| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- famoser Motor mit starker Leistung und Elastizität
- hochwertige Bremsen
- superpräzises Fahrwerk
- tonnenweise Fahrspaß
- technische komplett ausgestattet inkl. Schräglagensensorik
- Kühlerschutz verbesserungswürdig
- Cockpit spiegelt und könnte etwas heller sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.399 | mm |
| Sitzhöhe: | 836 | mm |
| Höhe | 1.064 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 130 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down Big Piston Gabel (BPF), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung sowie einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Piggyback-Reservoir-Monoshock, einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und Vorspannungseinstellung (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo Stylema 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel, Kurven-ABS, Brembo MCS Radial-Hauptzylinder ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Die Streety 765 RS ist ein wahnsinnig gutes Motorrad mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie liefert tonnenweise Fahrspaß und begeistert mit einem Handling, vor dem selbst eine Speed Triple 1200 RS passen muss. Ob es nun die RS sein muss oder ob auch die R reicht, kann man nicht objektiv sagen. Wer auf den Geldbeutel achten muss, wird ganz sicher auch mit der R glücklich werden. Wer sich allerdings die RS leisten kann, sollte sich dort bedienen. Die RS ist tatsächlich in einigen Dingen noch etwas besser und vor allem edler in der Anmutung. Ein absolutes Traum-Motorrad!Die Testmaschine haben wir wieder einmal von Q-Bike, dem Triumph Flagship-Store in Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Q-Bike stehen sowohl die RS als auch die R für einen zünftigen Ausritt bereit. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, welche es denn nun werden soll - einfach mal zu Q-Bike fahren und beide Maschinen wenigstens anschauen oder fahren. Aber Achtung: Wer die RS probefährt, der ist akut gefährdet...
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Triumph Street Triple 765 RS: Vergleich für Straße und Reise
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Triumph Street Triple 765 RS, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein großes Adventure-Bike, das auf Reichweite, Komfort und souveräne Fahrten ausgelegt ist. Auf der anderen Seite geht es um kompromisslose Straßenperformance: agil, direkt und mit einem Charakter, der Lust auf Kurven macht. Genau diese Gegensätze zeigen sich auch in den typischen Vergleichskriterien – von Motor und Fahrwerk bis hin zu Ergonomie und Alltagstauglichkeit.
Grundidee: Reiseabenteuer vs. sportliche Straßenagilität
Die Pan America 1250 Special ist konzeptionell auf längere Strecken und wechselnde Untergründe ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Ausfahrt, sondern für den nächsten großen Trip einplant. Die Street Triple 765 RS dagegen ist ein Straßen-Naked-Bike, das seine Stärken vor allem auf Asphalt ausspielt. Der Fokus liegt auf Dynamik, präzisem Handling und einem Fahrgefühl, das sich schnell in den Vordergrund drängt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Ansatz. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für einen kräftigen, entspannten Vortrieb, der sich besonders auf längeren Strecken angenehm dosieren lässt. Das Fahrgefühl ist weniger „spontan scharf“, sondern eher „kontrolliert kraftvoll“: Man kann zügig vorankommen, ohne ständig das ganze Drehzahlband ausnutzen zu müssen.
Die Triumph Street Triple 765 RS setzt dagegen stärker auf sportliche Reaktion. Der Motor wirkt lebendiger und „dreht williger“, was sich im Alltag vor allem dann bemerkbar macht, wenn es um Beschleunigung aus Kurven, dynamisches Herausfahren und zügiges Tempo geht. Während die Pan America eher auf souveräne Gleichmäßigkeit zielt, belohnt die Street Triple das aktive Fahren.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Pan America 1250 Special: Stärke ist die entspannte Leistungsentfaltung und das Gefühl, auch bei längeren Fahrten jederzeit Reserven zu haben. Schwäche kann sein, dass der sportliche „Kick“ weniger im Vordergrund steht – wer maximale Drehzahl- und Beschleunigungsromantik sucht, fühlt sich bei der Harley möglicherweise weniger „getrieben“.
Street Triple 765 RS: Stärke ist die direkte Gasannahme und die sportliche Dynamik, die auf der Straße schnell Spaß macht. Schwäche ist, dass das Motorrad weniger auf Komfort und Langstreckenruhe ausgelegt ist als die Pan America – je nach Fahrstil und Streckenprofil kann das sportlichere Setup schneller fordern.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr deutlich. Die Pan America 1250 Special ist so abgestimmt, dass sie auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Motorrad wirkt stabil, vermittelt Vertrauen und unterstützt das „Reisen“: Geradeauslauf, kontrollierte Dämpfung und ein Setup, das Unebenheiten nicht unnötig nach vorne durchreicht.
Die Street Triple 765 RS ist dagegen auf präzises Kurvenfahren ausgelegt. Das Handling wirkt leichter, die Rückmeldung direkter. In engen Passagen und bei zügigem Tempo spielt die Triumph ihre Stärken aus: Sie lässt sich schnell umstellen, unterstützt dynamische Linien und macht das Fahren spürbar „sportlicher“.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig lange Strecken fährt oder auch mal abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, wird die Pan America als angenehmer empfinden. Wer dagegen vor allem auf kurvigen Straßen unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Manöver anfühlt, wird mit der Street Triple deutlich mehr „Biss“ erleben.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern auch um Dosierbarkeit und Rückmeldung. Die Pan America 1250 Special wirkt darauf ausgelegt, auch bei höheren Reisegeschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen zuverlässig zu verzögern. Das unterstützt das entspannte Fahrkonzept: Man kann zügig bremsen, ohne dass das Motorrad dabei unruhig wirkt.
Die Street Triple 765 RS setzt ebenfalls auf sportliche Bremsperformance, aber mit einem Fokus auf direkte Kontrolle. Gerade beim sportlichen Fahren – etwa beim späten Verzögern vor Kurven – zeigt sich die Triumph als sehr handlich und berechenbar. Die Bremsleistung passt zum Charakter: schnell, kontrolliert und gut dosierbar.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition macht den Unterschied
Ein großer Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die eher auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt so gestaltet, dass man auch über Stunden bequem unterwegs sein kann. Dazu passt das Adventure-Konzept: Man sitzt „aufrecht“ genug für Übersicht und Komfort, ohne dass das Motorrad zu sehr nach „Sport“ verlangt.
Die Street Triple 765 RS ist deutlich straßen-sportlicher. Die Sitzposition ist direkter, die Haltung aktiver. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad häufig für dynamische Fahrten genutzt wird. Für lange, entspannte Touren kann das Setup jedoch je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger „reiseentspannt“ wirken.
Komfort vs. Aktivität
Die Pan America punktet bei Komfort und Langstreckenroutine. Die Street Triple punktet bei Aktivität und sportlicher Kontrolle. Wer vor allem Stadt, Landstraße und kurvige Strecken fährt, wird die Triumph oft als „lebendiger“ erleben. Wer dagegen regelmäßig größere Distanzen plant oder auch mal andere Streckenprofile mitnimmt, findet in der Pan America den passenderen Begleiter.
Ausstattung und Einsatzbereich: Welche Welt passt besser?
Auch wenn beide Motorräder moderne Technik mitbringen, unterscheiden sie sich im Einsatzbereich. Die Pan America 1250 Special ist klar als Reise- und Adventure-Maschine gedacht. Das zeigt sich in der Ausrichtung auf Alltagstauglichkeit über längere Zeit: Man möchte Gepäck, Planung und Streckenvielfalt „mitdenken“, ohne dass das Motorrad dabei aus dem Konzept fällt.
Die Street Triple 765 RS ist stärker auf den Straßenalltag mit sportlichem Anspruch ausgerichtet. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell startet, gern bewegt und bei jeder Gelegenheit „ausfährt“. Die Ausstattung und die Abstimmung passen dazu: weniger Reise-„All-in-one“, mehr sportliche Alltagsmaschine.
Vergleich der typischen Kaufkriterien: So treffen die Stärken aufeinander
Im direkten Vergleich lassen sich die Modelle gut entlang der wichtigsten Kriterien einordnen:
- Fahrcharakter: Pan America eher souverän und reisetauglich, Street Triple eher direkt und sportlich.
- Handling: Pan America stabil und kontrolliert, Street Triple agil und schnell in der Linie.
- Ergonomie: Pan America komfortorientiert für längere Strecken, Street Triple aktiver für sportliche Fahrten.
- Bremsgefühl: Pan America zuverlässig und reiseorientiert, Street Triple präzise und sportlich.
- Alltag: Pan America als vielseitiger Tourer, Street Triple als dynamischer Straßenbegleiter.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 Special und Triumph Street Triple 765 RS hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird.
Pan America 1250 Special – ideal für…
… alle, die ein Motorrad möchten, das lange Strecken entspannt macht und dabei trotzdem souverän bleibt. Wer Touren plant, gerne mehrere Regionen in einer Fahrt verbindet und ein Bike sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert wirkt, findet in der Pan America einen starken Kandidaten. Auch wer Wert auf Komfort und eine ergonomische Basis legt, wird hier eher glücklich.
Street Triple 765 RS – ideal für…
… alle, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und dort sportliche Dynamik erleben wollen. Wer Kurven liebt, gerne zügig fährt und ein Motorrad sucht, das schnell reagiert und sich direkt anfühlt, wird mit der Street Triple sehr viel Freude haben. Auch wer ein Naked-Bike bevorzugt, das sich leicht und lebendig bewegt, trifft mit der Triumph eher den eigenen Geschmack.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisen, Komfort und souveräner Kontrolle liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die lange Strecken mögen, ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Situationen suchen und dabei ein ruhiges, vertrauensvolles Fahrgefühl bevorzugen. Die Triumph Street Triple 765 RS ist dagegen die passendere Option, wenn sportliche Agilität, direkte Gasannahme und kurviger Fahrspaß im Vordergrund stehen. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist, dynamisch fährt und ein Motorrad möchte, das schnell in die gewünschte Linie findet, wird mit der Street Triple deutlich mehr „Sport“ spüren.
Kurz gesagt: Pan America für die große Tour und entspannte Vielseitigkeit, Street Triple für die sportliche Straße und aktives Fahren.