| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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Harley-Davidson Street Bob vs Benelli Imperiale 400: Vergleich für Stil, Fahrgefühl und Alltag
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach ganz unterschiedlichen Welten aussehen, steckt dahinter oft mehr als nur ein anderes Design. Der Harley-Davidson Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Charakter: markant, kernig und mit dem Anspruch, sich im Alltag genauso gut zu präsentieren wie auf der Feierabendrunde. Die Benelli Imperiale 400 dagegen bringt eine moderne Interpretation des Retro-Looks mit: elegant, stilsicher und mit dem Fokus darauf, das Motorradfahren unkompliziert und zugänglich zu machen.
Im folgenden Vergleich schauen wir nicht nur auf einzelne Zahlen, sondern auf das, was daraus im Alltag wird: Wie fühlt sich das Fahren an? Wie unterscheiden sich die beiden Konzepte bei Komfort, Handling und Charakter? Und welche Stärken und Schwächen zeigen sich dort, wo man sie wirklich merkt – beim Losfahren, im Stadtverkehr und auf der Landstraße.
Design & Charakter: Cruiser vs. Retro-Interpretation
Der Harley-Davidson Street Bob wirkt wie ein Statement. Die Linien sind bewusst reduziert, aber nicht beliebig. Gerade die typische Cruiser-Optik mit dem „ready to ride“-Look sorgt dafür, dass das Motorrad sofort eine klare Identität hat. Wer auf eine Maschine setzt, die optisch Präsenz zeigt und den klassischen Harley-Vibe transportiert, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Die Benelli Imperiale 400 spielt dagegen die Retro-Karte mit viel Charme. Das Design wirkt stimmig und „zeitlos“, ohne altmodisch zu sein. In der Praxis bedeutet das: Die Imperiale 400 wirkt oft wie ein Motorrad, das man gern aus der Garage holt – nicht nur wegen der Optik, sondern weil der Gesamteindruck häufig auch eine entspannte Fahrhaltung unterstützt.
Stärken und Schwächen im Look
- Street Bob: Sehr markante Cruiser-Anmutung, hoher Wiedererkennungswert. Schwäche: Wer es eher dezent mag, könnte den „Big Presence“-Charakter als zu dominant empfinden.
- Imperiale 400: Retro-Charme mit moderner Ausstrahlung, oft harmonisch im Stadtbild. Schwäche: Der Look ist zwar stark, aber weniger „roh“ und kompromisslos als beim Cruiser-Konzept.
Fahrgefühl: Wie sich die Konzepte auf der Straße anfühlen
Beim Fahrgefühl treffen zwei Philosophien aufeinander. Der Street Bob ist auf einen kernigen Cruiser-Drive ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad mit Last und Drehmoment arbeitet: Es wirkt oft „erwachsen“ und souverän, besonders dann, wenn man nicht ständig nach dem nächsten Gang sucht, sondern den Charakter aus dem Stand heraus aufbauen lässt.
Die Imperiale 400 setzt stärker auf Zugänglichkeit und Alltagstauglichkeit. Sie wirkt häufig leichter zu handeln, und das Gesamtpaket lädt dazu ein, entspannt zu fahren – auch dann, wenn die Strecke nicht „groß geplant“ ist. Gerade im Stadtverkehr spielt das Konzept seine Vorteile aus: unkompliziert, gut kontrollierbar und mit einem Fahrstil, der nicht zwingend nach sportlicher Härte verlangt.
Vergleich der Fahrdynamik (aus den typischen Daten abgeleitet)
Ohne einzelne Werte aufzuzählen, lässt sich der Unterschied so zusammenfassen: Der Street Bob ist in der Regel stärker auf „Cruiser-Tempo“ und spürbares Drehmoment ausgelegt, während die Imperiale 400 eher auf gleichmäßiges, gut dosierbares Fahren optimiert ist. Das führt zu zwei unterschiedlichen Erlebnissen:
- Street Bob: Tendenziell kräftigeres, „breiteres“ Gefühl beim Beschleunigen und mehr Reserven für zügiges Fahren auf der Landstraße. Schwäche: In sehr engen Situationen kann das größere Cruiser-Gefühl (je nach Fahrpraxis) etwas mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren verlangen.
- Imperiale 400: Tendenziell leichteres Handling und ein ruhigeres, gut kontrollierbares Fahrbild. Schwäche: Wer häufig sehr dynamische Überholmanöver oder dauerhaft hohes Tempo sucht, wird beim kleineren Konzept schneller an Grenzen stoßen.
Sitzposition & Komfort: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Der Harley-Davidson Street Bob bietet typischerweise eine Cruiser-typische Sitzhaltung: eher entspannt, mit Fokus auf eine stabile Körperposition. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, solange man die Haltung mag. Gleichzeitig ist ein Cruiser-Konzept nicht automatisch „für jede Körpergröße“ ideal, weil die Geometrie und die Sitzposition stark zum Motorrad passen müssen.
Die Benelli Imperiale 400 wirkt oft wie ein Motorrad, das man schnell „einordnet“. Die Sitzposition und die Gesamtharmonie aus Ergonomie und Fahrbarkeit machen es häufig besonders attraktiv für kurze Wege, Wochenendtouren und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „überredet“ werden muss.
Komfort-Stärken und -Schwächen
- Street Bob: Cruiser-typisch entspannter Charakter, gute Basis für längere Fahrten. Schwäche: Wer eine sehr aufrechte oder sportlich-kompakte Haltung bevorzugt, könnte sich weniger abgeholt fühlen.
- Imperiale 400: Häufig unkompliziertes Handling und angenehme Alltags-Ergonomie. Schwäche: Bei sehr langen Strecken kann der Komfort stärker vom persönlichen Empfinden abhängen, weil das Motorrad eher auf „entspannt“ als auf „touring-lastig“ ausgelegt ist.
Bremsen & Kontrolle: Sicherheit im Alltag
Bei der Kontrolle im Alltag geht es nicht nur um „wie stark bremst es“, sondern auch darum, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Der Street Bob spielt seine Stärken oft dann aus, wenn man zügig fährt oder wenn die Situation mehr Aufmerksamkeit verlangt. Das Cruiser-Konzept unterstützt häufig eine stabile Linie, und die Bremsleistung wirkt in der Praxis meist so, dass man Vertrauen aufbauen kann.
Die Imperiale 400 ist in vielen Situationen besonders angenehm, weil das Motorrad insgesamt leichter zu beherrschen wirkt. Das macht das Bremsen und Anfahren im Stadtverkehr oft entspannter, weil weniger „Massenträgheit“ im Gefühl mitschwingt.
Was das für die Praxis bedeutet
- Street Bob: Tendenziell mehr Reserven für zügiges Fahren, gute Kontrolle bei dynamischerem Einsatz. Schwäche: Wer sehr häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, merkt die Cruiser-Dimensionen stärker.
- Imperiale 400: Häufig sehr gut dosierbar im Alltag, angenehm bei niedrigen Geschwindigkeiten. Schwäche: Bei sportlicher Fahrweise fehlt eher die „große“ Reserve, die man bei einem Cruiser-Konzept erwartet.
Alltag & Wartung: Betriebskosten, Service und Teile
Beim Motorradkauf spielt neben dem Fahrspaß auch die Frage eine Rolle, wie unkompliziert der Betrieb ist. Der Harley-Davidson Street Bob profitiert typischerweise von einer starken Markenpräsenz und einem breiten Ökosystem rund um Zubehör und Service. Das kann bei Ersatzteilen und Individualisierung ein Vorteil sein, vor allem, wenn man gern nachrüstet oder das Motorrad langfristig „weiterbaut“.
Die Benelli Imperiale 400 ist häufig attraktiv, weil sie als Modellkonzept sehr alltagstauglich wirkt und die Marke im Retro-Segment eine klare Position hat. In der Praxis kann das bedeuten: Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert genutzt wird und nicht zwingend nach „Projekt“ aussieht, findet hier oft eine passende Basis.
Stärken und Schwächen im Betrieb
- Street Bob: Starke Community, viel Zubehör und typischerweise gute Verfügbarkeit im Marken-Umfeld. Schwäche: Individualisierung und Zubehör können schnell teurer werden, wenn man einmal „angefangen“ hat.
- Imperiale 400: Häufig ein sehr stimmiges Gesamtpaket für den Alltag, weniger „Projekt-Druck“. Schwäche: Je nach Region und Händlernetz kann die Verfügbarkeit einzelner Spezialteile oder Zubehörvarianten variieren.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Welche Art von Motorrad-Erlebnis wird gesucht? Der Harley-Davidson Street Bob ist besonders dann die richtige Wahl, wenn der Cruiser-Charakter im Vordergrund steht – mit markanter Optik, einem kräftigen Fahrgefühl und dem Wunsch nach einem Motorrad, das auch im Stand schon „funktioniert“.
Die Benelli Imperiale 400 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das leicht in den Alltag integriert ist: mit Retro-Charme, gutem Handling und einem Fahrstil, der eher auf entspanntes Vorankommen setzt als auf maximale Dynamik.
Typische Entscheidungsszenarien
- Street Bob ist oft die bessere Wahl für Fahrten, bei denen mehr Cruiser-Feeling, spürbare Reserven und ein „großer“ Auftritt gefragt sind – besonders auf Landstraße und bei längeren Ausfahrten.
- Imperiale 400 ist oft die bessere Wahl für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Touren und alle, die ein Motorrad möchten, das sich schnell vertraut anfühlt und nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
Fazit:
Der Harley-Davidson Street Bob und die Benelli Imperiale 400 sind beide starke Motorräder – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Der Street Bob überzeugt vor allem mit seinem Cruiser-Charakter: markant im Auftritt, souverän im Fahrgefühl und mit einem Konzept, das besonders dann Spaß macht, wenn zügigeres Fahren und spürbare Reserven im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur transportiert, sondern auch Haltung zeigt, wird hier häufig glücklich.
Die Benelli Imperiale 400 punktet dagegen mit Alltagstauglichkeit und einem entspannten, gut kontrollierbaren Fahrbild. Der Retro-Look wirkt stimmig, das Handling ist oft unkompliziert, und das Motorrad eignet sich besonders für Stadtfahrten sowie für Touren, bei denen das „Fahren an sich“ im Mittelpunkt steht statt maximale Dynamik.
Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Fans mit Anspruch an Charakter und Reserven – Imperiale 400 für alle, die ein charmantes Retro-Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag einfügt.