UVP 32.600 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 35.790 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Was kann der neue Edel-Tourer aus den USA?
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Full-Dresser im vollen Ornat - mehr geht nicht!
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Pro und Kontra

Pro:
  • majestätischer Auftritt
  • Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
  • technisch volle Hütte
  • hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
  • starke Bremse hinten
Kontra:
  • sehr schwer
  • nur für gestandene Biker
  • Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
Pro:
  • starker, charaktervoller Motor
  • kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
  • irsinnig gute Ausstattung
  • 200 Watt Musikanlage
  • Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
  • bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
Kontra:
  • sehr schwer
  • Bremsen vorne nur 1b
  • keine Rückfahrhilfe
  • Apple Carplay ja, Android-Auto nein
  • nix für Anfänger

Abmessungen & Gewicht

Gewicht380kg
Radstand1.625mm
Länge2.410mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 720 mm
Höhe1.310mm
Gewicht416kg
Radstand1.669mm
Länge2.609mm
Radstand1.669mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.444mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartPowerPlus V2
Hubraum1.768ccm
Hub96mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung108 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung122 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment178 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartRückgrat
Federung vorneUpside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenFox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60 B 19 66 H
Reifen hinten180/60 R 16 80 H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm)

Fazit

Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!

Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 31.845€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 18.500€
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: diverse, siehe oben

Fazit

Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!
 
Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 35.790€
  • Verfügbarkeit: seit 2022 
  • Farben: schwarz, blau, grau

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Harley-Davidson Road Glide vs. Indian Pursuit Dark Horse – Vergleich für Touring & Alltag

Wenn es um große Touring-Motorräder geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Harley-Davidson Road Glide steht für klassischen Cruiser-Charakter, eine markante Silhouette und ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit setzt. Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt dagegen moderner und technischer, mit dem Anspruch, lange Strecken nicht nur bequem, sondern auch hochgradig „smart“ zu begleiten. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Modelle im Alltag und auf Reisen wirklich auf die Straße – und wo liegen die Grenzen?

Grundidee im Vergleich: Charakter vs. Technik

Road Glide: Traditionelles Touring-Gefühl

Die Road Glide ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Fokus liegt auf einem souveränen, ruhigen Auftritt. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei längeren Etappen stabil und „vorhersehbar“ anfühlt. Gerade wenn der Rhythmus eher entspannt ist – Landstraße, Autobahnabschnitte, Pausen im passenden Takt – spielt die Harley ihre Stärke aus.

Pursuit Dark Horse: Moderne Reisebegleitung

Die Indian Pursuit Dark Horse geht die Reise pragmatischer an. Sie wirkt wie ein Touring-Paket, das Komfort, Leistung und Elektronik eng verzahnt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass sich die Fahrt auch dann leicht anfühlt, wenn die Strecke anspruchsvoller wird oder das Tempo variiert. Wer gern mit Technik arbeitet, Einstellungen nutzt und sich auf Assistenzsysteme verlassen möchte, findet hier einen klaren Vorteil.

Fahrkomfort und Sitzposition: Wer fühlt sich auf langen Strecken wohler?

Beide Motorräder sind für Touring gemacht – aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die Road Glide setzt auf eine Sitzposition, die eher „entspannt“ wirkt: Der Körper bleibt ruhig, die Maschine lässt sich gleichmäßig bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad wie ein vertrauter Begleiter funktionieren soll.

Die Pursuit Dark Horse bietet ebenfalls Touring-Komfort, wirkt jedoch in der Gesamtabstimmung oft „aktiver“. Das kann bedeuten, dass sich die Maschine bei wechselnden Bedingungen etwas lebendiger anfühlt. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn pendelt oder unterwegs öfter die Fahrweise anpasst, profitiert von diesem Charakter.

Windschutz und Ergonomie: Wie gut bleibt die Fahrt „entspannt“?

Beim Touring ist Windschutz mehr als nur Komfort – er beeinflusst Konzentration und Ermüdung. Die Road Glide spielt hier mit ihrer typischen Touring-Optik und einer Abstimmung, die auf ruhiges Vorankommen ausgelegt ist. Die Indian Pursuit Dark Horse setzt ebenfalls auf guten Schutz, wirkt aber in der Praxis oft so, als würde sie die Fahrt stärker „glätten“: weniger Stress, mehr gleichmäßiges Gefühl über längere Zeit.

Unterm Strich gilt: Wer vor allem auf eine klassische, ruhige Reise setzt, wird mit der Road Glide sehr zufrieden sein. Wer dagegen Wert darauf legt, dass sich die Fahrt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten und Wetterlagen angenehm kontrolliert anfühlt, findet in der Pursuit häufig den besseren Match.

Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. Durchzug

Beim Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Harley-Davidson Road Glide steht für einen kräftigen, „drehmomentbetonten“ Stil. Das bedeutet: Sie zieht gleichmäßig an und vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig nachjustieren muss. Für entspanntes Fahren, flüssiges Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten ist das ein echter Vorteil.

Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt im Vergleich oft darauf ausgelegt, dass sie auch bei dynamischerer Fahrweise schnell wieder in den passenden Bereich kommt. Der Durchzug und die Art, wie die Leistung anliegt, unterstützen ein zügigeres Vorankommen – besonders dann, wenn die Strecke mehr als nur „geradeaus“ bietet.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Harley punktet mit ihrem souveränen, ruhigen Ansprechverhalten und dem Gefühl von „einfach fahren“. Die Indian kann bei mehr Tempo und wechselnden Situationen mehr Reserven vermitteln. Wer vor allem gemütlich unterwegs ist, wird die Harley als stimmiger empfinden; wer gern variiert und häufiger beschleunigt, bekommt mit der Pursuit oft mehr „Spielraum“.

Getriebe, Schalten und Fahrbarkeit

Beide Motorräder sind für Touring ausgelegt, aber die Art, wie sie sich im Alltag anfühlen, unterscheidet sich. Die Road Glide wirkt wie ein Motorrad, das man mit einem gleichmäßigen Rhythmus fährt: Schalten fühlt sich passend an, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das ist besonders angenehm, wenn der Fokus auf Strecke und Landschaft liegt.

Die Pursuit Dark Horse unterstützt eine Fahrweise, bei der man öfter zwischen entspanntem Rollen und zügigem Beschleunigen wechselt. Das kann bedeuten, dass sie sich im Alltag „flexibler“ anfühlt, weil sie schneller in den gewünschten Modus kommt. Wer häufig unterwegs ist und nicht nur auf langen, gleichmäßigen Etappen fährt, profitiert davon.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Touring-Motorräder müssen vor allem eins: stabil bleiben. Die Road Glide vermittelt dabei ein sehr sicheres Gefühl, besonders bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Fahrbahn weniger perfekt ist. Das Motorrad wirkt dann wie auf Kurs, ohne hektisch zu werden.

Die Indian Pursuit Dark Horse bringt im Vergleich häufig mehr Agilität ins Spiel. Das heißt nicht, dass sie „sportlich“ im klassischen Sinn ist – aber sie kann Kurven und Richtungswechsel oft souveräner unterstützen, wenn man nicht nur geradeaus fährt. Wer gern auch mal eine kurvige Strecke mitnimmt, wird die Pursuit als angenehmer empfinden.

Schwäche auf beiden Seiten: Bei sehr engen, langsamen Manövern können beide groß und schwer wirken. Der Unterschied liegt eher darin, wie leicht man das Motorrad im Alltag „mitnimmt“. Die Indian wirkt oft etwas leichter zu kontrollieren, während die Harley ihren Komfort eher in der gleichmäßigen Fahrt ausspielt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei jedem Tempo

Beim Bremsen zählt vor allem eines: Dosierbarkeit und Stabilität. Die Road Glide bietet ein Gefühl, das auf Vertrauen setzt – man kann die Verzögerung gut einschätzen und bleibt dabei ruhig. Das ist besonders wertvoll, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.

Die Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken oft über die Kombination aus Bremsleistung und moderner Sicherheitslogik aus. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, auch in anspruchsvolleren Situationen kontrolliert zu bleiben. Wer Wert auf Technik und ein „assistiertes“ Sicherheitsgefühl legt, wird hier eher abgeholt.

Elektronik und Assistenz: Wie „modern“ ist das Touring?

Elektronik ist im Touring längst kein Luxus mehr. Die Road Glide setzt dabei stärker auf ein klassisches Fahrgefühl, bei dem die Technik im Hintergrund arbeitet. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen möchte.

Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt dagegen wie ein Paket aus Fahrmodi, Assistenz und Komfortfunktionen. Das ist besonders dann spürbar, wenn man unterschiedliche Bedingungen hat: Stadtverkehr, Regen, wechselnde Temperaturen, längere Autobahnfahrten. Die Pursuit kann sich dann wie ein Motorrad anfühlen, das sich anpasst, statt dass man alles manuell ausgleichen muss.

Stauraum, Touring-Ausstattung und Alltagstauglichkeit

Touring bedeutet: Gepäck, Planung und Alltagstauglichkeit. Beide Modelle sind darauf ausgelegt, dass man längere Strecken mitnehmen kann. Die Road Glide wirkt dabei wie ein „klassisches Reisegerät“: Stauraum und Touring-Setup sind so gedacht, dass man sich auf die Fahrt konzentriert. Die Indian Pursuit Dark Horse geht einen Schritt weiter und wirkt in der Gesamtheit oft wie ein Reise-Cockpit: Komfort, Bedienbarkeit und Technik greifen stärker ineinander.

Stärken und Schwächen zeigen sich vor allem in der Frage, wie man unterwegs ist. Wer gern mit einem bewährten Setup fährt und das Motorrad als ruhige Basis nutzt, wird die Harley als stimmig erleben. Wer dagegen Wert auf eine durchdachte, moderne Touring-Umgebung legt, findet in der Indian häufig mehr „All-in-one“-Vorteile.

Für wen passt welches Motorrad?

Harley-Davidson Road Glide: Ideal für ruhiges, klassisches Touring

Die Road Glide ist besonders passend, wenn der Fokus auf einem souveränen, entspannten Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich für lange Etappen, bei denen man nicht ständig die Fahrweise wechselt, sondern gleichmäßig unterwegs ist. Auch wer den klassischen Cruiser-Charakter mag und ein Motorrad sucht, das sich wie ein vertrauter Reisebegleiter anfühlt, findet hier eine starke Wahl.

Indian Pursuit Dark Horse: Ideal für Technikfans und variablen Einsatz

Die Pursuit Dark Horse ist eine gute Wahl, wenn Technik, Assistenz und moderne Bedienkonzepte im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die nicht nur „durchfahren“, sondern unterwegs öfter variieren: mal zügiger, mal entspannt, mal Stadt, mal Landstraße. Wer ein Touring-Motorrad sucht, das sich in unterschiedlichen Situationen besonders stimmig anfühlt, wird mit der Indian oft glücklicher.

Fazit:

Die Harley-Davidson Road Glide ist der bessere Fit, wenn klassisches Touring, ein ruhiges Fahrgefühl und ein souveräner Rhythmus im Vordergrund stehen. Sie überzeugt vor allem durch ihre entspannte Art, lange Strecken angenehm zu machen, und durch den Charakter, der sich nicht nach „Technik-Spielerei“ anfühlt, sondern nach bewährter Reisephilosophie. Wer gern gleichmäßig fährt, das Motorrad als komfortable Basis nutzt und den Cruiser-Vibe schätzt, bekommt mit der Road Glide ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken aus, wenn moderne Elektronik, variabler Einsatz und ein stärker unterstützendes Sicherheits- und Komfortkonzept gefragt sind. Sie wirkt oft dann besonders überzeugend, wenn die Fahrt nicht nur aus langen, gleichmäßigen Etappen besteht, sondern aus wechselnden Bedingungen und Fahrstilen. Wer Technik mag, Assistenzfunktionen schätzt und ein Touring-Motorrad sucht, das sich flexibel anfühlt, trifft mit der Pursuit häufig die bessere Wahl.

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