UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.200 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • Verarbeitung
  • Durchzug
  • Langstreckenkomfort, auch für Sozius
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preispolitik
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht224kg
Radstand1.559mm
Länge2.255mm
Radstand1.559mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.225mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartWassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf
Hubraum853ccm
Bohrung84mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung77 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment83 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite366km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
RahmenbauartStahlbrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorne Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm
Federung hintenAluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm
Aufhängung hintendirekt angelenktes Zentralfederbein
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

Fazit - ein Bike ohne große Schwächen

Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.

Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 9.350 €
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 9.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß, silber, gelb

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. BMW F 750 GS – Vergleich im Motorrad-Test

Wenn es um Reiseenduros geht, treffen bei diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für einen kräftigen, souveränen Auftritt mit viel Langstrecken-Feeling. Die BMW F 750 GS wirkt dagegen wie ein durchdachter Allrounder, der sich besonders gut für abwechslungsreiche Touren eignet – vom Alltag bis zum entspannten Schotterausflug. Beide Motorräder sind für Abenteuer gemacht, aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.

Grundcharakter: Harley mit Biss, BMW mit Allround-Ansatz

Die Pan America 1250 ST bringt einen deutlich markanteren „Großmotor“-Eindruck mit. Der Motor und die Art, wie das Motorrad beschleunigt und Tempo aufbaut, wirken eher wie ein Reisezug: ruhig, kraftvoll und mit viel Reserven. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Strecken, zügiges Fahren und ein souveränes Gefühl im Vordergrund stehen.

Die BMW F 750 GS setzt dagegen auf einen ausgewogenen Charakter. Sie fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn man flexibel bleibt: mal sportlicher anfahren, mal gemütlich rollen lassen, mal die Route spontan ändern. Der Fokus liegt weniger auf „maximaler Wucht“, sondern auf einem harmonischen Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie.

Fahrgefühl im Alltag und auf Tour

Handling und Wendigkeit

Im Alltag zeigt sich schnell, dass beide Motorräder nicht nur für eine Art von Fahrt gebaut sind. Die BMW F 750 GS wirkt im Vergleich oft leichter zu handeln – vor allem beim Rangieren, in engen Situationen und bei häufigem Richtungswechsel. Das ist ein Plus, wenn die Touren nicht nur aus Autobahn und Landstraße bestehen, sondern auch aus Stadtanteilen oder kurvigen Abschnitten.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST verlangt dagegen etwas mehr Aufmerksamkeit beim „langsamen“ Fahren. Dafür belohnt sie mit einem stabilen, ruhigen Eindruck bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen. Wer viel auf der Strecke unterwegs ist, wird die Souveränität schnell zu schätzen wissen.

Komfort und Sitzgefühl

Komfort ist bei Reiseenduros entscheidend – und hier unterscheiden sich die Ansätze. Die Pan America 1250 ST zielt klar auf Langstreckenkomfort ab. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt unterwegs ist. Die Sitzposition und die Art der Unterstützung durch Windschutz und Ergonomie passen besonders gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „nachtrimmen“ möchte.

Die BMW F 750 GS ist ebenfalls komfortorientiert, aber eher im Sinne von „Allround“. Sie fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn man unterschiedliche Fahrhaltungen einnimmt – mal etwas aktiver, mal entspannter. Dadurch eignet sie sich gut für Touren, bei denen man nicht nur eine einzige Art von Strecke fährt.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Ausgewogenheit

Beim Vergleich der Motorcharaktere wird der Unterschied deutlich: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST spielt ihre Stärke vor allem in der Art der Leistungsentfaltung aus. Sie wirkt kräftig, zieht gleichmäßig und vermittelt das Gefühl, dass man Reserven hat – besonders beim Überholen oder beim zügigen Fahren auf längeren Strecken.

Die BMW F 750 GS setzt stärker auf ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Leistung, Drehmoment und Fahrbarkeit. Dadurch ist sie häufig sehr angenehm, wenn man nicht permanent im „High-Speed-Modus“ unterwegs ist. Sie lässt sich gut dosieren und wirkt dadurch alltagstauglich, ohne dass der Fahrspaß verloren geht.

Fahrwerk und Straßenlage

Beide Motorräder sind für wechselnde Untergründe gedacht, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Die Pan America 1250 ST wirkt bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen besonders stabil. Das Fahrwerk unterstützt den Reisecharakter und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke „durchgezogen“ wird.

Die BMW F 750 GS punktet eher mit einem vielseitigen Setup, das sich für unterschiedliche Fahrbahnbilder eignet. Gerade wenn die Route mal schneller, mal holpriger wird, zeigt sich der Vorteil eines ausgewogenen Fahrwerks: Es bleibt kontrolliert, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad müsse „erst sortiert“ werden.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Ausrichtung

Bei Reiseenduros ist Elektronik heute ein zentraler Bestandteil. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 750 GS wirkt häufig wie ein Motorrad, das Elektronik sehr pragmatisch in den Alltag integriert. Das hilft besonders dann, wenn man unterschiedliche Situationen hat – von nasser Fahrbahn bis zu wechselnden Untergründen.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, wirkt aber insgesamt stärker auf den „Reise-Flow“ ausgerichtet. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es dich auf langen Strecken begleitet und dabei Stabilität sowie Kontrolle in den Vordergrund stellt.

Reichweite, Alltagstauglichkeit und Tourenplanung

Für viele Fahrer ist die Frage nach Reichweite und Verbrauch entscheidend, weil sie direkt beeinflusst, wie entspannt die Tourenplanung wird. Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 ST wirkt durch ihren Reiseanspruch besonders geeignet für lange Etappen, bei denen man weniger häufig anhalten möchte. Die BMW F 750 GS ist ebenfalls tourentauglich, aber sie passt oft gut zu Fahrten, bei denen man flexibler plant und auch mal spontan abbiegt.

Unterm Strich gilt: Beide Motorräder können lange Strecken, aber die Harley fühlt sich stärker nach „Durchziehen“ an, während die BMW eher nach „Abwechslungsreich und flexibel“ klingt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 ST

  • Stärken: souveräner Reisecharakter, kräftige Leistungsentfaltung, stabiler Eindruck bei Tempo und langen Etappen, insgesamt sehr tourenorientiert.
  • Schwächen: im langsamen Handling etwas anspruchsvoller, weniger „leichtfüßig“ als ein klassischer Allrounder.

BMW F 750 GS

  • Stärken: ausgewogenes Gesamtpaket, gutes Handling im Alltag, vielseitig für unterschiedliche Strecken, Elektronik wirkt pragmatisch und unterstützend.
  • Schwächen: wer maximale „Großmotor“-Souveränität sucht, findet diese eher bei der Pan America; der Charakter ist stärker auf Ausgewogenheit als auf pure Wucht ausgelegt.

Welche Reiseenduro passt zu welchem Fahrertyp?

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders dann die bessere Wahl, wenn lange Touren, kräftiges Beschleunigen und ein ruhiger, stabiler Reiseauftritt im Vordergrund stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, Reserven mag und ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter über viele Kilometer anfühlt, wird mit der Pan America sehr glücklich.

Die BMW F 750 GS passt dagegen besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag genauso funktioniert wie auf Tour. Wer Wert auf leichtes Handling, vielseitige Einsatzmöglichkeiten und ein harmonisches Gesamtgefühl legt – inklusive moderner Unterstützung – findet in der F 750 GS einen starken Partner.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die richtige Wahl für Fahrer, die vor allem Langstrecke, Kraft und Souveränität suchen. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo man Tempo aufbaut, lange Etappen fährt und sich ein stabiler Reisecharakter wünscht. Wer dagegen häufiger zwischen verschiedenen Streckenarten wechselt, im Alltag öfter rangiert oder ein Motorrad möchte, das sich leicht und flexibel anfühlt, liegt mit der BMW F 750 GS oft besser. Sie überzeugt als Allround-Reiseenduro mit ausgewogenem Handling und pragmatischer Elektronik-Unterstützung. Kurz gesagt: Pan America für den großen Reise-Flow, F 750 GS für vielseitige Touren mit unkompliziertem Fahrgefühl.

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