| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Honda CB 500 F – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Honda CB 500 F, wird schnell klar: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern vor allem um Einsatzgebiet, Fahrgefühl und den Charakter der Maschine. Die Pan America 1250 ST ist eine große Adventure-Reiseenduro, die auf Komfort, Stabilität und Langstrecke ausgelegt ist. Die CB 500 F dagegen steht für ein leicht zu beherrschendes Gesamtpaket, das im Alltag Spaß macht und auch für Einsteiger eine sehr logische Wahl sein kann.
Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das Motorrad zu finden, das wirklich zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Adventure-Tourer vs. alltagstaugliche Allrounder
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: gebaut für weite Strecken
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht, die auch längere Touren souverän abspult. Der Schwerpunkt liegt spürbar auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, auf komfortabler Sitzposition und auf einem Gesamtpaket, das sich für wechselnde Streckenarten eignet. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, gerne Tagesetappen plant oder auch mal abseits der klassischen Route fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht klein machen muss.
Honda CB 500 F: leicht, handlich und unkompliziert
Die Honda CB 500 F ist dagegen ein Motorrad, das im Alltag funktioniert, ohne große Hürden aufzubauen. Sie wirkt wie ein „einfach losfahren“-Bike: übersichtlich, angenehm zu bewegen und mit einem Fahrgefühl, das eher auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit setzt als auf maximale Reiseausrichtung. Gerade in der Stadt, auf kurvigen Strecken oder bei Fahrten, die nicht gleich eine komplette Tour sein sollen, spielt die CB 500 F ihre Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: souveränes Reisen vs. agiles Alltagsvergnügen
Pan America 1250 ST: Kraft und Durchzug für lange Etappen
Im direkten Vergleich zeigt die Harley-Davidson Pan America 1250 ST vor allem ihre Stärke im Bereich Durchzug und Reserven. Gerade wenn es zügig vorangehen soll oder wenn Gegenwind und Steigungen auf längeren Strecken spürbar werden, wirkt die Maschine entspannter. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die nicht ständig am Gas „arbeiten“ wollen, sondern lieber gleichmäßig und souverän unterwegs sind.
Die Schwäche liegt eher in der Erwartungshaltung: Wer ein sehr leichtes, wendiges Motorrad sucht, muss sich bei der Pan America 1250 ST bewusst sein, dass sie als große Adventure-Maschine mehr „Motorrad“ mitbringt – sowohl vom Handling her als auch vom Gefühl beim Rangieren.
CB 500 F: kontrollierbar, ruhig und passend für Einsteiger
Die Honda CB 500 F punktet mit einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass man im Alltag gut dosieren kann. Das macht das Motorrad attraktiv für Einsteiger, aber auch für erfahrene Fahrer, die ein unkompliziertes Zweitmotorrad suchen oder einfach gerne entspannt fahren.
Als Schwäche kann man im Vergleich sehen, dass die CB 500 F bei sehr langen Autobahn- oder Hochgeschwindigkeitsphasen weniger „Reise-Reserve“ vermittelt als eine große Adventure-Maschine. Wer regelmäßig sehr weite Strecken mit hohem Tempo fährt, wird die Pan America 1250 ST eher als entspannter empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Wendigkeit im Alltag
Pan America 1250 ST: stabil, komfortorientiert, tourentauglich
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass auch längere Fahrten nicht „anstrengend“ werden. Auf welligen Strecken, bei wechselndem Untergrund und bei längeren Etappen spielt die Maschine ihre Stärke aus: Sie bleibt ruhig, vermittelt Vertrauen und unterstützt den Fahrer dabei, die Strecke zu genießen.
Im Vergleich zur CB 500 F ist das Handling weniger „leichtfüßig“. Das ist kein Nachteil für alle, aber wer häufig enge Stadtpassagen, häufiges Rangieren oder sehr dynamisches Stop-and-Go erwartet, spürt den Unterschied.
CB 500 F: leicht zu bewegen, schnell im Kopf
Die Honda CB 500 F ist im Alltag spürbar einfacher zu handeln. Das Motorrad lässt sich gut bewegen, wirkt agil und macht gerade bei kurzen Wegen und häufigen Richtungswechseln Spaß. Auch wenn man mal nicht perfekt vorbereitet in eine Fahrt startet, bleibt das Bike berechenbar.
Die Kehrseite: Auf sehr langen Strecken mit hoher Belastung oder wenn die Fahrweise deutlich sportlicher wird, kann die CB 500 F weniger „großes Reisegefühl“ vermitteln. Wer Komfort und Ruhe über viele Stunden priorisiert, wird bei der Pan America 1250 ST eher das passende Werkzeug finden.
Sitzposition und Ergonomie: Touring-Komfort vs. unkomplizierte Allround-Lage
Pan America 1250 ST: Reisehaltung für lange Tage
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST zielt auf eine Sitzposition, die für längere Fahrten ausgelegt ist. Die Ergonomie wirkt so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit das Bedürfnis hat, die Haltung zu ändern. Gerade auf Touren ist das ein echter Vorteil, weil Ermüdung später ein Thema wird.
Wer dagegen eine sehr „sportlich kompakte“ Haltung sucht, könnte die Pan America 1250 ST als eher tourorientiert empfinden. Das ist aber genau der Punkt: Sie ist nicht als reines Spaßbike für kurze Sprints gedacht, sondern als Reisebegleiter.
CB 500 F: angenehm, alltagstauglich und leicht zu fahren
Die Honda CB 500 F bietet eine Sitzposition, die sich schnell anfühlt, ohne dass man sich „reinkämpfen“ muss. Für viele Fahrer ist das ein Grund, warum das Motorrad so beliebt ist: Es ist bequem genug für normale Tagesfahrten und gleichzeitig so unaufgeregt, dass man sich auf den Verkehr und die Strecke konzentrieren kann.
Für sehr lange Touren kann die Pan America 1250 ST jedoch die bessere Wahl sein, weil sie stärker auf Reise-Komfort ausgelegt ist.
Ausstattung und Elektronik: Reise-Setup vs. pragmatische Basis
Pan America 1250 ST: mehr „Touring-Tooling“
Im Vergleich wirkt die Harley-Davidson Pan America 1250 ST stärker wie ein Motorrad, das für verschiedene Situationen vorbereitet ist. Gerade bei längeren Strecken, wechselnden Bedingungen und dem Wunsch nach Komfort ist die Ausstattung ein Plus. Das Motorrad fühlt sich dadurch „rund“ an: Man hat das Gefühl, dass es nicht nur fährt, sondern auch für die Reise gedacht ist.
Die Schwäche ist eher indirekt: Mehr Ausstattung bedeutet oft auch mehr Komplexität. Wer ein Motorrad möglichst simpel und wartungsarm im Gefühl haben möchte, könnte die CB 500 F als entspannter empfinden.
CB 500 F: unkompliziert, verständlich, alltagstauglich
Die Honda CB 500 F setzt stärker auf das Wesentliche. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das schnell verstanden ist und sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlt. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die vor allem Stadt und Landstraße im Blick haben, ist diese Klarheit attraktiv.
Wer dagegen sehr viel Wert auf umfangreiche Reiseelektronik und ein maximal „touringfertiges“ Setup legt, wird bei der Pan America 1250 ST eher fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Reisefokus: Komfort und Stabilität für lange Etappen
- Souveräner Charakter: Reserven für zügiges Fahren und Steigungen
- Touring-Feeling: Gesamtpaket wirkt wie für „mehrtägige Pläne“ gemacht
Schwächen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Mehr Motorrad: weniger leichtfüßig als die CB 500 F im engen Alltag
- Anspruch an das Handling: Rangieren und enge Situationen verlangen mehr Routine
Stärken der Honda CB 500 F
- Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen und schnell im Fahrgefühl
- Einsteigerfreundlich: kontrollierbar und unkompliziert
- Pragmatisches Konzept: verständlich, ohne „Überfrachtung“
Schwächen der Honda CB 500 F
- Weniger Reise-Reserve: bei sehr langen, schnellen Etappen weniger entspannend
- Touring-Komfort: nicht so stark auf lange Tage ausgelegt wie die Pan America
Für wen passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – die bessere Wahl für…
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders passend, wenn häufig Touren anstehen, die über mehrere Stunden gehen, wenn Komfort und Stabilität im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad auch auf wechselnden Strecken eine gute Figur machen soll. Wer gerne plant, packt und losfährt – und dabei ein souveränes, reiseorientiertes Gesamtgefühl sucht – wird mit der Pan America deutlich glücklicher.
Honda CB 500 F – die bessere Wahl für…
Die Honda CB 500 F eignet sich vor allem für Fahrer, die ein leicht zu handhabendes Motorrad für Alltag, Stadt und abwechslungsreiche Landstraßen suchen. Auch als Einstieg oder als unkompliziertes Zweitmotorrad ist die CB 500 F stark. Wer lieber entspannt fährt, schnell „startklar“ sein möchte und nicht zwingend maximale Reiseausstattung erwartet, trifft mit der Honda eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo lange Strecken, Komfort und souveränes Reisen zählen. Sie ist die richtige Wahl, wenn Tourenplanung zum Alltag gehört und das Motorrad auch bei höheren Belastungen ruhig und stabil bleiben soll. Die Honda CB 500 F ist dagegen die bessere Option, wenn Alltagstauglichkeit, einfache Handhabung und ein schnell vertrautes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut für Einsteiger, für Stadtfahrten und für alle, die ein unkompliziertes Motorrad suchen, das ohne große Hürden Spaß macht. Wer also „Reise“ im Kopf hat, findet in der Pan America den passenden Charakter. Wer „Alltag“ und „leichtes Handling“ priorisiert, wird mit der CB 500 F deutlich entspannter unterwegs sein.