UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.490 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Braucht man da überhaupt noch die 1390 Super Duke R?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • Motor mit Kraft ohne Ende
  • schön brabbeliger Sound
  • präzises Fahrwerk
  • logisch aufgebautes Bedienkonzept
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • ambitionierter Preis
  • Bremse benötigt etwas Kraft

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht190kg
Radstand1.476mm
Länge2.090mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.128mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung123 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite315km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

Fazit zur neuen Duke 990

Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.490 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. KTM 990 Duke – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die KTM 990 Duke, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein Adventure-Touring-Ansatz mit Fokus auf Reichweite, Komfort und souveränem Vorankommen – auf der anderen Seite ein straßenorientiertes Konzept, das auf Agilität, Direktheit und Fahrspaß in der Stadt sowie auf kurvigen Landstraßen setzt. Genau diese Gegensätze machen deutlich, worauf es beim Kauf wirklich ankommt: nicht nur auf Daten, sondern auf das Fahrgefühl im Alltag.

Grundcharakter: Touring-Adventure vs. Street-Performance

Die Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie wirkt stabil, „touring“-mäßig durchdacht und zielt darauf ab, lange Strecken entspannt zu absolvieren. Der Charakter ist eher gleichmäßig und souverän – mit dem Anspruch, auch abseits der typischen Route nicht sofort an Grenzen zu stoßen.

Die KTM 990 Duke dagegen ist ein Streetfighter mit klarer Ansage. Sie steht für ein lebendiges, leichtfüßiges Fahrverhalten und für ein Motorrad, das schnell auf Eingaben reagiert. Wer oft in der Stadt unterwegs ist oder gern dynamisch fährt, bekommt hier ein Bike, das sich wie ein Werkzeug für Kurven und Tempo anfühlt.

Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist auf Durchzug und ruhiges Vorankommen ausgelegt. Das macht sie besonders stark, wenn es nicht nur um „schnell sein“, sondern um entspanntes Beschleunigen über längere Zeit geht – etwa auf Autobahnabschnitten oder bei zügigem Fahren mit Gepäck.

Die KTM 990 Duke spielt ihre Stärken eher im sportlichen Bereich aus. Der Antrieb wirkt direkter, das Motorrad fühlt sich „wach“ an und lädt dazu ein, häufiger zu schalten und die Drehzahl zu nutzen. Das ist ideal, wenn kurze Strecken, Ampelstarts, Überholmanöver und kurvige Abschnitte den Alltag bestimmen.

Stärken und Schwächen im Antrieb

  • Pan America 1250 ST: Stärken liegen im gleichmäßigen Vortrieb und im souveränen Langstrecken-Feeling. Schwäche: Wer ein maximal leichtes, agiles Ansprechverhalten wie bei einem reinen Streetbike erwartet, spürt den Touring-Fokus.
  • 990 Duke: Stärken liegen in der direkten Reaktion, dem sportlichen Charakter und der Freude am dynamischen Fahren. Schwäche: Für lange, entspannte Reisen kann die Ausrichtung weniger „komfortabel“ wirken als bei einem Adventure-Touring-Konzept.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der typische Gegensatz: Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das hilft besonders bei wechselnden Untergründen, bei längeren Etappen und wenn das Motorrad auch mal nicht auf perfekten Straßen unterwegs ist. Das Handling wirkt dadurch oft „planbar“ – man hat das Gefühl, dass das Bike die Linie hält und nicht ständig nachjustiert werden will.

Die KTM 990 Duke setzt dagegen auf Agilität. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in Richtungswechsel bringen und unterstützt ein sportliches Fahrtempo. In engen Kurven und auf kurvigen Landstraßen fühlt sich die Duke wie ein Motorrad an, das man gern „arbeitet“ – mit klarer Rückmeldung und unmittelbarer Lenkpräzision.

Kurvenverhalten im Vergleich

Die Pan America 1250 ST punktet, wenn Kurvenfahrt mit Komfort und Stabilität zusammenkommen soll. Die KTM 990 Duke punktet, wenn Kurvenfahrt vor allem Spaß machen soll – mit einem Motorrad, das schnell in die gewünschte Position kommt und die Dynamik fördert.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein Bike, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant verzögert und dabei ein gutes Gefühl für Dosierung vermittelt. Das ist wichtig, wenn man nicht nur sportlich unterwegs ist, sondern auch mal „entspannt“ fährt und trotzdem jederzeit Kontrolle haben möchte.

Die KTM 990 Duke fühlt sich beim Bremsen oft besonders sportlich an: Die Verzögerung wirkt direkt, das Motorrad lässt sich kontrolliert in Schräglage bringen und unterstützt ein dynamisches Fahrprofil. Wer gern zügig fährt, bekommt hier ein System, das zum Fahrstil passt.

Ergonomie & Sitzposition: Komfort auf Strecke vs. sportliche Haltung

Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition und im „Körpergefühl“. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Das zeigt sich in der eher tourentypischen Haltung: Man sitzt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt weiterfahren kann. Gerade wenn Gepäck, längere Autobahnphasen oder Tagesetappen dazugehören, ist das ein echter Vorteil.

Die KTM 990 Duke bietet eine sportlichere, straßenorientierte Ergonomie. Das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren und die Position zu nutzen. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal – für sehr lange Touren kann die sportliche Ausrichtung jedoch weniger „entspannt“ wirken.

Für wen passt welche Haltung?

  • Pan America 1250 ST: Ideal für lange Strecken, Reisen mit Gepäck und Fahrten, bei denen Komfort und Kontrolle wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.
  • 990 Duke: Ideal für Stadt, Landstraße und sportliche Sessions, bei denen Agilität und Direktheit im Vordergrund stehen.

Elektronik & Alltag: Unterstützung vs. Fahrgefühl

Moderne Elektronik spielt bei beiden Motorrädern eine Rolle, aber sie wird unterschiedlich „spürbar“. Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag erleichtern soll: stabiler Fahrbetrieb, Unterstützung bei wechselnden Bedingungen und ein Gesamtpaket, das Touring-Anspruch ernst nimmt. Gerade wenn die Route nicht immer planbar ist, ist das ein Plus.

Die KTM 990 Duke setzt stärker auf ein sportliches Gesamtgefühl. Elektronik unterstützt hier vor allem die Performance und das kontrollierte Ausnutzen des Potenzials. Das Motorrad bleibt dabei „nah am Fahrer“, ohne den Charakter zu verdecken.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 ST

  • Stärken: Touring-Komfort, souveräner Langstreckencharakter, stabiler Auftritt, vielseitige Ausrichtung für unterschiedliche Strecken.
  • Schwächen: Weniger „leichtfüßig“ als ein reines Streetbike; wer maximales Kurven-Feeling wie bei einer Duke erwartet, muss sich auf den Adventure-Fokus einstellen.

KTM 990 Duke

  • Stärken: Agilität, direktes Ansprechverhalten, sportliche Fahrdynamik, viel Spaß bei kurzen und mittleren Strecken.
  • Schwächen: Für lange Reisen weniger „touring-kompatibel“ im Gefühl; wer viel Komfort und entspannte Etappen sucht, könnte schneller Alternativen bevorzugen.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 ST und KTM 990 Duke hängt weniger davon ab, wer „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Touren plant und dabei Wert auf Komfort, Stabilität und eine vielseitige Auslegung legt, findet in der Pan America 1250 ST die passendere Basis. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das den Tag „mitnimmt“ – auch wenn die Route mal wechselt.

Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und sportlichen Fahrspaß liefert, wird mit der KTM 990 Duke deutlich glücklicher. Sie ist ein Bike für dynamische Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur transportiert, sondern aktiv Spaß macht.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für alle, die ein Reiseenduro suchen: komfortabel auf langen Strecken, stabil im Fahrgefühl und vielseitig genug, um auch mal nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs zu sein. Wer Touren plant, Gepäck mitdenkt und ein Motorrad möchte, das über Stunden souverän bleibt, trifft hier den richtigen Nerv.

Die KTM 990 Duke ist die bessere Wahl für ein straßenorientiertes, sportliches Motorrad: agil, direkt und besonders stark, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und kurvige Landstraßen den Alltag bestimmen. Wer gern dynamisch fährt und ein Motorrad sucht, das schnell auf Eingaben reagiert, bekommt mit der Duke das passendere Gesamtpaket.

Kurz gesagt: Pan America 1250 ST für Reisen und Komfort, 990 Duke für Agilität und Fahrspaß im Alltag.

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