| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 7.299 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- schicke Optik
- fetter Sound
- wenig Schnickschnack
- gute Reifen
- gute Bremsen
- guter Preis
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 269 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Fazit
Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Bob vs. Benelli 752 S – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Harley-Davidson Street Bob steht für den klassischen Custom-Charakter, für markantes Auftreten und ein Fahrgefühl, das man spürt. Die Benelli 752 S dagegen wirkt moderner und sportlicher, mit dem Anspruch, im Alltag ebenso zu überzeugen wie auf flotteren Strecken. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlen-Fetisch, dafür mit Fokus auf das, was im Alltag wirklich zählt: Charakter, Handling, Komfort und das Gesamtpaket.
Design und Gesamteindruck: Custom-Vibe vs. moderner Stil
Harley-Davidson Street Bob: klassisch, reduziert, unverwechselbar
Die Street Bob spielt ihre Stärken im Look aus: reduziert, kantig und mit dem typischen Harley-Feeling. Das Motorrad wirkt wie gemacht für alle, die gern mit Stil unterwegs sind und bei denen das Erscheinungsbild Teil der Motivation ist. Gerade im Stadtbild oder bei Treffen fällt sie schnell auf – nicht durch Lautstärke, sondern durch Präsenz.
Benelli 752 S: sportlich-elegant statt nur „custom“
Die 752 S wirkt deutlich zeitgemäßer. Der Stil ist weniger „klassisch“ und mehr „modern“: klare Linien, ein insgesamt sportlicheres Auftreten und ein Motorrad, das sich auch wie ein Alltagsgerät anfühlt. Wer einen Cruiser möchte, der nicht nur nach Tradition aussieht, sondern auch nach Dynamik, findet hier eher die passende Richtung.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Drehmoment-Feeling vs. agiles Ansprechverhalten
Beim Fahrgefühl trennt sich die Spreu schnell. Die Street Bob steht für den typischen Cruiser-Charakter: ein Antrieb, der nicht hektisch wirkt, sondern mit Druck aus dem Drehzahlkeller heraus arbeitet. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Fahrt entspannt beginnen soll und man lieber „zieht“ statt „arbeitet“.
Die Benelli 752 S interpretiert das Thema Cruiser anders. Sie wirkt insgesamt lebendiger und lässt sich oft so fahren, dass man schneller in einen flüssigen Rhythmus kommt. Das Ansprechverhalten und das Gefühl beim Beschleunigen wirken eher darauf ausgelegt, dass man auch mal zügiger unterwegs ist, ohne dass das Motorrad dabei „zu viel“ wird.
Fahrwerk und Handling: souverän cruisen vs. kontrolliert bewegen
Street Bob: stabil und gelassen
Die Street Bob vermittelt ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl. Gerade auf längeren Strecken oder bei gleichmäßigem Tempo wirkt sie wie ein Motorrad, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Das Handling ist dabei nicht „sportlich“ im Sinne von Rennstrecke, aber es ist stimmig: Die Maschine bleibt berechenbar, und man kann sich auf den Fahrfluss konzentrieren.
752 S: wendiger und vielseitiger
Die Benelli 752 S spielt ihre Stärken eher in der Beweglichkeit aus. In Kurven wirkt sie oft leichter zu positionieren, und das Motorrad unterstützt einen Fahrstil, bei dem man öfter mal die Linie wechselt oder zügig aus dem Kurvenausgang beschleunigt. Wer gern zwischen entspanntem Cruisen und flotterem Fahren wechselt, bekommt hier ein vielseitigeres Gefühl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag sicher unterwegs sein kann. Die Harley-Davidson wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das mit Ruhe bremst und dabei konstant bleibt. Die Benelli 752 S kann sich dagegen im direkten Ansprechverhalten besonders positiv anfühlen, vor allem, wenn man öfter mal aus dem Stadtverkehr heraus zügig verzögert oder in wechselnden Situationen schnell reagieren muss.
Wichtig ist: Der beste Eindruck entsteht meist dann, wenn die Fahrweise zur Maschine passt. Wer die Street Bob eher als Cruiser mit gleichmäßigem Rhythmus fährt, profitiert von der Souveränität. Wer die Benelli als agiles Motorrad nutzt, profitiert von der schnellen Dosierbarkeit.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet
Street Bob: Cruiser-typische Haltung
Die Street Bob bietet eine Sitzposition, die klar Richtung Cruiser geht. Das kann sehr angenehm sein, wenn man gern „entspannt“ sitzt und die Fahrt als Genuss betrachtet. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich auf dem Motorrad sitzt oder häufig lange Strecken mit hoher Intensität fährt, kann je nach Körpergröße und Vorlieben Unterschiede spüren.
752 S: ausgewogener zwischen Alltag und sportlicherem Gefühl
Die Benelli 752 S wirkt ergonomisch oft etwas „universeller“. Sie lädt dazu ein, nicht nur gemütlich zu cruisen, sondern auch mal dynamischer zu fahren. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für eine Art von Fahrt funktioniert.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Pendeln
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen „handhaben“ lässt. Die Street Bob punktet dort, wo man Zeit hat: beim entspannten Weg zur Arbeit, beim Ausflug am Wochenende oder bei Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem Charakter zeigen soll. In engen Situationen kann die Cruiser-typische Auslegung je nach Fahrpraxis etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Die Benelli 752 S ist im Alltag oft die pragmatischere Wahl. Sie wirkt leichter in der Handhabung, unterstützt einen aktiven Fahrstil und eignet sich dadurch häufig besser für Pendelstrecken, für wechselnde Verkehrssituationen und für Fahrten, bei denen man öfter „kurz mal Gas“ gibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Starker Custom-Charakter und unverwechselbares Design
- Gelassenes Fahrgefühl mit Cruiser-typischem Druck
- Stimmiges Gesamtpaket für entspannte Touren
- Motorrad-Identität: wirkt wie „mehr als nur Transport“
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger „sportlich agil“ als die Benelli – wer dynamische Kurvenfahrten liebt, spürt den Unterschied
- Ergonomie ist Geschmackssache: Cruiser-Haltung passt nicht jedem sofort
- Alltag in engen Situationen kann mehr Fahrpraxis erfordern
Benelli 752 S – Stärken
- Modernes, vielseitiges Fahrgefühl zwischen Cruiser und sportlicherem Anspruch
- Oft leichter zu positionieren, besonders in wechselnden Situationen
- Gute Allround-Eignung für Stadt, Landstraße und Touren
- Aktiver Fahrstil wird belohnt
Benelli 752 S – Schwächen
- Weniger „klassische Harley-Story“ im Look und Charakter
- Wer nur auf Cruiser-Feeling steht, könnte den Unterschied stärker wahrnehmen
- Der Fokus liegt eher auf Vielseitigkeit statt auf maximaler Tradition
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Street Bob ist besonders attraktiv für Menschen, die ein Motorrad wollen, das optisch und vom Charakter her klar Stellung bezieht. Wer sich an Cruiser-typischer Ruhe, am markanten Auftreten und an einem Antrieb erfreut, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt, wird mit der Harley-Davidson sehr glücklich.
Die Benelli 752 S ist die passende Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und auch bei flotterem Fahren nicht überfordert. Wer gern kurvig fährt, häufig zwischen entspannt und dynamisch wechselt und dabei ein modernes Gesamtgefühl bevorzugt, findet in der Benelli oft den besseren Kompromiss.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Cruiser-Charakter, Custom-Optik und ein gelassenes, souveränes Fahrgefühl suchen. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen das Motorrad im Mittelpunkt steht – optisch wie emotional. Die Benelli 752 S ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes, vielseitiges Motorrad möchten: leicht zu bewegen, oft dynamischer im Gefühl und damit besonders attraktiv für Alltag, Pendeln und abwechslungsreiche Strecken. Wer Tradition und Präsenz priorisiert, greift zur Street Bob. Wer Flexibilität und ein agileres Fahrverhalten bevorzugt, trifft mit der 752 S die passendere Entscheidung.