| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
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Harley-Davidson Road Glide vs. Kawasaki Z 650 S – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Road Glide und die Kawasaki Z 650 S, geht es selten nur um Technikdaten. Es geht um den Charakter: Die Road Glide steht für große Cruiser-Emotion, ruhigen Langstreckenkomfort und den typischen Harley-Auftritt. Die Z 650 S dagegen ist ein modernes, agiles Naked-Bike, das sich im Alltag leichtfüßig bewegt und mit direktem Fahrgefühl überzeugt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Touring vs. agiles Naked-Bike
Die Harley-Davidson Road Glide ist als Reise-Cruiser gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität und ein Fahrgefühl, das auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Die Kawasaki Z 650 S verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken schnell präsent zu sein – mit einer Sitzposition, die eher aktiv wirkt und mit der man das Motorrad spürt, statt es nur zu „genießen“.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Wer lange Strecken entspannt fahren möchte und dabei Wert auf eine markante Optik sowie Touring-Atmosphäre legt, findet in der Road Glide eine klare Richtung. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegt, zügig reagiert und auch mal spontan für eine Runde am Feierabend genutzt wird, wird mit der Z 650 S deutlich eher glücklich.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Drehmoment-Genuss vs. lebendige Reaktion
Beim Motorcharakter liegen Welten zwischen den beiden Konzepten. Die Harley-Davidson Road Glide steht typischerweise für einen kräftigen, eher „drehmomentorientierten“ Antrieb, der das Motorrad in der Praxis souverän beschleunigen lässt. Das Fahrgefühl ist weniger hektisch, dafür gleichmäßig und kultiviert – besonders dann, wenn die Geschwindigkeit konstant bleibt oder man entspannt aus dem Drehzahlkeller heraus fährt.
Die Kawasaki Z 650 S wirkt dagegen spürbar dynamischer im Sinne von „Ansprechverhalten“. Gerade im mittleren Drehzahlbereich zeigt sie ihre Stärken: Gasbefehle werden direkt umgesetzt, und das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also in der Stadt oder auf Landstraßen mit wechselndem Tempo.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der Road Glide: gleichmäßige Kraftentfaltung, entspannte Fahrweise über längere Zeit, ein souveränes Gefühl bei Reisegeschwindigkeit.
Schwächen der Road Glide: weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr, mehr Fokus auf ruhiges Gleiten statt auf spontane Richtungswechsel.
Stärken der Z 650 S: direkte Reaktion, agiles Handling, macht Spaß bei kurzen Touren und im Alltag.
Schwächen der Z 650 S: wer sehr lange Strecken mit maximaler Cruiser-Entspannung fahren will, wird die Road-Glide-Philosophie meist als angenehmer empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser vs. aktives Naked-Feeling
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Harley-Davidson Road Glide ist auf Komfort ausgelegt: Der Fahrer sitzt typischerweise so, dass man längere Zeit entspannt bleiben kann. Die Haltung unterstützt eine Reise- und Genussfahrt. Dazu kommt das Gesamtpaket aus Windschutz, Rahmengefühl und dem „großen“ Eindruck, den Cruiser vermitteln.
Die Kawasaki Z 650 S bringt dagegen eine eher aufrechte, aber aktive Sitzposition mit. Das Motorrad wirkt dadurch wendiger und „direkter“. Wer gern mit dem Körper arbeitet, in Kurven mitführt und das Motorrad spürt, bekommt hier ein sehr passendes Setup.
Welche Ergonomie passt zu welchem Fahrprofil?
Für Fahrten, bei denen Komfort und entspannte Kilometer im Vordergrund stehen, ist die Road Glide meist die stimmigere Wahl. Für Fahrten, bei denen häufiges Manövrieren, zügiges Beschleunigen und ein sportlicheres Fahrgefühl gefragt sind, spielt die Z 650 S ihre Stärken aus.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Alltag
Im Vergleich der Fahrwerksauslegung zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Road Glide ist darauf getrimmt, auf längeren Strecken stabil zu wirken und ein ruhiges Fahrgefühl zu vermitteln. Das hilft besonders bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten und bei Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, um das Motorrad in der Spur zu halten.
Die Z 650 S ist dagegen eher auf Agilität ausgelegt. Das Handling wirkt leichter, Richtungswechsel gehen schneller von der Hand, und das Motorrad fühlt sich in vielen Situationen intuitiv an. Gerade wenn die Strecke nicht „lang und glatt“, sondern eher kurvig oder städtisch ist, ist das ein echter Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Road Glide profitiert davon, dass sie bei Reisegeschwindigkeit stabil bleibt und das Bremssystem in der Praxis gut dosierbar wirkt. Die Z 650 S punktet häufig durch ein sportlicheres Ansprechverhalten und ein Handling, das das Bremsen in Kurvennähe oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen erleichtert.
Im direkten Vergleich gilt: Wer viel auf Autobahn und Landstraße mit gleichmäßigem Tempo unterwegs ist, wird die Cruiser-Stabilität der Road Glide besonders schätzen. Wer dagegen oft im Verkehr ist oder gern dynamisch fährt, bekommt mit der Z 650 S ein Motorrad, das sich im Alltag sehr „griffbereit“ anfühlt.
Windschutz, Komfort und Alltagstauglichkeit
Bei der Harley-Davidson Road Glide ist der Komfortgedanke deutlich spürbar. Der Windschutz und die gesamte Touring-Orientierung sorgen dafür, dass man sich auf langen Strecken weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeiten muss. Das macht die Road Glide besonders attraktiv, wenn Touren nicht nur kurz sind, sondern auch mehrere Stunden dauern.
Die Kawasaki Z 650 S ist im Alltag dafür oft die praktischere Wahl. Das Motorrad ist leichter im Handling, wirkt weniger „groß“ und lässt sich im Stadtverkehr entspannter bewegen. Auch für kürzere Ausfahrten ist sie ideal, weil sie schnell einsatzbereit ist und man nicht das Gefühl hat, erst in den „Tour-Modus“ wechseln zu müssen.
Optik und Stil: Harley-Statement vs. modernes Naked-Design
Natürlich spielt auch das Design eine Rolle. Die Road Glide ist ein Statement: markant, präsent und mit dem typischen Cruiser-Charakter. Wer gern mit einem Motorrad fährt, das Aufmerksamkeit ausstrahlt und eine klare Identität hat, wird hier genau richtig liegen.
Die Z 650 S wirkt dagegen modern und zurückhaltender. Das Naked-Konzept lässt die Technik sichtbar und unterstreicht den Fokus auf Fahrspaß. Für viele ist das der Vorteil: Das Motorrad wirkt nicht wie ein „Touring-Objekt“, sondern wie ein vielseitiges Alltagsgerät mit sportlichem Anspruch.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Harley-Davidson Road Glide: die bessere Wahl für…
Die Road Glide passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort und Cruiser-Feeling liegt. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht auf Charakter verzichten möchte, findet in der Road Glide eine stimmige Kombination aus souveränem Fahrgefühl und Touring-Orientierung. Auch wer Wert auf ein Motorrad legt, das optisch wie akustisch „Harley“ ist, wird die Road Glide als besonders passend empfinden.
Kawasaki Z 650 S: die bessere Wahl für…
Die Z 650 S ist ideal, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, schnell auf Gas und Lenkimpulse reagiert und auch für kürzere Touren oder spontane Fahrten begeistert, trifft mit der Z 650 S häufig die richtige Wahl. Das Naked-Konzept unterstützt dabei ein aktives Fahrverhalten.
Stärken-Schwächen-Abgleich im direkten Vergleich
Im Gesamtbild zeigt sich: Die Harley-Davidson Road Glide gewinnt vor allem dort, wo Komfort, Stabilität und Touring-Atmosphäre zählen. Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken dort aus, wo Wendigkeit, Alltagseinsatz und ein lebendiges Fahrgefühl gefragt sind.
Die Road Glide ist eher das Motorrad für „Zeit auf dem Bike“, während die Z 650 S eher das Motorrad für „Fahrspaß zwischendurch“ ist. Beide können begeistern – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Fazit:
Die Harley-Davidson Road Glide ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem lange Strecken entspannt genießen möchten und dabei ein Motorrad suchen, das stabil läuft, souverän beschleunigt und klar als Cruiser-Touring-Maschine auftritt. Wer Komfort, Präsenz und das Gefühl von „angekommen sein“ priorisiert, wird mit der Road Glide deutlich zufriedener sein.
Die Kawasaki Z 650 S passt dagegen besonders gut, wenn Alltag, Wendigkeit und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für kürzere Touren, Stadtverkehr und kurvige Strecken wirkt sie oft unkomplizierter und macht mehr Lust auf aktives Fahren. Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das schnell einsatzbereit ist und Spaß im täglichen Rhythmus bietet, trifft mit der Z 650 S die richtige Entscheidung.