| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Kawasaki ER-6n: Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Kawasaki ER-6n, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: eine große, reiseorientierte Adventure-Maschine mit Fokus auf Komfort und Reichweite – dort ein agiles Naked Bike, das vor allem im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugt. Genau darum geht es in diesem Motorradvergleich: Welche Stärken bringen die Modelle aus den jeweiligen Kategorien mit, wo liegen die Schwächen, und welches Bike passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?
Grundidee der Modelle: Adventure-Reise vs. Naked-Alltag
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht. Das merkt man nicht nur an der Optik, sondern auch an der Ausrichtung: Sie will lange Strecken entspannt abspulen, auch wenn die Route nicht perfekt asphaltiert ist. Die Kawasaki ER-6n dagegen steht für das klassische Naked-Konzept: leicht zugänglich, unkompliziert, mit einer Sitzposition, die sich für den Alltag gut anfühlt und die sich schnell anfühlt, wenn es mal zügiger durch die Stadt oder über die Landstraße geht.
Erwartungen an das Fahrgefühl
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 ST zielt auf Souveränität. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch bei längeren Touren Ruhe ausstrahlt. Die ER-6n wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“ – ohne großes Nachdenken, mit direktem Kontakt zur Straße. Wer häufig pendelt oder kurze Strecken bevorzugt, wird die ER-6n oft als unkomplizierter empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant oder gern mit Gepäck unterwegs ist, wird die Pan America 1250 ST eher als stimmig erleben.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Vergleich
Bei den Motor- und Antriebsdaten liegen die Unterschiede klar auf der Hand: Die Pan America 1250 ST ist deutlich auf Leistung und Durchzug ausgelegt, während die ER-6n eher auf ein leichtes, kontrollierbares Fahrgefühl setzt. Das bedeutet nicht, dass die ER-6n „zu wenig“ wäre – sie spielt ihre Stärken nur in einem anderen Einsatzbereich aus.
Durchzug vs. Agilität
Die Harley punktet vor allem dann, wenn es um gleichmäßiges Tempo auf längeren Strecken geht. Der Motor unterstützt dabei das entspannte Fahren, besonders wenn man nicht ständig in den Drehzahlbereich wechseln möchte. Die Kawasaki fühlt sich dagegen in einem nutzbaren Drehzahlfenster besonders stimmig an. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn schnelle Richtungswechsel, zügiges Vorankommen im Alltag und ein „lebendiges“ Gefühl wichtiger sind als maximale Reserven.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder „anfühlen“
Auch beim Fahrwerk und beim Handling zeigen sich die Unterschiede zwischen Adventure und Naked deutlich. Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das hilft besonders auf längeren Strecken, wenn die Straße wellig ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die ER-6n ist dagegen spürbar leichter in der Handhabung im Alltag: Sie lässt sich einfacher positionieren, wirkt wendiger und macht das Rangieren im Stadtverkehr oft angenehmer.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärke der Pan America: Sie bleibt auch bei längeren Fahrten ruhig und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“. Schwäche: Wer vor allem enge Parkhäuser, häufiges Stop-and-go oder sehr kurze Strecken fährt, kann die größere, schwerere Adventure-Charakteristik als weniger praktisch empfinden. Stärke der ER-6n: Sie ist schnell „da“, wenn es um spontane Fahrten geht – und sie wirkt im Handling weniger fordernd. Schwäche: Wer regelmäßig lange Touren mit hoher Reisegeschwindigkeit plant oder viel Komfort für die Distanz erwartet, wird die Grenzen des Naked-Konzepts eher spüren.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf Distanz vs. Alltagstauglichkeit
Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Pan America 1250 ST ist auf längere Fahrten ausgelegt. Das bedeutet: mehr Fokus auf entspannter Körperhaltung, bessere Unterstützung für die Distanz und ein Gesamtpaket, das sich nach „Reise“ anfühlt. Die ER-6n bietet eine klassische Naked-Ergonomie: aufrechter, direkter und oft schneller anpassbar an den Alltag.
Worauf es bei der Ergonomie ankommt
Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von der Reiseorientierung der Harley. Das zeigt sich besonders, wenn die Fahrt nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern aus mehreren Stunden am Stück. Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, wird die Kawasaki oft als angenehmer empfinden, weil sie weniger „Reisegefühl“ erzeugt und mehr „Alltagsgefühl“.
Ausstattung und Praxis: Was die Daten im Alltag bedeuten
Im Vergleich der Ausstattung und der Praxis wird deutlich, dass die Pan America 1250 ST als Reiseplattform gedacht ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für Touren vorbereitet wirkt: mehr Komfort, mehr Reiseorientierung, mehr „Langstrecken-Logik“. Die ER-6n ist dagegen ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, weil es das Motorrad leichter macht, sich auf das Fahren zu fokussieren.
Gepäck, Wind und Alltag
Bei der Pan America 1250 ST spielt Wind- und Reisekomfort eine größere Rolle. Das ist besonders relevant, wenn man auf Autobahn oder zügigen Landstraßen unterwegs ist. Die ER-6n ist weniger auf Windschutz und Reisekomfort ausgelegt, dafür oft einfacher und „direkter“ im Gefühl. Wer häufig mit Gepäck fährt oder Touren plant, wird die Harley als passender erleben. Wer vor allem spontan fährt und das Motorrad als Alltagsgerät nutzt, wird die Kawasaki als unkomplizierter wahrnehmen.
Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten
Auch bei Bremsen und dem Thema Sicherheit spiegeln sich die Kategorien wider. Die Pan America 1250 ST ist auf höhere Belastungen ausgelegt – sowohl durch Geschwindigkeit als auch durch das Reiseprofil. Die ER-6n ist auf ein kontrolliertes, alltagstaugliches Fahrverhalten ausgelegt. Im Vergleich bedeutet das: Die Harley wirkt besonders dann im Vorteil, wenn man häufig zügig fährt oder längere Strecken mit wechselnden Bedingungen plant. Die Kawasaki ist oft die bessere Wahl, wenn man ein leicht zu dosierendes, unkompliziertes Setup bevorzugt.
Kosten und Wartung: Betrieb als Kaufkriterium
Beim Thema Kosten im Betrieb und Wartung ist es sinnvoll, die Einsatzart mitzudenken. Die Pan America 1250 ST ist ein großes Motorrad mit Reiseanspruch. Das kann bedeuten, dass man bei Verschleiß und Service eher die Reise-Realität im Blick behalten sollte. Die ER-6n ist als leichteres, alltagsorientiertes Motorrad oft einfacher in der Handhabung und kann sich im Alltag als pragmatischer erweisen.
Worauf beim Kauf geachtet werden sollte
Unabhängig vom Modell lohnt es sich, beim Kauf auf den Zustand zu achten: Wartungsintervalle, Reifenprofil, Bremsenverschleiß und die Pflegehistorie. Bei der Pan America 1250 ST spielt außerdem die Tour-Nutzung eine Rolle, bei der ER-6n eher die Alltagsbeanspruchung. Wer das berücksichtigt, findet schneller das passende Motorrad für den eigenen Bedarf.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund? Die Pan America 1250 ST ist für Menschen gemacht, die regelmäßig längere Strecken fahren, Komfort schätzen und ein Motorrad suchen, das auch mit Reisegepäck und wechselnden Bedingungen souverän wirkt. Die ER-6n ist für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die ein leicht zu handhabendes Naked Bike möchten, das im Alltag Spaß macht und sich schnell in den Fahrmodus bringt.
Typische Profile
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: passend für Tourenfahrer, die Reichweite, Komfort und Durchzug priorisieren und bereit sind, ein größeres Motorrad im Alltag zu bewegen. Kawasaki ER-6n: passend für Pendler, Einsteiger oder alle, die ein unkompliziertes Motorrad für Stadt und Landstraße suchen und dabei Wert auf Agilität und direkte Fahrbarkeit legen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Kawasaki ER-6n sind beide starke Motorräder – nur eben für unterschiedliche Lebensrealitäten. Die Harley spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus: Sie wirkt souverän, komfortorientiert und bietet durch den großen Reiseanspruch mehr Reserven, wenn Tempo, Wind und Distanz eine Rolle spielen. Wer häufig tourt, gern mit Gepäck unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch entspannt fährt, findet in der Pan America 1250 ST die passendere Basis.
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag im Fokus steht: kurze Wege, spontane Fahrten, häufiges Rangieren und ein Motorrad, das sich leicht und direkt anfühlt. Sie überzeugt durch Agilität und unkomplizierte Handhabung. Wer vor allem Stadt und Landstraße im „Alltagsmodus“ fährt, wird die ER-6n als praktischer und weniger fordernd erleben.
Kurz gesagt: Pan America 1250 ST für Reise und Komfort auf Distanz, ER-6n für Agilität und Alltagstauglichkeit.