| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- bewährter V2-Motor
- gute Serienausstattung
- sehr zugängliches Motorrad
- guter Quickshifter
- guter Fahrkomfort
- günstiger Preis
- einfaches Fahrwerk
- Turbulenzen beim Windschutz
- könnte einen Tick leichter sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 211 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder V-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 414 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 129)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, Federvorspannung 7-stufig einstellbar (Federweg 129)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit: genau richtig unaufgeregt
Die Suzuki SV-7GX ist ein Motorrad, das man nicht auf dem Papier kaputtanalysieren sollte. Ja, es gibt stärkere Bikes. Ja, es gibt edlere Fahrwerke. Ja, es gibt Maschinen mit mehr elektronischem Bling-Bling. Aber kaum etwas davon ist entscheidend, wenn man nach den ersten Kilometern merkt, dass dieses Motorrad einfach funktioniert und dabei sympathisch bleibt. Der V2 hat Charakter, die Ergonomie passt, der Windschutz ist alltagstauglich, die Ausstattung modern genug und der Preis fair. Das Ergebnis ist kein lautes Statement, sondern ein richtig gutes Motorrad für echte Kilometer.
Wer eine Maschine sucht, die Stadt, Landstraße, Pendeln und Touren locker unter einen Helm bekommt, findet in der SV-7GX einen sehr starken Kandidaten. Sie ist zugänglich genug für Aufsteiger, interessant genug für erfahrene Fahrer und praktisch genug für Leute, die nicht nur sonntags bei Sonnenschein unterwegs sind. Kurz gesagt: Die Suzuki SV-7GX ist nicht das Motorrad, das am lautesten brüllt. Sie ist das, mit dem man nach einer langen Runde grinsend abstellt und denkt: „Jo, genau so muss das.“
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Zweirad Leber in Verlbert (südlich von Essen) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs Suzuki SV 7GX – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für einen großen, reiseorientierten Adventure-Ansatz mit viel Komfort und dem Anspruch, auch abseits der gewohnten Strecken souverän zu bleiben. Die Suzuki SV 7GX dagegen zielt stärker auf einen vielseitigen, alltagstauglichen Charakter: agil, unkompliziert und mit dem Fokus darauf, sich im Alltag genauso wohlzufühlen wie auf der Feierabendrunde. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern im Fahrgefühl – also dort, wo sich die Unterschiede im Alltag wirklich bemerkbar machen.
Grundcharakter: Adventure-Reise vs. vielseitiger Allrounder
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – gebaut für große Touren
Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken liebt. Der Schwerpunkt liegt auf Stabilität, Komfort und einem souveränen Auftritt bei wechselnden Bedingungen. Wer häufig unterwegs ist – mit Gepäck, auf Autobahnabschnitten, Landstraßen und auch mal auf weniger glatten Wegen – bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es nicht „nur“ fährt, sondern dass es die Reise organisiert: mit einer Sitzposition, die nicht nach kurzer Zeit ermüdet, und einem Fahrwerk, das Unebenheiten kontrolliert abfedert.
Suzuki SV 7GX – dynamisch, handlich und unkompliziert
Die SV 7GX spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es schnell gehen soll: beim Anfahren, beim Richtungswechsel, beim zügigen Vorankommen auf Landstraßen und beim entspannten Gleiten durch die Stadt. Der Charakter ist weniger „groß und schwer“ im Gefühl, sondern eher „leicht zu bewegen“. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht jedes Mal nach Aufwand aussieht – sondern einfach verfügbar ist, wenn Lust auf eine Runde entsteht.
Motor und Fahrgefühl: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Modelle liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die Pan America 1250 Special setzt stärker auf Durchzug und einen ruhigen, kontrollierten Vortrieb. Das merkt man besonders, wenn die Strecke länger wird oder wenn es mit Gepäck und wechselndem Tempo weitergeht. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „tourentauglich“: gleichmäßig, gut dosierbar und auf Alltagssituationen abgestimmt.
Die SV 7GX wirkt dagegen lebendiger im direkten Ansprechverhalten. Gerade beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven fühlt sich das Motorrad oft spontaner an. Wer gerne sportlich fährt, aber ohne den Aufwand eines hochspezialisierten Setups, findet hier einen angenehmen Kompromiss: genug Dynamik für flotte Fahrten, ohne dass das Motorrad im Alltag unruhig oder anstrengend wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Pan America 1250 Special: souverän und ruhig
Die Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken im Geradeauslauf und in der Stabilität aus. Das Fahrwerk arbeitet so, dass auch bei längeren Etappen und wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit ein ruhiges Gefühl entsteht. In Kurven bleibt das Motorrad berechenbar, und die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert – nicht auf das ständige Nachregeln. Das ist ein klarer Vorteil für Fahrer, die viel reisen oder die sich auch auf längeren Tagen nicht „aufbrauchen“ möchten.
SV 7GX: wendig und leicht zu führen
Die SV 7GX punktet beim Handling. Das Motorrad lässt sich im Alltag leichter positionieren, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Richtungswechsel unkompliziert. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder in Situationen mit viel Verkehr ist das ein Plus: Das Motorrad wirkt weniger „groß“ und dadurch entspannter. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und spontanen Touren wechselt, profitiert von dieser Agilität.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 Special ist stärker auf kontrolliertes Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten und auf wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das passt zu ihrem Reiseprofil. Die SV 7GX setzt ebenfalls auf sicheres Verzögern, wirkt aber im Gesamteindruck etwas „direkter“ und damit besonders angenehm für häufige Stop-and-go-Situationen oder sportlichere Fahrten auf der Landstraße.
Wichtig ist dabei weniger, welches Motorrad „besser“ ist, sondern wie sich das Gefühl auf den Alltag überträgt: Die Pan America vermittelt mehr Gelassenheit bei langen Strecken, die SV 7GX mehr Spontanität bei kurzen, dynamischen Fahrten.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Hintergrund
Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das Komfort und Sicherheit über längere Zeiträume in den Vordergrund stellt. Elektronische Helfer unterstützen dabei, dass sich das Motorrad in verschiedenen Situationen stabil anfühlt – besonders dann, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren.
Die SV 7GX setzt ebenfalls auf smarte Unterstützung, wirkt jedoch insgesamt „alltagstauglicher“ in der Bedienlogik. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht ständig an Einstellungen denken möchten, sondern ein Motorrad wollen, das zuverlässig funktioniert – egal ob kurze Runde oder längere Ausfahrt.
Ergonomie und Sitzkomfort: Tourenfreundlich vs. alltagstauglich
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Pan America 1250 Special ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Der Körper wird so entlastet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt das Gefühl, dass das Motorrad „mitwächst“: Mit zunehmender Streckenlänge bleibt der Komfort im Vordergrund.
Die SV 7GX wirkt dagegen etwas leichter im Handling und insgesamt unkomplizierter in der täglichen Nutzung. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren gedacht ist, sondern auch für Pendeln, kurze Fahrten und spontane Ausflüge. Wer häufig zwischen verschiedenen Fahrprofilen wechselt, profitiert von dieser Flexibilität.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Nutzung
Bei der Pan America 1250 Special passt das Gesamtpaket besonders gut zu Reisen. Das Motorrad ist dafür gemacht, dass Zubehör und Gepäck sinnvoll integriert werden können und dass man auch längere Strecken ohne ständiges Planen durchkommt. Der Adventure-Ansatz zeigt sich im Gesamteindruck: stabil, durchdacht und bereit für unterschiedliche Bedingungen.
Die SV 7GX ist im Alltag oft die praktischere Wahl. Sie wirkt weniger „projektartig“ und eher wie ein Motorrad, das man schnell nutzen kann. Für Fahrer, die selten monatelang planen, sondern einfach fahren wollen, ist das ein starkes Argument. Gleichzeitig bleibt sie genug Motorrad für Ausfahrten, bei denen man nicht nur gemütlich rollt, sondern auch mal zügig unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Reisefokus: Komfort und Stabilität für lange Strecken.
- Ruhiges Fahrgefühl: berechenbar bei wechselnden Bedingungen.
- Adventure-Ansatz: geeignet für unterschiedliche Streckenprofile.
- Komfortorientierte Ergonomie: weniger Ermüdung bei langen Tagen.
Schwächen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Weniger „leicht“ im Alltag: wer viel in engen Situationen fährt, spürt den Reisecharakter.
- Anspruch an Nutzung: lohnt sich besonders, wenn das Tourenprofil wirklich genutzt wird.
Stärken der Suzuki SV 7GX
- Agiles Handling: macht Richtungswechsel und Alltagsfahrten unkompliziert.
- Direktes Ansprechverhalten: angenehm für dynamische Landstraßenfahrten.
- Alltagstauglichkeit: schnell verfügbar, ohne „Reisegefühl“ erzwingen zu müssen.
- Praktische Bedienung: Elektronik wirkt im Alltag unterstützend statt komplizierend.
Schwächen der Suzuki SV 7GX
- Weniger Reisefokus: wer konsequent große Touren mit viel Gepäck plant, findet in der Pan America den passenderen Ansatz.
- Charakter: eher vielseitig als „maximal adventure-orientiert“.
Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird deutlich, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich betrachtet. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer gerne plant, packt und losfährt – mit dem Gefühl, dass das Motorrad die Reise trägt – wird mit der Pan America besonders glücklich.
Die Suzuki SV 7GX ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad wollen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf kurzen wie mittleren Strecken Spaß macht. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und spontanen Touren wechselt und dabei ein agiles, unkompliziertes Fahrgefühl bevorzugt, trifft mit der SV 7GX eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special überzeugt vor allem als Reise- und Adventure-Maschine: stabil, komfortorientiert und mit einem Fahrgefühl, das lange Etappen angenehm macht. Sie ist besonders passend, wenn Touren mit Gepäck, wechselnden Strecken und entspanntem Tempo zum Alltag gehören. Die Suzuki SV 7GX punktet dagegen mit Agilität und Alltagstauglichkeit: Sie fühlt sich leicht zu führen an, reagiert direkt und macht dynamische Fahrten auf der Landstraße genauso attraktiv wie kurze Ausflüge zwischendurch. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und ohne großen Aufwand Spaß bringt, findet in der SV 7GX die bessere Wahl. Kurz gesagt: Pan America für große Reisen und Komfort auf Distanz, SV 7GX für vielseitige Nutzung, wendige Fahrfreude und unkomplizierten Alltag.