| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.969 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- sehr vielseitiges Motorrad
- extrem zugänglich und einfach zu fahren
- QuickShifter Serie
- einfache Bedienung, gut ablesbares Display
- Motor mit überraschend viel Dampf
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- bei uns teilweise Lärm und Turbulenzen am Helm
- Endschalldämpfer könnte schöner sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.355 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59V tubeless | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69V tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit
Die Suzuki V-Strom 800 hält, was sie verspricht. Sie ist ein echter Allrounder für die lange Reise, den Weg zur Arbeit oder die kurze Tour zum Eismann. Auch sportliches Vorankommen ist dank des tollen Motors kein Problem. Wer sich nur ein Motorrad leisten kann oder will, der findet in der V-Strom 800 einen treuen Begleiter, der nicht nur gut gemacht ist, sondern auch viel Spaß bereitet. Schlaflose Nächte oder gar emotionale Adrenalinschübe vermittelt sie zwar nicht gerade, aber das will sie auch gar nicht.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki und Ducati, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Suzuki V-Strom 800 – welcher Adventure-Tourer passt?
Adventure-Motorräder sind für viele mehr als nur ein Segment: Sie stehen für Flexibilität, lange Touren, wechselnde Straßen und das gute Gefühl, auch abseits des reinen Asphalt-Rhythmus nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Genau hier setzen die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Suzuki V-Strom 800 an. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie typische Reiseenduros – doch im Detail zeigen sich klare Unterschiede, die am Ende darüber entscheiden, welches Motorrad besser zu den eigenen Ansprüchen passt.
Grundidee und Charakter: große Harley vs. agile Suzuki
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für den Anspruch, ein großes, souveränes Adventure zu sein: kräftig, präsent und mit einem Fokus auf Langstrecken-Feeling. Die Suzuki V-Strom 800 dagegen verfolgt eine eher pragmatische Linie: leicht zugänglich, alltagstauglich und mit dem Ziel, schnell in den Fahrmodus zu kommen – egal ob Stadt, Landstraße oder eine Portion Schotter.
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Während die Pan America 1250 Special vor allem mit ihrem „großen“ Auftritt und der Leistungsreserve punktet, spielt die V-Strom 800 ihre Stärken besonders dort aus, wo es auf Wendigkeit, unkomplizierte Handhabung und einen harmonischen Gesamtmix ankommt.
Motor und Antrieb: Leistungsgefühl vs. Alltagstauglichkeit
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bringt durch ihre stärkere Auslegung mehr Durchzug und ein deutlich souveränes Gefühl bei zügigem Fahren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Autobahnabschnitte, lange Überholvorgänge oder einfach das Bedürfnis nach „immer genug Reserve“ im Vordergrund stehen.
Die Suzuki V-Strom 800 ist dagegen so abgestimmt, dass sie sich sehr natürlich anfühlt – mit einem Antrieb, der sich für den Alltag und für Touren gleichermaßen gut dosieren lässt. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten, häufigem Anfahren und beim entspannten Cruisen wirkt die V-Strom 800 oft wie die „einfachere“ Wahl: Gas geben, Spur halten, weiterfahren.
Stärken und Schwächen im Antriebsvergleich
- Pan America 1250 Special: starke Reserven und souveräne Beschleunigung – dafür kann das größere Leistungs- und Gewichtskonzept bei sehr engen Passagen oder langsamen Manövern weniger „spielerisch“ wirken.
- V-Strom 800: unkomplizierte Dosierbarkeit und ein agiles Fahrgefühl – dafür ist der Fokus weniger auf maximale Reserven ausgelegt, sondern auf einen stimmigen Gesamtmix.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder ihre Adventure-Aufgabe interpretieren. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zielt auf Stabilität und Kontrolle über längere Strecken. Das spürt man besonders bei zügiger Fahrt, wenn die Maschine ruhig bleibt und die Linie auch bei wechselndem Untergrund gut hält. Auf langen Etappen ist das ein echter Vorteil, weil weniger „Arbeit“ im Fahrstil steckt.
Die Suzuki V-Strom 800 wirkt dagegen oft leichter zu bewegen. Gerade auf kurvigen Landstraßen und bei häufigem Richtungswechsel spielt die Agilität ihre Stärken aus. Auch auf unebenen Abschnitten fühlt sich das Motorrad meist so an, dass man schnell Vertrauen aufbaut – ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Modelle sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Wirkung im Alltag kann unterschiedlich sein. Die Pan America 1250 Special wirkt tendenziell „großzügiger“ in der Reserven-Dimension, während die V-Strom 800 häufig mit einem sehr direkten Ansprechverhalten überzeugt. Wer häufig sportlicher fährt oder viel mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert oft von der unmittelbaren Rückmeldung der Suzuki. Wer dagegen lange Strecken mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit fährt, schätzt bei der Harley eher das souveräne Gesamtpaket.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. unkomplizierte Bedienung
Komfort ist im Adventure-Bereich nicht nur eine Frage von Sitz und Polsterung, sondern auch von Windschutz, Sitzposition und dem Gefühl, wie entspannt man nach mehreren Stunden noch unterwegs ist. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist stark auf Touren ausgelegt: Die Sitzposition wirkt darauf abgestimmt, dass man auch bei längeren Etappen nicht ständig nachjustieren muss. Dazu kommt das Gesamtgefühl, dass die Maschine „mitdenkt“ – also stabil bleibt und den Fahrer nicht unnötig fordert.
Die Suzuki V-Strom 800 punktet vor allem mit einer sehr zugänglichen Ergonomie. Das Motorrad lässt sich intuitiv bedienen, und die Sitzposition wirkt oft so, dass man schnell einen passenden Fahrmodus findet. Für kürzere bis mittlere Touren oder für gemischte Einsätze (Pendeln, Wochenendtrip, spontane Ausflüge) ist das ein klarer Vorteil.
Ausstattung und Praxis: Reise-Setup vs. Allround-Zweck
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das bereits ab Werk auf Touren vorbereitet ist und den Charakter eines „großen“ Reiseabenteuers betont. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad insgesamt wirkt: wertig, präsent und auf längere Einsätze ausgelegt.
Die V-Strom 800 ist dagegen häufig die Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich nicht zu schade für den Alltag ist, aber trotzdem genug Potenzial für längere Touren mitbringt. In der Praxis bedeutet das: weniger „Sonderrolle“, mehr „einfach fahren“ – und bei Bedarf lässt sich das Setup mit Zubehör sinnvoll erweitern.
Stärken und Schwächen in der Ausstattung
- Pan America 1250 Special: starkes Reise- und Premium-Gefühl; ideal, wenn das Motorrad von Anfang an wie ein Tourenwerkzeug wirken soll.
- V-Strom 800: sehr alltagstauglicher Charakter; ideal, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird und nicht nur für „die große Tour“ gedacht ist.
Untergrund und Einsatzprofil: Straße, Schotter und gemischte Strecken
Adventure bedeutet in der Realität meist: überwiegend Straße, dazu aber immer wieder Schotter, Feldwege oder Baustellen-Umleitungen. In diesem Bereich zeigen beide Motorräder ihre Stärken, allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt besonders dann im Vorteil, wenn die Strecke länger wird und man auch bei zügigem Tempo souverän bleiben möchte. Sie vermittelt das Gefühl, dass sie für „mehr“ gemacht ist – auch wenn der Untergrund mal nicht perfekt ist.
Die Suzuki V-Strom 800 ist oft die bessere Wahl, wenn das Einsatzprofil stärker gemischt ist und man häufig zwischen entspanntem Cruisen und spontanen Abstechern wechselt. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen leichter kontrollieren, was gerade auf unübersichtlichen Strecken oder bei langsamen Passagen spürbar wird.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: welches Motorrad lässt sich leichter in den Alltag integrieren?
Auch wenn Adventure-Motorräder nicht als „reines Sparmodell“ gedacht sind, spielt der Alltag eine große Rolle: Wartungszugänglichkeit, Fahrbarkeit im Stadtverkehr und das Gefühl, wie schnell man wieder entspannt auf dem Motorrad sitzt. Die Suzuki V-Strom 800 wirkt in vielen Alltagssituationen unkomplizierter, weil das Gesamtpaket weniger „groß“ wirkt und man schneller in den Flow kommt.
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist dagegen eher die Wahl, wenn der Fokus klar auf Touren und dem besonderen Charakter liegt. Wer das Motorrad vor allem für längere Strecken nutzt, wird die Stärken der Harley besonders deutlich wahrnehmen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für alle, die ein großes, souveränes Adventure suchen: mit viel Leistungsreserve, stabiler Langstreckenwirkung und einem Premium-Anspruch, der sich besonders auf längeren Etappen auszahlt. Wer häufig zügig unterwegs ist, Autobahnanteile hat oder einfach das Gefühl von „immer genug“ schätzt, findet in der Pan America 1250 Special einen starken Reisebegleiter.
Die Suzuki V-Strom 800 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für gemischte Einsätze möchten: unkomplizierte Handhabung, agiles Fahrgefühl und eine Ergonomie, die schnell funktioniert – vom Wochenendtrip bis zur spontanen Schotter-Abzweigung. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht bleibt und trotzdem genug Potenzial für Touren bietet, liegt mit der V-Strom 800 häufig richtig.
Kurz gesagt: Pan America 1250 Special für große Reiseambitionen und souveräne Reserven, V-Strom 800 für den vielseitigen Allround-Adventure-Einsatz mit leichtem Handling.