| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Honda CB 500 X – Motorradvergleich für Alltag und Abenteuer
Wer nach einem Motorrad sucht, das sowohl auf längeren Strecken als auch im Alltag Spaß macht, landet schnell in der großen Frage: Soll es ein ausgewachsenes Adventure-Bike sein oder lieber ein leichterer, unkomplizierter Allrounder? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Honda CB 500 X an. Beide Modelle tragen den Adventure-Gedanken im Namen – aber sie spielen ihn auf sehr unterschiedliche Weise.
Während die Harley-Davidson Pan America 1250 ST mit ihrer großen Motorisierung und dem Reise-Fokus auf Komfort und Durchzug ausgelegt ist, steht die Honda CB 500 X für Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und ein leicht zu beherrschendes Gesamtpaket. Im Folgenden geht es darum, die typischen Unterschiede herauszuarbeiten: Wie wirken sich die jeweiligen Stärken auf das Fahrgefühl aus? Wo liegen die Schwächen – und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. agiler Allrounder
Die Pan America 1250 ST ist klar als Reiseenduro positioniert. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie will lange Strecken souverän abspulen, dabei komfortabel bleiben und auch auf weniger perfekten Straßen nicht sofort an Grenzen stoßen. Die ST-Variante legt zusätzlich Wert auf Ausstattung und Komfort, sodass sich das Motorrad wie ein „Fernreise-Werkzeug“ anfühlt.
Die Honda CB 500 X dagegen ist eher der Typ Motorrad, der jeden Tag funktionieren soll: kurze Wege, längere Touren, Landstraße, gelegentlich Schotter – ohne dass man sich jedes Mal Gedanken machen muss, ob das Bike „zu schade“ ist. Sie ist als Allrounder gedacht, der sich leicht fahren lässt und dadurch viele Fahrerinnen und Fahrer abholt.
Motor und Fahrgefühl: Durchzug auf der einen Seite, Leichtigkeit auf der anderen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST bringt mehr „Hubraum-Charakter“ mit und zielt auf kräftigen Vortrieb ab. Das wirkt besonders bei Autobahn-ähnlichen Geschwindigkeiten oder wenn es zügig aus dem Stand herausgehen soll. Der Motor unterstützt dabei das entspannte Fahren: Man muss weniger „arbeiten“, um Tempo aufzubauen oder Steigungen zu bewältigen.
Die Honda CB 500 X setzt dagegen auf ein gutmütiges, kontrollierbares Leistungsbild. Sie ist nicht darauf ausgelegt, mit maximalem Durchzug zu beeindrucken, sondern mit einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil: Das Motorrad wirkt agil, die Gasannahme ist meist unkompliziert und das Handling bleibt auch bei wechselnden Situationen angenehm.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärke der Pan America 1250 ST: mehr Reserven für lange Strecken und dynamisches Fahren.
Schwäche: das größere Motorrad verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und beim Handling auf engem Raum.
Stärke der CB 500 X: leichtes Handling, entspanntes Fahren und ein unkomplizierter Charakter.
Schwäche: bei sehr hohen Ansprüchen an „Reise-Tempo“ oder wenn häufig Vollgas-Abschnitte gefahren werden, wirkt die Leistungsreserve begrenzter.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder deutlich. Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität ausgelegt. Auf längeren Strecken, bei wechselndem Untergrund und bei höheren Geschwindigkeiten fühlt sie sich eher „ruhig“ und souverän an. Das hilft, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern Touren plant, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Die Honda CB 500 X spielt ihre Stärken im agilen Handling aus. Sie lässt sich leichter in die Kurve bringen, wirkt im Alltag weniger „schwer im Kopf“ und ist dadurch besonders angenehm, wenn häufig die Geschwindigkeit wechselt oder wenn man viel zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen unterwegs ist.
Kurven, Wind und Untergrund
Bei der Pan America 1250 ST ist der Vorteil vor allem spürbar, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Wind und Tempo zusammenkommen. Die Maschine bleibt dabei eher gelassen. Die CB 500 X hingegen ist dann stark, wenn es darum geht, schnell zu reagieren: enge Kehren, wechselnde Fahrbahnbeschaffenheit und Situationen, in denen man das Motorrad „mitdenken“ lassen möchte.
Schwäche der Pan America 1250 ST: durch Größe und Gewicht ist sie weniger „spielerisch“ als ein leichteres Bike.
Schwäche der CB 500 X: bei sehr anspruchsvollen Langstrecken mit hohem Tempo kann das größere Reise-Potenzial der Pan America fehlen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl, das die Bremsanlage vermittelt. Die Pan America 1250 ST ist auf höhere Geschwindigkeiten und längere Strecken ausgelegt. Dadurch passt die Bremsperformance oft gut zu dem, was man von einem Reiseenduro erwartet: kräftig, dosierbar und mit einem stabilen Sicherheitsgefühl.
Die Honda CB 500 X bietet ebenfalls ein solides Bremsgefühl, das vor allem im Alltag überzeugt. Gerade wenn man häufig moderat fährt, ist die Dosierbarkeit und das gut kontrollierbare Ansprechverhalten ein Pluspunkt. Wer überwiegend Stadt, Landstraße und gemütliche Touren fährt, wird hier schnell zufrieden sein.
Ausstattung und Komfort: ST-Fokus vs. pragmatische Lösung
Ein großer Unterschied liegt in der Ausstattungsphilosophie. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als „Touring“-Variante gedacht. Das zeigt sich in Details, die das Fahren über Stunden angenehmer machen: Windschutz, Sitzkomfort und die generelle Reise-Ausrichtung. Dazu kommt, dass die Pan America häufig als Basis für längere Touren genutzt wird, bei denen man Gepäck und Komfort stärker einplant.
Die Honda CB 500 X ist dagegen eher pragmatisch. Sie bietet eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert, ohne den Fokus auf „maximalen Reise-Komfort“ zu legen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Viele Fahrerinnen und Fahrer schätzen genau diese Einfachheit, weil sie das Motorrad nicht überladen fühlen.
Stärken und Schwächen bei Komfort
Pan America 1250 ST: mehr Komfort- und Touring-Anspruch, besonders auf langen Strecken.
CB 500 X: unkompliziert, leicht zu handhaben und dadurch oft entspannter im täglichen Gebrauch.
Schwäche der Pan America 1250 ST: der Komfort kommt mit mehr „Motorrad“ – also mehr Masse und mehr Anspruch an Handling.
Schwäche der CB 500 X: wer sehr viel Wert auf Touring-Details legt, wird bei der Ausstattung schneller an Grenzen stoßen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt, wie es sich anfühlt
Ergonomie ist im Adventure-Segment entscheidend, weil man je nach Tour unterschiedliche Belastungen hat: Stadtstop-and-go, Landstraßen-Tempo, längere Autobahnabschnitte oder auch mal Schotter. Die Pan America 1250 ST ist tendenziell auf längere Strecken ausgelegt, wodurch die Sitzposition und der Windschutz oft das entspannte Fahren unterstützen.
Die Honda CB 500 X wirkt in der Praxis häufig „zugänglicher“. Sie ist für viele Fahrerinnen und Fahrer leichter zu kontrollieren, was sich besonders bei längeren Touren bemerkbar macht, wenn man nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten möchte.
Für welche Touren passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: ideal für lange Reisen
Die Pan America 1250 ST ist besonders passend, wenn Touren im Vordergrund stehen: mehrtägige Fahrten, längere Strecken am Stück und der Wunsch nach einem Motorrad, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach den Komfort eines Reiseenduros genießen möchte, findet hier eine stimmige Basis.
Honda CB 500 X: ideal für Alltag und vielseitige Touren
Die Honda CB 500 X eignet sich hervorragend, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: Pendeln, Wochenendtouren, Landstraße und gelegentlich auch mal unebene Abschnitte. Sie ist ein Bike, das man gerne „einfach nimmt“, weil es nicht überfordert und weil das Handling im Alltag überzeugt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Reisen, Komfort und Reserven liegt. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus: stabiler Charakter, souveränes Fahrgefühl und ein Touring-Anspruch, der das Fahren über Stunden angenehmer macht. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Tempi gelassen bleibt und sich als Basis für große Touren eignet, wird mit der Pan America deutlich zufriedener sein.
Die Honda CB 500 X gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, Agilität und unkompliziertes Handling wichtiger sind. Sie passt besonders gut für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad möchten, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegen lässt und auf vielen Streckenarten Spaß macht – ohne dass man ständig das Gefühl hat, ein „großes“ Bike managen zu müssen. Wer also ein pragmatisches Motorrad für Stadt, Landstraße und abwechslungsreiche Touren sucht, trifft mit der CB 500 X meist die passendere Entscheidung.