| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Harley-Davidson Road Glide vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Road Glide und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: ein tourenorientierter Cruiser, der auf Ruhe, Komfort und souveräne Kilometer ausgelegt ist, und ein sportliches Naked-Bike, das auf Agilität, Direktheit und dynamische Fahrten setzt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Tourenruhe vs. Sportdirektheit
Harley-Davidson Road Glide: Touring mit Charakter
Die Road Glide ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Fokus liegt auf einer entspannten Sitzposition, einem spürbaren Windschutz und einem Motorcharakter, der eher nach „durchziehen“ als nach „zackig hochdrehen“ klingt. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Strecken, Autobahnabschnitte und entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen.
Triumph Speed Triple 1200 RR: Naked-Sport für Kurven und Tempo
Die Speed Triple 1200 RR steht dagegen für sportliche Spannung. Als Naked-Bike ist sie auf eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Fahrbahn ausgelegt. Das Fahrgefühl ist dynamischer, das Handling wirkt wendiger und die gesamte Auslegung zielt darauf, zügig zu beschleunigen und Kurven mit klarer Linie zu fahren. Wer gern sportlich unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die Lust auf Tempo macht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Motorräder unterschiedliche Stärken ausspielen. Die Road Glide liefert ihre Wirkung vor allem über einen kräftigen, gleichmäßigen Schub, der sich besonders bei konstantem Tempo und beim Überholen aus dem Drehzahlkeller heraus bemerkbar macht. Die Speed Triple 1200 RR hingegen spielt ihre Vorteile stärker in der Dynamik aus: Der Motor wirkt „sportlicher“ abgestimmt, reagiert direkter und unterstützt zügiges Beschleunigen sowie dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven.
Im direkten Vergleich der typischen Werte (Leistung, Drehmomentverlauf und Charakter) zeigt sich: Die Road Glide ist weniger auf maximale Drehzahlspiele ausgelegt, sondern auf souveräne Kraftentfaltung über längere Zeit. Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf Fahrspaß bei sportlicher Gangart getrimmt – mit einem Antrieb, der das Motorrad spürbar „lebendig“ macht, wenn es um Tempo und Fahrdynamik geht.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort oder sportliche Haltung
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Harley-Davidson Road Glide bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das entlastet den Körper, besonders wenn die Strecke nicht nur aus kurzen Kurven besteht, sondern aus vielen Kilometern. Dazu kommt der Windschutz, der den Fahrtwind spürbar reduziert und das Fahrgefühl auf Autobahn und Landstraße entspannter macht.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt auf eine sportlichere Sitzhaltung. Das bedeutet: mehr Fokus auf Kontrolle und aktives Fahren. Für kurze bis mittlere Strecken oder für Fahrten, bei denen Kurven und Beschleunigung im Mittelpunkt stehen, fühlt sich die Speed Triple oft „näher“ an. Wer jedoch sehr lange Touren plant, muss abwägen, ob die sportliche Haltung über Stunden hinweg genauso gut passt wie die komfortorientierte Auslegung der Road Glide.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität in Kurven
Beim Fahrwerk und beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Road Glide wirkt auf der Strecke eher wie ein „Gleiten“: stabil, ruhig und berechenbar. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man lange Abschnitte gleichmäßig fahren möchte.
Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad lässt sich leichter in die Kurve bringen, reagiert schneller auf Lenkimpulse und unterstützt eine sportliche Linie. Im Vergleich der relevanten Fahrwerkswerte (wie Federungscharakter, Abstimmung und das Zusammenspiel aus Vorder- und Hinterbau) wird deutlich: Die Speed Triple ist eher das Motorrad für dynamische Fahrten, während die Road Glide eher das Motorrad für entspannte, lange Strecken ist.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Road Glide zielt auf sicheres Verzögern aus höheren Reisegeschwindigkeiten und auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Bremsgefühl. Die Speed Triple 1200 RR ist stärker auf sportliches Bremsen ausgelegt: präzise Rückmeldung, schnelle Reaktion und ein Gefühl von Kontrolle, wenn es zügig in die nächste Kurve geht.
Im Vergleich der typischen Brems- und Fahrstabilitätswerte (Bremsleistung, Dosierbarkeit und das Zusammenspiel mit dem Fahrwerk) zeigt sich: Beide Motorräder können souverän bremsen, aber sie „spielen“ ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Die Road Glide wirkt besonders stark, wenn es um ruhige Sicherheit auf Tour geht. Die Speed Triple punktet, wenn es um sportliche Verzögerung und dynamische Rhythmik geht.
Windschutz, Alltag und Alltagstauglichkeit
Der Alltag ist bei diesem Vergleich ein echtes Thema. Die Road Glide bringt durch ihren Touring-Ansatz mehr Schutz und reduziert den Stressfaktor bei Fahrtwind. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Autobahn gefahren wird oder wenn längere Strecken „entspannt“ bleiben sollen.
Die Speed Triple 1200 RR ist im Alltag dafür oft die „einfachere“ Wahl, wenn es um Wendigkeit, direkte Rückmeldung und sportliche Ausfahrten geht. Im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen wirkt sie lebendiger und motivierender. Allerdings ist der Komfortfaktor bei sehr langen Fahrten stärker abhängig von der persönlichen Erwartung an Sitzhaltung und Windschutz.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Road Glide – Stärken
- Touring-Komfort: entspannte Sitzposition und angenehmes Langstrecken-Gefühl.
- Windschutz: reduziert spürbar den Fahrtwind und macht Autobahnfahrten angenehmer.
- Stabilität: ruhiges, berechenbares Fahrverhalten auf Strecke.
- Motorcharakter: kräftiger Schub für souveränes Cruisen.
Harley-Davidson Road Glide – Schwächen
- Sportliche Agilität: im Vergleich zur Speed Triple weniger „leichtfüßig“ bei sehr dynamischer Kurvenfahrt.
- Fokus auf Touring: wer ausschließlich sportliche Fahrten sucht, könnte den Charakter als weniger „direkt“ empfinden.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Agiles Handling: schnelle Reaktion auf Lenkimpulse und sportliche Linienführung.
- Direkter Fahrspaß: dynamische Beschleunigung und lebendiges Motorgefühl.
- Sportliche Brems- und Fahrdynamik: Vertrauen beim zügigen Fahren.
- Naked-Charakter: unmittelbares Gefühl von Kontrolle und Fahrbahnkontakt.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen
- Komfort über lange Zeit: sportliche Sitzhaltung kann bei sehr langen Touren stärker fordern.
- Windschutz: je nach persönlichem Empfinden weniger „Touring-entspannt“ als bei einer Road Glide.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende immer eine Frage der Prioritäten. Die Harley-Davidson Road Glide ist besonders passend, wenn lange Strecken, entspanntes Cruisen und ein Motorrad gesucht werden, das sich wie ein zuverlässiger Reisebegleiter anfühlt. Sie ist ideal für Menschen, die gern gleichmäßig fahren, Wind und Strecke genießen und dabei auf Komfort und Stabilität setzen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrten, Kurvenrhythmus und ein direktes, agiles Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern beschleunigt, zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Ausfahrten nutzt, wird mit der Speed Triple sehr viel Freude haben.
Fazit:
Die Harley-Davidson Road Glide ist die richtige Wahl für alle, die Komfort, Windschutz und souveräne Langstreckenruhe suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn gleichmäßiges Tempo, entspanntes Reisen und ein stabiler Fahrstil wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt dagegen besser zu Fahrern, die ein agiles Naked-Bike wollen: direkter Antrieb, schnelles Handling und sportliche Dynamik stehen hier im Mittelpunkt. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein unmittelbares Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Speed Triple glücklicher. Kurz gesagt: Road Glide für Touring-Komfort, Speed Triple 1200 RR für sportliche Dynamik.