| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs Honda NX 500: Vergleich für Tour & Alltag
Wer zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 ST und Honda NX 500 schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Philosophien: Die Pan America 1250 ST steht für großes Adventure-Kino, lange Strecken und einen souveränen Auftritt – während die NX 500 eher als pragmatisches, leicht zu handhabendes Motorrad für Alltag, Feierabend und spontane Ausflüge gedacht ist. Beide Modelle können Abenteuer, aber sie liefern es auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die jeweiligen Konzepte mit, wo liegen die Grenzen – und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?
Grundcharakter: Big Adventure vs. unkompliziertes Alltags-Adventure
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist vom Ansatz her ein Reisegerät. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für längere Touren, zügiges Vorankommen und entspanntes Cruisen gebaut wurde. Der Fokus liegt auf Stabilität, Komfort und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen nicht schnell „ermüdet“.
Die Honda NX 500 dagegen ist deutlich näher an der Idee „einfach losfahren“. Sie ist als Allrounder gedacht, der sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auch auf kleineren Touren Spaß macht. Der Charakter ist weniger auf große Bühne getrimmt, sondern auf Agilität, Übersicht und ein unkompliziertes Handling.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 ST ist klar auf „mehr“ ausgelegt. Das bedeutet nicht nur, dass sie bei Bedarf kräftig beschleunigt, sondern auch, dass sie auf der Landstraße und auf Autobahnabschnitten häufig mit einem souveränen, ruhigen Durchzug überzeugt. Gerade wenn Strecken zügig gefahren werden sollen, spielt die große Maschine ihre Stärken aus.
Die NX 500 ist dagegen stärker auf ein harmonisches, alltagstaugliches Tempo ausgelegt. Sie wirkt oft dann besonders stimmig, wenn nicht permanent „gearbeitet“ werden muss, sondern wenn das Motorrad mit einem natürlichen Rhythmus mitfährt. Für Stadtverkehr, Landstraßen mit moderatem Tempo und kurze bis mittlere Touren ist das Konzept sehr passend.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
Harley-Davidson Pan America 1250 ST punktet vor allem dort, wo Reserven gefragt sind: längere Etappen, mehr Tempo, mehr Komfortanspruch. Die Schwäche liegt eher in der Erwartungshaltung: Wer ein sehr leichtes, wendiges Motorrad sucht, wird mit der größeren, schwereren Auslegung schneller an Grenzen stoßen – besonders im dichten Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren.
Honda NX 500 ist stark, wenn es um unkompliziertes Handling geht: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und im Alltag präsent. Die Schwäche zeigt sich dort, wo lange Autobahnphasen oder sehr hohe Ansprüche an Durchzug und Reserven im Vordergrund stehen. Dann wirkt das Konzept eher „effizient“ statt „groß dimensioniert“.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Ruhe und Ermüdung
Bei der Pan America 1250 ST ist der Komfortgedanke deutlich spürbar. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade auf Touren macht sich das positiv bemerkbar: Das Motorrad wirkt stabil, die Bewegungen bleiben kontrolliert, und die Ausrichtung unterstützt entspanntes Fahren.
Die Honda NX 500 setzt dagegen auf eine eher direkte, alltagstaugliche Ergonomie. Das Motorrad ist so gedacht, dass es sich schnell „greifbar“ anfühlt. Für kürzere Strecken, Stadtfahrten und spontane Ausflüge ist das angenehm. Wer jedoch sehr lange Strecken am Stück plant, wird merken, dass die Prioritäten stärker auf Agilität als auf maximalen Langstreckenkomfort liegen.
Fahrwerk und Stabilität
Die Pan America 1250 ST spielt ihre Stärke besonders auf unruhigen Strecken aus: Sie vermittelt mehr Ruhe und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar. Die NX 500 ist ebenfalls brauchbar, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man bewusst „mitfährt“ – statt es wie ein großes Reisegerät zu behandeln. Auf schlechten Straßen kann das Spaß machen, auf langen, anspruchsvollen Etappen kann es aber schneller an Komfortgrenzen stoßen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. pragmatische Bedienung
Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die Erwartung an moderne Technik naheliegend: Das Motorrad ist auf ein komfortables, sicheres Reisen ausgelegt. Entsprechend wird die Elektronik häufig als Unterstützung wahrgenommen – etwa beim Handling in unterschiedlichen Situationen oder beim Fahren unter wechselnden Bedingungen.
Die Honda NX 500 ist dagegen eher auf das Wesentliche reduziert. Das ist kein Nachteil, sondern ein anderer Ansatz: Die Bedienung bleibt unkompliziert, und das Motorrad lässt sich meist intuitiv fahren. Wer Technik als „Werkzeug“ sieht und nicht als Hauptthema, wird die NX 500 oft als angenehm unkompliziert empfinden.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Stadtverkehr
Im Alltag ist die Honda NX 500 klar im Vorteil, wenn es um Handling geht. Sie ist leichter zu manövrieren, wirkt wendiger und passt damit besser in typische Alltagssituationen: enge Straßen, häufiges Anhalten, kurze Wege und spontanes Umplanen.
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST kann im Stadtbetrieb durchaus funktionieren, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit. Das liegt vor allem an der Größe und dem Reisecharakter. Wer überwiegend in der Stadt unterwegs ist, wird die NX 500 meist als entspannter erleben. Wer dagegen regelmäßig Touren fährt und die Stadt nur als Startpunkt sieht, kann mit der Pan America 1250 ST sehr zufrieden sein.
Touren-Eignung: Welche Maschine macht lange Strecken leichter?
Für lange Touren ist die Harley-Davidson Pan America 1250 ST die naheliegende Wahl. Das Motorrad ist auf „Durchziehen“ ausgelegt: stabil, komfortorientiert und mit einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen trägt. Wer gern plant, packt und mehrere Tage unterwegs ist, wird die Reiseausrichtung besonders schätzen.
Die Honda NX 500 ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Stil von „leicht und flexibel“. Sie eignet sich gut für Wochenendtrips, Landstraßenrunden und Strecken, bei denen man nicht zwingend maximalen Komfort oder maximale Reserven braucht. Für Reisende, die gern unkompliziert starten und unterwegs spontan entscheiden, ist das Konzept sehr stimmig.
Stärken und Schwächen im Tourenvergleich
Pan America 1250 ST: Stärke bei Komfort, Stabilität und Reserven – Schwäche bei der Erwartung „leicht und wendig“.
NX 500: Stärke bei Agilität, Alltagstauglichkeit und unkompliziertem Handling – Schwäche bei maximalen Ansprüchen an Langstreckenkomfort und Durchzug.
Kosten und Betrieb: Was man beim Kaufdenken beachten sollte
Beim Thema Kosten geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das Gesamtpaket aus Nutzung und Anspruch. Die Pan America 1250 ST ist typischerweise das Motorrad für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren und dafür Komfort sowie Reserven wollen. Das kann bedeuten, dass man im Betrieb eher auf „Tourbetrieb“ setzt und entsprechend plant.
Die NX 500 ist oft die pragmatischere Wahl für eine breitere Nutzung: Stadt, Landstraße, kurze Touren. Dadurch kann sich das Motorrad besonders dann lohnen, wenn das Budget nicht nur für das Motorrad selbst, sondern auch für regelmäßige Fahrten und flexible Nutzung gedacht ist.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST passt besonders gut zu Fahrern, die ein großes Adventure-Motorrad suchen: für lange Touren, entspanntes Reisen, souveränen Durchzug und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch überzeugt. Wer Wert auf Komfort, Stabilität und Reserven legt und das Motorrad als Reisepartner sieht, findet in der Pan America 1250 ST meist die passendere Basis.
Die Honda NX 500 passt dagegen zu Fahrern, die ein unkompliziertes, leicht zu beherrschendes Motorrad möchten: für Alltag, Feierabendrunden, Wochenendtrips und eine Fahrweise, bei der Agilität und einfache Bedienung im Vordergrund stehen. Wer gern flexibel bleibt und nicht ständig das Gefühl haben will, ein „großes“ Motorrad bewegen zu müssen, wird mit der NX 500 sehr glücklich.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Touren fahren und dabei Komfort, Stabilität und spürbare Reserven möchten. Sie wirkt wie ein Reisegerät, das lange Strecken leichter macht und auch bei höheren Ansprüchen souverän bleibt. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich schnell und unkompliziert bewegen lässt, wird die Größe und den Reisefokus eher als Herausforderung empfinden.
Die Honda NX 500 ist die passendere Option für Alltag und flexible Kurz- bis Wochenendtouren. Sie überzeugt durch ihr unkompliziertes Handling, eine direkte Fahrweise und ein Konzept, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Etappen oder hohe Autobahnansprüche plant, wird bei der NX 500 schneller an Grenzen stoßen.
Kurz gesagt: Pan America 1250 ST für große Reisen und Komfortanspruch, NX 500 für Agilität, Alltagstauglichkeit und unkomplizierten Fahrspaß.