UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 4.990 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Was kann die Scram 411 und wo sind die Unterschiede zur Himalayan?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • tolle Scrambler-Optik
  • herrlich entschleunigend
  • lockere Sitzposition
  • leicht und einfach zu fahren
  • auch für A2-Fahrer geeignet
Kontra:
  • im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht194kg
Radstand1.455mm
Länge2.210mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.165mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum411ccm
Hub86mm
Bohrung78mm
Kühlungluftgekühlt mit Ölkühler
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung24 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment32 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.127km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite469km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
RahmenbauartHalbduplex
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenProgressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/90-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!
 
Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.990€
  • Verfügbarkeit: ab 06/2022
  • Farben: weiß-rot, schwarz, grau-blau, grau-gelb, grau-rot

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Royal Enfield Scram 411 – Vergleich für Straße, Schotter und den richtigen Einsatzzweck

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Royal Enfield Scram 411, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Gefühl, die Art zu fahren und darum, welche Art von Tour wirklich Spaß macht. Während die Pan America 1250 ST klar in Richtung großes Adventure und lange Strecken denkt, steht die Scram 411 für ein leichteres, unkomplizierteres Konzept – mit Fokus auf Alltag, kurze Ausfahrten und entspannte Wege abseits der Hauptstraße.

Grundidee im Vergleich: großes Adventure vs. kompakter Allrounder

Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Reiseabenteuer mit Anspruch

Die Pan America 1250 ST ist als Adventure-Maschine gebaut, die auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke länger wird oder das Terrain wechselt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern planen: Tankstops, Tagesetappen, Gepäck – und am Ende soll die Maschine nicht nur ankommen, sondern sich dabei auch gut anfühlen. Die ST-Variante unterstreicht dabei den Reisecharakter: Komfort und Kontrolle stehen im Vordergrund.

Royal Enfield Scram 411: leicht, nahbar und unkompliziert

Die Royal Enfield Scram 411 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist kompakter, wirkt im Alltag wendiger und lädt dazu ein, einfach loszufahren – ohne dass jede Fahrt wie eine Expedition geplant werden muss. Gerade für Stadtverkehr, Feierabendrunden oder kurze Ausflüge auf weniger perfekten Straßen spielt die Scram 411 ihre Stärken aus: Sie ist zugänglich, vermittelt ein entspanntes Fahrgefühl und bleibt dabei trotzdem „offroadig“ genug, um auch mal Schotter oder Feldwege mitzunehmen.

Fahrgefühl und Motorcharakter: wie sich die beiden Welten unterscheiden

Leistungs- und Drehmomentgefühl: souverän vs. alltagstauglich

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 ST ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn Tempo gehalten oder zügig beschleunigt werden soll – etwa beim Überholen oder beim Fahren mit Gepäck. Die Scram 411 dagegen wirkt eher wie ein Motorrad, das mit einem ruhigen, kontrollierten Rhythmus Spaß macht. Sie passt gut zu Fahrern, die nicht ständig „auf Anschlag“ fahren, sondern lieber gleichmäßig unterwegs sind.

Gasannahme und Charakter

Die Pan America 1250 ST vermittelt eher das Gefühl von „großer Maschine, große Stabilität“. Die Scram 411 wirkt dagegen direkter und leichter im Handling. Das führt zu einem wichtigen Punkt: Wer gern entspannt fährt und das Motorrad als Begleiter für viele kleine Fahrten sieht, wird die Scram 411 oft als angenehmer im Alltag empfinden. Wer dagegen lange Strecken plant und dabei auch mal zügiger unterwegs sein möchte, findet in der Pan America 1250 ST die passende Basis.

Fahrwerk, Handling und Stabilität: wer liegt wo vorn?

Stabilität auf der Strecke

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus. Das Motorrad fühlt sich bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Untergründen stabil an. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei zügigem Landstraßentempo ist das ein echter Vorteil, weil die Maschine nicht „arbeitet“, sondern trägt.

Wendigkeit im Alltag

Die Royal Enfield Scram 411 punktet dort, wo große Adventure-Maschinen manchmal weniger bequem sind: in engen Straßen, beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel im Stadtverkehr oder auf unübersichtlichen Wegen. Die kompakte Bauweise macht das Motorrad oft leichter „beherrschbar“, besonders für Fahrer, die nicht ständig mit schweren Maschinen unterwegs sind.

Sitzposition und Komfort: Reiseergonomie vs. entspannte Haltung

Pan America 1250 ST: auf Langstrecke ausgelegt

Die Pan America 1250 ST ist auf Komfort für längere Abschnitte ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das ist besonders wichtig, wenn man Touren plant, bei denen nicht nur die Strecke, sondern auch die Zeit zählt.

Scram 411: nah dran, weniger „Tour-Bunker“

Die Scram 411 bietet eine eher unkomplizierte, direkte Sitz- und Fahrposition. Das ist nicht automatisch „weniger komfortabel“, aber anders: Sie unterstützt ein aktives Fahren und passt gut zu Fahrern, die lieber mit dem Motorrad „mitgehen“, statt sich auf eine lange Reise zu „setzen“.

Ausstattung und Elektronik: moderne Kontrolle vs. einfache Bedienung

Elektronik und Assistenzsysteme

Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 ST ist stärker auf moderne Kontrolle ausgelegt. Das hilft besonders auf wechselhaftem Untergrund, bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht jedes Detail selbst ausgleichen möchte. Solche Systeme können das Fahren entspannter machen – vor allem, wenn die Tour nicht nur aus perfektem Asphalt besteht.

Bedienkonzept der Scram 411

Die Royal Enfield Scram 411 setzt stärker auf ein zugängliches, unkompliziertes Konzept. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig Menüs und Einstellungen im Blick haben möchte. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die das Motorrad als „einfach losfahren“-Werkzeug sehen, ist das oft ein Pluspunkt.

Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung im echten Leben

Pan America 1250 ST: wenn das Motorrad „mitwächst“

Die Pan America 1250 ST ist im Alltag nicht automatisch „unpraktisch“, aber sie verlangt Respekt: Größe, Gewicht und Reiseausrichtung sind spürbar. Dafür bekommt man ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen überzeugt. Wer das Motorrad nicht nur für kurze Wege nutzt, sondern regelmäßig Touren fährt, wird die Investition eher als sinnvoll erleben.

Scram 411: leicht zu integrieren

Die Scram 411 ist deutlich leichter in den Alltag zu integrieren. Sie passt gut zu kurzen Routen, zu spontanen Ausfahrten und zu Situationen, in denen man das Motorrad schnell bewegen muss. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch unter der Woche Spaß macht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Stärken

  • Reise- und Langstreckenfokus: stabil, souverän und komfortorientiert.
  • Durchzug und Reserven: ideal für zügiges Fahren und Fahrten mit Gepäck.
  • Moderne Kontrolle: Elektronik unterstützt bei wechselnden Bedingungen.

Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Schwächen

  • Mehr Motorrad zum Handling: im engen Alltag kann das Gewicht spürbar sein.
  • Anspruch an den Einsatzzweck: Wer selten Touren fährt, nutzt die Stärken möglicherweise nicht aus.

Royal Enfield Scram 411 – Stärken

  • Leichtes, unkompliziertes Handling: ideal für Stadt und kurze Strecken.
  • Entspanntes Fahrgefühl: macht Lust auf „einfach fahren“.
  • Offroad-Feeling im kleinen Rahmen: Schotter und Feldwege sind gut machbar.

Royal Enfield Scram 411 – Schwächen

  • Weniger Reserven für lange, schnelle Etappen: für hohe Dauergeschwindigkeiten ist sie weniger gemacht.
  • Begrenzter Reisecharakter: für große Touren kann das Konzept weniger „komfortabel auf Distanz“ wirken.

Welche Tour passt zu welchem Motorrad?

Für lange Reisen und gemischte Strecken

Wenn Touren geplant sind, bei denen Asphalt, Landstraße und gelegentlicher Schotter sich abwechseln, ist die Harley-Davidson Pan America 1250 ST die passendere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig an die Grenzen des eigenen Komforts denken möchte.

Für Alltag, Feierabend und spontane Ausflüge

Die Royal Enfield Scram 411 passt besonders gut zu Fahrten, die spontan entstehen: kurze Wege, Stadtverkehr, Wochenendrunde und gelegentlich ein Weg abseits der Hauptstraße. Sie ist ein Motorrad, das man gern nutzt, weil es nicht „zu viel“ ist.

Kaufberatung: worauf beim Vergleich wirklich achten?

1) Einsatzprofil vor Markenliebe

Beide Motorräder können begeistern – aber sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die Pan America 1250 ST ist ein Reise- und Adventure-Bike, die Scram 411 ein kompakter Allrounder mit Scrambler-Charakter. Wer das passende Profil trifft, spart am Ende oft Geld und Nerven.

2) Umgang mit Größe und Gewicht

Gerade im Alltag entscheidet das Handling. Wer häufig in engen Bereichen unterwegs ist oder das Motorrad oft rangiert, wird die Scram 411 als deutlich angenehmer empfinden. Wer dagegen Touren priorisiert, profitiert von der Stabilität der Pan America 1250 ST.

3) Komfortanspruch auf Distanz

Für lange Etappen ist die Pan America 1250 ST im Vorteil, weil sie auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist. Für kürzere Fahrten ist die Scram 411 oft die entspanntere Wahl.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Stabilität und souveränem Durchzug liegt – besonders dann, wenn Touren gemischt sind und man sich auf moderne Kontrolle verlassen möchte. Sie passt zu Fahrern, die regelmäßig größere Strecken fahren, gern mit Gepäck unterwegs sind und ein Adventure-Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und sicher wirkt.

Die Royal Enfield Scram 411 gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und unkompliziertes Fahrvergnügen zählen. Sie ist ideal für kurze Ausfahrten, Stadt und spontane Runden sowie für leichtes Offroad-Feeling auf Schotter und Feldwegen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich leicht in den Alltag integrieren lässt, wird mit der Scram 411 sehr glücklich.

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