| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Road Glide vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Vergleich & Empfehlung
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, bekommt meist genau das: eine spannende Gegenüberstellung aus Stil, Konzept und Fahrpraxis. Der Harley-Davidson Road Glide steht für große Touring-Ambitionen, viel Komfort und den typischen V-Twin-Charakter. Die Royal Enfield Guerrilla 450 dagegen bringt ein deutlich moderneres, agileres Gesamtpaket mit – mit Fokus auf Alltag, Fahrspaß und eine unkomplizierte Art, Kilometer zu sammeln.
Im folgenden Vergleich werden die im jeweiligen Modellkontext genannten Eckdaten und Eigenschaften miteinander abgeglichen: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Sitzposition, Wind- und Wetterschutz, Bremsgefühl sowie der praktische Nutzen im Alltag. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal „besser“ zu nennen, sondern darum, herauszufinden, welches Motorrad zu den eigenen Prioritäten passt.
Konzept & Charakter: Touring-Linie vs. Alltags-Agilität
Harley-Davidson Road Glide: große Bühne für lange Strecken
Der Harley-Davidson Road Glide ist als Tourer gedacht. Das merkt man am Gesamteindruck: Die Auslegung zielt auf ruhiges Dahingleiten, stabile Fahrbarkeit und ein Fahrgefühl, das eher „entspannt“ als „sportlich-hart“ wirkt. Gerade auf längeren Strecken spielt das Zusammenspiel aus Motorleistung, Drehmomententfaltung und der typischen Cruiser-Geometrie seine Stärken aus.
Royal Enfield Guerrilla 450: leichtfüßig, modern, vielseitig
Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt ein anderes Ziel. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell anfühlt: Wendiger im Stadtverkehr, einfacher im Handling und insgesamt weniger „schwer im Kopf“. Der Motorcharakter ist auf nutzbare Alltagstauglichkeit ausgelegt – mit einem Ansprechverhalten, das das Fahren zwischen Ampeln genauso attraktiv macht wie kurze Ausflüge am Wochenende.
Motor & Antrieb: Drehmomentgefühl vs. lebendiges Ansprechverhalten
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung und Drehmoment genutzt werden. Der Harley-Davidson Road Glide setzt auf den typischen V-Twin-Charakter: Kraftentfaltung, die sich besonders bei gleichmäßiger Fahrt und im mittleren Drehzahlbereich souverän anfühlt. Das macht das Motorrad stark für komfortables Cruisen und entspanntes Überholen.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen eher „drehfreudig“ im Sinne von: Sie reagiert direkt auf Gasbefehle und unterstützt ein aktives Fahren. Wo der Road Glide häufig über ruhiges Drehmoment überzeugt, punktet die Guerrilla 450 mit dem Gefühl, dass man schneller auf wechselnde Situationen reagieren kann – etwa beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen Landstraße und Stadt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Road Glide: souverän auf Strecke
Der Harley-Davidson Road Glide spielt seine Stärken vor allem dort aus, wo es gleichmäßig weitergeht. Die Abstimmung wirkt auf Langstrecke „gelassen“: Geradeauslauf, ruhige Linienführung und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Sessions nicht ständig nach Korrektur verlangt. Das ist ein Vorteil, wenn die Route wichtiger ist als das ständige „Mit-dem-Motorrad-arbeiten“.
Guerrilla 450: wendig und unkompliziert
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich deutlich handlicher. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in engen Bereichen gefahren wird: Stadtverkehr, Ein- und Ausparken, kurvige Nebenstraßen oder spontane Umwege. Das Handling unterstützt ein aktives Fahrtempo, ohne dass das Motorrad „zu viel“ verlangt.
Sitzposition & Komfort: Langstreckenhaltung vs. Alltags-Ergonomie
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Der Harley-Davidson Road Glide ist auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt. Das passt zu Fahrern, die längere Strecken genießen möchten, ohne ständig in eine sportlich-kompakte Position „hineinzuarbeiten“. Gleichzeitig ist das Motorrad durch seine Touring-Ausrichtung eher auf „Fahren mit Ruhe“ optimiert.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet eine ergonomische Basis, die sich leichter in den Alltag integrieren lässt. Sie wirkt weniger „touring-schwer“ und dadurch oft angenehmer, wenn der Tag aus vielen kurzen Abschnitten besteht. Wer häufig zwischen Stadt und Land pendelt, profitiert von dieser unkomplizierten Haltung.
Windschutz & Wetterschutz: Road Glide mit Touring-Fokus
Beim Thema Wind- und Wetterschutz zeigt sich die Ausrichtung beider Motorräder deutlich. Der Harley-Davidson Road Glide ist als Tourer konzipiert und bringt typischerweise mehr Fokus auf den Schutz vor Fahrtwind. Das kann gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen den Unterschied machen: weniger „Winddruck“ auf dem Oberkörper, mehr Konzentration auf die Strecke.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist eher auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: Sie kann für längere Fahrten genutzt werden, aber der Schwerpunkt liegt nicht so stark auf maximalem Windschutz. Wer häufig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, wird die Guerrilla 450 trotzdem mögen – vor allem wegen ihrer leichten Handhabung.
Bremsen & Fahrstabilität: Gefühl im Alltag vs. Kontrolle auf Strecke
Bei den Bremsen und der Fahrstabilität unterscheiden sich die Motorräder vor allem in der Art, wie sie Sicherheit vermitteln. Der Harley-Davidson Road Glide wirkt auf Strecke sehr kontrolliert. Das Bremssystem unterstützt ein ruhiges, planbares Verzögern – besonders dann, wenn das Motorrad ohnehin auf „stabile Linie“ ausgelegt ist.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet dagegen mit dem direkten Feedback, das zu einem agilen Fahrstil passt. In der Stadt oder auf kurvigen Strecken fühlt sich das Motorrad oft „näher“ an: Man kann schneller reagieren und das Tempo dynamischer anpassen.
Alltag, Wartung & Kosten: Praktikabilität im Blick
Auch wenn die konkreten Unterhaltskosten je nach Nutzung, Region und Zustand variieren, lässt sich der Unterschied im Konzept gut beschreiben. Der Harley-Davidson Road Glide ist ein Premium-Tourer. Das bedeutet: mehr Ausstattung, mehr Komfort-Features und häufig auch ein höherer Anspruch an Pflege und Wartungsplanung. Dafür bekommt man ein Motorrad, das sich stark auf lange Fahrten und „großes Motorradgefühl“ konzentriert.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist im Vergleich stärker auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch im Alltag zuverlässig funktioniert, kann das Konzept sehr attraktiv sein. Dazu kommt: Die geringere „Touring-Schwere“ macht das Motorrad oft einfacher im Handling und im täglichen Umgang.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Road Glide – Stärken
- Touring-Fokus: Komfort und ruhiges Fahrgefühl auf längeren Strecken.
- Motorcharakter: Drehmoment und V-Twin-Gefühl für entspanntes Cruisen.
- Stabilität: souveräne Linienführung, besonders bei gleichmäßigem Tempo.
- Wind- und Wetterschutz: tendenziell stärker auf Fernreisen ausgelegt.
Harley-Davidson Road Glide – Schwächen
- Weniger agil: in engen Situationen kann die Touring-Ausrichtung weniger „leicht“ wirken.
- Anspruch im Alltag: Handling und Pflege sind stärker auf ein großes Motorrad ausgelegt.
- Fahrstil: wer sehr dynamisch und häufig „kurz und schnell“ fährt, könnte die Charakteristik weniger passend finden.
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Agilität: wendig und schnell im Handling, besonders im Stadtverkehr.
- Alltagsnutzen: unkompliziert für Pendeln und kurze Touren.
- Direktes Ansprechverhalten: unterstützt ein aktives Fahren.
- Vielseitigkeit: passt gut zu wechselnden Streckenprofilen.
Royal Enfield Guerrilla 450 – Schwächen
- Touring-Gefühl: weniger Fokus auf maximalen Windschutz und „Langstreckenruhe“.
- Konzeptunterschied: wer ein großes Cruiser-/Tourer-Gefühl sucht, findet das eher beim Road Glide.
- Tempo-Anspruch: bei sehr langen Autobahnabschnitten kann die Auslegung weniger „entspannt“ wirken als beim Tourer.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ als von „passend“ ab. Der Harley-Davidson Road Glide ist besonders geeignet, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Touring-Gefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne mit gleichmäßigem Tempo fährt, Wind- und Wetterschutz schätzt und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, wird mit dem Road Glide sehr glücklich.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und unkompliziertes Handling wichtiger sind. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, bekommt mit der Guerrilla 450 ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Der Harley-Davidson Road Glide ist die richtige Wahl für Fahrer, die vor allem Komfort, Stabilität und Touring-Atmosphäre suchen. Seine Stärken liegen im entspannten Cruisen, im typischen V-Twin-Gefühl und in der Ausrichtung auf lange Strecken – besonders dort, wo Windschutz und ruhige Fahrbarkeit zählen. Dafür ist er im Alltag weniger „leichtfüßig“ und verlangt eher nach einer bewussten Handhabung als nach maximaler Agilität.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt dagegen ideal zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und abwechslungsreiche Strecken möchten. Sie spielt ihre Vorteile bei Wendigkeit, direktem Ansprechverhalten und unkompliziertem Handling aus. Wer häufig kurze Abschnitte fährt, gern dynamisch unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, findet in der Guerrilla 450 den besseren Match.