UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2020
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • Ausstattung
  • Komfort
  • Cockpit & Bedienung
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht271kg
Radstand1.520mm
Länge2.230mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.540mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.215ccm
Hub71mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung141 PS bei 9.350 U/Min
Drehmoment122 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.211km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenWP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneSchwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Triumph Tiger 1200 XCA – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wenn zwei große Adventure-Motorräder gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Bike anfühlt, wie souverän es sich auf langen Strecken bewegt und wie gut es mit wechselnden Bedingungen klarkommt. In diesem Vergleich stehen die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Triumph Tiger 1200 XCA im Fokus. Beide sind für Reisen gemacht, beide bringen viel Technik mit – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee der beiden Modelle: Charakter statt reiner Vergleich

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST wirkt wie ein Statement: Sie verbindet den typischen Harley-Ansatz mit moderner Adventure-Technik. Der Fokus liegt auf einem kräftigen, entspannten Vortrieb und einem komfortorientierten Setup, das auch auf längeren Etappen Ruhe ausstrahlt.

Die Triumph Tiger 1200 XCA steht dagegen für die klassische britische Adventure-Philosophie: viel Elektronik, ein sehr ausgefeiltes Fahrwerkskonzept und eine Ausrichtung auf vielseitige Touren – von der Landstraße bis zu anspruchsvolleren Strecken. Wer gerne mit Assistenzsystemen arbeitet und ein sehr „rundes“ Gesamtpaket sucht, wird hier schnell fündig.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind stark, aber sie liefern ihre Kraft auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST setzt auf einen Charakter, der sich besonders in der Mitte des Drehzahlbereichs souverän anfühlt. Das macht sie angenehm für gleichmäßiges Cruisen, für zügiges Überholen und für lange Autobahn- oder Landstraßenetappen.

Die Triumph Tiger 1200 XCA wirkt im Vergleich oft „feiner dosierbar“. Gerade beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei wechselnder Traktion kann die Art, wie der Motor anspricht, einen spürbaren Unterschied machen. Das unterstützt ein sicheres Gefühl – besonders dann, wenn die Strecke nicht ganz plan ist.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Stärke ist der entspannte, kräftige Vortrieb für lange Strecken. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Touring-Flow“ liegt und weniger auf maximal sportliche Feinarbeit im Grenzbereich.
  • Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke ist die präzise Abstimmung und die gute Kontrolle bei unterschiedlichen Bedingungen. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker „technisch“ wirkt und nicht jedem den gleichen emotionalen Harley-Vibe vermittelt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Adventure-Motorräder müssen zwei Dinge gleichzeitig können: stabil bleiben und trotzdem kontrollierbar sein. Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht spürbar die Langstrecken-Komfortidee im Vordergrund. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße länger wird und man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und längeren Etappen ist das ein Plus.

Die Triumph Tiger 1200 XCA spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es abwechslungsreicher wird. Das Handling wirkt oft wendiger und die Abstimmung unterstützt ein aktiveres Fahren. Auch wenn das Motorrad groß und schwer wirkt, bleibt es in vielen Situationen gut beherrschbar.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Stärke ist der Komfort und die ruhige Stabilität. Schwäche kann sein, dass bei sehr dynamischem Fahrstil die „Touring“-Auslegung weniger direkt wirkt.
  • Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke ist die vielseitige Fahrbarkeit und das unterstützende Setup. Schwäche kann sein, dass der Komfort bei manchen Fahrern stärker „einstellungsabhängig“ wahrgenommen wird, weil man die Möglichkeiten auch nutzen möchte.

Elektronik und Assistenzsysteme: Moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder sind heute nicht mehr ohne Elektronik denkbar. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Technik vorhanden ist, sondern wie sie im Alltag hilft. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist in dieser Kategorie besonders stark: Die Kombination aus Fahrmodi, Traktions- und weiteren Systemen sorgt dafür, dass sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen sehr berechenbar bewegt. Das ist besonders wertvoll, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST bietet ebenfalls moderne Assistenzfunktionen und eine gute Basis für sicheres Fahren. Im Vergleich wirkt die Elektronik jedoch eher als „praktische Ergänzung“ für den Touring-Alltag, während die Triumph stärker als „Systempaket“ wahrgenommen wird.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke ist die umfassende Unterstützung und die gute Abstimmung für wechselnde Bedingungen. Schwäche kann sein, dass man die Systeme bewusst verstehen und nutzen sollte, damit das Potenzial wirklich ausgeschöpft wird.
  • Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Stärke ist die sinnvolle Integration für Touring und Alltag. Schwäche kann sein, dass die „Tiefe“ der Assistenz im Vergleich weniger im Vordergrund steht.

Komfort, Ergonomie und Sitzposition

Auf langen Strecken entscheidet Komfort oft über die Freude am Fahren. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST zielt auf eine entspannte Sitzhaltung und ein angenehmes Fahrgefühl. Gerade wenn man viel Zeit im Sattel verbringt, zählt, wie gut das Motorrad die Belastung verteilt und wie ruhig es sich bei konstantem Tempo anfühlt.

Die Triumph Tiger 1200 XCA punktet ebenfalls beim Komfort, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft „touring-technisch“: Windschutz, Sitzgefühl und die Abstimmung der Ergonomie sind darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Tagen konzentriert bleibt. Wer gerne fein justiert oder sich an eine sehr durchdachte Ausstattung gewöhnt, wird die Tiger schnell mögen.

Stärken und Schwächen bei Komfort und Ergonomie

  • Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Stärke ist die entspannte Langstreckenwirkung. Schwäche kann sein, dass die individuelle Passform je nach Körpergröße stärker angepasst werden muss, wenn man maximalen Komfort sucht.
  • Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke ist die sehr durchdachte Tourenergonomie und das „ausgereifte“ Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass die Ausstattung und Einstellmöglichkeiten eher diejenigen ansprechen, die sich damit beschäftigen möchten.

Reisetauglichkeit: Ausstattung, Alltag und Stauraum-Logik

Adventure-Tourer werden nicht nur auf dem Papier verglichen, sondern im Alltag: Wie gut lässt sich das Motorrad beladen? Wie praktisch ist die Bedienung? Wie wirkt die Gesamtausstattung im Alltag?

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als Reise-Variante ausgelegt und bringt eine Touring-Orientierung mit, die vor allem auf Langstrecken und entspanntes Handling abzielt. Die Bedienung wirkt dabei klar und auf Nutzung ausgelegt – ohne dass man sich ständig durch Menüs kämpfen muss.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist ebenfalls stark auf Reisen ausgelegt und setzt zusätzlich auf ein sehr „vollständiges“ Paket. Gerade wer häufig unterwegs ist, profitiert davon, dass viele Funktionen und Komfortdetails zusammenpassen. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeugkasten für Touren – mit dem Vorteil, dass man sich auf die Fahrt konzentrieren kann.

Stärken und Schwächen bei der Reisetauglichkeit

  • Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Stärke ist die klare Touring-Logik und das entspannte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die „Premium-Komplexität“ im Vergleich weniger dominant ist als bei der Tiger.
  • Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke ist das sehr runde Gesamtpaket für lange Reisen und wechselnde Bedingungen. Schwäche kann sein, dass man die Technik und Ausstattung bewusst nutzen sollte, um den Mehrwert voll auszuschöpfen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Tour macht mehr Spaß – die ruhige, entspannte Langstrecke oder die vielseitige Reise mit viel Technik und aktiver Fahrunterstützung?

Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Ideal für…

  • Fahrer, die einen kräftigen, entspannten Charakter suchen und lange Strecken genießen.
  • Menschen, die ein Adventure-Motorrad möchten, das sich wie ein Touring-Bike anfühlt, ohne den Offroad-Anspruch komplett zu verlieren.
  • Tourer, die weniger „System-Overload“ wollen und lieber ein stimmiges Gesamtgefühl im Vordergrund sehen.

Triumph Tiger 1200 XCA: Ideal für…

  • Fahrer, die Elektronik und Assistenzsysteme als echten Mehrwert erleben möchten.
  • Menschen, die häufig unterschiedliche Strecken fahren (Landstraße, Autobahn, Schotter-Abschnitte) und dabei maximale Kontrolle schätzen.
  • Tourer, die ein sehr durchdachtes Gesamtpaket suchen und gerne mit Fahrmodi und Technik arbeiten.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die Wahl, wenn der Fokus auf einem entspannten, kräftigen Touring-Gefühl liegt und lange Strecken im Mittelpunkt stehen. Sie bietet eine ruhige Stabilität, einen stimmigen Charakter und eine Reiseauslegung, die im Alltag unkompliziert wirkt. Wer vor allem Komfort, Gelassenheit und einen „großen“ Auftritt sucht, findet hier eine überzeugende Basis.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist die bessere Option, wenn Vielseitigkeit und moderne Fahrunterstützung stärker zählen. Die Elektronik und die Abstimmung unterstützen das Motorrad spürbar in unterschiedlichen Situationen, wodurch sich die Tiger besonders für abwechslungsreiche Touren eignet. Wer gerne aktiv fährt, wechselnde Bedingungen gewohnt ist und ein sehr rundes Technikpaket schätzt, wird mit der Tiger glücklicher.

Kurz gesagt: Pan America für entspanntes Touring mit Charakter, Tiger 1200 XCA für vielseitige Reisen mit viel Systemkompetenz.

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