| UVP | 17.570 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
- qualitativ hochwertiger Eindruck
- fetter V2 Sound, aber unter 95dB
- elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
- Federung hinten knüppelhart
- futzeliger Seitenständer
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 775 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution® Max 1250T | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 122 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 231 | km |
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Motor mittragegend | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 160/70TR17 73V | |
| Reifen hinten | 180/70R16 77V | |
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Sportster S vs. Honda CBR 600 RR: Vergleich für Fahrspaß mit Charakter
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Sportster S und die Honda CBR 600 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein markanter Cruiser-Roadster-Ansatz und ein kompromissloses Supersport-Konzept aufeinander. Beide Maschinen sind auf ihre Weise schnell, beide können begeistern – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche im sportlichen Einsatz, und wo liegen die jeweiligen Schwächen?
Grundidee im Vergleich: Roadster-Charakter vs. Supersport-Fokus
Die Harley-Davidson Sportster S ist als moderne Interpretation des Sportster-Gedankens gedacht: Sie verbindet einen eigenständigen Look mit einem Motor, der sich nicht wie ein klassischer Cruiser anfühlt, sondern deutlich sportlicher agiert. Gleichzeitig bleibt das Motorrad in der Ausrichtung alltagstauglich – mit einer Sitzposition, die nicht komplett auf Rennstrecke getrimmt ist.
Die Honda CBR 600 RR dagegen ist ein typisches Sportbike: Die Grundhaltung ist auf zügiges Fahren, präzises Handling und dynamische Beschleunigung ausgelegt. Das Motorrad ist dafür gebaut, Kurven energisch anzunehmen und auf der Strecke ein sehr direktes Feedback zu liefern. Wer sportlich fährt, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass das Bike „für Tempo“ entwickelt wurde.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. sportliche Durchzugskraft
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Harley-Davidson Sportster S wirkt in der Praxis oft dann besonders stark, wenn man nicht nur auf maximale Spitzenwerte schaut, sondern auf nutzbare Kraft im Alltag. Das Zusammenspiel aus Drehmomentverlauf und Ansprechverhalten sorgt dafür, dass sich das Motorrad leicht dosieren lässt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das zwischen entspanntem Cruisen und sportlichem Beschleunigen flexibel bleibt.
Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken eher in einem anderen Drehzahlbereich aus. Im sportlichen Modus fühlt sich die Maschine sehr „auf Linie“ an: Gasannahme, Schub und das schnelle Hochdrehen passen gut zu Fahrern, die häufig zügig beschleunigen und das Motorrad aktiv bewegen. Die CBR ist weniger darauf ausgelegt, lange gemütlich zu rollen – sie belohnt eher konsequentes, sportliches Fahren.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Sportster S: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit des Antriebs und im flexiblen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das „Rennstrecken-Feeling“ nicht im gleichen Maße entsteht wie bei einer Supersport-Maschine.
- CBR 600 RR: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem klaren Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung im Alltag weniger komfortabel wirkt, wenn man eher entspannt unterwegs ist.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Roadster vs. sportlich nach vorn
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Sitzposition. Die Harley-Davidson Sportster S bietet eine Haltung, die zwar sportlich wirkt, aber nicht so stark nach vorn zieht wie bei vielen Supersportlern. Dadurch bleibt das Motorrad auch auf längeren Strecken angenehmer, vor allem wenn der Fokus nicht ausschließlich auf maximaler Schräglage liegt.
Die Honda CBR 600 RR ist deutlich stärker auf sportliche Aerodynamik und aktive Fahrhaltung ausgelegt. Das kann auf kurzen, dynamischen Ausfahrten ein Vorteil sein – auf längeren Touren oder bei viel Stadtverkehr kann die Haltung aber anstrengender werden. Wer häufig „sportlich“ fährt, wird die Position schnell mögen; wer eher gemächlich unterwegs ist, spürt schneller die Grenzen.
Was bedeutet das für den Alltag?
Die Sportster S punktet eher bei Fahrten, bei denen man nicht ständig im „Sport-Modus“ sein muss. Die CBR 600 RR ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Ausfahrten im Vordergrund stehen und die Sitzposition als Teil des Fahrgefühls akzeptiert wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in Kurven vs. maximale Präzision
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Harley-Davidson Sportster S zielt darauf ab, ein ausgewogenes Setup zu bieten: Sie soll sich in Kurven sicher anfühlen, gleichzeitig aber nicht zu „hart“ oder zu kompromisslos wirken. Das Ergebnis ist häufig ein Motorrad, das sich gut dosieren lässt und auch auf wechselnden Straßenverhältnissen angenehm bleibt.
Die Honda CBR 600 RR ist auf präzises, sportliches Einlenken und ein sehr klares Kurvenverhalten ausgelegt. In schnellen Passagen und bei konsequenter Fahrweise fühlt sich die Maschine oft besonders direkt an. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man das Motorrad aktiv führt und die Dynamik ausnutzt.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Sportster S: Stärken in der gutmütigen, alltagstauglichen Abstimmung und im kontrollierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die absolute Präzision einer Supersport-Maschine nicht in jeder Situation erreicht wird.
- CBR 600 RR: Stärken in der sportlichen Linie, der schnellen Rückmeldung und dem präzisen Kurvengefühl. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag weniger „entspannt“ wirkt und mehr aktive Fahrtechnik verlangt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, aber der Einsatzschwerpunkt unterscheidet sich. Die Honda CBR 600 RR wird im sportlichen Bereich besonders stark wahrgenommen: Beim kräftigen Verzögern und in Situationen, in denen man häufig bremst und wieder beschleunigt, spielt die Supersport-Logik ihre Vorteile aus.
Die Harley-Davidson Sportster S bietet ebenfalls ein sicheres Bremsgefühl, wirkt aber insgesamt eher auf „alltagssportlich“ abgestimmt. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Wer nicht ständig an die Grenzen geht, profitiert von einem Setup, das sich gut kontrollieren lässt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken
Im Alltag zählt mehr als nur Tempo. Dazu gehören Dinge wie Übersicht, Fahrbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten, Komfort und die Frage, wie leicht sich das Motorrad in den Alltag integrieren lässt.
Die Harley-Davidson Sportster S wirkt hier oft als „Allrounder“: Sie ist sportlich genug, um Spaß zu machen, aber nicht so kompromisslos, dass jede Fahrt zur Belastungsprobe wird. Gerade wenn unterschiedliche Strecken anstehen – Stadtverkehr, Landstraße, gelegentlich zügige Abschnitte – passt das Konzept häufig besser.
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen eher ein Motorrad für klare Prioritäten: sportliche Ausfahrten, zügige Strecken und Fahrer, die die Maschine bewusst bewegen. In der Stadt kann das weniger entspannt sein, während auf der Landstraße oder bei sportlichen Touren die Stärken deutlich werden.
Optik und „Bikesprache“: Welches Motorrad passt zum Stil?
Auch wenn Technik und Fahrgefühl entscheidend sind, spielt die „Bikesprache“ eine Rolle. Die Sportster S steht für einen modernen Harley-Ansatz: eigenständig, charakterstark und mit einem Look, der nicht nach „Track only“ aussieht. Die CBR 600 RR steht für das klassische Sportbike-Statement: aggressiv, auf Leistung getrimmt und mit einer Silhouette, die sofort Tempo verspricht.
Wer Wert auf einen eigenen Stil legt und ein Motorrad sucht, das auch außerhalb von sportlichen Sessions Spaß macht, wird sich bei der Sportster S wohler fühlen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sportliche Fahrten konsequent unterstützt, findet in der CBR 600 RR eine sehr passende Basis.
Welche Unterschiede zeigen sich in der Praxis?
Wenn man die aufgelisteten Werte und Ausrichtungen der beiden Modelle gegeneinander betrachtet, lässt sich die Tendenz klar zusammenfassen:
- Sportster S wirkt stärker wie ein Motorrad, das sportlich fährt, aber den Alltag nicht ausblendet. Die Kombination aus nutzbarer Kraft und einer weniger extremen Haltung macht sie zu einer guten Wahl für viele Fahrprofile.
- CBR 600 RR wirkt stärker wie ein Motorrad, das sportliche Dynamik priorisiert. Die Ausrichtung auf präzises Handling und sportliche Beschleunigung macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die das Motorrad aktiv und zügig bewegen.
Typische Käuferfragen
- „Suche ein Bike für gemischte Einsätze?“ → eher Sportster S.
- „Will ein Motorrad, das sportlich konsequent ist?“ → eher CBR 600 RR.
- „Steht Komfort und Alltag im Vordergrund?“ → eher Sportster S.
- „Steht maximale Präzision und sportliches Feedback im Vordergrund?“ → eher CBR 600 RR.
Fazit:
Die Harley-Davidson Sportster S ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sportlich genug ist, um auf der Landstraße Spaß zu machen, dabei aber im Alltag nicht zu kompromisslos wird. Die Kombination aus flexiblerem Fahrgefühl, einer weniger extremen Sitzposition und einem insgesamt alltagstauglicheren Charakter macht sie besonders attraktiv für gemischte Nutzung – von zügigen Ausfahrten bis zu längeren Strecken.
Die Honda CBR 600 RR passt dagegen besser zu denen, die sportliche Dynamik konsequent priorisieren. Das Supersport-Konzept zeigt sich vor allem im präzisen Handling, im sehr direkten Fahrfeedback und in der Art, wie das Motorrad beim aktiven Fahren nach vorn zieht. Wer häufig dynamisch unterwegs ist und die sportliche Haltung akzeptiert, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie gemacht für schnelle Kurven und zügige Abschnitte anfühlt.
Kurz gesagt: Sportster S für alltagssportliche Vielnutzer, CBR 600 RR für sportorientierte Fahrer mit Fokus auf maximale Fahrpräzision.