| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für große Adventure-Reisen, Komfort und souveräne Langstrecken-Performance. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist klar im Charakter: leicht, agil und mit Fokus auf dynamisches Fahren – vor allem dort, wo Kurven, kurze Wege und ein direkter Draht zum Asphalt wichtiger sind als maximale Reiseausstattung.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich die Leistungsdaten und der Motorcharakter, wie wirkt sich das auf das Fahrverhalten aus, und welche Rolle spielen Fahrwerk, Sitzposition sowie Bremsen im Alltag? Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die passende Wahl für den eigenen Fahrstil.
Grundcharakter: Adventure gegen Supermoto-Feeling
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Reiseenduro mit Komfortfokus
Die Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht, die lange Strecken entspannt abspulen kann. Der große Anspruch zeigt sich im Gesamtpaket: Motor und Fahrwerk sind auf ruhiges, stabiles Tempo ausgelegt, während die ST-Variante zusätzlich auf Alltag und Komfort setzt. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von der Art, wie das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert bleibt.
Suzuki DR-Z 4SM: Agil, direkt und spritzig
Die DR-Z 4SM wirkt dagegen wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten. Sie ist spürbar leichter im Handling und vermittelt ein sehr direktes Gefühl. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen Beschleunigung aus dem Stand, schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Fahrwerk wichtiger sind als maximale Reichweite oder „große“ Reiseausstattung.
Motor und Leistungsdaten: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich der grundsätzliche Unterschied: Die Pan America 1250 ST ist auf kräftige, gleichmäßige Leistung und souveräne Durchzugskraft ausgelegt. Dadurch lässt sie sich auf langen Strecken angenehm fahren – auch dann, wenn das Tempo konstant bleiben soll oder wenn Überholmanöver ohne großes Herunterschalten funktionieren sollen.
Die DR-Z 4SM spielt hingegen ihre Stärken über ein anderes Konzept aus: eher „leichtfüßig“ und spritzig. Die Leistungsentfaltung wirkt direkter und eignet sich besonders für Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird. In der Stadt und auf kurvigen Strecken fühlt sich das oft lebendiger an als ein rein auf Langstrecke ausgelegtes Setup.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Pan America 1250 ST: Stärken liegen in der ruhigen, kraftvollen Art und der Fähigkeit, lange Strecken entspannt zu bewältigen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im „kurz und hektisch“-Alltag weniger verspielt wirkt als ein leichtes Supermoto.
- DR-Z 4SM: Stärken liegen in Agilität und direktem Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen oder bei hohem Reise-Tempo Komfort und Reserven nicht im gleichen Maß wie bei einem großen Adventure-Motorrad im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität vs. Wendigkeit
Der größte Unterschied im Fahrgefühl entsteht durch die Auslegung des Fahrwerks. Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität ausgelegt: Das Motorrad bleibt auch bei wechselnder Fahrbahnqualität gut kontrollierbar. Gerade auf längeren Strecken, bei Autobahnanteilen oder wenn die Straße nicht perfekt ist, wirkt das Setup entspannend.
Die DR-Z 4SM setzt dagegen auf Wendigkeit. Das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse und unterstützt ein sportliches Fahren. Auf kurvigen Strecken und bei häufigem Richtungswechsel macht das einen spürbaren Unterschied: Das Motorrad „steht“ nicht so sehr im Vordergrund wie die Linie – sondern die Bewegung.
Bremsen und Kontrolle
Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie: Die Pan America 1250 ST zielt auf gleichmäßige Dosierbarkeit und Sicherheit bei höheren Reisegeschwindigkeiten. Die DR-Z 4SM ist stärker auf dynamische, schnelle Situationen ausgelegt – also auf das, was im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken häufig passiert. Wer viel „vorausschauend“ fährt, wird die Reiseenduro-Vorteile besonders merken; wer häufig hart in Kurven hineinbremst oder sehr agil unterwegs ist, profitiert vom direkteren Charakter der DR-Z 4SM.
Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist welches Motorrad?
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie nach zehn Stunden. Die Pan America 1250 ST ist auf längere Fahrten ausgelegt: Die Haltung wirkt weniger „angespannt“, wodurch sich Ermüdung häufig später bemerkbar macht. Das ist besonders relevant, wenn der Tagestrip mehrere Abschnitte umfasst oder wenn das Tempo über längere Zeit gehalten wird.
Die DR-Z 4SM bietet eine deutlich sportlichere, kompaktere Anmutung. Das kann in der Stadt und auf kurzen Strecken ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell in die gewünschte Position kommt. Für lange Etappen kann das Setup jedoch weniger „entspannend“ wirken als bei der Reiseenduro – vor allem dann, wenn der Fokus auf Komfort liegt.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was im echten Leben zählt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte klar. Die Pan America 1250 ST ist stärker als Reisegerät gedacht: Wer regelmäßig unterwegs ist, profitiert von der Art, wie das Motorrad für den Alltag und längere Touren vorbereitet ist. Dazu gehört auch, dass sie als Gesamtpaket „einfach funktioniert“ – vom ruhigen Fahrgefühl bis zur souveränen Art, mit unterschiedlichen Situationen umzugehen.
Die DR-Z 4SM ist dagegen eher ein Motorrad für das schnelle „Runterfahren“: kurze Strecken, spontane Touren, kurvige Abschnitte. Sie wirkt weniger wie ein Tourer und mehr wie ein Motorrad, das man gern bewegt. Das kann im Alltag ein echter Pluspunkt sein, weil das Handling und das Fahrgefühl schnell Lust auf die nächste Runde machen.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Pan America 1250 ST: Stärken bei Langstrecke, ruhigem Tempo und Komfort. Schwäche, wenn maximale Agilität und „leichtes Spiel“ im Vordergrund stehen.
- DR-Z 4SM: Stärken bei Wendigkeit, direktem Fahrgefühl und dynamischem Fahren. Schwäche, wenn lange Etappen mit hohem Komfortanspruch oder Reise-„Allround“-Anspruch im Fokus stehen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 ST und Suzuki DR-Z 4SM hängt weniger von „Daten“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen.
Pan America 1250 ST – ideal für…
… alle, die ein Adventure-Motorrad suchen, das lange Strecken entspannt abspult und auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer häufig Touren plant, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, trifft mit der Pan America 1250 ST eine sehr passende Wahl.
DR-Z 4SM – ideal für…
… alle, die vor allem agil fahren möchten: Stadtverkehr, kurvige Strecken, spontane Ausfahrten. Wer ein Motorrad bevorzugt, das schnell reagiert, Spaß am dynamischen Fahren vermittelt und nicht auf „große“ Reiseauslegung setzt, wird mit der DR-Z 4SM sehr glücklich.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisetauglichkeit, Komfort und souveräner Stabilität liegt. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders dann, wenn längere Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein entspanntes Fahrgefühl gefragt sind. Die Suzuki DR-Z 4SM punktet dagegen mit Wendigkeit, direktem Ansprechverhalten und dynamischem Fahrspaß. Sie passt am besten zu Fahrten, bei denen Kurven, schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Handling im Vordergrund stehen. Wer also ein Motorrad für lange Touren sucht, findet in der Pan America 1250 ST den passenden Reisebegleiter. Wer dagegen vor allem kurze, sportliche Strecken genießt und ein leichtes, agiles Motorrad bevorzugt, wird mit der DR-Z 4SM deutlich mehr „Spiel“ im Fahrgefühl erleben. So wird die Entscheidung klar: Reisekomfort und Stabilität auf der einen Seite – Agilität und Direktheit auf der anderen.