UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2010 bis 2018
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Rasen statt Reisen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • Motorleistung
  • Sound
  • Präzises Fahrwerk
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Karge Ausstattung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht232kg
Radstand1.529mm
Länge2.190mm
Radstand1.529mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.198ccm
Hub68mm
Bohrung106mm
Kühlungflüssig
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung152 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment128 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.248km/h
Tankinhalt20Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Ducati Multistrada 1200 – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Adventure-Tourer gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Anlassen, um die Art, wie ein Motorrad Beschleunigung in Vortrieb verwandelt, um die Ruhe im Fahrwerk und darum, wie gut sich ein Bike auf langen Strecken anfühlt. Genau das macht den Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Ducati Multistrada 1200 so spannend: Beide stehen für vielseitige Einsätze – aber mit unterschiedlichem Charakter, unterschiedlicher Philosophie und klar erkennbaren Stärken.

Grundidee: Reiseenduro mit unterschiedlicher Handschrift

Die Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht, das auch abseits der klassischen Route souverän bleibt. Der Fokus liegt auf Stabilität, Komfort und einem Motor, der für lange Etappen gemacht ist. Die Multistrada 1200 dagegen wirkt wie ein sportlicher Allrounder, der sich auf Touren genauso wohlfühlt wie auf dynamischen Strecken. Ducati setzt dabei stark auf Elektronik und ein Fahrgefühl, das schnell in Richtung „macht Spaß“ kippt.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Leistung

Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt, aber sie liefern den Vortrieb auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST setzt auf einen kräftigen, gleichmäßigen Antrieb, der sich besonders dann auszahlt, wenn es nicht nur um Tempo, sondern um entspanntes Dahingleiten geht. Das macht sie interessant für lange Tagesetappen, bei denen ein Motor vor allem „mitarbeitet“ und nicht ständig nach Drehzahl verlangt.

Die Ducati Multistrada 1200 wirkt dagegen lebendiger und direkter. Der Motor unterstützt ein agiles Fahrverhalten und lässt sich oft spontaner aus Kurven heraus nutzen. Wer gern zügig fährt oder Strecken mit vielen Richtungswechseln bevorzugt, spürt schneller, dass Ducati hier stärker auf Dynamik ausgelegt ist.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Stärke der Pan America liegt darin, dass sie sich auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar anfühlt. Die Schwäche kann dort liegen, wo maximale Agilität gefragt ist: Wer sehr sportlich „auf Kante“ fährt, merkt eher, dass der Fokus stärker auf Reise und Stabilität liegt.

Die Multistrada punktet mit dem Gefühl von Kontrolle und dem schnellen Zugriff auf Leistung. Als mögliche Schwäche kann sich das in Situationen zeigen, in denen maximal entspannte Langstreckenroutine im Vordergrund steht: Je nach Fahrstil wirkt das Ducati-Setup weniger „gemütlich“ als die Harley-Philosophie.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie ein Motorrad mit Unebenheiten umgeht und wie sicher es sich in Kurven anfühlt. Die Pan America 1250 ST ist auf souveräne Kontrolle ausgelegt. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder welligen Landstraßen vermittelt sie ein ruhiges Gesamtbild. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Strecke gemacht wird und nicht jedes Detail der Straße „durchgereicht“ werden soll.

Die Multistrada 1200 spielt ihre Stärken eher in dynamischen Szenarien aus. Das Handling wirkt oft leichter, das Motorrad reagiert schneller auf Lenkimpulse. Wer gern kurvenreiche Strecken fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein sportlicheres Werkzeug anfühlt.

Kurven, Tempo und Komfort

Beide Motorräder können schnell sein – aber auf unterschiedliche Art. Die Harley wirkt dabei wie ein stabiler Reisebegleiter, der auch bei höherem Tempo gelassen bleibt. Die Ducati fühlt sich eher wie ein sportlicher Tourer an, der Kurven „mitnimmt“ und die Fahrt intensiver macht.

In der Praxis bedeutet das: Für lange Strecken mit wechselnder Fahrbahnqualität ist die Pan America oft die entspanntere Wahl. Für Fahrer, die unterwegs gern mehr Dynamik suchen, ist die Multistrada häufig die spannendere Option.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Bei Adventure-Bikes ist Elektronik längst mehr als nur Komfort. Sie beeinflusst Traktion, Fahrmodi, Bremsverhalten und die Art, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Untergründen umgeht. Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada 1200 setzt stark auf ein elektronisch unterstütztes Fahrkonzept, das sich an den Fahrstil anpassen lässt und dadurch ein sehr breites Einsatzspektrum ermöglicht.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST bringt ebenfalls moderne Assistenz mit, wirkt aber in der Abstimmung oft darauf ausgelegt, das Motorrad besonders berechenbar zu machen. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn nicht ständig „nachjustiert“ werden soll, sondern das Bike einfach funktionieren soll.

Stärken und Schwächen der Systeme

Die Stärke der Ducati liegt darin, dass sich das Motorrad sehr flexibel anfühlen kann – je nach Modus und Fahrweise. Eine mögliche Schwäche ist, dass man die Elektronik je nach Anspruch und Gewohnheit stärker „mitdenken“ muss, um das volle Potenzial passend zu nutzen.

Die Harley punktet mit einem eher geradlinigen, tourentauglichen Setup. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Feinabstimmung im sportlichen Bereich erwartet wird.

Reisetauglichkeit: Wind, Sitzgefühl und Alltag

Reisetauglichkeit entscheidet sich nicht nur an der Motorleistung, sondern an Details: Windschutz, Sitzkomfort, Ergonomie und die Frage, wie gut sich das Motorrad über Stunden „tragen“ lässt. Die Pan America 1250 ST ist klar auf Touren ausgelegt. Das spürt man beim Gesamtkonzept: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken gemacht ist und bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen.

Die Multistrada 1200 ist ebenfalls tourentauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie fühlt sich oft wie ein Motorrad an, das man gern auch für kürzere, dynamische Ausfahrten nutzt – und das dann trotzdem bereit ist, längere Strecken zu übernehmen. Wer häufig zwischen „sportlich“ und „entspannt“ wechselt, findet hier einen starken Allround-Charakter.

Ergonomie und Fahrposition

Im Vergleich zeigt sich: Die Harley wirkt tendenziell auf entspannteres Reisen ausgelegt, während die Ducati je nach Einstellung und Fahrstil sportlicher wirkt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern aktiv fährt. Es kann aber auch bedeuten, dass man die Sitzposition und die Einstellungen bewusst wählen sollte, um auf sehr langen Etappen dauerhaft bequem zu bleiben.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Gerade bei Adventure-Bikes ist das Bremsgefühl entscheidend. Beide Motorräder bieten ein sicheres Setup, aber die Charakteristik kann sich unterscheiden: Die Pan America 1250 ST vermittelt häufig ein ruhiges, kontrolliertes Verzögern, das sich gut für gleichmäßiges Fahren eignet. Die Multistrada 1200 wirkt oft direkter und sportlicher im Ansprechverhalten, was in zügigen Situationen ein Plus ist.

Unterm Strich gilt: Wer viel mit Gepäck und auf langen Strecken unterwegs ist, profitiert oft von der Harley-typischen Gelassenheit. Wer gern dynamisch fährt und häufig stark verzögert, wird die Ducati-Charakteristik als besonders passend empfinden.

Für welchen Einsatz passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über typische Fahrprofile erklären. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders interessant für Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das sich auf langen Etappen souverän anfühlt, bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt und dabei Komfort in den Mittelpunkt stellt. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad vor allem „mitfahren“ soll: zuverlässig, berechenbar und ohne ständiges Nachdenken.

Die Ducati Multistrada 1200 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das auf Touren genauso funktioniert wie auf dynamischen Strecken. Die Elektronik und das sportlichere Fahrgefühl machen sie attraktiv, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B führt, sondern unterwegs auch Spaß machen soll.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Stärke in Reise-Komfort, Stabilität und einem ruhigen Gesamtgefühl; mögliche Schwäche dort, wo maximale Agilität im sportlichen Grenzbereich erwartet wird.
  • Ducati Multistrada 1200: Stärke in Dynamik, direktem Fahrgefühl und elektronischer Flexibilität; mögliche Schwäche, wenn man vor allem maximale Entspannung und „einfach fahren“ sucht.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke, Komfort und souveräner Stabilität liegt. Sie wirkt wie ein Reiseenduro, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt und den Alltag auf Tour angenehm macht. Wer häufig große Strecken fährt, Wert auf ein ruhiges Fahrgefühl legt und das Motorrad als verlässlichen Begleiter versteht, wird mit der Harley sehr zufrieden sein.

Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken aus, wenn Dynamik, Agilität und Elektronik im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die unterwegs gern mehr Tempo und mehr Fahrspaß mitnehmen, ohne auf Tourentauglichkeit zu verzichten. Wer ein Motorrad sucht, das sich je nach Situation schnell anfühlt – sportlicher bei Bedarf, komfortabel auf Strecke – findet in der Ducati den passenden Charakter.

Kurz gesagt: Pan America für die entspannte Reise, Multistrada für den vielseitigen Tourer mit sportlicher Kante.

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