| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Suzuki DL 650 V-Strom – Vergleich für Straße, Reise und leichtes Gelände
Wenn es um Adventure-Motorräder geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für einen großen, modernen Auftritt mit Fokus auf Komfort und Langstrecke. Die Suzuki DL 650 V-Strom dagegen ist seit Jahren ein verlässlicher Allrounder, der vor allem durch seine unkomplizierte Art, die gute Alltagstauglichkeit und das stimmige Gesamtpaket überzeugt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Maschine passt besser zu welchem Fahrstil – und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundidee der beiden Modelle: Charakter trifft Praxis
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: große Bühne, viel Komfort
Die Pan America 1250 ST ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht, die auch längere Strecken souverän abspulen soll. Der Anspruch ist klar: viel Fahrkomfort, ein stimmiges Setup für wechselnde Bedingungen und ein moderner Technikanspruch. Wer Wert auf ein „großes“ Motorradgefühl legt, findet hier eine Maschine, die sich nicht verstecken muss.
Suzuki DL 650 V-Strom: bewährtes Konzept, leicht zu handeln
Die DL 650 V-Strom verfolgt einen anderen Ansatz: Sie soll in vielen Situationen funktionieren – vom Pendeln über Wochenendtouren bis hin zu Fahrten auf unbefestigten Wegen. Das Motorrad wirkt dabei oft wie ein Werkzeug: nicht überladen, aber durchdacht. Gerade das macht sie für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, die ein Adventure-Motorrad suchen, das man gern regelmäßig nutzt.
Motor und Fahrgefühl: Leistungsklasse vs. Alltagstauglichkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 ST ist klar auf „mehr“ ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie sie sich für zügiges Fahren und lange Etappen anfühlt. Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dagegen stärker auf gleichmäßiges, entspanntes Vorankommen ausgelegt. Das ist kein Nachteil – im Gegenteil: Für viele Touren ist ein gut dosierbares Ansprechverhalten und ein ruhiger Rhythmus wichtiger als maximale Reserven.
Stärken der Pan America liegen vor allem im souveränen Vortrieb und dem Gefühl, auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil zu bleiben. Schwächen können sich eher dort zeigen, wo es sehr eng wird oder wo man bewusst „leichtfüßig“ unterwegs sein möchte: Das größere Motorradgefühl verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und in engen Situationen.
Die DL 650 punktet mit ihrem unkomplizierten Charakter. Sie lässt sich häufig leichter in den Alltag integrieren und fühlt sich auch bei moderaten Tempi sehr stimmig an. Schwächen zeigen sich eher bei Situationen, in denen die Pan America ihre Reserven ausspielen kann – etwa bei langen Überholvorgängen oder wenn konsequent sportlicher gefahren wird.
Handling und Fahrwerk: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Pan America 1250 ST wirkt auf der Straße oft wie ein „Reisegerät“: stabil, ruhig und auf Geradeauslauf ausgelegt. In Kurven kann sie sehr kontrolliert wirken, verlangt aber – wie bei größeren Adventure-Maschinen üblich – ein sauberes Fahrgefühl und eine gewisse Routine. Wer viel tourt und das Motorrad eher „mitnimmt“, wird die Stabilität schnell zu schätzen wissen.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dagegen häufig leichter zu bewegen. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder wenn die Strecke unübersichtlich wird, spielt ihre handliche Auslegung ihre Vorteile aus. Auf Schotterwegen und bei wechselhaftem Untergrund fühlt sie sich oft intuitiv an, weil sie nicht das Gefühl vermittelt, man müsse ein großes Schiff bewegen.
Schwächen der Suzuki liegen dort, wo man sehr hohe Ansprüche an sportliche Dynamik oder maximalen Komfort bei langen Autobahnphasen stellt. Die Pan America kann hier im Gesamteindruck stärker wirken – allerdings mit dem Preis, dass sie im Alltag mehr „Motorrad“ ist.
Elektronik und Assistenz: Moderne Features vs. pragmatische Bedienung
Beide Motorräder sind heute nicht mehr „nur mechanisch“. Dennoch ist der Eindruck unterschiedlich: Die Pan America 1250 ST wirkt stärker auf ein modernes, umfassendes Elektronikpaket ausgerichtet. Das kann helfen, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer zu machen – etwa bei wechselndem Grip oder wenn man nicht jedes Detail manuell ausgleichen möchte.
Die DL 650 V-Strom setzt eher auf das, was in der Praxis wirklich gebraucht wird. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ kann, sondern eher, dass die Bedienung und das Gesamtgefühl oft unkomplizierter bleiben. Gerade für Fahrer, die sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen möchten, ist das ein Plus.
Stärken der Pan America liegen in der Möglichkeit, das Motorrad sehr fein an die eigenen Vorlieben anzupassen. Schwächen können sich ergeben, wenn man bewusst „einfach fahren“ möchte und die zusätzliche Komplexität nicht braucht. Die Suzuki ist hier oft die entspanntere Wahl.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Langstrecke
Bei Komfort zeigt sich ein klares Bild: Die Pan America 1250 ST ist als Reisevariante gedacht. Das spürt man in der Art, wie sie sich für lange Strecken „zusammenfügt“. Windschutz, Sitzgefühl und die generelle Ruhe im Fahrbetrieb sind darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist ebenfalls komfortorientiert, aber eher im Sinne von „alltagstauglich statt luxuriös“. Für viele Touren reicht das völlig aus – besonders, wenn die Strecken abwechslungsreich sind und man nicht ausschließlich auf Autobahn und Dauertempo setzt.
Schwächen der Pan America können sich dort zeigen, wo man sehr häufig kurze Wege fährt oder das Motorrad oft im Stadtverkehr bewegt: Das größere Setup kann weniger „handlich“ wirken. Die Suzuki ist in solchen Momenten oft angenehmer, weil sie leichter zu kontrollieren bleibt.
Reichweite, Alltag und Tourenplanung: Wer profitiert wovon?
Im Vergleich der Reichweiten- und Tourenlogik zeigt sich: Die Pan America 1250 ST ist stärker auf längere Etappen ausgelegt. Das passt zu Fahrern, die bewusst große Distanzen planen und dabei möglichst wenig Zeit mit Tankstopps verbringen möchten. Die Suzuki DL 650 V-Strom ist ebenfalls tourentauglich, aber oft die Maschine, die man „spontan“ nutzt: Sie ist schnell startklar, wirkt unkompliziert und lässt sich gut in unterschiedliche Tagespläne integrieren.
Stärken der Pan America liegen damit eher im „Langstreckenmodus“. Schwächen ergeben sich, wenn man das Motorrad häufig in Situationen nutzt, in denen Wendigkeit und schnelle Handhabung wichtiger sind als maximaler Reisekomfort.
Die DL 650 V-Strom punktet mit ihrer alltagstauglichen Balance. Schwächen zeigen sich eher, wenn man sehr lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo bevorzugt und dabei maximalen Komfort erwartet.
Leichtes Gelände und Schotter: Vertrauen auf wechselndem Untergrund
Adventure bedeutet nicht automatisch „harte Offroad-Passagen“. In der Praxis geht es oft um Schotter, Feldwege, Baustellenumleitungen und unbefestigte Streckenabschnitte. Hier kann die Suzuki DL 650 V-Strom besonders überzeugen: Sie vermittelt häufig ein sicheres Gefühl, ist gut kontrollierbar und wirkt nicht überfordernd.
Die Pan America 1250 ST kann ebenfalls auf solchen Strecken überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Motorrad insgesamt als Reiseplattform genutzt wird und das Gelände nur ein Teil der Tour ist. Wer viel auf Straße unterwegs ist und gelegentlich Schotter fährt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Schwächen der Pan America im Gelände liegen eher im Handling bei sehr langsamen Passagen oder wenn es richtig „klein“ wird. Die Suzuki ist in solchen Momenten oft entspannter.
Kosten, Wartung und Kaufentscheidung: Was zählt beim realen Betrieb?
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur die technischen Daten eine Rolle, sondern auch der reale Betrieb: Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit, Servicekosten und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „durchzieht“. In der Tendenz ist die DL 650 V-Strom für viele Käufer attraktiv, weil sie als bewährtes Modell gilt und sich oft als unkompliziert im Betrieb zeigt. Die Pan America 1250 ST ist dagegen eher die Wahl für Fahrer, die bereit sind, in ein größeres, technisch anspruchsvolleres Reisegerät zu investieren.
Stärken der Suzuki liegen in der pragmatischen Gesamtkalkulation und dem unkomplizierten Charakter. Schwächen können sich ergeben, wenn man bewusst Premium-Reisefeatures und ein deutlich „größeres“ Motorradgefühl sucht. Die Pan America bietet genau das – kann aber im Alltag mehr „Anspruch“ bedeuten, etwa durch Größe und den höheren Anspruch an das Handling.
Für wen welches Motorrad besser passt
Harley-Davidson Pan America 1250 ST
Die Pan America 1250 ST ist besonders passend für Fahrer, die lange Strecken planen, Wert auf hohen Komfort legen und ein Adventure-Motorrad suchen, das auch bei zügigem Tempo souverän bleibt. Wer das Motorrad als Reiseplattform versteht – mit Technik, Ruhe und Reserven – findet hier eine starke Wahl.
Suzuki DL 650 V-Strom
Die DL 650 V-Strom ist ideal für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Straße und leichtes Gelände möchten, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag nicht „zu viel“ ist. Wer gern spontan fährt, unterschiedliche Strecken kombiniert und dabei ein unkompliziertes Handling bevorzugt, wird mit der Suzuki sehr glücklich.
Fazit:
Im Vergleich Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Suzuki DL 650 V-Strom zeigt sich eine klare Rollenverteilung: Die Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Touren, hohen Komfort und ein souveränes Reisegefühl suchen. Ihre Stärken liegen im souveränen Vortrieb, der stabilen Art auf der Straße und dem modernen Anspruch, der das Motorrad in vielen Situationen berechenbar macht. Wer häufig Autobahn und lange Etappen fährt oder ein „großes“ Adventure-Motorrad bevorzugt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet dagegen mit ihrer unkomplizierten Handhabung, der alltagstauglichen Balance und dem intuitiven Gefühl auf wechselndem Untergrund. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Straße und leichtes Gelände möchten, das sich leicht bewegen lässt und auch bei spontanen Touren überzeugt. Wer eher pragmatisch unterwegs ist und ein entspannteres Handling priorisiert, findet in der V-Strom die passendere Option.