UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 8.990 €
Baujahr von 2009 bis 2016
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Kräftiger Allrounder mit sportlichen Genen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
  • reisetaugliche Sitzposition
  • satte Straßenlage, guter Windschutz
  • zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
  • viel Motorrad für wenig Geld
Kontra:
  • etwas schwerfällig in engen Kurven
  • für Fahranfänger ungeeignet

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht257kg
Radstand1.485mm
Länge2.130mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.245mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihen-Vierzylinder
Hubraum1.255ccm
Hub64mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung98 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.700 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen. 

Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.990 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: 2010-2016
  • Testbike: 11/2016
  • Farben: schwarz, weiß, grau, blau, rot

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Suzuki GSX-1250 FA – Motorradvergleich

Wer ein großes Adventure-Motorrad sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für den amerikanischen Charakter, Komfort und eine Reiseorientierung, die sich auch abseits der üblichen Strecken wohlfühlt. Die Suzuki GSX-1250 FA wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, Effizienz und einem klaren, sportlich geprägten Gesamtpaket. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden 1250er in der Praxis wirklich auf die Straße – und wo zeigen sich die Schwächen im Alltag?

Grundidee im Vergleich: Reiseenduro mit Charakter vs. moderner Allrounder

Beide Motorräder bewegen sich im Segment der großen Reiseenduros, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Pan America 1250 ST ist als Touring-Adventure gedacht: Sie will lange Strecken angenehm machen, dabei aber nicht nur auf Asphalt glänzen. Die GSX-1250 FA zielt stärker auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl, das sich sowohl auf schnellen Verbindungen als auch im gemischten Terrain gut anfühlt. Im direkten Vergleich wird schnell klar: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um Prioritäten.

Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Effizienz

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST wirkt in der Abstimmung eher „drehmomentbetont“ und vermittelt ein souveränes, ruhiges Vorankommen. Das ist besonders auf langen Etappen angenehm, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl je nach Tempo und Untergrund sehr „massig“ wirken – ein Vorteil für entspanntes Reisen, aber nicht unbedingt die erste Wahl, wenn maximale Agilität im Vordergrund steht.

Die Suzuki GSX-1250 FA spielt dagegen häufig ihre Stärken dort aus, wo es dynamischer wird. Die Leistungsentfaltung wirkt oft direkter und unterstützt zügiges Beschleunigen sowie flüssiges Überholen. Wer gern zügig fährt oder häufig zwischen Landstraße und Autobahn pendelt, profitiert von diesem Temperament. Als mögliche Schwäche kann sich das Motorrad für manche Fahrer weniger „gelassen“ anfühlen, wenn man bewusst sehr entspannt cruisen möchte.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Reisekomfort“ und „Allround-Agilität“. Die Pan America 1250 ST ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten ruhig zu bleiben. Das hilft besonders bei wechselnden Straßenverhältnissen, grobem Belag oder längeren Autobahnabschnitten. In Kurven vermittelt sie ein sicheres Gefühl, solange die Linie klar gefahren wird. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist, wird die Tendenz zur Stabilität zu schätzen wissen.

Die GSX-1250 FA wirkt im Vergleich oft etwas leichter im Handling. Das macht sie interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraßen und kurvige Strecken kombiniert werden. Auf der anderen Seite kann die sportlichere Auslegung je nach Fahrstil dazu führen, dass man bei sehr langen, gleichmäßigen Etappen stärker auf die eigene Sitzhaltung achten muss, um den Komfort maximal auszuschöpfen.

Ergonomie und Sitzposition: Touring-Komfort vs. sportlicheres Gefühl

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht müde“ ausmacht. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist klar auf Touring ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt längere Fahrten, und die Sitzhaltung wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Das ist besonders für Fahrerinnen und Fahrer relevant, die nicht nur kurze Ausflüge planen, sondern regelmäßige Langstrecken.

Die Suzuki GSX-1250 FA bietet im Vergleich häufig eine etwas aktivere Haltung. Das kann Vorteile haben, wenn das Motorrad auch auf kurvigen Strecken „mitarbeiten“ soll. Für sehr lange Etappen kann diese aktivere Position jedoch je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger komfortabel wirken als bei der Harley-typischen Touring-Auslegung.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. sportliche Unterstützung

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Pan America 1250 ST wirkt in der Gesamtwirkung wie ein Motorrad, das den Fahrer entlasten möchte: Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen dabei, die Fahrt planbar und sicher zu machen – besonders auf wechselndem Untergrund. Das ist ein Plus, wenn häufig Regen, Schotteranteile oder unvorhersehbare Streckenabschnitte vorkommen.

Die GSX-1250 FA kann dagegen stärker als „Fahrdynamik-Tool“ wahrgenommen werden. Elektronik hilft beim Dosieren und unterstützt ein zügiges, kontrolliertes Fahren. Als mögliche Schwäche gilt: Wer sehr entspannt und „ohne viel Nachdenken“ unterwegs sein möchte, muss sich eventuell etwas mehr mit den Fahrmodi und der eigenen Abstimmung beschäftigen, um das gewünschte Gefühl schnell zu treffen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Im Bereich Bremsen und Fahrstabilität zeigen beide Modelle eine solide Basis. Die Pan America 1250 ST punktet dabei vor allem mit dem Gefühl von Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten und bei Lastwechseln. Das hilft besonders, wenn man mit Gepäck fährt oder häufig aus dem Reise-Tempo in den Stadtverkehr wechselt.

Die GSX-1250 FA wirkt im Vergleich oft etwas „direkter“ in der Rückmeldung. Das kann beim sportlicheren Fahren ein Vorteil sein, weil man Bremsmanöver präziser dosieren kann. Schwächen sind hier eher indirekt: Wer sehr viel im entspannten Modus fährt, merkt den Unterschied möglicherweise weniger – und legt dann mehr Wert auf Komfort und Ergonomie als auf die feinere Dosierbarkeit.

Touring-Ausstattung: Langstrecke im Fokus

Bei der Touring-Ausstattung wird der Charakter beider Motorräder besonders greifbar. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als Reisegerät gedacht: Die Auslegung zielt darauf, Wind und Alltagseinflüsse besser zu beherrschen und das Motorrad für längere Strecken „bereit“ zu machen. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen nicht nur die Route, sondern auch die Bequemlichkeit zählt.

Die Suzuki GSX-1250 FA bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Touring-Basis, wirkt aber häufig flexibler im Wechsel zwischen verschiedenen Einsatzarten. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für die große Reise gedacht ist, sondern auch für Wochenendtouren, Pendeln und spontane Ausfahrten, findet hier oft den passenden Charakter.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 ST

  • Stärken: Touring-orientiertes Fahrgefühl, ruhige Langstrecken-Eigenschaften, komfortbetonte Ergonomie, Elektronik für planbares Fahren auf wechselndem Untergrund.
  • Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im agilen Sinne, wenn sehr dynamisches Kurvenfahren im Vordergrund steht; der Charakter wirkt eher auf Souveränität als auf maximale Reaktionsfreude ausgelegt.

Suzuki GSX-1250 FA

  • Stärken: dynamischere Unterstützung beim zügigen Fahren, oft agileres Handling, moderne Elektronik mit Fokus auf Fahrkontrolle und Dynamik, vielseitig für Alltag und Tour.
  • Schwächen: für sehr entspannte Langstrecken kann die aktivere Haltung je nach Fahrer weniger komfortabel wirken; wer maximale „Plug-and-Play“-Gelassenheit sucht, muss die Abstimmung stärker auf den eigenen Stil anpassen.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie die typischen Fahrten aussehen. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das sich auch mit Gepäck und auf wechselnden Untergründen souverän anfühlt, findet in der Harley-Davidson Pan America 1250 ST häufig den besseren Match. Sie ist besonders dann stark, wenn das Ziel die Reise ist – und nicht nur die sportliche Herausforderung.

Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag flexibel bleibt, auf Landstraßen lebendig wirkt und auch bei dynamischerem Fahrstil kontrolliert unterstützt, wird mit der Suzuki GSX-1250 FA oft zufriedener. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die verschiedene Streckenarten kombinieren und ein Motorrad möchten, das schnell „mitgeht“.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die passendere Wahl für alle, die ein großes Adventure-Motorrad vor allem als komfortables Reisegerät nutzen möchten: ruhiges Fahrgefühl, touringorientierte Ergonomie und eine Gesamtabstimmung, die Langstrecken und wechselnde Bedingungen entspannt macht. Die Suzuki GSX-1250 FA ist dagegen ideal, wenn ein vielseitiger Allrounder gesucht wird, der auch auf kurvigen Strecken dynamisch wirkt und bei zügigem Fahren eine direkte Rückmeldung bietet. Kurz gesagt: Wer Komfort und Reise-Souveränität priorisiert, fährt mit der Harley oft entspannter. Wer Flexibilität, Agilität und dynamische Unterstützung im Alltag bevorzugt, findet in der Suzuki den besseren Begleiter.

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