UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 16.195 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Bulliger Retro-Roadster mit Stil.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • tolle Optik
  • starker Motor
  • emotinaler Sound
  • edle Verarbeitung
  • angenehmes Fahrverhalten
Kontra:
  • ruckeliger QuickShifter

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht216kg
Radstand1.414mm
Länge2.080mm
Radstand1.414mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.127mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung105 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment112 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartZentrahlrohrrahmen mit Unterzügen
Federung vorne43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMarzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit

Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...
 
Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das  dürfte bei der Entscheidung helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.195€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Orange, Schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Triumph Speed Twin 1200 RS – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Triumph Speed Twin 1200 RS, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite ein großes, reisefokussiertes Adventure mit Fokus auf Komfort und Reichweite, auf der anderen Seite ein kompakter, sportlich abgestimmter Roadster, der vor allem auf Dynamik und Fahrspaß auf der Straße ausgelegt ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Prioritäten?

Grundcharakter: Adventure-Reise vs. Roadster-Agilität

Harley-Davidson Pan America 1250 Special

Die Pan America 1250 Special ist als Adventure-Maschine gedacht, die auch längere Strecken souverän abspulen soll. Der Charakter ist eher „Touring“ als „Sport“. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad mit Fahrbahnunebenheiten umgeht und wie ruhig es sich über längere Zeit fahren lässt. Wer häufig weite Strecken fährt oder auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs ist, findet hier eine stimmige Basis.

Triumph Speed Twin 1200 RS

Die Speed Twin 1200 RS steht dagegen klar für die Straße. Sie wirkt kompakter, direkter und insgesamt „handlicher“ im Gefühl. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig durch Kurven zu fahren und dabei ein sportliches, aber alltagstaugliches Setup zu bieten. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, gern dynamisch unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell „anspringt“ – vom Fahrgefühl her – wird mit der Triumph eher glücklich.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich

Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Modelle sind leistungsstark, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zielt auf gleichmäßige, belastbare Leistung über längere Zeit. Die Kraft wirkt so, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen gut nutzbar bleibt – besonders dann, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte, sondern entspannt beschleunigen und konstant weiterrollen will.

Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt dagegen „sportlicher“ in der Art, wie Leistung abgerufen wird. Im Vergleich zur Harley steht hier mehr das unmittelbare Ansprechverhalten im Vordergrund. Das macht die Triumph besonders attraktiv, wenn die Fahrt aus Kurven, Beschleunigungsphasen und einem dynamischen Fahrstil besteht. Allerdings ist das Motorrad weniger auf das „große Reiseprogramm“ ausgelegt, sondern eher auf den Spaßfaktor auf der Straße.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Pan America: souverän auf Distanz

Die Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Untergrund nicht zu 100 Prozent ideal ist. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Straßenverhältnissen wirkt das Motorrad gelassen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man häufig unterwegs ist und nicht jedes Detail der Straße „durchgereicht“ bekommen möchte.

Speed Twin RS: präzise und lebendig

Die Speed Twin 1200 RS punktet im Vergleich mit einem direkteren Handling. Das Motorrad fühlt sich in Kurven oft schneller „im Bild“ an, was vor allem bei sportlicher Fahrweise Spaß macht. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man das Motorrad zügig einlenken und kontrolliert wieder herausbeschleunigen kann. Als Schwäche kann sich dabei ergeben, dass man bei sehr langen Strecken oder bei grobem Untergrund eher das Gefühl hat, dass die Priorität stärker auf Fahrspaß als auf maximalen Reise-Komfort gelegt ist.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Beide Motorräder sind so konstruiert, dass man ihnen im Alltag vertrauen kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Einsatzprofil: Die Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen und längeren Fahrten konstant zu funktionieren. Das hilft besonders, wenn man nicht nur auf perfekten Asphalt unterwegs ist.

Die Speed Twin 1200 RS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern „fordert“. Entsprechend ist die Bremsleistung so zu verstehen, dass sie zu einem sportlicheren Fahrstil passt. Wer häufig dynamisch fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung. Wer dagegen sehr viel Reise auf wechselndem Untergrund plant, wird die Harley als insgesamt „breiter“ einsetzbar empfinden.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet

Beim Komfort trennt sich die Spreu schnell. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtpaket aus Sitzposition, Wind- und Bewegungsgefühl sowie der Art, wie das Motorrad Unebenheiten abfängt. Die Ergonomie wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt weiterfahren kann.

Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist dagegen eher „sportlich“ in der Auslegung. Das bedeutet nicht, dass sie unbequem ist – aber die Priorität liegt mehr auf einem aktiven Fahrgefühl. Für Stadtfahrten, kurze Ausfahrten und Touren mit Fokus auf Kurven ist das ein Vorteil. Bei sehr langen Strecken kann sich jedoch zeigen, dass die Reise-Komfort-Philosophie der Harley stärker ausgeprägt ist.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie gut das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das man für verschiedene Szenarien nutzen kann: längere Touren, wechselnde Straßen, und das Gefühl, dass man auch mit Gepäck und Planung entspannt unterwegs ist. Die Ausstattung ist dabei eher „funktional“ und auf Nutzung ausgelegt.

Die Speed Twin 1200 RS ist dagegen stärker auf den Fahrspaß im täglichen Rhythmus ausgerichtet. Das Motorrad wirkt leichter im Handling, was sich besonders im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen bemerkbar macht. Als Schwäche im Vergleich zur Harley kann man sehen, dass die Triumph weniger „Reise-Universum“ abdeckt. Wer regelmäßig mit viel Gepäck unterwegs ist oder häufig längere Etappen fährt, wird die Pan America als passender empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 Special

  • Reise- und Langstreckenfokus: ruhiges, stabiles Fahrgefühl über längere Zeit
  • Vielseitigkeit: besser geeignet für wechselnde Bedingungen und „mehr als nur Asphalt“
  • Komfort-Orientierung: Ergonomie und Gesamtpaket wirken auf Distanz stimmig

Schwächen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special

  • Weniger „leichtfüßig“ im Gefühl gegenüber einem reinen Roadster
  • Sportlicher Kurvenfokus ist nicht die Hauptpriorität – dafür eher Stabilität und Touring

Stärken der Triumph Speed Twin 1200 RS

  • Agilität und Direktheit: macht besonders auf der Straße schnell Spaß
  • Sportliches Ansprechverhalten: ideal für dynamische Fahrten und Kurven
  • Alltagstauglichkeit: wirkt im täglichen Einsatz oft unkomplizierter

Schwächen der Triumph Speed Twin 1200 RS

  • Reise-Komfort nicht im gleichen Maß wie bei der Pan America
  • Weniger „Allround-Adventure“: wenn häufig abseits des klassischen Straßeneinsatzes gefahren wird, hat die Harley die Nase vorn

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders dann die richtige Wahl, wenn längere Touren, entspanntes Tempo und ein Motorrad im Vordergrund stehen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer gern plant, packt und einfach losfährt – mit dem Gefühl, dass das Motorrad „alles mitmacht“ – findet in der Pan America einen starken Partner.

Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist dagegen die bessere Wahl, wenn die Fahrt vor allem aus Kurven, Beschleunigung und einem direkten, sportlichen Fahrgefühl besteht. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag schnell verfügbar ist, sich leicht bewegt und auf der Straße besonders lebendig wirkt, wird mit der Triumph mehr Freude haben.

Fazit:

Wer ein Motorrad für lange Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und einen komfortorientierten Reisealltag sucht, liegt mit der Harley-Davidson Pan America 1250 Special richtig. Ihre Stärken zeigen sich vor allem in Stabilität, Vielseitigkeit und dem insgesamt entspannten Fahrgefühl. Wer dagegen vor allem auf der Straße unterwegs ist, gern dynamisch fährt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und präzise anfühlt, trifft mit der Triumph Speed Twin 1200 RS die passendere Wahl. Die Triumph wirkt im Vergleich agiler und straßenfokussierter, während die Harley stärker auf Distanz und „mehr als nur Asphalt“ ausgelegt ist. Kurz gesagt: Pan America für Reise und Vielseitigkeit, Speed Twin RS für sportlichen Spaß im Alltag.

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