| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für moderne Adventure-Technik, Komfort und eine klare Ausrichtung auf große Touren. Die Honda XL 700 V Transalp dagegen ist ein bewährter Klassiker: leicht zu handhaben, alltagstauglich und mit dem Charme eines Reiseenduros, das seit Jahren viele Fahrer begleitet. Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede, die im Alltag und auf Touren wirklich zählen – von Fahrgefühl und Ergonomie bis hin zu Stärken und Schwächen im jeweiligen Einsatzbereich.
Grundidee und Charakter: US-Adventure trifft auf bewährtes Reiseenduro
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: große Bühne für lange Strecken
Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein Motorrad, das für „mehr“ gebaut ist: mehr Reserven, mehr Komfort, mehr Technik. Gerade auf längeren Etappen spielt die Maschine ihre Stärken aus, weil sie sich souverän anfühlt und das Tempo auch über längere Zeit gut trägt. Die ST-Variante ist zudem auf Touring ausgelegt, also auf den Alltag mit Gepäck, Windschutz und entspanntem Reisen.
Honda XL 700 V Transalp: unkompliziert, vielseitig, tourentauglich
Die Transalp ist weniger „Show“, mehr „Funktion“. Sie ist bekannt dafür, dass sie sich auch dann gut fahren lässt, wenn die Tour nicht perfekt geplant ist. Das Motorrad ist eher auf kontrollierbares Handling und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Gerade wer ein Reiseenduro sucht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, findet hier eine solide Basis.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Alltagstauglichkeit
Pan America 1250 ST: Reserven und Durchzug
Im direkten Vergleich wirkt die Pan America 1250 ST deutlich „großer“ im Antrieb. Die Charakteristik zielt auf kräftigen Vortrieb und ein entspanntes Fahren bei verschiedenen Geschwindigkeiten. Das macht sie besonders stark für Überholmanöver, Autobahn-ähnliche Strecken und lange Etappen, bei denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte. Die Stärke liegt weniger im hektischen Antritt, sondern im gleichmäßigen, souveränen Vorwärtsdrang.
Transalp: kontrolliert und angenehm zu dosieren
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen eher auf harmonische Dosierbarkeit ausgelegt. Der Motor passt gut zu einer Fahrweise, die nicht nur auf maximale Leistung setzt, sondern auf gleichmäßiges Vorankommen. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke kurvig wird, wenn es mal enger wird oder wenn das Tempo bewusst moderat bleibt. Für Touren mit Fokus auf Fahrspaß und Übersichtlichkeit ist das ein Plus.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität vs. Agilität
Pan America 1250 ST: souverän auf Strecke
Die Pan America 1250 ST spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Straße „zieht“: lange Geraden, zügige Landstraßen, Autobahnabschnitte und auch wellige Strecken. Das Fahrwerk vermittelt dabei das Gefühl, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Gleichzeitig ist die Maschine so ausgelegt, dass sie mit Gepäck und längeren Fahrten gut klarkommt.
Transalp: leicht zu führen, angenehm im Alltag
Die Transalp wirkt im Vergleich oft agiler und „einfacher“ in der Handhabung. Gerade bei niedrigeren Geschwindigkeiten, im Stadtverkehr oder auf kurvigen Nebenstraßen ist das ein Vorteil. Auch auf unebenen Abschnitten bleibt sie kontrollierbar, wobei die Grenzen natürlich dort liegen, wo die Pan America durch ihre größere Touring-Ausrichtung und Reserven eher entspannter bleibt.
Ergonomie und Sitzposition: Touring-Komfort vs. klassische Reisehaltung
Pan America 1250 ST: entspannter für lange Tage
Die ST-Version ist auf Komfort ausgelegt. Das merkt man besonders bei langen Fahrten: Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Dazu kommt, dass die Maschine insgesamt auf Reisebetrieb optimiert ist – also auf das Zusammenspiel aus Windschutz, Gepäck und einem Fahrgefühl, das auch nach mehreren Stunden noch trägt.
Transalp: bewährt, funktional und alltagstauglich
Die Honda bietet eine klassische Reiseenduro-Ergonomie. Sie ist nicht auf „maximalen Luxus“ getrimmt, aber auf eine Haltung, die man gut über längere Zeit fahren kann. Wer eine Maschine sucht, die sich nicht wie ein großes Projekt anfühlt, sondern wie ein zuverlässiger Begleiter, wird mit der Transalp schnell warm.
Elektronik und Ausstattung: moderne Assistenz vs. bewährte Einfachheit
Pan America 1250 ST: Technik als Komfortfaktor
Bei der Pan America 1250 ST spielt die moderne Ausrichtung eine große Rolle. Elektronik und Assistenzfunktionen (je nach Ausstattung) unterstützen das Fahren, machen das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer und erhöhen den Komfort. Das ist besonders praktisch, wenn die Tour nicht nur aus „perfektem Wetter und glatter Straße“ besteht.
Transalp: weniger Komplexität, dafür direktes Gefühl
Die Transalp steht im Vergleich für eine eher unkomplizierte Herangehensweise. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad bewusst „pur“ erleben möchte. Gerade für Fahrer, die sich nicht ständig mit Menüs und Einstellungen beschäftigen wollen, ist das ein Plus. Gleichzeitig bedeutet weniger Elektronik auch: weniger „automatische“ Unterstützung, wenn es um moderne Komfortfunktionen geht.
Alltag und Tour: Gepäck, Wind und Reichweite im Vergleich
Pan America 1250 ST: Touring mit Gepäck gedacht
Die Pan America 1250 ST ist klar auf Reisen ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Sie wirkt wie ein Motorrad, das mit Gepäck und längeren Etappen gut funktioniert. Gerade wenn Touren mehrtägig sind, ist die Kombination aus Komfort, Stabilität und Reserven ein starkes Argument. Auch der Umgang mit Wind und die entspannte Fahrbarkeit bei höheren Geschwindigkeiten sind typische Stärken in diesem Segment.
Transalp: flexibel für kürzere und mittlere Touren
Die Transalp ist besonders dann stark, wenn die Touren vielfältig sind: mal Landstraße, mal kurvig, mal ein Stück abseits der Hauptstrecke. Sie eignet sich gut für Fahrer, die nicht zwingend „große Expeditionen“ planen, aber trotzdem ein Motorrad wollen, das mit wechselnden Bedingungen klarkommt. Für viele ist genau diese Vielseitigkeit der Grund, warum die Transalp so beliebt bleibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Touring-Charakter: ausgelegt für lange Strecken und komfortables Reisen.
- Reserven im Antrieb: souveränes Vorankommen auch bei zügiger Fahrweise.
- Stabilität: ruhig und berechenbar auf schnellen und längeren Strecken.
- Moderne Unterstützung: Elektronik und Ausstattung erhöhen den Komfort.
Schwächen bzw. Grenzen der Pan America 1250 ST
- Anspruch an das Handling: durch die Touring-Ausrichtung wirkt sie im Vergleich weniger „leichtfüßig“.
- Komplexität: mehr Technik bedeutet auch mehr „Systemdenken“.
Stärken der Honda XL 700 V Transalp
- Alltagstauglichkeit: unkompliziert, gut zu führen und angenehm im Handling.
- Kontrollierbarkeit: harmonische Dosierung für kurvige und wechselnde Strecken.
- Vielseitigkeit: passt gut zu Touren, die nicht nur aus Autobahn bestehen.
- Bewährtes Konzept: direkte Fahrweise ohne viel „Technikballast“.
Schwächen bzw. Grenzen der Transalp
- Weniger Reserven: bei sehr ambitionierten Tempi oder langen Autobahnabschnitten wirkt die Pan America im Vorteil.
- Komfort und Ausstattung: moderne Touring-Features sind bei der Transalp im Vergleich weniger stark ausgeprägt.
Für wen passt welches Motorrad?
Pan America 1250 ST – ideal für
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders passend, wenn der Fokus auf großen Touren liegt, bei denen Komfort, Stabilität und Reserven zählen. Wer gerne zügig unterwegs ist, längere Etappen fährt und dabei moderne Unterstützung sowie eine touringorientierte Ausstattung schätzt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie „Reisegerät“ anfühlt.
Transalp – ideal für
Die Honda XL 700 V Transalp ist eine gute Wahl, wenn Vielseitigkeit im Alltag und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Wer ein Reiseenduro sucht, das sich auch auf kleineren Touren gut anfühlt, das man gerne bewegt und das nicht nach maximalem Technikfokus verlangt, trifft mit der Transalp häufig genau den richtigen Ton.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Strecken planen und dabei Wert auf Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung legen. Ihr Antrieb und das touringorientierte Gesamtkonzept machen sie besonders stark, wenn die Tour zügig und mehrtägig wird. Die Honda XL 700 V Transalp gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, direktes Fahrgefühl und unkomplizierte Handhabung wichtiger sind. Sie passt hervorragend für abwechslungsreiche Touren mit wechselnden Straßenverhältnissen und für alle, die ein bewährtes Reiseenduro suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Kurz gesagt: Wer „große Reise“ priorisiert, fährt mit der Pan America oft entspannter. Wer „viel Motorrad fürs Leben“ möchte, findet in der Transalp den passenden Begleiter.