| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs Triumph Street Triple RS: Vergleich im Alltag und auf der Strecke
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Triumph Street Triple RS, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für Abenteuer, Distanz und souveräne Kontrolle auf wechselndem Untergrund. Die andere ist auf der Straße zuhause: agil, direkt und mit einem Fokus auf Fahrspaß in jeder Kurve. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Modelle auf dem Papier versprechen, sondern wie sich die typischen Stärken und Schwächen im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Ausstattung bemerkbar machen.
Grundidee der beiden Motorräder: Adventure vs. Sportlichkeit
Die Pan America 1250 Special ist als Reise- und Adventure-Bike gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt abspulen soll und dabei auch auf weniger perfekten Straßen nicht die Nerven verliert. Die Street Triple RS dagegen ist eine klare Straßenmaschine. Sie zielt auf Dynamik, präzises Ansprechverhalten und ein Handling, das Lust auf zügige Runden macht.
Im direkten Vergleich zeigt sich damit schnell: Wer vor allem Strecke, Komfort und Vielseitigkeit sucht, schaut eher zur Pan America. Wer dagegen das Motorrad als sportliches Werkzeug für die Straße versteht, wird an der Street Triple RS deutlich mehr „Direktheit“ spüren.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoment- bzw. Antriebsgefühls wird der Unterschied zwischen den Konzepten besonders greifbar. Die Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen gleichmäßig zu ziehen. Das sorgt für ein ruhiges, kontrolliertes Vorankommen – gerade dann, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Die Street Triple RS setzt dagegen stärker auf das sportliche Zusammenspiel aus Drehfreude und Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich in der Regel dann besonders passend an, wenn es zügig werden darf: beim Beschleunigen aus Kurven, beim dynamischen Wechsel zwischen den Gängen und beim schnellen Aufbauen von Tempo. Die Schwäche liegt weniger im Antrieb selbst, sondern eher in der Erwartung: Wer ein Adventure-Bike mit „Langstrecken-Ruhe“ sucht, wird die Street Triple RS dafür nicht als idealen Ersatz empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling sind die Unterschiede ebenfalls konzeptionell. Die Pan America 1250 Special ist auf Stabilität und Fahrkomfort ausgelegt. Das zeigt sich besonders, wenn die Straße unruhig wird: Kopfsteinpflaster, grober Asphalt oder wechselnde Haftung. Das Motorrad wirkt dann wie ein „Anker“, der die Linie hält und den Fahrer nicht ständig korrigieren lässt.
Die Street Triple RS spielt ihre Stärken vor allem in der Agilität aus. Das Motorrad lässt sich in der Regel leichter in Schräglage bringen und wirkt beim sportlichen Fahren sehr direkt. Die Schwäche ist dabei nicht „schlecht“, sondern eher eine Frage des Einsatzes: Auf langen, holprigen Strecken kann der Fokus auf Sportlichkeit weniger Komfort vermitteln als bei einem Adventure-Bike.
Bremsen und Fahrkontrolle: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen
Im Bereich Bremsen und Fahrkontrolle zeigt sich, wie unterschiedlich die Prioritäten gesetzt sind. Die Pan America 1250 Special zielt auf ein souveränes Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Gerade bei längeren Fahrten und unterschiedlichen Untergründen ist das wichtig, weil man sich auf gleichmäßiges Verzögern verlassen möchte.
Die Street Triple RS ist dagegen stärker auf sportliche Verzögerung und präzises Dosieren ausgelegt. Das Motorrad unterstützt dann besonders, wenn es darum geht, spät zu bremsen, sauber einzulenken und die Linie in der Kurve zu halten. Wer häufig sehr entspannt fährt, wird die Bremsleistung zwar nicht „brauchen“, spürt aber die Vorteile im Alltag durch das gute Gefühl beim Anbremsen.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Ergonomie ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das hilft dabei, auch nach mehreren Stunden noch konzentriert zu bleiben. Außerdem passt das Konzept besser zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sowohl für Touren als auch für Alltagsfahrten taugt.
Die Street Triple RS setzt auf eine sportlichere Haltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad „mitarbeiten“ soll: beim dynamischen Fahren, beim schnellen Richtungswechsel und wenn man sich in der Kurve aktiv fühlt. Wer dagegen viel Wert auf maximalen Langstreckenkomfort legt, wird die Pan America im direkten Vergleich meist als entspannter wahrnehmen.
Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Modelle häufig in der Philosophie. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das für Touren gedacht ist: praktische Features, die das Reisen erleichtern, und ein Gesamtpaket, das auf „mitnehmen und losfahren“ ausgelegt ist. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht nur die kurze Runde plant, sondern auch längere Strecken.
Die Street Triple RS ist dagegen stärker auf das Fahrerlebnis fokussiert. Die Ausstattung unterstützt das sportliche Fahren, etwa durch elektronische Helfer und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Für den Alltag kann das bedeuten: weniger „Reise-Feeling“, dafür mehr „Fahrspaß-Feeling“ – besonders, wenn die Strecke Kurven bietet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Stärken
- Komfort und Stabilität bei längeren Fahrten und wechselndem Untergrund
- Reiseorientierte Ergonomie, die auch nach Stunden angenehm bleibt
- Kontrolliertes Ansprechverhalten, das das Motorrad berechenbar macht
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als eine reine Straßenmaschine bei sehr sportlicher Fahrweise
- Wer vor allem maximale Agilität in engen Kurven sucht, wird die Street Triple RS als direkter empfinden
Triumph Street Triple RS: Stärken
- Agiles Handling und sehr direktes Fahrgefühl
- Sportlicher Antrieb mit Fokus auf dynamisches Fahren
- Präzises Brems- und Kurvengefühl für zügige Runden
- Starke Straßenorientierung – besonders auf kurvigen Strecken
Triumph Street Triple RS: Schwächen
- Weniger „Reise-Entspannung“ als ein Adventure-Bike bei langen, unruhigen Strecken
- Für Fahrer, die viel Wert auf Vielseitigkeit abseits des Asphalts legen, ist das Konzept weniger passend
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen. Die Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reisebegleiter dienen soll: längere Touren, unterschiedliche Straßen, entspanntes Tempo und ein Gefühl von Ruhe. Sie ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht nur auf der perfekten Strecke Spaß macht, sondern auch dann souverän bleibt, wenn die Bedingungen weniger ideal sind.
Die Street Triple RS ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad als sportliches Alltagsgerät verstanden wird: kurze bis mittlere Strecken, viele Kurven, häufiges dynamisches Fahren und der Wunsch nach direktem Feedback. Wer sich an präzisem Handling und einem lebendigen Antrieb erfreut, wird mit der Street Triple RS sehr wahrscheinlich mehr „Gänsehaut-Momente“ auf der Straße erleben.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist für alle die stimmige Wahl, die ein Motorrad für lange Touren, wechselnde Strecken und entspanntes Vorankommen suchen. Ihre Stärken liegen in Stabilität, Komfort und einem kontrollierten Fahrgefühl, das auch über Stunden trägt. Wer häufig unterwegs ist, ohne jede Strecke perfekt planen zu können, bekommt hier ein sehr vielseitiges Gesamtpaket.
Die Triumph Street Triple RS passt dagegen am besten zu Fahrern, die auf der Straße vor allem Dynamik wollen: direktes Handling, sportliches Ansprechverhalten und ein Brems- und Kurvengefühl, das zügige Runden besonders leicht macht. Für kurvige Strecken und ein Motorrad, das sich wie ein präzises Werkzeug anfühlt, ist sie die klarere Entscheidung.
Kurz gesagt: Reise und Vielseitigkeit sprechen eher für die Pan America, Sportlichkeit und Agilität eher für die Street Triple RS.