| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Bob vs Aprilia Tuono 660 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Aprilia Tuono 660, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein Cruiser mit klassischem Look und entspannter Haltung gegen ein sportliches Naked Bike, das auf Agilität und Dynamik ausgelegt ist. Beide Modelle können im Alltag Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?
Erster Eindruck: Charakter und Fahrphilosophie
Die Harley-Davidson Street Bob wirkt wie aus einem Guss: reduziertes Design, markanter Stil und ein Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „abreißen“ klingt. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist deutlich zielgerichteter: kompakt, sportlich und mit einer Haltung, die das Motorrad aktiv in die Kurve einlädt. Schon beim Vergleich der Grundidee wird klar: Die Street Bob will den Weg zelebrieren, die Tuono 660 will den Weg schnell und präzise nehmen.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. sportliche Reaktion
Beim Antrieb zeigt sich der Unterschied in der Art, wie Leistung umgesetzt wird. Die Harley-Davidson Street Bob steht für ein eher „dickes“ Drehmomentgefühl aus dem unteren bis mittleren Bereich. Das macht sie besonders angenehm im Stadtverkehr und auf Landstraßen, weil sich das Motorrad ohne ständiges Hochschalten souverän anfühlt. Die Aprilia Tuono 660 spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo es zügig werden soll: Die Gasannahme wirkt direkter, das Motorrad reagiert schnell und unterstützt ein sportliches Fahrtempo. Wer gern dynamisch beschleunigt und das Motorrad „mitnimmt“, wird die Tuono 660 als sehr lebendig empfinden.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Street Bob: Stärken liegen im entspannten Durchzug und im Charakter, der sich wie „entschleunigtes Kraftgefühl“ anfühlt. Schwäche kann sein, dass das sportliche Tempo nicht im Fokus steht und man für bestimmte Fahrstile mehr Geduld braucht.
- Tuono 660: Stärken liegen in der unmittelbaren Reaktion und der sportlichen Dynamik. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „gemütlichem Gleiten“ liegt und die Fahrweise aktiver eingefordert wird.
Fahrwerk und Handling: Cruiser-Stabilität vs. Naked-Agilität
Im Handling zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen Cruiser-typischer Stabilität und sportlicher Agilität. Die Harley-Davidson Street Bob vermittelt ein ruhigeres, bodenständiges Gefühl. Das Motorrad wirkt, als würde es die Linie eher „halten“ als „springen“ – besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Limit fahren will. Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen spürbar leichter in der Bewegung: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven präzise anzusteuern. Wer gern Kurvenarbeit macht und das Motorrad als Werkzeug versteht, wird die Tuono 660 bevorzugen.
Kurven, Tempo und Alltag
Auf der Landstraße kann die Street Bob mit ihrem souveränen Charakter überzeugen, besonders wenn die Strecke fließt und man nicht ständig „arbeiten“ muss. Die Tuono 660 spielt ihre Vorteile aus, sobald es kurviger wird oder das Tempo steigt: Sie wirkt handlicher und unterstützt ein sportliches Fahrgefühl. Im Gegenzug gilt: Wer vor allem entspannt fahren möchte, kann die Tuono 660 als „zu aktiv“ empfinden – während die Street Bob bei sportlicher Fahrweise weniger begeistert.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Fahrgefühl
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern auch um das Gefühl beim Dosieren. Im Vergleich zeigt sich: Die Aprilia Tuono 660 wirkt im sportlichen Einsatz tendenziell berechenbarer, weil das Motorrad auf dynamische Manöver ausgelegt ist. Die Harley-Davidson Street Bob kann ebenfalls mit gutem Bremsgefühl überzeugen, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf kontrolliertem, ruhigem Fahren. Wer häufig hart bremst oder sportlich in die Kurve geht, wird die Tuono 660 als klarer im „Performance-Modus“ erleben.
Fahrerposition und Komfort: entspannter Cruiser vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Street Bob bietet eine eher entspannte Haltung, die den Alltag erleichtert: Man sitzt nicht „im Sport“, sondern eher „aufrecht und gelassen“. Das ist besonders praktisch bei Stadtfahrten und längeren, nicht zu hektischen Touren. Die Tuono 660 bringt eine sportlichere Position mit, die das Motorrad schneller in eine aktive Fahrweise bringt. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein – auf sehr langen Touren hängt es aber stark davon ab, wie man die eigene Ergonomie empfindet.
Stärken und Schwächen
- Street Bob: Stärken sind die entspannte Sitzhaltung und das angenehme „Runterkommen“ im Alltag. Schwäche kann sein, dass sie für sehr sportliche Fahrten weniger „einlädt“.
- Tuono 660: Stärken sind die sportliche Ergonomie und die direkte Verbindung zum Motorrad. Schwäche kann sein, dass man bei längeren Strecken eine aktivere Haltung spürt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Beide Motorräder können im Alltag funktionieren, aber sie spielen unterschiedliche Stärken aus. Die Harley-Davidson Street Bob ist im Stadtverkehr besonders dann stark, wenn man den Charakter mag: ruhigeres Anfahren, angenehmer Durchzug und ein Fahrgefühl, das nicht nach „Tempo“ schreit. Die Aprilia Tuono 660 ist im Alltag dann im Vorteil, wenn man häufig zwischen Verkehr und freien Strecken wechselt und das Motorrad schnell reagieren soll. Gerade beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kreuzungen oder beim dynamischen Fahren auf kurzen Landstraßenabschnitten wirkt die Tuono 660 sehr passend.
Design und Umbaupotenzial: Stil als Teil des Fahrens
Auch wenn es nicht direkt in die Fahrwerte fällt, beeinflusst der Stil die Entscheidung. Die Street Bob steht für den klassischen Harley-Look und ist oft ein Motorrad, das viele Fahrer individuell gestalten. Die Tuono 660 ist dagegen ein modernes Naked-Bike, das sportlich wirkt und sich ebenfalls gut anpassen lässt – eher in Richtung Performance-Optik und Fahrwerks-/Auspuff-Setup. Wer sein Motorrad als Ausdruck sieht, findet bei beiden Modellen eine passende Basis, aber die Richtung ist unterschiedlich.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen. Die Harley-Davidson Street Bob ist ideal, wenn man ein Motorrad sucht, das sich im Alltag angenehm anfühlt, mit Charakter überzeugt und eher auf entspanntes Fahren setzt. Die Aprilia Tuono 660 ist ideal, wenn man ein Motorrad möchte, das sich sportlich anfühlt, schnell in die Kurve kommt und dynamische Fahrten belohnt.
Typische Entscheidungsszenarien
- Mehr Stadt und entspanntes Landstraßen-Tempo: eher Street Bob.
- Kurven, zügiges Fahren, häufige Dynamik: eher Tuono 660.
- Wunsch nach Cruiser-Feeling und klassischem Stil: Street Bob.
- Wunsch nach sportlicher Agilität und direkter Reaktion: Tuono 660.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, entspannter Sitzposition und einem souveränen Fahrgefühl im Alltag liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man den Weg genießt, ohne ständig nach maximaler Dynamik zu suchen. Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen die stimmigere Option, wenn sportliche Reaktion, Agilität und ein aktiveres Handling im Vordergrund stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß versteht, wird mit der Tuono 660 mehr Treffer landen.
Kurz gesagt: Street Bob für Stil und entspanntes Kraftgefühl, Tuono 660 für sportliche Präzision und lebendige Dynamik. Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß im Alltag am meisten zählt.