UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Motorradvergleich

Wer nach einem Motorrad sucht, das mehr kann als nur von A nach B zu kommen, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Royal Enfield Guerrilla 450. Beide stehen für den Wunsch nach Freiheit, aber sie übersetzen ihn auf ganz eigene Weise. Während die Pan America 1250 ST klar auf große Touren, souveräne Leistung und Reise-Komfort ausgelegt ist, setzt die Guerrilla 450 auf ein leichteres, agiles Konzept für Alltag, Feierabend und spontane Ausflüge. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.

Grundidee und Charakter: Reiseabenteuer vs. agile Alltagsmaschine

Harley-Davidson Pan America 1250 ST: große Bühne für lange Strecken

Die Pan America 1250 ST ist als Adventure-Tourer gedacht, der auch dann noch Spaß macht, wenn die Strecke länger wird und der Untergrund wechselhaft ist. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern planen, aber auch gern spontan bleiben: mit dem Anspruch, viel Leistung verfügbar zu haben und dabei trotzdem kontrolliert und komfortabel zu fahren. Die ST-Variante unterstreicht diesen Fokus zusätzlich durch eine eher tourenorientierte Ausrichtung.

Royal Enfield Guerrilla 450: unkompliziert, direkt und wendig

Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen eine andere Logik: Sie soll sich im Alltag leicht anfühlen, in der Stadt nicht zur Aufgabe werden und auf Landstraßen schnell das Gefühl geben, dass man „einfach losfahren“ kann. Das Konzept ist weniger auf maximale Reserven für lange Autobahnabschnitte getrimmt, sondern auf ein lebendiges Fahrgefühl, das auch bei kürzeren Touren überzeugt. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht zu schwer im Alltag wird, ist das ein starkes Argument.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 ST spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Tempo, Strecke und Last zusammenkommen. Die Guerrilla 450 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das eher aus dem „richtigen Moment“ heraus Spaß macht – mit einem Antrieb, der sich dynamisch anfühlt, aber nicht auf die gleiche Art nach großen Reserven verlangt. Das bedeutet praktisch: Wer häufig lange Distanzen fährt oder gern zügig überholt, profitiert von der größeren Leistungs- und Drehmomentbasis der Pan America. Wer dagegen im Alltag häufig stoppt, anfahren muss und lieber spontan beschleunigt, findet in der Guerrilla 450 oft die angenehmere, weniger „große“ Art des Fahrens.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Bei einem Adventure-Vergleich entscheidet das Fahrwerk darüber, ob sich ein Motorrad souverän anfühlt oder ob es ständig „arbeitet“. Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität und kontrolliertes Rollen ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen wirkt sie dadurch sehr ruhig. Gleichzeitig ist sie natürlich auch ein schwereres, erwachseneres Motorrad – das merkt man vor allem im Stand, beim Rangieren und bei engen Passagen.

Die Guerrilla 450 punktet dagegen mit einem deutlich leichteren Handling-Gefühl. In der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei häufigem Richtungswechsel wirkt sie oft „einfacher“ zu fahren. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig das Gefühl haben möchte, ein großes Motorrad bewegen zu müssen. Auf unruhigem Untergrund kann das Konzept dennoch Spaß machen, aber wer sehr hohe Ansprüche an Komfort bei langen Autobahn- oder Schotter-Abschnitten hat, wird bei der Pan America eher die passende Antwort finden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus dem Gefühl heraus

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und dem, was man beim Bremsen „spürt“. Die Pan America 1250 ST vermittelt dabei häufig das Gefühl, dass sie auch bei zügiger Fahrt und wechselnden Bedingungen zuverlässig verzögert. Die Guerrilla 450 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das für Alltags- und Tourenrhythmus ausgelegt ist. Wer häufig stark verzögert, viel mit Gepäck unterwegs ist oder lange Strecken mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit plant, wird die Reserven der Pan America besonders schätzen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das wichtig ist

Ergonomie ist ein unterschätzter Faktor im Motorradvergleich. Die Pan America 1250 ST ist eher auf längere Fahrten ausgelegt: Die Sitzposition und die Gesamtergonomie zielen darauf ab, dass man auch nach Stunden noch entspannt unterwegs ist. Das ist besonders relevant, wenn man regelmäßig Touren plant oder gern „durchzieht“.

Die Guerrilla 450 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich für kürzere Strecken und häufiges Umsteigen gut eignet. Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man schnell in einen natürlichen Fahrmodus kommt – ohne dass man sich erst „einfinden“ muss. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder öfter mal spontan eine Runde dreht, profitiert von dieser unkomplizierten Haltung.

Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt

Bei der Ausstattung trennt sich oft die Spreu vom Weizen: Nicht jede Funktion ist auf dem Papier wichtig, aber im Alltag macht sie den Unterschied. Die Pan America 1250 ST ist als Reise-Adventure gedacht und bringt daher tendenziell mehr „Touren-Logik“ mit: Komfort, Langstrecken-Tauglichkeit und ein Gesamtkonzept, das auf längere Zeit im Sattel ausgelegt ist. Das ist ein Plus, wenn man gern mit Gepäck unterwegs ist oder auch mal mehrere Tage plant.

Die Guerrilla 450 setzt stärker auf das, was man für den Alltag braucht: ein Motorrad, das nicht überladen wirkt, sich leicht bewegt und schnell einsatzbereit ist. Gerade wenn man nicht ständig an der Ausrüstung schrauben möchte, sondern einfach fahren will, ist das ein Vorteil. Gleichzeitig gilt: Wer maximale Reiseausstattung erwartet, wird bei der Pan America eher in der eigenen Komfortzone landen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Stärken

  • Tourenfokus: ausgelegt für lange Strecken und entspanntes Reisen.
  • Leistungsreserven: spürbar bei zügigem Fahren, Überholmanövern und Last.
  • Stabilität: vermittelt Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Komfort-Ansatz: ergonomisch eher auf längere Etappen.

Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Schwächen

  • Gewicht und Größe: im Stadtverkehr und beim Rangieren spürbar.
  • Anspruch an den Einsatz: wirkt am stärksten, wenn man wirklich tourt.

Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken

  • Agiles Handling: macht kurze Strecken und Stadtfahrten leichter.
  • Unkompliziertes Fahrgefühl: schnell im Rhythmus, ohne großes „Handling-Training“.
  • Alltagsnutzen: ideal für spontane Ausflüge und regelmäßige Fahrten.

Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen

  • Tourenanspruch: für sehr lange, schnelle Etappen weniger „groß“ im Konzept.
  • Reserven: bei Last und hohen Tempi ist die Pan America im Vorteil.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Marke „besser“ ist, sondern welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Komfort, Stabilität und Leistungsreserven priorisiert, findet hier eine sehr stimmige Lösung.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen eine starke Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für häufige, kürzere Touren suchen. Wenn Wendigkeit, unkomplizierte Bedienung und ein direktes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reserven, wirkt die Guerrilla 450 oft wie die passendere Wahl. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die sich im Alltag nicht mit einem großen Motorrad „schwer tun“ möchten, ist das Konzept besonders attraktiv.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist das Motorrad für lange Touren, hohe Ansprüche an Komfort und ein Fahrgefühl, das auch bei Tempo und Last souverän bleibt. Ihre Stärken liegen in Stabilität, Leistungsreserven und einer Reise-Logik, die man vor allem auf längeren Etappen spürt. Wer viel plant, gern zügig fährt und das Motorrad als „Hauptmaschine“ für größere Abenteuer sieht, bekommt hier die passendste Antwort.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Alltag und spontane Ausflüge im Mittelpunkt stehen. Sie überzeugt durch agiles Handling, ein unkompliziertes Fahrgefühl und eine Auslegung, die das Motorrad im Alltag leicht macht. Wer nicht ständig mit einem schweren, großen Tourer kämpfen möchte und lieber wendig und direkt unterwegs ist, findet in der Guerrilla 450 ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

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