseenduro-typisch steht die Stabilität im Vordergrund. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Maschine hin, die auch bei zügigem Tempo ruhig bleibt und Fahrkomfort über längere Zeit liefert. Dazu passt der Anspruch, dass sich das Motorrad nicht nur auf der perfekten Straße wohlfühlt, sondern auch auf wechselndem Untergrund.

Suzuki GSX-S 750: Agil, spritzig und nah am Fahrer

Die GSX-S 750 ist dagegen ein Naked Bike, das auf unmittelbares Fahrgefühl setzt. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Setup, das sich dynamisch anfühlt: schnelle Reaktionen, ein sportlicherer Charakter und eine Sitzposition, die eher „aktiv“ als „entspannt“ wirkt. Wer gern zügig unterwegs ist und Kurven als Spielplatz betrachtet, findet hier eine Maschine, die Lust auf Bewegung macht.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Alltag auswirken

Beim Vergleich von Motor und Antrieb geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie sich die Leistung nutzbar macht. Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro auf Durchzug und gleichmäßige Kraftentfaltung ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke lang ist oder wenn nicht jede Beschleunigung perfekt geplant werden kann. Die aufgelisteten Werte unterstützen den Eindruck, dass das Motorrad eher für souveräne Fahrten gemacht ist – mit Reserven, die auch bei höheren Geschwindigkeiten angenehm wirken.

Die GSX-S 750 bringt dagegen eine sportlichere Dynamik. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das sich im mittleren Drehzahlbereich besonders lebendig zeigt und Beschleunigung direkt in Fahrspaß übersetzt. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen ist das ein klarer Vorteil: weniger „Planen“, mehr „Rein in die Aktion“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Pan America 1250 Special: ruhiges Fahrverhalten für lange Strecken

Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das auch dann noch kontrolliert bleibt, wenn die Straße unruhig wird. Die aufgelisteten Werte rund um Fahrwerksauslegung und Gesamtsetup sprechen für eine Maschine, die Stabilität priorisiert. Das ist besonders spürbar bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselndem Untergrund, wo ein „ruhiger“ Charakter das Fahren entspannter macht.

Stärken zeigt die Pan America außerdem beim Thema Gelassenheit: Sie lädt nicht nur zum schnellen Fahren ein, sondern auch zum entspannten Tempo. Schwächen liegen eher dort, wo maximale Leichtigkeit gefragt ist – denn das Konzept ist klar auf Reise und Kontrolle ausgelegt.

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GSX-S 750: präzise Rückmeldung und schnelle Richtungswechsel

Die GSX-S 750 ist im Handling spürbar „näher dran“. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Setup hin, das schnelle Richtungswechsel unterstützt und sich in Kurven dynamisch anfühlt. Gerade auf Landstraßen und in der Stadt ist das ein großer Pluspunkt: Das Motorrad wirkt wendig, reagiert zügig und macht das Fahren zu einem aktiven Erlebnis.

Als mögliche Schwäche kann man den Fokus auf sportliche Fahrdynamik sehen: Wer sehr lange Strecken mit maximalem Komfortanspruch plant oder häufig auf unebenem Untergrund unterwegs ist, wird die Reiseenduro-Philosophie der Pan America stärker vermissen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit

Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt. Die aufgelisteten Werte beider Modelle lassen erkennen, dass beide auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die Pan America 1250 Special wirkt dabei wie das Motorrad, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten konstant Vertrauen vermittelt. Die GSX-S 750 punktet eher mit direkter Rückmeldung und einem sportlichen Ansprechverhalten, das zu zügigem Fahren auf kurvigen Strecken passt.

Unterm Strich: Beide können sicher gefahren werden, aber der Schwerpunkt liegt unterschiedlich – Reiseenduro auf Stabilität und Kontrolle, Naked Bike auf sportliche Direktheit.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für Touren vs. sportliche Aktivität

Die Sitzposition ist oft der entscheidende Faktor, wenn es um „passt das Motorrad wirklich zu mir?“ geht. Die Pan America 1250 Special ist vom Konzept her auf Tourenkomfort ausgelegt. Die aufgelisteten Werte zur Ergonomie und die generelle Ausrichtung sprechen dafür, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Dazu kommt, dass Reiseenduros typischerweise so konstruiert sind, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt fahren kann.

Die GSX-S 750 setzt dagegen auf eine sportlichere Haltung. Die aufgelisteten Werte und das Naked-Bike-Konzept deuten auf eine Sitzposition hin, die aktives Fahren unterstützt. Das ist ideal, wenn die Fahrt aus Kurven, kurzen Strecken und häufigen Richtungswechseln besteht. Wer jedoch sehr lange Touren plant, kann die sportlichere Haltung als weniger entspannend empfinden.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich merkt

Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch die Ausstattung. Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro klar darauf ausgelegt, dass man unterwegs flexibel bleibt. Die aufgelisteten Werte und das Gesamtpaket sprechen für ein Motorrad, das für längere Touren und wechselnde Bedingungen gemacht ist – inklusive dem Gefühl, dass man „alles dabei haben kann“.

Die GSX-S 750 ist dagegen stärker auf den täglichen Fahrspaß fokussiert. Die aufgelisteten Werte zeigen ein Setup, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt: schnell startklar, unkompliziert im Handling und besonders attraktiv für Fahrer, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind und das Motorrad als dynamisches Werkzeug sehen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Pan America 1250 Special – Stärken

  • Tourenfokus: Die aufgelisteten Werte unterstützen ein ruhiges, komfortorientiertes Fahrgefühl.
  • Stabilität: Besonders bei längeren Strecken und höheren Geschwindigkeiten wirkt das Konzept souverän.
  • Vielseitigkeit: Reiseenduro-Charakter macht das Motorrad auch für wechselnde Bedingungen interessant.

Pan America 1250 Special – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“: Das Reiseenduro-Konzept kann in engen Situationen weniger agil wirken als ein sportliches Naked Bike.
  • Fokus auf Komfort: Wer ausschließlich sportlich und kurz unterwegs ist, könnte den Charakter als „zu groß“ empfinden.

GSX-S 750 – Stärken

  • Agilität: Die aufgelisteten Werte deuten auf ein sehr direktes Handling hin.
  • Sportlicher Alltag: Besonders auf kurvigen Strecken macht die Dynamik Spaß.
  • Unkompliziert: Naked-Bike-Charakter passt gut zu Stadt und Feierabendrunde.

GSX-S 750 – Schwächen

  • Tourenkomfort: Für sehr lange Strecken kann der sportlichere Ansatz weniger entspannend sein.
  • Reiseenduro-Anspruch: Wer häufig abseits des perfekten Asphalts fährt, wird die Pan America als passender empfinden.

Welche Wahl ist sinnvoll? Kaufberatung nach Fahrprofil

Wenn die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 Special und Suzuki GSX-S 750 ansteht, hilft vor allem ein Blick auf das eigene Fahrprofil:

Für wen eignet sich die Harley-Davidson Pan America 1250 Special?

Die Pan America ist besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf souveränes Tempo legen und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Wer Touren plant, gern entspannt unterwegs ist und ein Reiseenduro-Gefühl möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Für wen eignet sich die Suzuki GSX-S 750?

Die GSX-S 750 passt am besten zu Fahrern, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind, Kurven und Beschleunigung genießen und ein Motorrad möchten, das sich schnell und direkt anfühlt. Wer viel in der Stadt fährt oder regelmäßig kurze, dynamische Strecken abspult, wird die sportliche Agilität besonders schätzen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und ein souveränes, stabiles Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Werte und das Reiseenduro-Konzept sprechen dafür, dass längere Strecken entspannter werden und das Motorrad auch bei wechselndem Untergrund eine gute Figur macht. Die Suzuki GSX-S 750 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und sportlicher Fahrspaß gefragt sind: auf kurvigen Landstraßen und im Alltag wirkt sie lebendig und macht das Fahren schnell zu einem aktiven Erlebnis. Kurz gesagt: Wer ein Motorrad für große Pläne und entspannte Kilometer sucht, greift zur Pan America. Wer dagegen vor allem Dynamik, Wendigkeit und sportliche Naked-Performance erleben möchte, ist mit der GSX-S 750 besser bedient.

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