| UVP | 17.570 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
- qualitativ hochwertiger Eindruck
- fetter V2 Sound, aber unter 95dB
- elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
- Federung hinten knüppelhart
- futzeliger Seitenständer
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 775 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution® Max 1250T | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 122 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 231 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Motor mittragegend | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 160/70TR17 73V | |
| Reifen hinten | 180/70R16 77V | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Harley-Davidson Sportster S vs. Honda X-ADV: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird die Entscheidung spannend. Die Harley-Davidson Sportster S steht für markantes Design, ein klassisches Markengefühl und einen modernen Charakter. Die Honda X-ADV dagegen wirkt wie ein kreativer Mix aus Roller-Alltag und Adventure-Anspruch: hoch, breit aufgestellt, mit dem Anspruch, auch abseits des reinen Asphalt-Programms Spaß zu machen. Genau hier liegt der Reiz dieses Vergleichs: Beide Bikes können im Alltag überzeugen – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Grundidee und Charakter: Zwei Philosophien, ein Ziel
Sportster S: Lifestyle trifft moderne Performance
Die Sportster S ist kein „Retro zum Anschauen“, sondern ein Motorrad, das sich auch dynamisch fahren lassen will. Im Vergleich zur X-ADV wirkt sie deutlich kompakter und straighter im Fokus: sportlich, direkt und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „Fahren“ als nach „Ankommen“ klingt. Wer gern Kurven fährt, sich an einem klaren Setup orientiert und das Motorrad als Ausdruck der eigenen Handschrift sieht, findet hier schnell einen Zugang.
X-ADV: Adventure-Feeling mit Alltagslogik
Die Honda X-ADV ist dagegen ein Motorrad für Menschen, die flexibel bleiben wollen. Sie verbindet eine aufrechte Sitzposition mit dem Komfortgedanken, den viele von Honda kennen. Im Vergleich zur Sportster S steht weniger die „Show“ im Vordergrund, sondern die praktische Vielseitigkeit: längere Strecken, wechselnde Untergründe und ein Fahrstil, der auch im Alltag souverän bleibt. Die X-ADV fühlt sich wie ein Werkzeug an, das man gern täglich nutzt.
Ergonomie und Sitzposition: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an?
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Sportster S wirkt im Vergleich eher sportlich und „fahrend“: Die Sitzhaltung ist so ausgelegt, dass man das Motorrad aktiv steuert und Kurven mit direktem Feedback angeht. Das kann sich im Stadtverkehr angenehm anfühlen, verlangt aber auch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bei langsamem Tempo und beim Rangieren.
Die X-ADV setzt stärker auf eine aufrechte, entspannte Haltung. Dadurch wird das Motorrad besonders auf längeren Strecken und bei häufigem Stop-and-go attraktiv. Im Vergleich zur Sportster S ist die X-ADV oft die bequemere Wahl, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit und entspannterem Handling liegt.
Fahrgefühl und Dynamik: Direktheit vs. souveräne Gelassenheit
Sportster S: spürbar sportlich, mit klarer Linie
Im Vergleich der Fahrdynamik wirkt die Sportster S wie ein Motorrad, das gern zügig bewegt wird. Die Abstimmung zielt auf ein direktes Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle. Wer gern beschleunigt, zügig in den nächsten Abschnitt geht und das Motorrad als „Antrieb zum Fahren“ versteht, wird hier vermutlich mehr emotionale Rückmeldung bekommen.
X-ADV: ruhig, stabil und alltagstauglich
Die X-ADV spielt ihre Stärken eher in der Art, wie sie Situationen wegsteckt. Im Vergleich zur Sportster S ist das Fahrgefühl oft weniger „spitz“, dafür aber sehr souverän. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist – Kopfsteinpflaster, Baustellen, wechselnde Fahrbahnbeschaffenheit – wirkt die Honda oft gelassener. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht nur die schönsten Straßen sucht, sondern auch den Weg dorthin entspannt fahren möchte.
Motor und Antrieb: Welche Charakteristik passt besser?
Beide Motorräder sind modern gedacht, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Sportster S wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das Leistung und Ansprechverhalten in den Vordergrund stellt. Die Honda X-ADV dagegen ist stärker auf gleichmäßige Fahrbarkeit und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Das merkt man besonders daran, wie sich die Leistung über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche anfühlt: Die Sportster S lädt eher zu dynamischen Manövern ein, während die X-ADV den Fokus auf kontrolliertes, komfortables Vorankommen legt.
Fahrwerk und Handling: Kurvenfreude vs. Vielseitigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich kompakt“ und „komfortabel breit aufgestellt“. Die Sportster S wirkt im Vergleich agiler und direkter, was sie für Kurvenfahrten interessant macht. Gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrstil weniger „verzeihend“ sein, wenn man sehr entspannt unterwegs ist oder häufig in engen Situationen manövriert.
Die X-ADV ist im Vergleich oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch mal mehr leisten soll als nur Asphalt. Das Handling ist auf Stabilität und Alltag ausgelegt. Wer gern auch längere Strecken fährt oder gelegentlich unebene Wege in die Tour einplant, bekommt mit der Honda meist das rundere Gesamtpaket.
Ausstattung und Alltag: Was macht den Unterschied im echten Leben?
Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung, sondern auch, wie gut das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Sportster S punktet im Vergleich vor allem über den emotionalen Faktor: Design, Markencharakter und das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das man gern „spürt“. Dazu kommt, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer genau die richtige Balance aus sportlichem Anspruch und täglicher Nutzbarkeit bietet.
Die X-ADV punktet stärker über Funktion und Vielseitigkeit. Im Vergleich zur Sportster S ist sie häufig die pragmatischere Wahl, wenn das Motorrad wirklich regelmäßig genutzt wird – auch für längere Pendelstrecken, Ausflüge mit wechselnden Bedingungen oder Touren, bei denen man nicht jeden Kilometer perfekt plant. Gerade wenn Komfort und entspannte Kontrolle wichtiger sind als maximale Kurvenagilität, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Sportster S – Stärken
- Emotion und Charakter: Das Motorrad wirkt wie ein Statement und macht das Fahren besonders „persönlich“.
- Direkte Fahrdynamik: Im Vergleich zur X-ADV steht das sportliche Ansprechverhalten stärker im Fokus.
- Kurvenorientierter Eindruck: Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier meist mehr „Biss“ im Fahrgefühl.
Harley-Davidson Sportster S – Schwächen
- Weniger „Allround-Komfort“: Im Vergleich zur Honda kann die Sitzhaltung je nach Fahrprofil weniger entspannend wirken.
- Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr gemütlich fährt oder viel rangiert, merkt eher Unterschiede im Setup.
Honda X-ADV – Stärken
- Alltagstauglichkeit: Im Vergleich zur Sportster S wirkt die Honda oft entspannter und souveräner im täglichen Betrieb.
- Vielseitigkeit: Das Motorrad ist für unterschiedliche Streckenbedingungen ausgelegt.
- Ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl: Besonders auf längeren Strecken kann das ein echter Vorteil sein.
Honda X-ADV – Schwächen
- Weniger „Sport-Feeling“: Im Vergleich zur Sportster S steht die Dynamik weniger im Vordergrund.
- Stil und Zielgruppe: Wer ein klassisch sportliches Motorradgefühl sucht, könnte sich mit der Adventure-Optik weniger identifizieren.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Harley-Davidson Sportster S ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich dynamisch anfühlt, optisch stark wirkt und Kurvenfahrten sowie zügige Ausfahrten in den Mittelpunkt stellt. Wer das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Teil des eigenen Lebensgefühls, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Honda X-ADV ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag wirklich vielseitig sein soll: Pendeln, längere Touren, wechselnde Untergründe und ein Komfortanspruch, der auch nach vielen Kilometern noch Spaß macht. Wer ein Motorrad möchte, das zuverlässig funktioniert, ohne dass man ständig „gegen das Setup“ arbeiten muss, trifft mit der X-ADV häufig die passendere Entscheidung.
Fazit:
Die Harley-Davidson Sportster S ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit starkem Charakter suchen und im Vergleich zur Honda eher die direkte, sportliche Dynamik erleben möchten. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und ein emotionales Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken dort aus, wo Alltag und Vielseitigkeit zählen: entspannteres Handling, souveränes Vorankommen und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen überzeugt. Wer regelmäßig fährt, längere Strecken plant und ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt, findet in der X-ADV meist das rundere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Sportster S für die Kurven- und Lifestyle-Fahrer, X-ADV für die Allrounder, die Komfort und Flexibilität priorisieren.