UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. BMW F 450 GS – Motorradvergleich

Wenn es um Adventure-Motorräder geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für große Touren, souveräne Langstrecken-Performance und den typischen Harley-Charakter. Die BMW F 450 GS dagegen wirkt wie ein moderner Allrounder für dynamisches Fahren – mit Fokus auf Agilität, Alltagstauglichkeit und Offroad-Nähe. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Maschine passt besser zu den eigenen Wegen – eher „große Reise“ oder eher „vielseitig und leichtfüßig“?

Überblick: Zwei Adventure-Ansätze, zwei Zielgruppen

Beide Motorräder bewegen sich im Adventure-Segment, aber sie spielen die Stärken in unterschiedlichen Situationen aus. Die Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht, die auch längere Etappen entspannt abspult. Die F 450 GS ist stärker auf Wendigkeit und kontrolliertes Handling ausgelegt – ideal, wenn der Alltag und kleinere Ausflüge genauso wichtig sind wie Schotterpisten oder kurze Offroad-Passagen.

Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Agilität

Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Drehmoment und Souveränität

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST wirkt im Vergleich vor allem durch ihre „Erwachsenheit“: Der größere Hubraum und die Auslegung auf Touren machen sich besonders beim gleichmäßigen Tempo bemerkbar. Beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen fühlt sich das Motorrad stabil an, und Überholmanöver lassen sich ohne hektisches Hochdrehen umsetzen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig lange Strecken gefahren werden oder wenn Gepäck und Mitfahrer den Alltag bestimmen.

BMW F 450 GS: Leichtes Ansprechen und Kontrolle

Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken eher über das agile Gesamtpaket aus. Der Motorcharakter unterstützt ein dynamisches Fahren, bei dem man schneller zwischen den Fahrstilen wechseln kann: zügig auf der Landstraße, kontrolliert auf Schotter, und bei Bedarf auch mit mehr „Spielraum“ im Handling. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug für verschiedene Strecken nutzt, wird die direkte Rückmeldung zu schätzen wissen.

Fahrwerk und Handling: Stabil auf Tour vs. wendig im Alltag

Pan America 1250 ST: Komfort und Ruhe

Im Vergleich zeigt die Pan America 1250 ST vor allem dann ihre Stärke, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn lange Abschnitte „durchgezogen“ werden. Das Fahrwerk zielt auf Stabilität und Fahrkomfort ab. Dadurch entsteht ein Gefühl von Ruhe – besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke wellig wird. Das ist ein Plus für Reisende, die nicht ständig nachtrimmen wollen.

F 450 GS: Agilität und Offroad-Nähe

Die BMW F 450 GS wirkt im Handling leichter und dadurch oft intuitiver. Gerade in Situationen, in denen es eng wird oder in denen sich die Strecke schnell ändert, kann das Motorrad Vorteile ausspielen. Auf Schotter und unebenen Wegen hilft die kompaktere Auslegung dabei, das Tempo kontrolliert zu dosieren. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, bekommt hier ein sehr handliches Paket.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. vielseitig

Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht der Komfortgedanke im Vordergrund: Die Sitzposition ist auf längere Fahrten ausgelegt, sodass auch nach mehreren Stunden die Konzentration eher beim Fahren bleibt als bei der Suche nach einer besseren Haltung. Die ST-Variante ist dabei besonders auf Touring ausgelegt, was sich in der Gesamtwirkung bemerkbar macht.

Die BMW F 450 GS ist dagegen stärker auf Flexibilität ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man je nach Situation die Körperhaltung anpassen kann. Das ist praktisch, wenn nicht nur Autobahn und Landstraße auf dem Plan stehen, sondern auch wechselnde Streckenprofile.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Pan America 1250 ST zielt stärker auf eine „Touring-Absicherung“: Traktions- und Fahrmodi sollen das Motorrad in verschiedenen Situationen berechenbar machen, während die Bedienung auf Langstrecke ausgelegt ist. Das reduziert Stress, wenn Wetter, Belag oder Verkehr sich ändern.

Die BMW F 450 GS bringt ebenfalls Assistenzsysteme mit, die vor allem beim kontrollierten Fahren auf wechselndem Untergrund helfen. Gerade im Gelände-ähnlichen Einsatz oder auf losem Untergrund ist die Abstimmung entscheidend: Das Motorrad soll nicht nur schnell reagieren, sondern auch ein sicheres Gefühl vermitteln, wenn die Haftung schwankt.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation

Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 ST punktet mit einem stabilen, souveränen Fahrverhalten, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck spürbar wird. Die Bremsleistung wirkt dabei auf „Touring“ ausgelegt – also auf gleichmäßige Dosierbarkeit und verlässliche Verzögerung.

Die BMW F 450 GS ist eher auf kontrollierte Dynamik ausgelegt. Das bedeutet: Beim zügigen Fahren in Kurven und beim Wechsel zwischen Straße und Schotter ist das Motorrad oft leicht zu „lesen“. Gerade wenn das Tempo nicht immer konstant bleibt, hilft das Handling dabei, Brems- und Lenkimpulse sauber umzusetzen.

Komfort, Windschutz und Alltag: Was auf langen Strecken zählt

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist klar als Reisevariante gedacht. Windschutz, Sitzkomfort und die insgesamt entspannte Abstimmung machen sie besonders attraktiv, wenn viele Kilometer am Stück gefahren werden. Wer häufig auf der Autobahn oder auf schnellen Landstraßen unterwegs ist, profitiert von der ruhigen Gesamtanmutung.

Die BMW F 450 GS ist im Alltag oft die praktischere Wahl, weil sie sich leichter in den Tagesablauf einfügt. Für Pendelstrecken, kurze Touren und spontane Ausfahrten ist das Motorrad besonders geeignet. Auf längeren Etappen kann sie ebenfalls überzeugen, aber der Fokus liegt stärker auf Vielseitigkeit statt auf „maximaler Reiseentspannung“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Stärken

  • Touring-orientiertes Fahrgefühl: souverän bei langen Strecken und gleichmäßigem Tempo.
  • Stabilität mit Gepäck: wirkt auch dann gelassen, wenn die Last zunimmt.
  • Komfortfokus: Sitzposition und Gesamtpaket sind auf Ausdauer ausgelegt.

Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ als kompaktere Adventure-Modelle – besonders bei engen Manövern.
  • Offroad-Fokus nicht primär: Für sehr technisches Gelände ist sie eher die Reiseenduro als das harte Offroad-Tool.

BMW F 450 GS – Stärken

  • Agiles Handling: unterstützt dynamisches Fahren und schnelle Richtungswechsel.
  • Vielseitigkeit: Straße, Schotter und wechselnde Streckenprofile lassen sich gut kombinieren.
  • Kontrolliertes Fahrgefühl: besonders auf losem Untergrund und bei wechselnder Haftung.

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Touring-Anspruch kann anders ausfallen: Für maximale Langstreckenruhe ist die große Reiseenduro im Vorteil.
  • Bei sehr langen Etappen mit viel Gepäck kann die Charakteristik stärker „sportlich“ wirken als „komfortorientiert“.

Für welche Touren passt welches Motorrad?

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders passend, wenn die Tourenplanung nach dem Motto „weit, entspannt und mit Komfort“ funktioniert. Sie eignet sich gut für Reisen, bei denen Autobahnanteile, lange Landstraßenabschnitte und das Mitführen von Gepäck eine große Rolle spielen. Wer gern mit gleichmäßigem Tempo fährt und dabei nicht ständig am Motorrad „arbeiten“ möchte, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die BMW F 450 GS passt besser, wenn die Strecken abwechslungsreich sind und der Mix aus Alltag, Landstraße und Schotterpisten im Vordergrund steht. Wer gern spontan fährt, gern in Kurven zügig unterwegs ist und auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sein möchte, bekommt ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und leicht zu kontrollieren ist.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reise-Komfort, Souveränität und Langstrecken-Genuss liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn lange Etappen, Gepäck und ein entspanntes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Wendigkeit. Die BMW F 450 GS ist dagegen ideal, wenn Agilität, Vielseitigkeit und kontrolliertes Fahren auf wechselndem Untergrund im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell an unterschiedliche Strecken anpasst und im Alltag sowie auf Schotterpisten besonders leichtfüßig wirkt, trifft mit der BMW oft die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Pan America 1250 ST für große Touren mit Komfortfokus, F 450 GS für dynamische Allround-Abenteuer mit hoher Handlichkeit.

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