| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. BMW G 650 GS: Vergleich im Adventure-Alltag
Wer sich für ein Adventure-Motorrad interessiert, sucht meist zwei Dinge: Viel Fahrspaß auf unterschiedlichen Untergründen und ein Konzept, das auch auf längeren Strecken nicht nachlässt. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der BMW G 650 GS an. Beide Modelle tragen den Adventure-Gedanken, unterscheiden sich aber deutlich in Ausrichtung, Charakter und Zielgruppe.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte im Alltag auswirken: von Motor- und Leistungscharakter über Fahrwerk und Ergonomie bis hin zu Elektronik, Komfort und Handling. So wird klar, welches Motorrad eher zu sportlich ambitionierten Touren passt und welches sich besonders für Einsteiger, Stadtfahrten und entspannte Schotterausflüge eignet.
Grundcharakter: Große Reiseenduro vs. kompakter GS-Allrounder
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST wirkt wie ein klarer Reiseauftrag: Sie ist auf längere Strecken, dynamisches Fahren und souveräne Performance ausgelegt. Der Motor und das Gesamtpaket sind darauf abgestimmt, dass man auch bei zügigem Tempo entspannt bleibt und das Motorrad nicht ständig „arbeiten“ muss.
Die BMW G 650 GS steht dagegen für einen leichteren, zugänglicheren Ansatz. Der Fokus liegt auf Alltagstauglichkeit, einem unkomplizierten Handling und einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das man gerne auch mal spontan nutzt – egal ob kurze Runde, Pendeln oder gemütliche Tour – findet hier eine sehr praktische Basis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistungsdaten anfühlen
Bei der Pan America 1250 ST zeigen die aufgelisteten Leistungswerte vor allem eines: Sie ist für mehr Reserven ausgelegt. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen auf Landstraßen. Die Charakteristik wirkt dabei eher „touring-orientiert“: Man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad ständig nach Drehzahl verlangt.
Die BMW G 650 GS bringt ebenfalls Fahrspaß, aber in einem anderen Rahmen. Die aufgelisteten Werte sprechen eher für ein kontrolliertes, ruhigeres Tempo. Das ist kein Nachteil, sondern ein Konzept: Die Maschine lädt dazu ein, gleichmäßiger zu fahren, die Strecke zu genießen und auch auf unebenem Untergrund souverän zu bleiben. Für viele ist genau das der Punkt, an dem sich die GS besonders attraktiv anfühlt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Stärke ist die Durchzugskraft und die Fähigkeit, auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil zu bleiben. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr ruhige, kurze Fahrten „zu viel“ sein kann – vor allem, wenn man ein leichtes, unaufgeregtes Handling bevorzugt.
BMW G 650 GS: Stärke ist die Zugänglichkeit und das entspannte Fahrgefühl. Schwäche ist eher die begrenzte Dynamik im Vergleich zur Pan America, wenn es um sportlichere Fahrweise oder lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo geht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Adventure-Motorräder müssen zwei Welten verbinden: Komfort auf der Straße und Kontrolle auf unebenem Untergrund. Die Pan America 1250 ST wirkt hier wie ein „Stabilitäts-Profi“. Die aufgelisteten Werte rund um Fahrwerksauslegung und Gesamtsetup deuten auf ein Motorrad hin, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt und Richtungswechsel sicher unterstützt.
Die BMW G 650 GS ist dagegen spürbar agiler im Handling. Die aufgelisteten Werte im Bereich Fahrbarkeit und Dimensionierung sorgen dafür, dass sich das Motorrad leichter bewegen lässt – besonders in engen Situationen, bei niedrigen Geschwindigkeiten oder wenn es mal abseits der Hauptstraße etwas holpriger wird.
Was bedeutet das für den Alltag?
Für längere Touren mit Gepäck und häufigen Wechseln zwischen Asphalt und Schotter ist die Pan America 1250 ST im Vorteil, weil sie das Tempo „mitnimmt“ und dabei stabil bleibt. Die BMW G 650 GS punktet eher bei Fahrten, bei denen man oft anhalten muss, rangiert, langsam fährt oder bewusst kleine Wege wählt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob eine Tour entspannt bleibt oder ob man nach kurzer Zeit unzufrieden wird. Die Pan America 1250 ST ist als Reisevariante gedacht: Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe und zur Gesamtkonzeption deuten auf eine Position hin, die für längeres Fahren ausgelegt ist. Wer gerne „auf Distanz“ unterwegs ist, profitiert davon, dass man nicht ständig in eine neue Haltung wechseln muss.
Die BMW G 650 GS ist in der Praxis häufig die Maschine, die man schnell „in den Griff“ bekommt. Die aufgelisteten Werte zur Ergonomie und zum Gesamtmaß unterstützen ein Gefühl von Kontrolle. Das ist besonders relevant, wenn man das Motorrad auch im Alltag nutzt oder wenn das Auf- und Absteigen regelmäßig vorkommt.
Stärken und Schwächen bei Komfort
Pan America 1250 ST: Stärke ist der Reise-Komfort und die Tendenz, auch bei längeren Etappen entspannt zu bleiben. Schwäche kann sein, dass die Maschine für sehr kleine Fahrer oder sehr schmale Platzverhältnisse im Alltag weniger „kompakt“ wirkt.
G 650 GS: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und die gute Passform für viele Fahrertypen. Schwäche ist, dass bei sehr langen, zügigen Autobahnfahrten der Fokus eher auf Alltagstauglichkeit als auf maximalem Langstrecken-Tempo liegt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährte Einfachheit
Adventure-Motorräder profitieren stark von Elektronik, weil sie Traktion, Stabilität und Fahrbarkeit verbessern kann. Die Pan America 1250 ST wirkt in der Gesamtkonzeption wie ein moderneres Paket: Die aufgelisteten Werte zu Assistenz und Elektronik sprechen dafür, dass das Motorrad aktiv dabei hilft, das Fahren in unterschiedlichen Situationen leichter zu machen.
Die BMW G 650 GS setzt ebenfalls auf moderne Grundlagen, aber mit einem eher „pragmatischen“ Charakter. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass man sich auf das Wesentliche konzentriert: gut dosierbare Kontrolle, ein verständliches Fahrgefühl und eine Basis, die man schnell versteht.
Welche Elektronik passt zu welchem Fahrstil?
Wer häufig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist – Regen, Schotter, wechselnde Beläge – wird die Unterstützung der Pan America 1250 ST besonders schätzen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich auch ohne „zu viel Technik“ natürlich anfühlt, findet in der G 650 GS oft den besseren Einstieg.
Reichweite, Alltag und Tourenplanung
Bei Adventure-Bikes ist die Frage nach Reichweite und Alltagstauglichkeit entscheidend. Die aufgelisteten Werte zur Tank- und Tourenlogik zeigen: Die Pan America 1250 ST ist klar auf längere Abschnitte ausgelegt. Das macht sie attraktiv für Roadtrips, bei denen man nicht ständig planen möchte.
Die BMW G 650 GS ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „flexibel und unkompliziert“. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Motorrad, das man gerne auch für kürzere Strecken nutzt und das sich nicht wie ein reines Langstreckenwerkzeug anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – typische Vorteile
- Mehr Reserven bei Beschleunigung und Tempo (aus den aufgelisteten Leistungswerten ableitbar)
- Stabiler Eindruck bei wechselnden Bedingungen durch das Gesamtsetup
- Reiseorientierter Komfort und Tendenz zu entspannter Langstrecke
- Moderne Elektronik-Unterstützung für sicheres Fahren in unterschiedlichen Situationen
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – mögliche Nachteile
- Kann für sehr kurze, ruhige Fahrten „groß“ wirken
- Je nach Körpergröße und Einsatzprofil kann die Handhabung im engen Alltag anspruchsvoller sein
BMW G 650 GS – typische Vorteile
- Leicht zugängliches Fahrgefühl und agiles Handling (aus den aufgelisteten Werten ableitbar)
- Alltagstauglichkeit für Stadt, Landstraße und entspannte Touren
- Gute Kontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Rangieren
- Pragmatischer Ansatz: Technik unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu überdecken
BMW G 650 GS – mögliche Nachteile
- Weniger Reserven bei sehr zügiger Fahrweise im Vergleich zur Pan America
- Für maximale Langstrecken-Performance ist sie eher weniger „auf Kante“ ausgelegt
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Wahl zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 ST und BMW G 650 GS hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer vor allem lange Strecken plant, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der Pan America 1250 ST deutlich zufriedener sein. Die Kombination aus Reisecharakter, Reserven und moderner Unterstützung passt besonders zu Tourenfahrern, die Abenteuer nicht nur „mal kurz“ erleben, sondern regelmäßig.
Die BMW G 650 GS ist dagegen ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das schnell vertraut ist, im Alltag funktioniert und auch auf Schotterwegen Spaß macht, ohne dass man ständig an Grenzen denkt. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder Fahrer, die ein vielseitiges Bike möchten, das nicht nur für große Reisen gedacht ist, sondern auch für den täglichen Gebrauch.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für alle, die ein reiseorientiertes Adventure-Bike suchen: mehr Reserven bei Tempo und Beschleunigung, ein stabiler Gesamteindruck und Elektronik-Unterstützung für wechselnde Bedingungen. Wer regelmäßig lange Strecken fährt oder das Motorrad auch bei zügiger Fahrweise souverän erleben möchte, findet hier einen starken Begleiter.
Die BMW G 650 GS passt am besten zu Fahrern, die ein unkompliziertes, agiles und alltagstaugliches Motorrad wollen: leicht zu handhaben, schnell im Gefühl und ideal für Stadt, Landstraße sowie entspannte Ausflüge abseits des Asphalts. Wer Wert auf Kontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten und einen pragmatischen Charakter legt, trifft mit der G 650 GS die passendere Entscheidung.