| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Harley-Davidson Low Rider ST: Vergleich der beiden Charaktere
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Harley-Davidson kommen, aber völlig unterschiedliche Bilder im Kopf auslösen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST wirkt wie ein ernst gemeintes Abenteuergerät: aufrechte Haltung, Reise-Fokus und ein Konzept, das auch abseits der ausgetretenen Pfade nicht sofort die Segel streicht. Die Harley-Davidson Low Rider ST dagegen steht für den klassischen Cruiser-Ansatz mit Touring-Elementen: tieferer Look, entspannteres Fahrgefühl und ein Stil, der auf der Landstraße genauso funktioniert wie auf längeren Strecken.
Im Folgenden geht es nicht darum, das eine Modell pauschal über das andere zu stellen. Stattdessen werden die Stärken und Schwächen beider Motorräder entlang typischer Kriterien gegenübergestellt – also genau dort, wo im Alltag und auf Touren die Entscheidung fällt.
Einsatzprofil: Abenteuer vs. Cruiser-Touring
Die Pan America 1250 ST ist konzeptionell auf Reisen mit Variabilität ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man nicht nur für die Autobahn oder die Landstraße kauft, sondern auch für die Route, die spontan „noch ein Stück weiter“ geht. Das ST-Konzept steht dabei für einen Mix aus Komfort und Langstrecken-Tauglichkeit, ohne den Adventure-Charakter zu verlieren.
Die Low Rider ST ist dagegen stärker auf Genussfahrten ausgerichtet. Sie bringt den Cruiser-typischen Eindruck mit, kombiniert ihn aber mit Touring-Features, die den Alltag und längere Etappen deutlich angenehmer machen. Wer vor allem Wert auf ein souveränes, entspanntes Fahrgefühl legt und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Fahrgefühl und Sitzposition: aufrecht und aktiv vs. entspannt und tief
Ein zentraler Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Pan America 1250 ST setzt auf eine eher aufrechte, aktive Haltung. Das unterstützt das Handling, weil der Fahrer den Bewegungen des Motorrads leichter folgen kann – besonders dann, wenn die Strecke nicht glatt und vorhersehbar ist. Dadurch wirkt das Bike insgesamt „präsenter“: man hat das Gefühl, die Maschine aktiv zu führen.
Die Low Rider ST bietet hingegen eine entspanntere, cruisertypische Geometrie. Die Haltung ist weniger „sportlich aktiv“, sondern eher auf Komfort ausgelegt. Das ist auf langen Strecken ein Vorteil, weil der Körper weniger ständig gegen die Fahrdynamik arbeiten muss. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch in Situationen, in denen man sehr präzise und schnell umsetzt, anders wirken als ein stärker aufrecht ausgelegtes Adventure.
Handling: Agilität im Alltag vs. souveräne Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in ihrer Art, wie sie Kurven und Richtungswechsel „verarbeiten“. Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein Motorrad, das sich auf wechselnde Untergründe und wechselnde Fahrstile einstellen kann. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und bei Straßen, die nicht immer perfekt sind, spielt die aufrechte Position und die insgesamt adventuretypische Abstimmung ihre Stärken aus.
Die Low Rider ST spielt ihre Stärken eher in der Stabilität und im ruhigen Vorankommen. Sie vermittelt ein Gefühl von „aufgeräumter Kontrolle“: Man fährt, das Motorrad bleibt dabei gelassen, und die Linie wird sauber gehalten. Wer häufig lange Strecken fährt oder gern gleichmäßig unterwegs ist, wird das als angenehm empfinden. Wer dagegen sehr dynamische, enge Manöver bevorzugt, merkt eher, dass das Cruiser-Konzept anders priorisiert.
Motorcharakter und Antrieb: Kraftentfaltung für unterschiedliche Fahrstile
Auch wenn beide Modelle aus dem gleichen Markenuniversum stammen, ist der Charakter nicht identisch. Die Pan America 1250 ST zielt auf einen Motor, der Touring und Variation unterstützt: gleichmäßiges Vorankommen, gute Durchzugseigenschaften und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht „aus dem Konzept“ gerät. Dadurch eignet sie sich besonders für Strecken, bei denen man nicht nur nach Plan fährt, sondern auch mal abbiegt, die Route ändert oder die Geschwindigkeit anpasst.
Die Low Rider ST steht stärker für den klassischen Cruiser-Drive: kraftvoll, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf entspanntes Tempo macht. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach genießen will. In Situationen, in denen man sehr fein dosiert beschleunigt oder häufig zwischen engen Geschwindigkeitsbereichen wechselt, kann die Pan America durch ihre adventuretypische Auslegung insgesamt „neutraler“ wirken.
Komfort und Windschutz: lange Strecken vs. entspannte Landstraßen
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Pan America 1250 ST ist auf Langstreckenkomfort ausgelegt, inklusive dem Gefühl, auch bei längeren Etappen nicht komplett „durchzuhängen“. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind so gedacht, dass man auch bei längeren Fahrten konzentriert bleibt.
Die Low Rider ST punktet vor allem mit dem Touring-Feeling im Cruiser-Look. Sie ist darauf ausgelegt, dass man sich auf dem Motorrad wohlfühlt und die Fahrt nicht als körperliche Aufgabe wahrnimmt. Gerade auf Landstraßen und bei Fahrten, bei denen man eher „gleitet“ als ständig aktiv arbeitet, kann das ein echter Pluspunkt sein.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung für unterschiedliche Umgebungen
Bei modernen Motorrädern spielt Elektronik eine große Rolle, und beide Modelle bringen hier eine zeitgemäße Basis mit. Die Pan America 1250 ST wirkt dabei wie das Bike, das besonders von Systemen profitiert, die das Fahren in wechselnden Situationen erleichtern. Das passt zum Adventure-Ansatz: Man möchte nicht jedes Detail manuell „kompensieren“, sondern sich auf die Strecke konzentrieren.
Die Low Rider ST nutzt Elektronik eher, um das Touring-Erlebnis zu glätten: stabiler Fahrbetrieb, angenehme Kontrolle und ein Setup, das den Fokus auf Komfort und gleichmäßiges Fahren legt. Wer vor allem auf gut ausgebauten Strecken unterwegs ist, wird den Nutzen oft als „ruhig im Hintergrund“ wahrnehmen.
Bremsen und Fahrwerksgefühl: Vertrauen beim Bremsen vs. Kontrolle in der Linie
Bei Bremsen und Fahrwerksgefühl geht es weniger um einzelne Daten, sondern um das Gesamtpaket: Wie gut lässt sich das Motorrad dosieren, wie stabil bleibt es in der Kurve und wie berechenbar ist es beim Verzögern?
Die Pan America 1250 ST vermittelt durch ihre Auslegung ein Gefühl von kontrollierter Dynamik. Sie wirkt so, als wäre sie darauf vorbereitet, dass man auch mal härter bremst oder die Linie korrigiert, ohne dass das Motorrad „aus dem Rahmen“ fällt. Das ist besonders wertvoll, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltbahnen besteht.
Die Low Rider ST setzt stärker auf ruhige, souveräne Verzögerung und ein Fahrwerksgefühl, das die Linie sauber hält. Das ist ein Plus für entspannte Touren, bei denen man nicht ständig an der Grenze fährt, sondern Vertrauen in das Motorrad sucht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Stärken
- Flexibles Einsatzprofil: wirkt wie ein Motorrad für unterschiedliche Strecken und spontane Routen.
- Aktive Ergonomie: aufrechte Haltung unterstützt das Fahren und die Kontrolle.
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen: vermittelt Vertrauen, wenn die Strecke nicht planbar ist.
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Schwächen
- Wer vor allem den klassischen Cruiser-Flow sucht, könnte die aufrechtere Auslegung weniger „entspannt“ empfinden.
- Das Konzept ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt – wer ausschließlich kurze, gemütliche Fahrten bevorzugt, braucht nicht zwingend dieses Abenteuer-Setup.
Harley-Davidson Low Rider ST – Stärken
- Genussorientiertes Fahrgefühl: Cruiser-Charakter mit Touring-Mehrwert.
- Komfortfokus: unterstützt entspannte Etappen und ruhiges Vorankommen.
- Stabile Linie: wirkt besonders auf längeren Strecken berechenbar.
Harley-Davidson Low Rider ST – Schwächen
- Für sehr wechselhafte Strecken und „Adventure“-Ambitionen wirkt die Ausrichtung weniger kompromissbereit.
- In Situationen, in denen man maximal agil und aktiv umsetzt, kann das Cruiser-Konzept weniger „leichtfüßig“ wirken als ein Adventure-Bike.
Welche Wahl passt? Für wen ist welches Motorrad besser?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrt typischerweise aussieht. Die Pan America 1250 ST ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Touren abwechslungsreich sind: unterschiedliche Straßen, wechselnde Bedingungen, vielleicht auch mal eine Route, die nicht nur aus dem schnellsten Weg besteht. Wer gern aktiv fährt, eine aufrechte Ergonomie mag und ein Motorrad sucht, das sich anpasst, wird hier sehr zufrieden sein.
Die Low Rider ST passt am besten, wenn der Schwerpunkt auf entspanntem Touring liegt. Wer den Cruiser-Look liebt, gern gleichmäßig fährt und Komfort in den Vordergrund stellt, bekommt ein Motorrad, das sich stimmig anfühlt – besonders auf Landstraßen und bei längeren Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Reise-Motorrad suchen: aufrechte Ergonomie, aktives Fahrgefühl und ein Konzept, das auch bei wechselnden Strecken souverän bleibt. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen die Route nicht immer vorhersehbar ist und man gern flexibel fährt. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die den Cruiser-Charakter lieben und Touring-Komfort priorisieren: ruhiges, genussorientiertes Vorankommen, stabile Linie und ein Setup, das lange Strecken angenehm macht. Wer Abenteuer-Variabilität sucht, greift zur Pan America; wer entspanntes Cruiser-Touring in den Mittelpunkt stellt, findet in der Low Rider ST die passendere Wahl.