UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 3.399 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
Weiter zum Testbericht
Was kann das günstige A1-Nakedbike aus China?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Leicht, agil und wendig
  • einfaches Fahrverhalten
  • farbiges LCD-Cockpit
  • schnittiges Design
  • günstiger Preis
Kontra:
  • eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
  • nichts für große Fahrer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht136kg
Radstand1.310mm
Länge1.941mm
Radstand1.310mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.070mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum125ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung15 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.110km/h
Tankinhalt10Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite435km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne35 mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit - was bleibt hängen

Die Voge R125 ist ein gutes und vor allem günstiges Naked-Bike für A1 und B196 Fahrer. Sie sieht schnittig aus und ist technisch klassenüblich ausgestattet. Durch ihr geringes Gewicht und dem 15 PS Motor geht es für ein A1-Bike zügiger voran als erwartet. Weitere Highlighs sind ein farbiges LCD-Cockpit mit vielen Infos, ein kernig klingender Underfloor-Auspuff sowie sowie eine sehr schöne LED-Beleuchtung vorne und hinten.

Ob die geringen Abmessungen für einen größeren Fahrer passen, kann nur bei einer Testfahrt oder zumindest beim Probesitzen abgewogen werden. Wie alle anderen 125er Bikes ist auch die Voge R125 recht klein. Also - auf zum Händler und einfach mal draufsetzen auf die kleine Spaß-Rakete!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.199€
  • Verfügbarkeit: seit 11/2023
  • Farben: Schwarz, Blau

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Voge R125 – Motorradvergleich

Wer sich für ein Adventure-Motorrad interessiert, sucht meist zwei Dinge gleichzeitig: souveräne Langstrecken-Fähigkeiten und ein Fahrgefühl, das auch abseits der Routine Spaß macht. Genau hier setzen Harley-Davidson Pan America 1250 Special und Voge R125 an – aber mit sehr unterschiedlichen Ansätzen. Der eine steht für große Reiseambitionen, der andere für ein leichteres, oft zugänglicheres Konzept. Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt, damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.

Grundidee im Vergleich: Reiseabenteuer vs. agiles Allround-Konzept

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als großes Adventure ausgelegt. Das spürt man vor allem im Gesamtkonzept: viel Komfort, eine eher entspannte Sitzhaltung und ein Setup, das auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf lange Etappen optimiert wirkt. Die Voge R125 verfolgt dagegen eine Philosophie, die stärker auf Wendigkeit und Alltagstauglichkeit abzielt. Das Motorrad wirkt dadurch häufig „einfacher“ zu bewegen – gerade dann, wenn Strecken nicht nur aus Autobahn und Landstraße bestehen.

Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede, die man merkt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied in der Zielgruppe: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf Durchzug und souveräne Leistungsentfaltung ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: weniger Stress beim Überholen, entspanntes Rollen in höheren Gängen und ein Gefühl von Reserven. Die Voge R125 setzt eher auf ein agiles Ansprechverhalten. Dadurch kann sie in urbanen Situationen und auf kurvigen Strecken sehr lebendig wirken – besonders dann, wenn man häufiger beschleunigt, bremst und die Linie wechselt.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Pan America 1250 Special spielt ihre Vorteile aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, lange Etappen und entspanntes Fahren geht. Ihre Schwäche liegt eher dort, wo viel Rangieren, enge Passagen und häufiges „Stop-and-go“ gefragt sind – das große Adventure ist dann weniger „leichtfüßig“ als ein kompakteres Modell. Die Voge R125 ist im Gegenzug oft leichter zu handeln und wirkt dadurch alltagstauglicher. Dafür kann sie bei sehr langen Autobahnphasen oder wenn konsequent hohe Reserven benötigt werden, weniger souverän wirken als die große Harley.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerksbereich zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das hilft besonders bei unruhigen Straßen, bei längeren Fahrten und wenn Wind oder Beladung das Motorrad „mittragen“ sollen. Die Voge R125 wirkt dagegen häufig agiler. Das kann sich in engeren Kurven, bei Richtungswechseln und auf wechselndem Untergrund positiv bemerkbar machen.

Die Stärken der Pan America liegen damit vor allem in der ruhigen, souveränen Linie – ein Motorrad, das auch bei längeren Touren nicht „ermüdet“. Die Schwächen sind eher im Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten zu suchen: Je größer und schwerer das Motorrad, desto mehr merkt man das beim Rangieren. Die Voge R125 punktet dagegen mit leichterem Gefühl und oft einfacherem Einlenken. Als Schwäche kann sich je nach Fahrprofil zeigen, dass sie bei sehr hohen Ansprüchen an Komfort und Stabilität weniger „groß“ wirkt als die Harley.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und auf Tour

Bei Bremsen und Fahrassistenz geht es im Kern um Dosierbarkeit und Vorhersagbarkeit. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zielt auf ein sicheres, berechenbares Bremsverhalten ab – besonders wichtig, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder längere Abfahrten plant. Die Voge R125 kann hier ebenfalls überzeugen, wirkt aber häufig „direkter“ im Handling. Das ist praktisch, wenn man im Alltag schnell reagieren muss oder auf kurvigen Strecken häufig bremst.

Im Vergleich wird klar: Wer viel mit Gepäck fährt und lange Strecken plant, profitiert oft von der großen, tourorientierten Auslegung der Pan America. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich im Alltag schnell und unkompliziert kontrollieren lässt, findet in der R125 häufig eine passende Basis.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf Distanz vs. unkomplizierte Beweglichkeit

Ergonomie entscheidet darüber, ob eine Tour entspannt bleibt oder ob man nach einigen Stunden „arbeitet“. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf Komfort und Langstrecken-Einsatz ausgelegt. Das zeigt sich in der eher tourtypischen Sitzhaltung und dem Gesamtkonzept aus Windschutz, Verkleidung und Fahrposition. Die Voge R125 wirkt dagegen oft zugänglicher: Die Sitzposition kann sich dadurch für viele Fahrerinnen und Fahrer natürlicher anfühlen, besonders wenn die Touren kürzer sind oder öfter zwischen Stadt und Landstraße wechseln.

Stärken der Pan America: mehr Komfortgefühl bei langen Etappen und ein „getragenes“ Fahrverhalten. Schwächen: Wer sehr häufig im dichten Verkehr unterwegs ist oder oft schieben muss, merkt das größere Motorrad stärker. Die R125 ist in solchen Situationen meist angenehmer zu bewegen – dafür kann bei sehr langen Autobahnabschnitten oder bei starkem Wind das Komfortniveau weniger „tourig“ wirken als bei der Harley.

Ausstattung und Elektronik: Tour-Setup vs. pragmatisches Konzept

Adventure-Motorräder leben heute stark von Elektronik: Fahrmodi, Traktionskontrolle, Assistenzsysteme und eine sinnvolle Bedienlogik. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist in der Regel stärker auf ein umfassendes Tour-Setup ausgelegt. Das hilft, wenn man unterschiedliche Streckenbedingungen erwartet und das Motorrad „mitdenken“ lassen möchte. Die Voge R125 setzt eher auf ein pragmatisches Paket: genug Technik für sichere Kontrolle, ohne dass sich das Motorrad wie ein „System“ anfühlt.

Im direkten Vergleich heißt das: Die Pan America punktet eher, wenn man viel variiert – von Landstraße bis Schotter-Abschnitten – und dabei möglichst entspannt fahren möchte. Die R125 ist oft die bessere Wahl, wenn man Technik als Unterstützung sieht, aber nicht als Hauptthema.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im echten Leben

Adventure klingt oft nach „großer Tour“. In der Realität startet die Fahrt aber häufig vor der Haustür: kurze Wege, Einkaufen, Pendeln, spontane Ausflüge. Hier hat die Voge R125 meist Vorteile, weil ein kompakteres Motorrad im Alltag leichter zu handhaben ist. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special kann im Alltag dennoch Spaß machen – aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und beim Handling auf engem Raum.

Wer also ein Motorrad sucht, das nicht nur für den Urlaub gedacht ist, sondern auch im Alltag häufig genutzt wird, findet in der R125 oft den unkomplizierteren Begleiter. Wer dagegen vor allem lange Strecken plant und das Motorrad als Reisegerät betrachtet, wird mit der Pan America eher glücklich.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken

  • Tourorientierter Komfort für lange Fahrten
  • Souveränes Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten
  • Reise-Setup mit Fokus auf Stabilität und Reserven
  • Elektronik als Unterstützung für wechselnde Bedingungen

Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Schwächen

  • Mehr Aufwand im engen Stadtverkehr und beim Rangieren
  • Bei sehr kurzen, häufig wechselnden Fahrten wirkt das Konzept weniger „leicht“

Voge R125 – Stärken

  • Agiles Handling und oft unkomplizierte Bedienung
  • Alltagstauglichkeit durch handlicheres Gesamtgefühl
  • Lebendiges Fahrverhalten auf kurvigen Strecken

Voge R125 – Schwächen

  • Bei sehr langen Autobahnphasen kann das „große Reisegefühl“ geringer ausfallen
  • Wenn maximale Reserven und maximale Stabilität im Vordergrund stehen, hat die größere Harley meist die Nase vorn

Für wen welches Motorrad passt

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Tour im Vordergrund steht. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist und das Adventure als Reiseplattform sieht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Voge R125 ist dagegen ideal für alle, die ein Adventure-Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt, im Alltag Spaß macht und auf kurvigen Strecken lebendig wirkt. Wer spontane Touren mag, öfter zwischen Stadt und Landstraße wechselt und ein Motorrad möchte, das nicht jedes Mal „groß“ wirkt, wird mit der R125 häufig schneller warm.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für lange Touren, entspanntes Reisen und ein souveränes Fahrgefühl, das auch bei höheren Ansprüchen an Komfort und Stabilität überzeugt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Reserven, ruhiges Handling auf Strecke und ein tourorientiertes Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im Alltag. Die Voge R125 hingegen passt am besten zu Fahrprofilen, in denen Agilität, unkomplizierte Bedienung und ein handlicheres Gefühl im Vordergrund stehen – also für häufige Kurztrips, kurvige Strecken und eine Nutzung, die nicht nur aus Urlaubsfahrten besteht. Wer ein Adventure als Reisegerät sucht, liegt mit der Pan America meist richtig. Wer ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und abwechslungsreiche Ausflüge möchte, findet in der R125 oft die passendere Basis.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙